Auslaufmodelle: Diese Autos werden eingestellt Seat streicht den Toledo aus dem Programm

von Alexander Koch 28.12.2018
Inhalt
  1. Auslaufmodelle: Seat Toledo & Opel Adam, Cascada, Karl
  2. Aus für die Dodge SRT Viper
  3. R-Klasse & R8 e-tron eingestellt

Opel stellt die Modelle Adam, Cascada und Karl Ende 2019 ein. Das VW Beetle Cabrio zählt ab Sommer 2019 zu den Auslaufmodellen. Bereits Ende 2018 werden Seat Toledo, Alfa MiTo und Subaru WRX in den Ruhestand geschickt. Das sind die Auslaufmodelle der vergangenen und der kommenden Jahre!

Seit Ende 2018 wird der Seat Toledo in Deutschland nicht mehr gebaut, nachdem er lange Zeit nur noch eine Nebenrolle im Modellprogramm spielte. Bei seinem Start im Frühjahr 1991 war der Toledo eines der ersten ernst zu nehmenden Modelle unter dem neuen Besitzer VW. Doch der Erfolg der Limousine mit viel Platz für wenig Geld ließ nach und der Toledo verschwand im Jahr 2009 vorläufig aus Seats Modellpalette. Die aktuelle vierte Generation des Spaniers wurde 2013 eingeführt und war baugleich mit dem Skoda Rapid Stufenheck, das im kommenden Jahr ebenfalls nicht mehr gebaut wird und den Scala als Nachfolger bekommt. Mehr zum Thema: Das sind die aktuellen Neuheiten

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Auslaufmodelle: Seat Toledo & Opel Adam, Cascada, Karl

Opel hat bekanntgegeben, dass der seit 2013 im Eisenacher Werk gebaute Opel Adam nur noch bis Ende des Jahres 2019 erhältlich sein wird. Gleiches gilt für den Opel Casacada, der ebenfalls seit 2013 produziert wird. Auch für den Opel Karl ist nach vier Jahren Bauzeit Schluss. Alle Fahrzeuge sollen allerdings noch bis Ende 2019 beim Händler erhältlich sein. Dass der VW Beetle Cabrio eingestellt wird, ist schon länger bekannt. Das Produktionsende für den offenen Wolfsburger ist offiziell für den Sommer 2019 angekündigt. Der Alfa MiTo macht Ende 2018 Platz beim italienischen Autobauer für eine neue SUV-Generation. Zur gleichen Zeit sagte auch der Citroën C4 "Adieu": Die Sorge, dass sich der Kompakte und das frisch überarbeitete Kompakt-SUV Citroën C4 Cactus kanibalisieren könnten, war einfach zu groß. Angesichts der Verkaufszahlen fiel die Entscheidung, welcher Franzose das Auslaufmodell ist, wohl recht leicht! Kurz nach dem Beetle CEnde 2017 war der Mercedes G 500 4x4² wiederum ein Auslaufmodell: Ein massenfähiges Auto war war die besondere G-Klasse angesichts des Preises von 231.693 Euro freilich nie. Stilprägend für das wuchtige Sondermodell sind die Portalachsen. Diese Technik ermöglicht, die Räder nicht auf Achsmitte, sondern deutlich weiter unten anzubringen. Dadurch steigt die Bodenfreiheit der G-Klasse auf immense 450 Millimeter, die Watttiefe beträgt gar 1000 Millimeter. Gut zwei Jahre nach seinem Start wurde der wuchtige Geländewagen eingestellt!

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Aus für die Dodge SRT Viper

Im Produktionsjahr 2017 ereilte auch die Dodge SRT Viper das Aus. Dabei sollte der Sportwagen mit dem 8,4 Liter großem V10 unter der Haube schon im vorangegangenen Jahr eingestellt werden. Zuletzt wurde die Produktion aus Restbeständen am Leben gehalten. Es müssen wohl zweierlei Gründe für das Ende der Ikone ins Feld geführt werden: Zum einen verkaufte sich die Viper in Konkurrenz zu den preiswerteren Dodge Challenger und Ford Mustang deutlich schlechter, zum anderen hätten neue Sicherheitsstandards in den USA aufwändige Anpassungen erfordert. Laut FCA-Designschef Ralph Gilles hätten die verpflichtenden Kopfairbags nicht mehr ins Auto gepasst. Deutlich weniger emotional ist da wohl das Produktionsende des Mercedes B 250e. Das Elektroauto von Daimler wurde im dritten Quartal 2017 eingestellt und bleibt vorerst ohne Nachfolger. Künftig möchte sich Mercedes auf die EQ-Modelle konzentrieren, eine Submarke für Elektroautos von Daimler. Die elektrifizierte B-Klasse kann einen 179 PS und 340 Newtonmeter starken Elektromotor vorweisen, der eine Reichweite von 200 Kilometern ermöglicht.

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R-Klasse & R8 e-tron eingestellt

Kurz zuvor hat Damiler auch schon die Mercedes R-Klasse eingestellt. In anderen Ländern war der Wagen schon seit 2013 nicht mehr zu haben. Die Lücke soll künftig die SUV-Palette von Mercedes abdecken. Mit so viel Tamtam der Audi R8 e-tron ins Rampenlicht gefahren wurde, so leise trat der Elektrosportler Ende 2016 auch wieder ab. Audi hat die Produktion des rund eine Million Euro teuren R8 e-tron nach nicht einmal 100 Stück eingestellt. Dabei sind die Fahrwerte doch so reizvoll: 462 PS und 920 Newtonmeter Drehmoment beschleunigen den Audi R8 e-tron in nur 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Trotz der Power kann der R8 e-tron eine Reichweite von rund 450 Kilometern vorweisen. Der R8 e-tron aber zeigt eines ganz klar: Wenn die Nachfrage nach einem Autos sinkt, reagieren die Hersteller – längst nicht immer mit einem Facelift. Gerade bei Roadstern und Cabrios wurde zuletzt aufgeräumt: Mini hat Roadster wie Coupé gestrichen, bei VW traf es Eos und Golf Cabrio. Auch die Franzosen folgen diesem Trend und stellten die CC-Varianten des 207 und 308 sowie das Mégane Cabrio ein. Welche Autos in den vergangenen Jahren noch eingestellt wurden, zeigt die Bildergalerie in chronologischer Reihenfolge!

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