Alle Infos zum Ferrari 812 Superfast

Ferrari 812 GTS (2019): Motor & Ausstattung Zwölfzylinder-Cabrio 812 GTS

von Jonas Eling 10.09.2019

Mit dem Ferrari 812 GTS (2019) bringen die Italiener nach langer Pause wieder einen Spider mit V12-Frontmotor in Serie.

Mondäne Spider-Modelle mit zwölf Zylindern wie der Ferrari 812 GTS (2019) haben bei Ferrari eine lange Tradition. Nach dem Debüt des legendären Ferrari 365 GTS4 im Jahr 1969 wurden allerdings lediglich vier limitierte Sondereditionen mit V12-Frontmotor verkauft – bis jetzt. Denn genau 50 Jahre nach dem Daytona Spider feiert der 812 GTS seine Weltpremiere als Serienmodell. Zugegeben: Mit gewöhnlicher Großserie hat der elegante Zweisitzer auf Basis des Ferrari 812 Superfast absolut nichts zutun. Stattdessen erobert sich der V12-Spider zum Marktstart gleich einmal den Titel des schnellsten Serien-Cabriolets der Welt und verspricht Sport und Luxus auf höchstem Niveau. Unter der langen Motorhaube arbeitet ein 6,5-Liter-V12-Motor mit mächtigen 800 PS und einem maximalen Drehmoment von 718 Newtonmeter bei 7000 Umdrehungen, der den Ferrari 812 GTS (2019) in unter drei Sekunden auf 100 km/h katapultieren soll. Für die Zeit auf Tempo 200 geben die Entwickler 8,3 Sekunden an. Höchstgeschwindigkeit: mehr als 340 km/h. Mehr zum Thema: So fährt der bärenstarke Superfast

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Ferrari 812 GTS (2019) mit V12-Motor

Anstelle eines klassischen Stoffverdecks soll ein klappbares Hardtop die Insassen vor Wind und Wetter schützen. Eine elektrische Heckscheibe fungiert als Windschott und lässt bei geschlossenem Dach auf Knopfdruck den Zwölfzylinder-Sound in den Innenraum. Seinen Antrieb übernimmt der Ferrari 812 GTS (2019) vom 2017 vorgestellten 812 Superfast. In Anbetracht strengerer Emissionsvorschriften bauen die Entwickler neben einer Start-Stopp-Automatik einen Feinstaubfilter ein, zudem soll das Hochdruck-Einspritzsystem mit 350 Bar Druck die Feinstaubbelastung bei kaltem Motor reduzieren. Die Schaltarbeit erledigt hier wie dort ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Auch die elektromechanische Servolenkung und Fahrdynamikassistenten wie FPP (Ferrari Peak Performance) und FPO (Ferrari Power Oversteer), die die Beherrschbarkeit im Grenzbereich verbessern, übernimmt der Ferrari 812 GTS (2019) von seinem geschlossenen Bruder. So versprechen die Entwickler ein vergleichbares, bei offenem Dach wohl sogar noch etwas ungefilterteres Fahrerlebnis.

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