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Audi A4 Avant (2024): S Line & quattro Kommt so der nächste Audi A4 Avant?

von Stefan Miete 31.03.2021

Lange wurde gerungen, nun ist klar: Der Audi A4 Avant (2024) basiert auf dem weiterentwickelten Modularen Längsbaukasten und bietet somit auch Antriebe mit sechs Zylindern. Wir haben auch erste Informationen zur S Line und zum Allradantrieb quattro.

Fans des A4 müssen sich gedulden: Die Erneuerung des Audi A4 Avant steht erst für 2024 auf dem Plan. Zwar wurde die aktuelle Generation 2015 präsentiert, doch haben die Ingolstädter ihre Mittelklasse erst 2019 so gründlich renoviert, dass sie bis fast zur Mitte der laufenden Dekade fit ist. Inzwischen steht fest, dass der A4 dem von Audi für den VW-Konzern entwickelten Modularen Längsbaukasten (MLB) treu bleibt. Auf ihm basiert auch der größere A6. Künftig sollen beide Baureihen technisch noch enger zusammenrücken, damit besonders im nicht sichtbaren Bereich – Elektronik, Grundträger Cockpit – mehr Gleichteile genutzt werden können. Während mit der Limousine und dem Audi A4 Avant (2024) die wichtigsten Bauformen gesetzt sind, steht hinter der Cabrio-Version des nächsten A5 ein großes Fragezeichen. Das zugrunde liegende Coupé und der fünftürige A5 Sportback hingegen haben gute Chancen auf eine Erneuerung. Gleiches gilt für die beliebte Ausstattungsvariante "S Line".

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Erste Informationen zu S Line & quattro: Audi A4 Avant (2024)

Im Gegensatz zu Mercedes hält Audi an den klassischen Performance-Antrieben im Audi A4 Avant (2024) fest. Zumindest die RS-Version – im aktuellen A4 Avant mit 2,9-Liter-V6-Biturbo-Benziner, 450 PS, Preis ab 83.000 Euro (Stand: März 2021) – wird einen Sechszylinder behalten, allein schon um den BMW M-Modellen auf Augenhöhe zu begegnen. Der 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel indes (286/347 PS) dürfte durch einen hybridisierten Vierzylinder-TDI ersetzt werden. Zylindermäßig dazwischen liegt der für den Quereinbau konzipierte, 400 PS kräftige 2,5-Liter-Fünfzylinder aus dem TT RS, der nach heutigem Stand nicht in die mittleren Baureihen einziehen wird. Um den Flottenverbrauch zu drücken, setzt Audi auch in Zukunft auf den sauberen und extrem sparsamen 2,0-Liter-Turbodiesel (aktuell 122 bis 204 PS) und dabei auf Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride. Einen vollelektrischen Audi A4 Avant (2024) wird es nicht geben, dafür sind bei Audi diverse e-tron-Modelle zuständig. Der mittlerweile obligastorische quattro-Allradantrieb wird auch in der neuesten A4-Generation erhältlich sein. Ganz wichtig ist den Entwicklern die Digitalisierung der Modellreihe. Die Schlagzahl der zu erwartenden Neuerungen, etwa für die Umfeldkommunikation, neue 5G-basierte Dienste und Services – mittels künstlicher Intelligenz lernt das Auto seine:n Fahrer:in kennen – wird dabei so hoch sein, dass sich wesentliche Updates nicht mehr an Modellwechseln oder Facelifts festmachen, sondern rund alle zwei Jahre erfolgen – größtenteils "over the air", also online ohne Werkstattbesuch.

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