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Audi A4 Avant (2024): Erste Informationen Kommt so der nächste A4 Avant?

von Stefan Miete 07.10.2020

Lange wurde gerungen, nun ist klar: Der Audi A4 Avant (2024) basiert auch weiterhin auf der Längsplattform und bietet somit auch Antriebe mit sechs Zylindern. Das sind die ersten Informationen!

Fans des A4 müssen sich gedulden: Die Erneuerung des Audi A4 Avant steht erst für 2024 auf dem Plan. Zwar wurde die aktuelle Generation 2015 präsentiert, doch haben die Ingolstädter ihre Mittelklasse erst 2019 so gründlich renoviert, dass sie bis fast zur Mitte der laufenden Dekade fit ist. Inzwischen steht fest, dass der A4 dem von Audi für den VW-Konzern entwickelten Modularen Längsbaukasten (MLB) treu bleibt, auf dem auch der größere A6 basiert. Künftig sollen beide Baureihen technisch noch enger zusammenrücken, damit besonders im nicht sichtbaren Bereich – Elektronik, Grundträger Cockpit – mehr Gleichteile verbaut werden können. Während mit der Limousine und dem Audi A4 Avant (2024) die wichtigsten Bauformen gesetzt sind, steht hinter der Cabrio-Version des nächsten A5 ein großes Fragezeichen. Das zugrunde liegende Coupé und der fünftürige A5 Sportback hingegen haben gute Chancen auf eine Erneuerung.

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Erste Informationen zum Audi A4 Avant (2024)

Im Gegensatz zu Mercedes hält Audi an den klassischen Performance-Antrieben fest. Zumindest die RS-Version – im aktuellen A4 Avant mit 2,9-Liter-V6-Biturbo-Benziner, 450 PS, ab 79.933 Euro – wird einen Sechszylinder behalten, allein schon um den BMW–M-Modellen auf Augenhöhe zu begegnen. Der 3,0-Liter-Sechszylinder- Turbodiesel indes (286/347 PS) dürfte im Audi A4 Avant (2024) durch einen hybridisierten Vierzylinder-TDI ersetzt werden. Zylindermäßig dazwischen liegt der für den Quereinbau konzipierte, 400 PS kräftige 2,5-Liter-Fünfzylinder aus dem TT RS, der nach heutigem Stand nicht in die mittleren Baureihen einziehen wird. Um den Flottenverbrauch zu drücken, setzt Audi auch in Zukunft auf den sauberen und extrem sparsamen 2,0-Liter-Turbodiesel (aktuell 122 bis 204 PS) und dabei auf Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride. Einen vollelektrischen Audi A4 Avant (2024) wird es nicht geben, dafür sind bei Audi diverse e-tron-Modelle zuständig. Ganz wichtig ist den Entwicklern die Digitalisierung der Modellreihe. Die Schlagzahl der zu erwartenden Neuerungen, etwa für die Umfeldkommunikation, neue G5-basierte Dienste und Services – mittels künstlicher Intelligenz lernt das Auto seinen Fahrer kennen – wird dabei so hoch sein, dass sich wesentliche Updates nicht mehr an Modellwechseln oder Facelifts festmachen, sondern rund alle zwei Jahre erfolgen, größtenteils "over the air", also online ohne Werkstattbesuch.

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