Alle Infos zum Seat Tarraco

Seat Tarraco (2018): Preis, Kofferraum, innen Das ist der Preis des großen Seat-SUV

von AUTO ZEITUNG 01.12.2020
Inhalt
  1. Preis & Kofferraum des Seat Tarraco (2018)
  2. Technische Daten des Seat Tarraco (2018)
  3. Seat Tarraco (2018) im Crashtest

Der Seat Tarraco (2018) bietet innen fünf oder sieben Plätze, einen Kofferraum mit Platz von bis zu 1775 Litern sowie eine Anhängelast bis 2,3 Tonnen. Das sind die Preise und die technischen Daten der Motoren!

Seat Taracco (2018) – zum Preis ab 30.599 Euro (Stand: November 2020) – das klingt gewaltig, klingt stark, klingt männlich. Das dritte Seat-SUV macht seinem Namen auch alle Ehre: Massig steht er da, hochgebockt und mit kurzen Überhängen vorne wie hinten. An der Front prangt ein großer Grill, links und rechts zugekniffene Augen in Voll-LED. Letztere bringt Seat auch in die Heckleuchten, die neu beim Tarraco von einem durchgehenden Leuchtenband verbunden sind. Ein langer Radstand garantiert Komfort und großzügige Einstiege. Seat-typisch wirkt der 1,66 Meter hohe und 1,84 Meter breite Tarraco eine Schippe sportlicher und wendiger als die Kollegen Tiguan Allspace und Kodiaq. Mit beiden teilt sich der Spanier die bekannte MQB-A2-Architektur. Grundsätzlich setzt der Seat Tarraco (2018) auf bereits bewährte Technik aus dem Konzernregal, interpretiert diese aber mit eigenständigem Design, innen wie außen. Und an dieser Stelle muss man den Seat-Strategen recht geben: Von der Stange wirkt hier nichts, selbst wenn es sich um gleiche Schalter oder ähnliche Oberflächen wie aus Wolfsburg oder Mladá Boleslav handelt. Mehr zum Thema: Der Seat Tarraco im Fahrbericht

Test Seat Tarraco/Seat Ateca
Seat Tarraco/Seat Ateca: Vergleich Ateca gegen Tarraco im Vergleich

Der Seat Tarraco (2018) im Video:

 
 

Preis & Kofferraum des Seat Tarraco (2018)

Auf eines ist man bei Seat aber besonders stolz: "Wir haben das sportlichste Auto im Segment, abgesehen vom Porsche Macan", sagt Entwicklungsvorstand Dr. Matthias Rabe. Unterstrichen wird diese Aussage vom speziell für den Seat Tarraco (2018) entwickelten adaptiven Fahrwerk. So lassen sich diverse Fahrmodi wie beispielsweise "Sport" manuell einstellen. Tut der Fahrer das nicht, wählt der Tarraco die passende Einstellung nach Straßenbeschaffenheit und Fahrweise selbstständig. Neben serienmäßigen Assistenzsystemen wie Spurhalteassistent, Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fußgänger- beziehungsweise Radfahrererkennung, gibt es beispielsweise den Blind-Spot- und Stau-Assistent gegen Aufpreis. Der neue Seat Tarraco (2018) versorgt seine Insassen auf Wunsch mit einem Wlan-Hotspot und bringt auch sonst allerlei digitale Helfer ins Cockpit, unter anderem fährt Amazons Sprachassistentin Alexa mit. Abgelesen werden sämtliche Informationen über zwei frei konfigurierbare Bildschirme, einer direkt vor dem Fahrer und einer "schwebend" im Zentrum des reduziert gestalteten Armaturenbretts. Zudem wartet das große SUV innen mit bis zu sieben Sitzen und einem Kofferraum mit einem Volumen von 760 bis 1775 Litern auf.

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Technische Daten des Seat Tarraco (2018)

Beim Antrieb verfügt der Seat Tarraco (2020) über bereits bekannte Aggregate: So kommen je zwei Diesel- und Benzinmotoren mit wahlweise 150 oder 190 PS zum Einsatz. Die beiden stärken 2,0-Liter-Motoren gibt es ausschließlich in Verbindung mit einem Siebengang-DSG und dem Allradantrieb 4-Drive. Als Einstieg gilt einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 PS Leistung, manuellem Sechsgang-Getriebe und ausschließlichem Frontantrieb. Bis 2020 rückt als weiterer Antrieb ein noch sparsamerer Plug-in-Hybrid mit dann 210 PS und 400 Newtonmeter ins Angebot.

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Der Seat Tarraco (2018) im Crashtest (Video):

 
 

Seat Tarraco (2018) im Crashtest

Beim Euro NCAP-Crashtest schneidet der Seat Tarraco (2018) mit sehr guten Crashtest-Ergebnissen ab und erzielt die maximalen fünf Sterne. Besonders punkten konnte das spanische SUV auf MQB-A2-Architektur bei dem Schutz erwachsener Insassen. Mit 97 Prozent genießen sie den größten Schutz. Doch auch Kinder sind mit einer 84-prozentigen Sicherheit ausreichend geschützt. Lediglich mangelnder Kindersitzrückhaltesystem auf allen Sitzplätzen gibt es Punkteabzüge. Fast die volle Punktzahl gibt es hingegen für die Aufprallergebnisse bei sechs- bis zehnjährigen Kindern. Auch Fußgänger und Radfahrer, die zur Gruppe der ungeschützten Verkehrsteilnehmer zählen, sind mit 79 Prozent hinreichend geschützt. Ebenfalls 79 Prozent Sicherheit bieten die Assistenzsysteme. Punkteabzug gab es lediglich für den Geschwindigkeitsbegrenzer, der 1,3 von drei Punkten erzielte. Gurtwarner, Spurassistent und der Notbremsassistent des Seat Tarraco (2018) glänzen hingegen.

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