Aktueller Benzinpreis im April 2018 Spritpreis fast auf Jahreshöchststand

von AUTO ZEITUNG 18.04.2018
Aktueller Benzinpreis
Entwicklung des Benzin- und Dieselpreises © ADAC
Inhalt
  1. Der aktuelle Benzinpreis im April 2018
  2. Neues Konzept: Flexible Benzin- und Dieselsteuer?
  3. So beim Benzinpreis sparen
  4. So setzt sich der Benzinpreis zusammen

Im April 2018 sind laut ADAC die Benzinpreise und die Dieselpreise teils deutlich gestiegen und knacken annähernd den bisherigen Jahreshöchststand. Wir verraten, wie man durch intensiven Preisvergleich bares Geld sparen kann. Die Tipps!

Der aktuelle Benzin- und Dieselpreis ist Mitte April 2018 binnen Wochenfrist deutlich gestiegen. Laut ADAC kletterte der Preis für einen Liter Super E10 nach der zweiten April-Woche Woche um 2,2 Cent auf durchschnittlich 1,373 Euro. Auch für Dieselkraftstoff müssen die Autofahrer mehr bezahlen. Ein Liter kostet im Tagesmittel 1,216 Euro – das sind 2,1 Cent mehr.    Der Preis für Super E10 liegt aktuell nur noch um 0,1 Cent unter dem bisherigen Jahreshöchststand von 1,374 Euro am 1. Januar 2018. Der Anstieg für den Benzin- und Dieselpreis ist mit den gestiegenen Rohölpreisen zu begründen. Ein Barrel der Sorte Brent überschreitet aktuell die 70-Dollar-Marke. Bei den gestiegenen Preisen für Benzin und Diesel sollten Autofahrer unbedingt die Spritpreise vergleichen, bevor sie sich auf den Weg zur nächsten Tankstelle machen. Die günstigsten Benzin- und Dieselpreise findet man übrigens in der Spritpreise-App des ADACs.

Autozubehör Benzinkanister kaufen
Alternative zum Pannendienst  

Benzinkanister – im Notfall unverzichtbar

So setzen sich Benzin- und Dieselpreis zusammen (Video):

 
 

Der aktuelle Benzinpreis im April 2018

Angesichts des Benzinpreises im April 2018 betont der ADAC, dass Autofahrer Einfluss auf die Kraftstoffpreise haben können, wenn sie sich denn preisbewusst verhielten. Deswegen empfiehlt der Automobilclub, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen und den günstigsten Anbieter anzusteuern. Auch auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an: Wer am Wochenende zusätzlich sparen möchte, sollte möglichst in den späten Nachmittagsstunden oder am Abend die Zapfsäule benutzen. Dann sind die Benzin- und Dieselpreise erfahrungsgemäß am günstigsten. In der Nacht und in den frühen Morgenstunden hingegen sei laut ADAC das Tanken am teuersten.

News Tempo 30 auf Hauptstraßen
Tempo 30 in der Stadt: Berlin macht ernst  

Berlin führt Tempo 30 ein

 

Neues Konzept: Flexible Benzin- und Dieselsteuer?

2016 hatte der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine flexible Sprit-Steuer auf den Tisch gebracht. Das Prinzip ist denkbar einfach, könnte aber auch dafür sorgen, dass fallende Benzinpreise der Vergangenheit angehören: Aktuell wird der Kraftstoff bei günstigeren Rohölpreisen billiger, die Verbraucher haben also einen Vorteil von niedrigen Ölpreisen. Mit der flexiblen Benzin- und Dieselsteuer würden sinkende Rohölkosten aber nicht mehr an den Verbraucher weitergegeben, da die neue Steuer den Preisverfall kompensiert. Im Klartext heißt das: Der Ölpreis könnte noch so stark variieren, der Benzinpreis bliebe stabil. Gabriel argumentierte, das schließlich auch steigende Rohölpreise ausgeglichen werden könnten. Verkehrsminister Alexander Dobrindt hatte sich gegen die Idee einer flexiblen Spritsteuer positioniert, da er in der Idee lediglich eine Steuererhöhung sehe.

Video GEZ montiert Ventilwächter: Video
GEZ montiert Ventilwächter: Video  

Platte Reifen für GEZ-Muffel

Flexible Sprit-Steuer als Lösung schwankender Benzinpreise (Video):

 
 

So beim Benzinpreis sparen

Anfang Februar 2017 kam der Jahresbericht der Marktransparenzstelle Kraftstoffe beim Bundeskartellamt zum Ergebnis, dass die Diesel- und Benzinpreise an den Tankstellen auch weiterhin innerhalb einer Stadt und eines Tages um bis zu 30 Cent pro Liter schwanken. Kartellamtschef Andreas Mundt rät deshalb zu Preisvergleichen mithilfe der Daten, die die Behörde seit Ende 2013 von rund 14.750 Tankstellen in Deutschland erhebt. Sie können über Handy-Apps oder Internet-Portale abgerufen werden. "Auswählen und gezielt tanken spart Geld und erhöht den Wettbewerbsdruck auf die Mineralölunternehmen", sagte Mundt. Zwischen 18 und 20 Uhr sei der Benzin- und Dieselpreis im Schnitt am günstigsten, nachts am teuersten. Dabei ermittelte der ADAC ebenfalls große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Ob die Länder in einer ähnlichen Region liegen spielt dabei keine Rolle, so verzeichnet zum Beispiel das Bundesland Sachsen im Februar 2017 den teuersten Benzinpreis, während im Nachbarland Sachsen-Anhalt der deutschlandweit günstigste Durchschnittspreis für Super E10 errechnet wird.

Video Pkw-Maut Deutschland: Video
Pkw-Maut Deutschland: Video  

Pkw-Maut in Deutschland

 

So setzt sich der Benzinpreis zusammen

Wie sich der Benzinpreis an der Tankstelle zusammensetzt, ist vielen Autofahrern nicht klar. Steuern machen beim Spritpreis den größten Anteil aus. So werden je Liter Benzin festgeschriebene 65,45 Cent Mineralölsteuer fällig, für Diesel beträgt die Steuer 47,04 Cent. Wurden Benzin und Diesel bis Mitte der 1980er-Jahre noch nahezu gleich besteuert, stieg danach die Abgabe auf Benzin deutlich stärker. Die Subventionierung von Diesel kam ursprünglich vor allem dem Transportgewerbe zu Gute, das aus wirtschaftlichen Gründen weniger stark besteuert werden sollte. Zu dieser Zeit spielten Dieselautos noch keine große Rolle. Zum Spritpreis addieren sich dann noch die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent und die Deckungskosten - der Betrag deckt die Kosten und die Gewinne der Konzerne ab.

Tags:

Wirkaufendeinauto

Wir kaufen jedes Auto!

Copyright 2018 autozeitung.de. All rights reserved.