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Autoaufbereitung: Tipps für den Frühjahrsputz Mit diesen Tipps kann der Frühling kommen

AUTO ZEITUNG 06.05.2022
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Inhalt
  1. Autoaufbereitung: Tipps für den Frühjahrsputz
  2. Den Frühjahrsputz mit der Innenraumreinigung beginnen
  3. Tipps für den Frühjahrsputz: Außenwäsche
  4. Autoaufbereitung: Reifen, Flüssigkeiten & Plakette prüfen

Im Winter leiden Mensch und Material besonders. Kommen die ersten warmen Sonnenstrahlen raus, ist deshalb Autowaschen angesagt. Die AUTO ZEITUNG gibt Tipps zur richtigen Autoaufbereitung. Dabei dient der Frühjahrsputz nicht nur der Optik, sondern auch der Sicherheit!

Schnee und Schneematsch, Schmutz, Streusalz, Nässe und Kälte – all das kann Autos im Winter ordentlich zusetzen. Und auch wenn der Winter einmal mild ausgefallen ist, sollte dennoch ein gründlicher Frühjahrsputz anstehen. Der Grund für die nötige Autowäsche: Viele Straßenmeistereien, Kommunen und Gemeinden haben prophylaktisch Tausalz und Lauge auf die Straßen gebracht. Diese richten im Laufe der Zeit an den Metallen des Autos nicht unerhebliche Schäden an. Sie sollten deshalb bei einer gründlichen Waschanlagen-Reinigung mit Unterbodenwäsche entfernt werden. Auch manche Waschboxen bieten eine Unterbodenwaschfunktion. Mit dem besser werdenden Wetter sollten Fahrzeugbesitzer:innen aber auch generell ihrem Wagen wieder mehr Aufmerksamkeit schenken und sich nich nur der Autoaufbereitung außen, sondern auch im Innenraum widmen. Und zwar nicht nur, um das Gefährt herauszuputzen, sondern auch, um jederzeit sicher unterwegs zu sein. Und sogar die Umwelt können Autofahrende schonen, wenn sie folgende Tipps beim Autowaschen berücksichtigen. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

Autoaufbereitung Autowäsche SB-Waschbox
Autoreinigung: Autowäsche in der SB-Waschbox Vor- und Nachteile der SB-Waschbox

Tipps zur Felgenpflege im Video:

 
 

Autoaufbereitung: Tipps für den Frühjahrsputz

Bevor es mit der eigentlichen Autoaufbereitung losgehen kann, muss der Wagen zunächst einmal vom gröbsten Schmutz befreit werden. Dabei sollten Autobesitzende unbedingt Dreck und Blättern aus dem sogenannten Wasserkasten, also aus der Ablaufrinne zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe, entfernen. Dieser setzt sich im Winter meist zu und verstopft so den Ablauf. Das kann unter Umständen dazu führen, dass Wasser sich andere Wege sucht und schlimmstenfalls in den Fußraum sickert. Im Zuge des Frühjahrsputzes sollten zudem die Kanten in den Radkästen kontrolliert werden. Schmutz und Schlamm, der sich hier während der Wintermonate sammelt, fördert mit der Zeit die Rostbildung in den Ecken – kann aber mit einer alten Spülbürste ganz einfach entfernt werden. Vor der Fahrt in die Waschstraße sollte das Auto zudem gründlich mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet werden, da der Schmutz so auch aus Vertiefungen und für Bürsten unzugänglichen Stellen geholt wird. Um sicherzugehen, dass der Lack nicht beschädigt wird, beim Autowaschen die Wasserdüse nicht näher als 30 Zentimeter an das Auto heranführen. Mehr zum Thema: Kratzer im Autolack entfernen


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Den Frühjahrsputz mit der Innenraumreinigung beginnen

Noch vor der Außenwäsche empfiehlt es sich, im Zuge der Autoaufbereitung im Frühjahr den Innenraum auf Vordermann zu bringen. Denn: Durch aufgewirbelten Staub könnte sonst der zuvor geputzte Lack wieder beschmutzt werden. Zunächst sind Eiskratzer, Decken und Schneeketten für die nächsten Monate aus dem Innenraum zu verbannen. Schließlich kostet Ballast zusätzlich Treibstoff. Das gilt auch für Dachboxen, die spätestens jetzt natürlich abmontiert werden sollten. Anschließend entfernen Autofahrer:innen am besten alle Fußmatten und schauen, ob sich darunter Nässe staut. Ist das der Fall, sollten diese außerhalb des Autos getrocknet und das Auto mit leicht geöffneten Fensterscheiben durchlüftet werden. Alternativ kann man der Feuchtigkeit auch mit Zeitungspapier entgegenwirken, das für einige Tage unter die Fußmatten gesteckt wird. Allerdings sollte man dieses täglich austauschen. Weiter geht die Autoaufbereitung mit dem Saugen des gesamten Innenraums. Anschließend sollten alle Flächen wie Instrumententafel, Ablagen, das Lenkrad und Bedienteile mit einem weichen, leicht feuchten Mikrofasertuch oder Reinigungstüchern aus dem Fachhandel abgewischt werden. Sind die Oberflächen getrocknet, kann man ein Cockpit-Spray oder andere Kunststoffpflege anwenden. Auch die Scheiben sollten beim Frühjahrsputz von innen gründlich gesäubert werden. Flecken in Polstern oder andere Textiloberflächen bekommt man mit Fleckenentferner los. Und wer es mit der Autoaufbereitung besonders ernst nimmt, reinigt seine Polster- oder Ledersitze nicht nur, sondern pflegt sie zusätzlich mit speziellen Pflegeprodukten, die vor Alterung durch UV-Licht schützen. Für gute Luft sorgt ein neuer Innenraumfilter und falls die Klimaanlage nach Waschküche riechen sollte, schafft eine Desinfektion mit einer chemischen Keule Abhilfe. Diese sind im Fachhandel unter der Produktbezeichnung "Klimaanlagen-Desinfektion" oder "Prima Klima" für rund sechs bis 14 Euro zu haben. Mehr zum Thema: So werden Ledersitze richtig gereinigt



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Tipps für den Frühjahrsputz: Außenwäsche

Nachdem das Fahrzeug im Zuge der Autoaufbereitung bereits vom gröbsten Schmutz befreit wurde, geht es an die gründliche Reinigung der Karosserie. Wer sich hier für den Weg durch die Waschstraße entscheidet, sollte ein mehrgängiges Schaumwäsche-Programm samt Unterbodenwäsche wählen. Der Programm-Punkt "Versiegelung" ist dagegen weniger empfehlenswert. Das kostet extra, hält nur kurze Zeit vor und ist im nachträglichen Arbeitsgang per Handarbeit sinnvoller. Bei der Handwäsche des Autos in der Waschbox nicht die Radkästen und Felgen vergessen. Zur Pflege gehören auch die Reinigung von Tür- und Fensterdichtungen mit warmem Wasser und die Behandlung etwa mit einer speziellen Gummi-Pflege. Ist das Fahrzeug auch von außen richtig sauber, sollte der Wagen auf Lackbeschädigungen und die Windschutzscheibe auf Steinschläge und Risse geprüft werden. Defekte in der Scheibe oder gröbere Kratzer beheben Fachwerkstätten, kleinere Lackschäden können selbst mit Politur oder einem Lackstift ausgebessert werden. Das sollten auch getan werden, damit das Blech, je nach Tiefe des Kratzers, an diesen Stellen nicht aufblüht. Außerdem sollten auch die Scheinwerfer auf Kratzer und Risse untersucht werden. Abschließend empfiehlt es sich, beim Frühjahrsputz Scharniere an Türen, Klappen und Hauben zu fetten. Die Mechanik der Haubenverriegelung sowie die Schlösser sollten dagegen mit einem Tröpfchen hochwertigen Kriechöls (Türschloss-Öl, WD-40 oder Ballistol) behandelt werden. Tipp: Nach der Autowäsche wäre es auch an der Zeit, rissige Wischerblätter auszuwechseln. Mehr zum Thema: So werden Autoscheiben streifenfrei geputzt



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Autoaufbereitung: Reifen, Flüssigkeiten & Plakette prüfen

Zur Autoaufbereitung im Frühjahr gehört auch ein Blick unter die Motorhaube: Hier muss neben der Batterie auch der Stand der Flüssigkeiten wie Motoröl, Scheibenwaschwasser, Kühl- und Bremsflüssigkeit sowie die Keilriemenspannung kontrolliert werden. Der Autoclub ACE rät beim Wischwasser, die jeweiligen Zusätze für die richtige Jahreszeit zu benutzen, denn Sommerreiniger sind etwa gegen Insekten wirkungsvoller als die Produkte, die für den Winter bestimmt sind. Ein intensiver Blick sollte auch den Reifen gelten, wobei vor allem auf eventuelle Schäden auf der Lauffläche und den Flanken zu achten ist. Die Profiltiefe muss mindestens 1,6 Millimeter betragen. Achtung: Empfehlenswert sind bei Winterreifen mindestens vier und bei Sommerreifen mindestens noch drei Millimetern Restprofil. Winterreifen sollten nach der Demontage gründlich gereinigt werden, ehe man sie einlagert. Nicht zuletzt checken Autobesitzende nach der Autowäsche im Frühjahr anhand der Plakette, ob in nächster Zeit eine Hauptuntersuchung ansteht. Darüber hinaus sollten sie sicherstellen, dass ein gültiger Verbandskasten, ein funktionsfähiges Warndreieck und Warnwesten mit an Bord sind. Mehr zum Thema: Kühlflüssigkeit nachfüllen

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