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VW Tiguan III (2023): Neue Informationen Der Tiguan wird selbstbewusster

Stefan Miete 20.05.2022

2023 startet dritte Generation des VW Tiguan, die auch weiterhin auf dem Modularen Querbaukasten von Volkswagen basiert. Die Abmessungen und das Kofferraumvolumen dürften sich, wie neue Informationen andeuten, nur geringfügig ändern.

Der VW Tiguan ist eines der weltweit erfolgreichsten Modelle des Konzerns und soll der Champion im SUV-Programm der Wolfsburger:innen bleiben. Die dritte Generation rollt bereits im nächsten Jahr an, allerdings nur noch als gut 4,50 Meter langer Fünfsitzer. Der auf Wunsch bis zu siebensitzige Tiguan Allspace wird etwas später durch den ursprünglich für den chinesischen Markt konzipierten Tayron ersetzt. Stilistisch legt der Tiguan seine Zurückhaltung ab und lässt die Muskeln spielen. Das Design wird muskulöser. Ein selbstbewusster Grill mit hohem Chromanteil, die deutlich stärker konturierten Flanken und die kräftig herausgearbeitete Schulterpartie kennzeichnen den neuen Jahrgang. Das VW-Zeichen wandert an der Front nach oben bis fast auf die Höhe eines breiten LED-Tagfahrlichtbands, das die Scheinwerfer verbindet. Auch das Heck wird gänzlich neu gestaltet. Ein LED-Lichtband verbindet die hinteren Leuchten knapp unterhalb der Scheibe. Drei leicht versetzt angeordnete LED-Linsen pro Heckleuchte geben dem VW Tiguan III (2023) ein unverwechselbares Nachtdesign. Mit entsprechend großen Rädern bestückt, könnte der neue Tiguan glatt als kleiner Touareg durchgehen. Die Abmessungen dürften allenfalls minimal wachsen – entsprechend großzügig wird auch das Kofferraumvolumen (aktuell 615 bis 1665 Liter) ausfallen. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

Ausblick
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Der VW Tiguan (2023) im Video:

 
 

Neue Informationen zum VW Tiguan III (2023)

Wie gehabt basiert der auch VW Tiguan III (2023) auf der Technik des Modularen Konzernbaukastens MQB. Für rein elektrische Fahrzeuge steht der Modulare E-Antrieb-Baukasten (MEB) des VW-Konzerns zur Verfügung, auf dem die beiden E-SUV ID.4 und ID.5 basieren. Das ist auch der Grund, weshalb auch Tiguan Nr. 3 ein Verbrenner bleiben wird. Teil dieser Optimierung ist die zunehmende Hybridisierung. VW setzt hierbei stark auf Mild-Hybride, also auf die 48-Volt-Technologie. Weitere Plug-in-Hybride wären technisch möglich, aber der Mehrpreis würde viele abschrecken. So bleibt es künftig beim Mix aus dem bekannten 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner (150 PS/110 kW) und den jeweils 2,0 Liter großen Vierzylinder-Turbodieseln und -benzinern, die ein Leistungsspektrum von 122 PS (90 kW) bis 320 PS (235 kW) abdecken. Und auch der Tiguan eHybrid bleibt im Programm: Dieser setzt auf die Kombination einer kleinen E-Maschine mit dem bekannten 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner sein, der VW-konzernweit den bislang im Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang eingebauten 1,4-Liter-Benziner ersetzt. Die elektrische Reichweite des hybridisierten VW Tiguan III (2023) dürfte knapp an der 100-Kilometer-Grenze entlangschrammen. Mehr ist aus Gewichtsgründen nicht sinnvoll, da mit der Kapazität auch die Masse der Energiespeicher steigt. Mehr zum Thema: Das ist das VW Tiguan Facelift

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Maße & Kofferraumvolumen des VW Tiguan III (2023)

Zusätzlich wird der VW Tiguan III (2023) stärker in Richtung Digitalisierung und Online-Vernetzung getrimmt, dazu zählen ein großes Cockpit-Display, neue Slider und die auf ein Minimum reduzierte Zahl von Knöpfen und Schaltern. Interessantes Detail: Während VW die neuesten Modelle konsequent entknopft und dort auf Wischbildschirme gesetzt hat, sollen die noch in der Entwicklung  befindlichen Fahrzeuge wieder mit bis zu zehn handfesten Bedienelementen kommen – zum Beispiel für den Schnellzugriff auf die Radio-Lautstärkeregelung. Die Bedienung eines Autos nach Smartphone-Logik lenkt speziell während der Fahrt stark ab, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Gesetzgeber aktiv wird. Im VW Tiguan III (2023) und in allen neuen Modellen will Volkswagen seine Wucht einsetzen und durch eine deutlich höhere Zahl gleicher Teile günstiger einkaufen, um mehr in deren Qualität investieren zu können. Statt langer Aufpreislisten und bunter Kombinationsmöglichkeiten sollen es gut ausgestattete Ausstattungslinien leichter machen. Mehr zum Thema: Das ist der VW Tiguan eHybrid

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