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LED-Scheinwerfer nachrüsten (H4/H7): Kosten Weitere Automodelle für LED-Leuchtmittel freigegeben

Sven Kötter 22.09.2022
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Inhalt
  1. LED-Scheinwerfer nachrüsten: So geht's!
  2. Das Angebot von Osram
  3. Das Angebot von Philips
  4. So lassen sich LED-Scheinwerfer nachrüsten
  5. Die Kosten einer LED-Scheinwerfer-Nachrüstung
  6. Keine illegalen LED-Scheinwerfer nachrüsten

LED-Scheinwerfer nachrüsten lassen sich sowohl mit ganzen Scheinwerfermodulen des jeweiligen Autoherstellers als auch mit LED-Leuchtmitteln (H4 und H7) von Osram beziehungsweise Philips. Wir verraten, worauf es bei Kauf und Installation ankommt und nennen die Kosten.

 

LED-Scheinwerfer nachrüsten: So geht's!

LED-Scheinwerfer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und gehören in aktuellen Fahrzeugen meist schon zum Standard. Verständlich, dass viele Menschen LED-Scheinwerfer nachrüsten möchten, um auch im Straßenverkehr besser zu sehen und gesehen zu werden. Ein Vorteil von LED-Technik ist nicht nur, dass sie langlebiger ist, sondern auch weniger Wärme entwickelt und dadurch energieeffizienter ist. Außerdem bringen sie nachweislich mehr Licht auf die Straße als herkömmliche Scheinwerfer. Nachdem es zunächst nur LED-H7-Leuchtmittel von Osram und Philips gab, sind mittlerweile auch H4- und sogar 24V-Lösungen für Lkw zum Nachrüsten auf dem Markt. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Das Angebot von Osram

Lampenprofi Osram hat nach eigenen Angaben die ersten zugelassenen LED-Leuchtmittel zum Nachrüsten für den deutschen Markt angeboten. Die Genehmigungen für Deutschland umfassen zahlreiche populäre und weit verbreitete Fahrzeugmodelle, von BMW 3er bis VW Golf 7. Selbst Wohnmobilanbieter wie Adria, Hymer und LMC finden sich auf der Kompatibilitätsliste. Das Angebot, darunter gibt es übrigens auch 24V-Lösungen für Lkw, wird dabei stetig erweitert. Die LED-Leuchtmittel können Osram zufolge problemlos selbst oder in der Werkstatt eingebaut werden. Der Preis beträgt 146,99 Euro pro Set (Stand: September 2022), kann aber über gängige Online-Verkaufsbörsen oftmals günstiger erworben werden. Für diese Fahrzeuge sind die Nachrüst-LED von Osram zugelassen: Hier geht es zur Kompatibilitätsliste von Osram

 

Das Angebot von Philips

Neben Osram bietet auch Philips eine vom KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) zugelassene Nachrüstlampe mit LED-Technik an. Der Preis der H7-Lösung Philips Ultinon Pro6000 beläuft sich auf 93,49 Euro (Stand: September 2022), der Preis für die H4-Lösung Philips Ultinon Pro6000 H4-LED auf 98,90 Euro (Stand: September 2022). Der Hersteller verspricht bis zu 230 Prozent helleres Licht im Vergleich zu Halogenlampen – ohne, dass der Gegenverkehr geblendet wird. Die Lebensdauer wird mit 3000 Stunden angegeben. Für diese Fahrzeuge sind die Nachrüst-LED von Philips zugelassen: Hier geht es zur Kompatibilitätsliste von Philips

 

So lassen sich LED-Scheinwerfer nachrüsten

Autos, die nicht über die entsprechende Genehmigung für die Osram- oder Philips-LED-Leuchtmittel verfügen, können in der Regel trotzdem umgerüstet werden. Dieser Umbau betrifft aber den gesamten Scheinwerfer, der (sofern straßenlegal vorhanden) durch ein entsprechendes Bauteil mit LED-Technik ausgetauscht wird. Das ist aber immer ein Fall für Profis: Hobby-Bastler:innen sollten nicht selbst Hand anlegen, erklärt Fahrzeugexperte Christian Heinz vom TÜV Thüringen. Außerdem sei zu beachten, ausschließlich zulässige Umrüstungen auf LED-Basis vornehmen zu lassen. Für Leuchtstärken größer als 2000 Lumen ist darüber hinaus eine automatische Leuchtweitenregulierung und eine Scheinwerferreinigungsanlage verpflichtend. Wer also LED-Scheinwerfer nachrüsten möchte, muss per Gesetz auch die weiteren nötigen Funktionen einbauen lassen. Das treibt die Kosten in die Höhe.

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Die Kosten einer LED-Scheinwerfer-Nachrüstung

Die Umrüstung auf LED-Scheinwerfer kann kostspielig werden. Je nach Fahrzeugmodell und Teilehersteller muss man nämlich mit 1000 Euro oder mehr rechnen. Das liegt auch daran, dass der Preisunterschied zwischen günstigen Anbietern, Markenherstellern und originalem Zubehör oft mehrere Hundert Euro ausmachen kann. Hinzu kommen zulassungsrelevante Teile wie die automatische Leuchtweitenregulierung und die Scheinwerferreinigungsanlage.

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Keine illegalen LED-Scheinwerfer nachrüsten

Werden illegale Bausätze von LED-Scheinwerfern nachgerüstet, verfällt die Bauartgenehmigung des Scheinwerfers und somit auch die Betriebserlaubnis des Autos. Nicht nur deswegen sollte man sich im Vorfeld unbedingt informieren: Es kann auch passieren, dass die "Hell-Dunkel-Grenzwerte" des Scheinwerfers nach der Umrüstung auf LED-Technik nicht mehr stimmen und andere Verkehrsteilnehmende somit geblendet werden.


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