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Ford Kuga Facelift (2022): Preis & Innenraum US-amerikanischer Escape nimmt das Kuga Facelift vorweg

Alexander Koch 25.10.2022

Mit dem Ford Kuga Facelift (2022) wird das beliebte SUV der Marke sichtbar eigenständiger. Die technischen Daten, darunter auch die Maße sowie die Größe des Kofferraums, dürften sich hingegen kaum verändern. Es bleibt wohl auch bei den Benzin-, Diesel- und Hybridantrieben.

Der Ford Escape, das US-amerikanische Schwestermodell des Ford Kuga Facelift, geht in Vorleistung – und zeigt sich im Herbst 2022 zumindest an der Front deutlich überarbeitet. Schmalere und in ihrer Form prägnantere LED-Scheinwerfer treffen auf einen flacheren wie eckiger ausgeführten Kühlergrill. Mit der Überarbeitung sollen die europäischen Ausstattungslinien Trend, Cool & Connect, Titanium, ST-Line und Vignale durch unterschiedlich gestaltete Kühlergrills übrigens stärker voneinander abgegrenzt werden. Ebenfalls neu beim US-Modell ist die LED-Lichtleiste, die unterhalb der Motorhaubenkante verläuft und die Leuchteinheiten an der Front optisch miteinander verbindet. Apropos optisch: Der angedeutete Unterfahrschutz fällt nun markanter aus. An der Rückseite fällt die fehlende Griffmulde in der Heckklappe auf. Die Rückleuchten erhalten ein erneuertes Innenleben. Allesamt Änderungen, die wir so oder so ähnlich auch beim Ford Kuga Facelift erwarten, das voraussichtlich ebenfalls noch 2022 präsentiert wird. Apropos Änderungen: Die Maße von aktuell 4614 Millimetern Länge, 1883 Millimetern Breite und 1658 Millimetern Höhe dürften sich kaum verändern. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Preis, Motoren (Hybrid) & Ausstattungen (ST-Line, Vignale & Co.) des Ford Kuga Facelift (2022)

Der Anblick des Innenraums wird sich vor allem durch einen deutlich größeren Touchscreen verändern: Die Bildschirmdiagonale wächst mit dem Ford Kuga Facelift (2022) von acht auf 13,2 Zoll an, wie der US-amerikanische Escape vorwegnimmt. Auch das dahinterliegende Infotainmentsystem erfährt eine Aufwertung von SYNC 3 auf SYNC 4, das unter anderem eine Cloud-basierte Navigation und eine vernetzte Sprachsteuerung bietet. Software-Updates sind kundenseitig planbar und daher zeitlich flexibel. Beim Motorenangebot sind keine großen Veränderungen zu erwarten. Das Kompakt-SUV ist derzeit mit einem Benziner (120 PS/88 kW) und zwei Dieseln mit 120 PS (88 kW) sowie 150 PS (110 kW) erhältlich. Ob der stärkere Diesel wie beim Focus aus dem Programm fliegt, ist unklar. Dafür könnte der Kuga dessen neues Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erben. Von den zwei Hybridvarianten mit 190 PS (140 kW) respektive 225 PS (166 kW) ist die stärkere ein Plug-in-Hybrid, dessen Lithium-Ionen-Batterie über eine Ladekapazität von 14,4 kWh (netto) verfügt und eine elektrische Reichweite von 64 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll. Abhängig von der Motorvariante bietet das SUV 405 bis 435 Liter und bei umgeklappter Rücksitzbank 1481 bis 1534 Liter Kofferraumvolumen. Das Ford Kuga Facelift (2022) wird ähnliche Werte aufweisen. Der Preis ist noch nicht bekannt, der noch aktuelle Kuga startet bei 34.950 Euro (Stand: Oktober 2022).

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Alexander Koch Alexander Koch
Unser Fazit

Das Focus und Fiesta Facelift machen die Modellpflege des Kuga relativ berechenbar, was dem Mehrwert des Facelifts aber keinen Abbruch tut. Eine optische Differenzierung von den kleineren Modellen dürfte der Kundschaft gefallen. Einen echten Mehrwert bringt hingegen das neue Infotainment. Wer nun noch einen rein elektrischen Antrieb vermisst, der sollte bis 2023 warten: Dann möchte Ford ein Elektro-SUV in Kuga-Größe auf den Markt bringen.

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