Vorstellung

Kia Sportage: Preis, GT-Line & Hybridantriebe des 2025er Facelifts

2021 ist die fünfte Generation des Kompakt-SUV auf den Markt gekommen, seit dem dritten Quartal 2025 will das Kia Sportage Facelift die europäische Kundschaft beglücken. Das sind die wichtigsten Fakten!

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Blick von schräg vorne auf das Kia Sportage Facelift (2025).
Kia hat das Sportage Facelift Mitte 2025 auch für Europa präsentiert. Auf dem Heimatmarkt wurde das überarbeitete SUV bereits Ende 2024 vorgestellt. Foto: Kia
Blick von schräg hinten auf das Kia Sportage Facelift (2025).
Optisch hat Kia das Modell leicht überarbeitet. Die Frontpartie erhält das neue Markengesicht in Form der „Tigernase“. Foto: Kia
Blick von der Seite auf das Kia Sportage Facelift (2025).
Motorenseitig bleibt es bei einer Auswahl an Verbrennern und Voll- sowie Plug-in-Hybriden. Foto: Kia
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Kia Sportage Facelift (2025).
Der Innenraum zeigt sich unter anderem mit einem neuen Lenkrad. Foto: Kia
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Kia Sportage Facelift (2025).
Die Bildschirmeinheit umfasst wie bisher zwei 12,3 Zoll große Touchscreens. Deren Prozessor profitiert aber von einer verbesserten Software. Foto: Kia

Preis: Kia Sportage Facelift ab 35.190 Euro

Nachdem der überarbeitete SUV-Bestseller bereits im November 2024 auf dem asiatischen Heimatmarkt präsentiert wurde, hat Kia den überarbeiteten Sportage im Juni 2025 auch für Europa vorgestellt. Auf den Markt kam das Kia Sportage Facelift in der zweiten Jahreshälfte 2025.

Der Preis des Facelift-Modells startet bei 35.190 Euro für den Mildhybrid, womit der Basispreis um 500 Euro steigt. Anders sieht es bei Voll- und Plug-in-Hybrid aus. Mit 38.990 Euro, beziehungsweise 43.100 Euro (Alle Preise: Stand Januar 2026) sinken die Preise – beim überarbeiteten Plug-in-Hybriden dank einer neuen Basisversion sogar um knapp 2000 Euro.

Der Kia EV3 im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: Der PHEV ist nun deutlich stärker

Mit dem Kia Sportage Facelift wurde auch die Antriebspalette leicht überarbeitet. So waltet stets ein 1,6-l-Motor unter der Haube. Als Turbobenziner kommt der Sportage in gleich zwei Leistungsstufen mit 150 PS (110 kW) oder 180 PS (132 kW) Leistung. Das Angebot wird um eine Dieselvariante mit einer Leistung von 136 PS (100 kW) unterstützt, wobei diese stets ein Mildhybrid ist.

Preislich wie leistungstechnisch in der Mitte rangiert der Vollhybrid. Auch hier kommt der 1,6-l-Turbobenziner zum Einsatz, wird jedoch von einem Elektromotor unterstützt. Die Systemleistung liegt bei 2WD- wie AWD-Modellen bei 176 kW (239 PS)

Topmotorisierung ist der 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 212 PS (288 kW), der mit der Modellpflege deutlich an Leistung zugelegt hat. Neu ist dagegen die Einstiegsvariante „Core“, bei der der Sportage Plug-in-Hybrid auf Vorderrad- anstelle von Allradantrieb setzt.

Exterieur: Front erhält Markenidentität

Bereits die Vorstellung des Facelifts in Südkorea hat gezeigt, wie umfangreich die Modellpflege ausfällt. Die Front kommt mit einem gänzlich neuen Kühlergrill und einer neuen Leuchteinheit, die sich der aktuellen Designsprache der Marke anpasst – Markenbrüder wie der EV3 und der Sorento lassen grüßen. Besonders auffällig sind die enorm großen Leuchteinheiten, die schon fast an Insektenaugen erinnern.

Das Heck bekam derweil eine optisch schlankere Lichtsignatur und eine neue Schürze spendiert. Die Außenmaße von 4,54 m in der Länge, 1,87 m in der Breite und 1,65 m in der Höhe haben sich im Vergleich zum Vorfacelift-Modell nur unwesentlich verändert. Interessant: Die koreanische Version ist mit 4,67 m zu 4,54 m etwas länger als das europäische Pendant. Das kennen wir auch vom US-amerikanischen Pendant. 

Wie gehabt gibt es ein GT-Line-Paket, das die Optik mit sportlich gestalteten Schürzen und schwarzen Details wie an den Seitenschwellern nachschärft.

Interieur: Neues Lenkrad

Das Cockpit des Kia Sportage Facelift (2025), vom Fahrersitz aus fotografiert.
Foto: Kia

Auch in den Innenraum des Sportage Facelift hat Kia Arbeit investiert. So erhielten Lenkrad und Armaturenbrett samt Lüftungsdüsen eine neue Optik. Die Bildschirmeinheit umfasst wie bisher zwei 12,3 Zoll große Touchscreens. Deren Prozessor profitiert aber von einer verbesserten Software.

Das Kofferraumvolumen variiert je nach Motorisierung. Mindestens sind es 526 bis 1715 l im mildhybridisierten Diesel, während der Plug-in-Hybrid mit 587 bis 1776 l der Lademeister im Sportage-Portfolio ist. 

Bei den Assistenzsystemen stehen unter anderem ein intelligenter Tempomat, ein verbesserter Spurhalteassistent und ein System, das beim Spurwechsel auf der Autobahn aktiv Heckkollisionen verhindern soll, bereit.

Fahreindruck: Grundsolide, reichhaltige Ausstattung

Der überarbeitete Kia Sportage zeigt sich im Vergleichstest als grundsolides Angebot mit reichhaltiger Ausstattung, langer Garantie und fairem Preis. Top sind außerdem auch die Sprintwerte, die Zuladekapazität und der Warmbremswert, verbesserungswürdig dagegen der Federungskomfort und der hohe Verbrauch.