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Opel Astra (2021): Innenraum/Motoren/Erlkönig Opel packt den Astra L aus

von Stefan Miete 12.03.2021

Der Opel Astra L wird ab Ende 2021 in Rüsselsheim gebaut und auf der EMP-2 Plattform basieren. Neue Erlkönig-Fotos geben Einblicke in den Entwicklungsstand, Bilder vom Innenraum haben wir hingegen noch nicht. Das sind die voraussichtlichen Motoren.

Nach der Corona-Krise soll der Opel Astra L ab Ende 2021 positive Impulse setzen. Im März 2021 zeigt er sich erstmals auf öffentlicher Straße, allerdings im stark getarnten Erlkönig-Dress. So sind selbst die Felgen im schwarz-gelben Camouflage beklebt. Nur die geradlinige LED-Signatur der Frontscheinwerfer deutet darauf hin, dass wir mit unserer Illustration mit Vizor-Grill richtig liegen könnten. Vom Innenraum existieren noch keine Bilder, der neue Mokka darf aber sicher als Fingerzeig gewertet werden. Der Kompakte wird wieder am hessischen Stammsitz Rüsselsheim gebaut, übrigens zusammen mit dem DS 4 der französischen Schwestermarke DS. Mit der Ablösung verkürzt Opel die Laufzeit des aktuellen, im Herbst 2015 eingeführten Modells auf sechs Jahre. Der Grund für den relativ frühen Wechsel sind Preisvorteile aufseiten des Einkaufs. Der aktuelle Astra (Astra K) basiert noch auf einer Technik-Plattform des früheren Opel-Eigners General Motors. Der künftige Astra L hingegen wird sich wesentliche Bauteile mit denen anderer Modelle des PSA-Konzerns (Citroën, DS, Peugeot) teilen. Motoren, Getriebe, Achsen und der Löwenanteil der Elektronik sind Teil des modular aufgebauten Technik-Baukastens EMP 2 (Efficient Modular Platform) für kompakte und größere Fahrzeuge. Hierauf basieren beispielsweise der Peugeot 308 und das Mittelklasse-Modell 508. Vorteil: Neben dem Opel Astra L (2021) dürfte auch der nächste Insignia ein EMP 2-Spross werden, sodass der Standort Rüsselsheim eine Volumen-starke Produktionsstätte bleibt. Mehr zum Thema: Das ist der Opel Corsa-e

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Erlkönig gesichtet: Die Motoren des Opel Astra L (2021)

Derzeit entsteht eine komplett neue Motorengeneration, von der auch der Opel Astra L (2021) profitieren wird. Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner soll ab Anfang 2022 konzernweit eingesetzt werden. Zur besseren Differenzierung des Astra von seinen Schwestermodellen wird der Kompakte nicht nur völlig eigenständig gezeichnet. Die Opel-Ingenieur:innen wollen zudem für ein Marken-spezifisches Fahrgefühl sorgen – in diesem Fall sportlicher und direkter als bei den eher Komfort-betonten Franzosen. Eine vollelektrische Variante wird es nicht geben, wohl aber sparsame Plug-in-Hybride, die auch in Gestalt eines leistungsstarken GSi auftreten könnten. Was hier möglich ist, hat Peugeot bereits mit der 500 PS kräftigen Studie 308 Hybrid R Concept bewiesen. Bei dem wirken ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner und zwei E-Motoren zusammen. Ganz so dick wird es in der Serienversion eines künftigen Astra GSi sicher nicht kommen. Dennoch sind beim Opel Astra L (2021) Antriebsleistungen von mehr als 300 PS denkbar. Auch der sparsame Diesel hat eine Zukunft. PSA verfügt mit den 1,5-Liter-Vierzylindern über zeitgemäße Selbstzünder-Technologie. Mehr zum Thema: Das ist der Opel Astra OPC/GSi

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