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Opel Astra L (2021): Erste Informationen Neuer Astra wird ein echter Rüsselsheimer

von Stefan Miete 10.08.2020

Der Opel Astra L wird ab 2021 in Rüsselsheim gebaut, wie der Autobauer bekannt gab. Der Kompaktwagen soll auf der EMP 2-Plattform basieren und neben dem Insignia vom Band laufen. Wir haben erste Informationen!

Nach der Corona-Krise soll der neue Opel Astra L ab Herbst 2021 positive Impulse setzen. Der Kompakte wird wieder am hessischen Stammsitz Rüsselsheim gebaut, zusammen übrigens mit einem Modell der französischen Schwestermarke DS. Mit der Ablösung verkürzt Opel die Laufzeit des aktuellen, im Herbst 2015 eingeführten Modells auf sechs Jahre. Der Grund für den relativ frühen Wechsel sind Preisvorteile auf Seiten des Einkaufs. Der aktuelle Astra (Astra K) basiert noch auf einer Technik-Plattform des früheren Opel-Eigners General Motors. Der künftige Astra L hingegen wird sich wesentliche Bauteile mit denen anderer Modelle das PSA-Konzerns (Citroën, DS, Peugeot) teilen. Motoren, Getriebe, Achsen und der Löwenanteil der Elektronik sind Teil des modular aufgebauten Technik-Baukastens EMP 2 (Efficient Modular Platform) für kompakte und größere Fahrzeuge. Hierauf basieren beispielsweise der Peugeot 308 und das Mittelklasse-Modell 508. Vorteil: Neben dem Opel Astra L (2021) dürfte auch der nächste Insignia ein EMP 2-Spross werden, sodass der Standort Rüsselsheim eine volumenstarke Produktionsstätte bleibt. Mehr zum Thema: Das ist der Opel Corsa-e

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Erste Informationen zum Opel Astra L (2021)

Derzeit ist eine komplett neue Motorengeneration im Entstehen, von der auch der Opel Astra L (2021) profitieren wird. Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner soll ab Anfang 2022 konzernweit eingesetzt werden. Zur besseren Differenzierung des Astra von seinen Schwestermodellen wird der Kompakte nicht nur völlig eigenständig gezeichnet. Die Opel-Ingenieure wollen zudem für ein markenspezifisches Fahrgefühl sorgen – in diesem Fall sportlicher und direkter als bei den eher komfortbetonten Franzosen. Mit einer vollelektrischen Variante ist nicht zu rechnen, wohl aber mit sparsamen Plug-in-Hybriden, die durchaus in Gestalt eines leistungsstarken GSi auftreten dürften. Was hier möglich ist, hat Peugeot bereits mit der 500 PS kräftigen Studie 308 Hybrid R Concept bewiesen, bei der ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner und zwei E-Motoren zusammenwirken. Ganz so dick wird es in der Serienversion eines künftigen Astra GSi sicher nicht kommen. Bis zu 300 PS sind beim Opel Astra L (2021) aber vorstellbar. Gut möglich ist auch, dass Opel sogar vom aktuellen Astra als Schmankerl noch einen GSi auflegt. Der aktuelle 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo (145 PS) bietet durchaus Potenzial nach oben. Auch der sparsame Diesel hat eine Zukunft. PSA verfügt mit den 1,5-Liter-Vierzylindern über zeitgemäße Technologie.

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