Mercedes S-Klasse (2021): Erste Fotos (Update!) Ist das ein S-Klasse-Versuchtsträger?

von Alexander Koch 08.02.2018

Möglicherweise fährt hier der erste  Versuchträger der kommenden Mercedes S-Klasse. Die sechste Generation der Luxuslimousine ist für 2021 anvisiert und könnte annähernd voll-autonom fahren (Level 4). Alle Informationen!

Was unserem Erlkönig-Fotografen in Skandinavien vor das Objektiv gefahren ist, könnte der Prototyp der kommenden Mercedes S-Klasse (2021) sein. Große Ähnlichkeiten mit der aktuellen und frisch überarbeiteten Luxusklasse legen allerdings die Vermutung nahe, dass es sich hier um eine sogenannte Mule (englische Aussprache) handelt. Also um ein Testfahrzeug, die unter der Karosserie eines bereits bekannten Autos – oftmals vom Vorgänger – neue Technologien erprobt. Und die wird es bei der nächsten S-Klasse-Generation ohne Frage zuhauf geben: Ist die frisch überarbeitete Limousine schon ein Eldorado für Informatiker und Elektrotechniker, wird der Neuling ohne Frage erneut einen großen Schritt in Richtung autonomes Fahren machen und höchstwahrscheinlich Level 4 erfüllen. Dabei kann das Auto auch ohne erkennbare Reaktionen des Fahrers selbstständig fahren. Auf einem anderen Blatt steht aber, wie weit der Gesetzgeber bis zum Marktstart der Mercedes S-Klasse (2021) und ob dann autonomes Fahren überhaupt uneingeschränkt erlaubt ist. Einparken per Handy, Spurwechselassistent oder ein intelligenter Tempomat, der das Auto in Zusammenarbeit mit dem Navi auf Fahrsituationen einstellt, verlangsamt und wieder beschleunigt, sind aber schon jetzt Realität.

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Erste Fotos zur Mercedes S-Klasse (2021)

Technisch gesehen dürfte die Mercedes S-Klasse (2021) auf der neuen Heckantriebsplattform MRA II aufbauen, dabei größer und zugleich leichter werden. Geht Mercedes aus Kostengründen mit Carbon meist sparsam um, könnte die Gewichtsreduktion vor allem durch den Einsatz hochfester Stähle und Aluminium herbeigeführt werden. Das dürfte sich auch in verbesserter Fahrdynamik und niedrigerem Verbrauch widerspiegeln. Die neuen Motoren, darunter Reihensechszylinder in Kombination mit einem 48-Volt-Bordnetz, dürften auch weiterhin Bestandteil der S-Klasse sein, die möglicherweise erstmalig auch um eine rein elektrische Variante unter dem neu gegründeten EQ-Label ergänzt wird. Ob der V12 hierzulande auch weiterhin eine Rolle spielen wird, ist ungewiss – für Status-fixierte Absatzmärkte wie China und USA ist der Motor aber strenggenommen unverzichtbar. Im Interieur könnten neben den bereits bekannten Wohlfühlprogrammen der aktuellen S-Klasse auch das neue MBUX-Infotainmentsystem zum Einsatz kommen. Das Design wird sich höchstwahrscheinlich dem des neuen CLS und der neuen A-Klasse anpassen, also mit schräg zulaufenden und schmalen Scheinwerfern sowie horizontal geprägten Rückleuchten.

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