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Mercedes S-Klasse (2020): Preis & Innenraum Neue S-Klasse ab 93.438 Euro

von Stefan Miete 16.09.2020

Die Mercedes S-Klasse (2020) ist da – mit einem rundgeschliffenen Design und einem revolutionär anmutenden Innenraum. Das ist der Preis der neuen Luxusklasse!​

Mit der Mercedes S-Klasse (2020) bringen die Schwaben ihr neues Flaggschiff zum Preis ab 93.438 Euro (Stand: September 2020) an den Start. Elegant ist er, der "W223", repräsentativ, aber niemals protzig. Dafür war ein wenig Feinjustierung im Design nötig. Speziell die Status-bewussten Chinesen verlangten in Kundenbefragungen mit ersten Designentwürfen nach einer repräsentativeren Front. So beeindruckt der Bug der neuen S-Klasse mit großen Leuchten und einem besonders üppigen, bis fast an die Glasabdeckungen reichenden Kühlergrill. Ansonsten gefällt die Karosserie mit ihrer zurückhaltenden Eleganz. Bemerkenswert sind allenfalls die optional versenkbaren Türgriffe, die der Aerodynamik zuträglich sind und nur bei Bedarf ausfahren. Der Cw-Wert liegt trotz der massiven Front mit 0,22 auf erstaunlich niedrigem Niveau. Abschied nehmen müssen Fans von den 2014 und 2016 eingeführten Coupé- und Cabrio-Versionen der Mercedes S-Klasse, für die ab 2020 keine Nachfolger geplant sind. Beim Innenraum dürfen sich künftige S-Klasse-Insassen auf ein Kokon-Erlebnis freuen. Hochwertige Lederqualitäten, beheizbare Nackenkissen, das nochmals verfeinerte Energizing-Komfort-System, das Features wie Sitzmassage (auch im Fond), Klimatisierungsautomatik, Ambientebeleuchtung, verschiedene Licht- sowie Musikstimmungen und sogar die Beduftungsanlage in verschiedenen vorwählbaren Programmen miteinander vernetzt und beeinflusst, wird in der Mercedes S-Klasse (2020) um neue Funktionen erweitert. Mehr zum Thema: Der Mercedes EQS im Fahrbericht

Fahrbericht Mercedes S-Klasse (2020)
Neue Mercedes S-Klasse (2020): Erste Testfahrt Erste Fahrt mit der neuen S-Klasse

Leslie checkt die Mercedes S-Klasse (2020) im Video:

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Innenraum: Mercedes S-Klasse (2020) mit neuem MBUX

Darüber hinaus vollzieht sich im Innenraum der Mercedes S-Klasse (2020) ein kompletter Systemwechsel: Hier rücken die Schwaben das neue Infotainmentsystem, die nächste Generation der Mercedes Benz User Experience – kurz MBUX genannt –, in den Fokus. Dort, wo bis dato vier kreisrunde Lüftungsdüsen das Zentrum der Mittelkonsole bilden, befindet sich nun ein bis zu 35 mal 40 Zentimeter großer, berührungsempfindlicher Monitor, der eine Fülle von Funktionen per Wisch- und Tippbedienung steuert und den Innenraum außerdem um 30 Schalter reduziert. Das bekannte sogenannte Widescreen-Cockpit mit zwei unter einem gemeinsamen Deckglas befindlichen Monitoren schrumpft auf einen direkt hinter dem Lenkrad gut im Blickfeld platzierten 3D-Bildschirm. Außerdem gibt es ein weiter entwickeltes Head-up-Display, das die nun deutlich größere Grafik künftig weiter vor dem Auto schweben lässt und mehr Inhalte bietet. Wem die Wischerei auf kalten Glasflächen nicht liegt, der kann viele Funktionen über die intelligente Sprachsteuerung in Gang setzen – etwa die Suche nach einem freien Parkplatz oder die nach der angesagtesten Currywurstbude in der Nähe. Das können andere Modelle der Marke zwar auch, aber keines soll seine Fahrgäste so verwöhnen wie die flüsterleise S-Klasse, die sogar mit einer Valet-Parking-Funktion erhältlich ist. Darunter versteht man einen per Smartphone-App gesteuerten automatisierten Vorfahr- und Einparkservice. Das Auto verschwindet von allein im Parkhaus und kommt auf Kommando zurück. Das mit Bosch entwickelte System ist im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart bereits erprobt, behördlich zugelassen und wird mit der Generation W223 in Serie gehen. Auch die Gestenerkennung erklimmt ein neues, nicht gekanntes Niveau: Wenn diese etwa den Griff zur Tür registriert, fahren die Türgriffe automatisch aus. Zudem warnt die Elektronik bei Gefahr mit rot flackernder Ambientebeleuchtung vor Radfahrern, Fußgängern oder anderen Autos. Außerdem sollen die Passagiere mit MBUX auch erstmalig im Fahrzeug bezahlen können. Für die nötige Sicherheit soll hierbei in der Mercedes S-Klasse (2020) ein Fingerabdruck-Scanner zusammen mit einer Augenerkennung und einem Pin sorgen.

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Motoren & Preis der Mercedes S-Klasse (2020)

Ein Highlight der Mercedes S-Klasse (2020) ist die neue Allradlenkung, die viel konsequenter als bei der Konkurrenz ausgelegt ist: Mit bis zu zehn Grad Einschlag an der Hinterachse schrumpfen die 5,18 Meter Außenlänge (Langversion: 5,29 Meter) beim Rangieren spürbar zusammen. Kommen wir zu den Motoren: Der neue Maybach soll sich stärker von der gemeinen S-Klasse unterscheiden. Als standesgemäße Motorisierung empfiehlt sich auch in Zukunft der 6,0-Liter-V12-Zylinder im S 650 4Matic. Weil strengere Abgasvorschriften auch für die Beletage gelten, wird der Antrieb hybridisiert, um den Normverbrauch von aktuell 14,0 Litern zu drücken. Aus dem Sortiment gestrichen wird die bislang 630 PS starke Version S 65 AMG. Die künftige AMG-S-Klasse heißt S 63 e 4Matic. Deren Kombination aus dem bissigen 4,0-Liter-Biturbo-V8 und einem zusätzlichen Elektromotor dürfte die Leistung des bisherigen Flaggschiffs noch einmal übertreffen. In unterschiedlichen Umfängen hybridisiert werden übrigens auch alle anderen Antriebe der S-Klasse. Die noch jungen, als Benziner und Diesel erhältlichen 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Mild-Hybrid-Technik bleiben im Programm und sind zum Marktstart direkt verfügbar. Der 286 PS starke S 350 d (Preis: 93.438 Euro) glänzt mit einem Normverbrauch von 6,4 Litern pro 100 Kilometer nach WLTP – ein Wert beinahe auf Kompaktwagen-Niveau. Dieser Antrieb bildet auch künftig die günstigste Möglichkeit, Mercedes S-Klasse (W223) zu fahren. Der S 400 d 4Matic (Preis: 103.994 Euro) leistet 330 PS, die beiden Benziner S 450 4Matic (Preis: 106.650,40 Euro) und S 500 4Matic (Preis: 115.130 Euro) kommen auf 367 und 435 PS. Anfang 2021 soll ein Plug-in-Hybrid mit 100 Kilometern elektrischer Reichweite die Motorenpalette erweitern.

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