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Mercedes S-Klasse (2020): Neue Fotos & Illustration Ende 2020 erscheint die neue S-Klasse

von Stefan Miete 13.01.2020

Die Mercedes S-Klasse debütiert im Herbst 2020. Das Flaggschiff der Schwaben soll wieder der Inbegriff des automobilen Luxus werden. Sechs-, Acht- und Zwölfzylindermotoren sind geplant, dazu neue Hybridversionen. Wir haben neue Fotos und eine erste Illustration der W223-Generation!

Die Weltpremiere der Mercedes S-Klasse (W223) ist für den Herbst 2020 vorgesehen. Die ersten Autos kommen dann Ende des gleichen Jahres auf die Straße – allesamt verbrauchsoptimiert und mit einer nochmals geglätteten Karosserie. Für die Designer stand von Anfang an fest: Elegant soll der "W223" werden, repräsentativ, aber niemals protzig. Ein wenig Feinjustierung im Design war jedoch nötig. Speziell die auf zur Schau gestellten Status bedachten Chinesen verlangten in Kundenbefragungen mit ersten Designentwürfen nach einer repräsentativeren Front. So beeindruckt der Bug der neuen S-Klasse mit großen Leuchten und einem besonders üppigen, bis an die Glasabdeckungen reichenden Kühlergrill. Künftige S-Klasse-Insassen dürfen sich auf ein Kokon-Erlebnis freuen. Hochwertige Lederqualitäten, beheizbare Oberflächen wie die Mittelarmlehne, das nochmals verfeinerte Energizing-Komfort-System, das Komfort-Features wie Sitzmassage, Klimatisierungsautomatik, Ambientebeleuchtung, verschiedene Licht- sowie Musikstimmungen und sogar die Beduftungsanlage in verschiedenen vorwählbaren Programmen miteinander vernetzt und beeinflusst, soll in der Mercedes S-Klasse (2020) um neue Funktionen erweitert werden. Mehr zum Thema: Erste Testfahrt mit dem Mercedes EQS

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Neue Fotos & Illustration der Mercedes S-Klasse (2020)

Ein kompletter Systemwechsel vollzieht sich im Innenraum der Mercedes S-Klasse (2020). Dort, wo bis dato vier kreisrunde Lüftungsdüsen das Zentrum der Mittelkonsole bilden, befindet sich nun ein bis zu 35 mal 40 Zentimeter großer, berührungsempfindlicher Monitor, der eine Fülle von Funktionen per Wisch- und Tippbedienung steuert. Das bekannte sogenannte Widescreen-Cockpit mit zwei unter einem gemeinsamen Deckglas befindlichen Monitoren schrumpft auf nur einen direkt hinter dem Lenkrad gut im Blickfeld platzierten Bildschirm. Wem die Wischerei auf kalten Glasflächen nicht liegt, der kann viele Funktionen über die intelligente Sprachsteuerung in Gang setzen, etwa die Suche nach einem freien Parkplatz oder die nach der angesagtesten Currywurstbude in der Nähe. Das können andere Modelle der Marke zwar auch, aber keines soll seine Fahrgäste so verwöhnen wie die flüsterleise S-Klasse, die sogar mit einer Valet-Parking-Funktion erhältlich sein wird. Darunter versteht man einen per Smartphone-App gesteuerten automatisierten Vorfahr- und Einparkservice. Das Auto verschwindet von allein im Parkhaus und kommt auf Kommando zurück. Das mit Bosch entwickelte System ist im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart bereits erprobt, behördlich zugelassen und wird mit der Generation W223 in Serie gehen. Wer diese Aufgabe lieber einem leibhaftigen Fahrer überlassen möchte, sollte eine der Langversionen wählen. Etwa den neuen Maybach, der sich stärker von der gemeinen S-Klasse unterscheiden soll. Als standesgemäße Motorisierung empfiehlt sich auch in Zukunft der 6,0-Liter-V12-Zylinder im S 650 4Matic. Während das neue Top-SUV Maybach GLS 600 von einem 558 PS starken 4,0-Liter-V8-Biturbobenziner bewegt wird, bleibt der "600er" in der Mercedes S-Klasse (2020) ein Zwölfender. Weil strengere Abgasvorschriften auch für die Beletage gelten, wird der Antrieb hybridisiert, um den Normverbrauch von aktuell 14,0 Litern zu drücken.

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Die Motoren der Mercedes S-Klasse (2020)

Aus dem Sortiment der Mercedes S-Klasse (2020) gestrichen wird hingegen die bislang 630 PS starke Version S 65 AMG. Die künftige AMG-S-Klasse heißt S 63 e 4Matic. Deren Kombination aus dem bissigen 4,0-Liter-Biturbo-V8 und einem zusätzlichen Elektromotor dürfte die Leistung des bisherigen Flaggschiffs noch einmal übertreffen. In unterschiedlichen Umfängen hybridisiert werden übrigens auch alle anderen Antriebe der S-Klasse. Während das neue SUV-Modell GLE 350 de Coupé rund 100 Kilometer rein elektrisch fahren kann, dürfte die reichweitenstärkste Hybridvariante der S-Klasse mindestens 120 Kilometer schaffen. Die noch jungen, als Benziner und Diesel erhältlichen 3,0-Liter-Reihensechszylinder bleiben im Programm. Schon heute glänzt der 286 PS starke S 350 d mit einem Normverbrauch von 5,9 Litern pro 100 km – ein Wert beinahe auf Kompaktwagen-Niveau. Dieser Antrieb bildet auch künftig die günstigste Möglichkeit, Mercedes S-Klasse (W223) zu fahren. An den aktuellen Preisen orientiert, dürfte das Einstiegsmodell mit rund 92.000 Euro zu Buche schlagen. Abschied nehmen müssen Fans von den 2014 und 2016 eingeführten Coupé- und Cabrio-Versionen der Mercedes S-Klasse, für die ab 2020 keine Nachfolger geplant sind.

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