Mercedes MBUX: Alles zum digitalen Cockpit "Hey Mercedes" - neues Infotainmentsystem von Mercedes

von Anika Külahci 07.05.2018

MBUX geht mit der neuen A-Klasse erstmals in Serie. MBUX steht für Mercedes-Benz User Experience (MBUX), das User-generierte und lernfähige Multimediasystem funktioniert dabei genau wie moderne Smartphones und bietet Apps, Sprachsteuerung und Updates. Marktstart der A-Klasse ist im Frühjahr 2018, Premiere war auf der CES 2018.

MBUX hat seine Marktreife erreicht und kommt mit der neuen A-Klasse. Einzigartig ist bei diesem System die künstliche Intelligenz, die Nutzer spezifische Vorlieben erkennt und speichert. So schafft MBUX eine völlig neuartige Beziehung zwischen Fahrzeug und Fahrer. Wenn ein Nutzer beispielsweise jeden Montag nach der Arbeit seine Mutter anruft, schlägt das Infotainmentsystem dem Fahrer am Montag Nachmittag diesen Anruf vor. Daneben ist ein hochauflösender Widescreen im Cockpit mit Touchscreen-Bedienung verbaut, ebenso die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie und die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen. Mercedes MBUX (2018) reagiert auf Sprachbefehle, die mit dem Schlüsselwort "Hey Mercedes" aktiviert werden, fehlerlos und direkt. Wahlweise können Funktionen mit dem Touchscreen, dem Touchpad in der Mittelkonsole oder den Touch-Control-Buttons am Lenkrad bedient werden. Daneben werden Updates automatisch "over the air" auf das Multimediasystem übertragen. "Mercedes me" eröffnet zusätzlich neue Möglichkeiten bei der Mercedes me Connectivity. Erstmals wird das multimediale System in der neuen A-Klasse erhältlich sein. Marktstart ist das Frühjahr 2018. Mehr zum Thema: Alle Themen zur CES 2018

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Mercedes-Infotainment "MBUX" vorgestellt

MBUX bietet sogenannte "Prediction Features" (Vorhersage-Funktionen), die sich individuell an den Nutzer anpassen. So greift das innovative System auf regelmäßige Eingaben zu, speichert diese und filtert daraus User-generierte Verhaltensmuster, die MBUX dem Fahrer zum gegebenen Zukunft auch vorschlägt. Beispielsweise bietet das System auch das Fitnessstudio auf dem Navigations-Screen an, der Fahrer bestätigt und schon erscheinen alle Informationen zur Strecke und Stauwarnungen an. Die erweiterte Funktion "Augmented Reality" ergänzt die Kartendarstellung im Navigationssystem. Eine installierte Frontkamera nimmt dafür die Umgebung auf und blendet zum Beispiel Hinweispfeile oder Hausnummern direkt ins Bild des Touchscreen mit ein. So kann der Autofahrer leichter Seitenstraßen zum Abbiegen finden. Ein weiterer Vorteil sind die neuen Apps für Mercedes me Connect, die sich in das horizontale Menü von Mercedes eingliedern lassen. Unter anderem werden Navigationsfunktionen wie Angaben zum Straßenzustand wie Schnee und Glätte gemacht, ebenso ermöglichen die Apps die Fahrzeugortung. So findet der Fahrer sein geparktes Fahrzeug schneller oder die App informiert, wenn das Auto angerempelt oder abgeschleppt wurde. Daneben können individuelle Nutzerprofile hinterlegt werden, die je nach User eigene Voreinstellungen speichern, wie Lieblingsradiosender, Ambientelicht oder persönliche Vorhersagen. Alle Mercedes-Modelle der Baujahre 2016 und 2017 lassen sich übrigens mit Google Assistant (Google Home) und Amazon Alexa verbinden.

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