Formel 1 2022: Termine, Teams, WM-Stand Alles zur neuen Formel 1-Saison

von Tim Neumann 06.01.2022
Inhalt
  1. News zur Formel 1 2022: Mick Schumacher wird Ferrari-Ersatzfahrer
  2. Die Termine der Formel 1 2022 (Kalender & Strecken-Tabelle)
  3. Formel 1 2022: Die Teams & Fahrer
  4. WM-Stand in der Formel 1 2022: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)
  5. Aktuelle Regeln zur Formel 1 2022
  6. Wo ist die Formel 1 2021 live zu sehen?
  7. Die Zukunft der Formel 1
  8. Das war die Formel 1 2021
  9. Ergebnisse: WM-Stand und Rennkalender der Formel 1 2021

News zur Formel 1 2022: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, mit neuem Aerodynamik-Reglement werden die Karten neu gemischt. Und: Die Formel 1 2021 geht mit dem Weltmeistertitel für Max Verstappen als wohl spannendste Saison der 71-jährigen Geschichte ein. Wir haben alle News zu Terminen, Teams sowie Fahrern und WM-Stand (Punkte).

 

News zur Formel 1 2022: Mick Schumacher wird Ferrari-Ersatzfahrer

Die nächste Formel 1-Saison (2022) könnte es dank des neuen Aerodynamik-Reglements weiterhin spannend werden und Mercedes wird zweifellos zurückschlagen wollen. Wir dürfen uns also jetzt schon auf eine Revanche freuen, wenn die Königsklasse am 20. März 2022 in Bahrain die Motoren wieder anschmeißt. Eine Personalie ist bereits geklärt: Mick Schumacher wird neben seinem Hauptengagement beim Haas-Team Ersatzfahrer bei Ferrari. Er teilt sich die neue Rolle mit Antonio Giovinazzi, der Ende 2021 sein Cockpit bei Alfa Romeo räumen musste. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Die Termine der Formel 1 2022 (Kalender & Strecken-Tabelle)

Die Königsklasse hat ihren Rennkalender für 2022 publik gemacht (siehe Tabelle unten). Nach zwei gescheiterten Versuchen soll 2022 ein weiteres Mal der rekordverdächtige Kalender von 23 Rennen in Angriff genommen werden. Es befinden sich viele altbekannte Strecken im Aufgebot sowie Orte, die wegen der Corona-Pandemie 2020 und 2021 nicht besucht werden konnten. Neu dabei ist Miami in den USA, wo eine neue Hochgeschwindigkeits-Rennstrecke rund um das Hardrock Stadium gebaut wurde. Der zweite US-amerikanische Grand Prix bleibt mit Austin ebenfalls erhalten. Somit sind Italien (Monza und Imola) und USA die einzigen Gastgeber mit zwei Grand Prix. In Deutschland wird die Formel 1 2022 vorerst nicht fahren. Allerdings kann sich wegen Corona immer noch kurzfristig eine neue Planung ergeben.

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StreckeTerminSieger
Bahrain (Sakhir)20. März-
Saudi-Arabien (Dschiddah)27. März-
Australien (Melbourne)10. April-
Italien (Imola)24. April-
USA (Miami)8. Mai-
Spanien (Barcelona)22. Mai-
Monaco (Monaco)29. Mai-
Aserbaidschan (Baku)12. Juni-
Kanada (Montreal)19. Juni-
Großbritannien (Silverstone)3. Juli-
Österreich (Spielberg)10. Juli-
Frankreich (Le Castellet)24. Juli-
Ungarn (Budapest)31. Juli-
Belgien (Spa)28. August-
Niederlande (Zandvoort)4. September-
Italien (Monza)11. September-
Russland (Sotschi)25. September-
Singapur (Singapur)2. Oktober-
Japan (Suzuka)9. Oktober-
USA (Austin)23. Oktober-
Mexiko (Mexiko-Stadt)30. Oktober-
Brasilien (Sao Paulo)13. November-
Abu Dhabi (Abu Dhabi)20. November-

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Formel 1 2022: Die Teams & Fahrer

  • Die Formel 1-Saison 2022 bringt bei den Teams keine großen Änderungen mit sich. Einzig die Honda-Triebwerke von Red Bull und dem Schwesterteam AlphaTauri entstehen nach dem Ausstieg der Japaner:innen unter der Ägide des Getränkeherstellers. McLaren, Aston Martin und Williams vertrauen wie auch das Werksteam auf Mercedes-Technik. Neben Ferrari treibt der Sechszylinder aus Maranello auch Alfa Romeo sowie Haas an. Alpine setzt auf die hauseigenen Renault-Motoren.

  • Die finale Personalie der Formel 1 2022 entschied sich wie nach dem Großen Preis von São Paulo (Brasilien) 2021: Das Cockpit von Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi wird 2022 durch Guanyu Zhou neu besetzt. Der chinesische Formel 2-Pilot gehört zum Junior-Aufgebot von Alpine, wo allerdings kein F1-Cockpit verfügbar ist. Der 22-Jährige empfiehlt sich mit einem zweiten Rang in der Formel 2-Meisterschaft und guten Verbindungen zu chinesischen Investoren. Antonio Giovinazzi versucht sein Glück derweil in der Formel E. Bis dahin glich das Fahrerkarussel der Formel 1 in diesem Jahr eher einem Dominospiel. Alex Albon, gescheiterter Red Bull-Fahrer und 2021 in der DTM erfolgreich, übernimmt 2022 das Cockpit von George Russell bei Williams, den es wiederum zu Mercedes zieht. Beim Siegerteam der Jahre 2014 bis 2020 wurde dafür Valtteri Bottas aussortiert, der aber wiederum bei Alfa Romeo einen neuen Job finden konnte. Seinen Platz räumt dort dessen Landsmann Kimi Räikkonen, der nach 20 Jahren Formel 1 – mit kleiner Unterbrechung – genug hat.

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WM-Stand in der Formel 1 2022: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Lewis Hamilton (44) Mercedes-AMG 
George Russell (63)   
Max Verstappen (33) Red Bull Racing 
Sergio Pérez (11)   
Charles Leclerc (16) Scuderia Ferrari 
Carlos Sainz jr. (55)   
Lando Norris (4) McLaren F1 
Daniel Ricciardo (3)   
Fernando Alonso (14) Alpine F1 
Esteban Ocon (31)   
Pierre Gasly (10) AlphaTauri 
Yuki Tsunoda (22)   
Sebastian Vettel (5) Aston Martin 
Lance Stroll (18)   
Nicholas Latifi (6) Williams 
Alexander Albon (23)   
Valtteri Bottas (77) Alfa Romeo 
Guanyu Zhou (24)   
Mick Schumacher (47) Haas F1 
Nikita Mazepin (9)   
 

Aktuelle Regeln zur Formel 1 2022

  • An der Formel 1 2022 nehmen zehn Teams teil, die bis zu vier Fahrer:innen je Saison einsetzen dürfen. Bei jedem Grand Prix werden laut der aktuellen Regeln so viele Runden gefahren, dass eine Distanz von 305 Kilometern überschritten wird. Sollte dies nicht gelingen, werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. So geschehen beim verregneten Rennen in Spa (Belgien) 2021. Völlig neu ist das Aerodynamik-Konzept, das ab 2022 dafür sorgen wird, dass die Autos deutlich anders aussehen und leichter überholen können. Dazu setzt die Formel 1 auf den Ground-Effekt, der den Boliden mittels Aerodynamik-Bauteilen unter dem Auto auf den Asphalt saugen soll. Gleichzeitig kommen zur Kosteneffektivität mehr Gleichteile zum Einsatz und auch die Sicherheit steigt dank eines stabileren Chassis. Die Formel 1-Boliden müssen einschließlich Fahrer:in und Betriebsflüssigkeiten mindestens 768 Kilogramm wiegen. Das Mindestgewicht der Power Units liegt seit 2021 bei 150 Kilogramm. Pro Saison stehen den Teams pro Fahrzeug nur drei Exemplare aller Motorkomponenten zur Verfügung, bei der Energierückgewinnung oder der Batterie nur zwei. Pro Rennwochenende dürfen nur zwei Autos und pro Saison maximal drei Antriebsstränge verwendet werden. Das Getriebe darf zudem erst nach fünf Rennen mit Schadensnachweis getauscht werden. Der Sprit darf beim Rennstart höchstens 110 Kilogramm ausmachen. Nachtanken ist nicht erlaubt. Zudem ist nur eine Spezifikation Motoröl je Rennwochenende erlaubt, die Füllmenge des Öltanks wird überwacht. Pirelli ist weiterhin der Reifenausstatter aller Teams und bietet Trocken-, Intermediates- und Regenreifen an. Statt der 13 Zoll großen Felgen samt Ballonreifen kommen ab 2022 Niederquerschnittsreifen mit 18-Zöllern zum Einsatz. Pro Rennwochenende stehen verschiedene Mischungen bereit: P Zero Hard, P Zero Medium und P Zero Soft. Zwei der drei Mischungen müssen im Rennen mindestens eine Runde gefahren werden. Am Freitag des jeweiligen Rennwochenendes ist Training, am Samstag startet das Qualifying. Hier müssen die langsamsten Fahrer:innen (Platz 16 bis 20) nach den ersten 18 Minuten von der Strecke. Nach der zweiten Qualifying-Einheit scheiden erneut die fünf langsamsten aus und die verbliebenen zehn Autos machen die Startpositionen unter sich aus. Die Zielflagge wurde erst 2019 durch ein LED-Signal ersetzt, kam 2020 allerdings wieder zurück, nachdem auch die LED-Variante in Japan fehlerhaft gewesen war. Seit dem Grand Prix in Monza 2020 greift eine neue Regelung, dass die Teams nur noch mit einer Motoreinstellung in der Qualifikation und im Rennen fahren durften.

  • Seit der Formel 1 2021 startete Aston Martin nicht nur als Rennstall, sondern auch als Steller des Safety und Medical Car durch. Die Brit:innen sorgen im Wechsel mit Mercedes für die Sicherheit auf der Strecke. Dazu setzt Aston einen speziell präparierten Vantage ein, der mehr Leistung und Abtrieb bereithielt. Als Medical Car kommt das SUV DBX zum Zuge, welches – genau wie der Vantage – in den grünen Farben des Rennteams lackiert ist. Dort an Bord sitzt Alan van der Merwe, während Bernd Mayländer wie gewohnt das Safety Car pilotiert. Zuvor hatte Mercedes seit 1996 exklusiv das Safety Car gestellt. Bei den Stuttgarter:innen kommt weiterhin der AMG GT R zum Einsatz, der in der Formel 1 2021 allerdings nicht silber, sondern rot lackiert war.

  • Wie 2021 soll auch 2022 das Sprint-Format zum Tragen kommen. Laut Gerüchten soll das Mini-Rennen am Samstag von drei Terminen auf sechs ausgeweitet werden. Doch wo Sprints stattfinden, ist noch nicht final geklärt.

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Wo ist die Formel 1 2021 live zu sehen?

Weil RTL nach der Formel 1-Saison 2020 aus der Übertragung der Königsklasse ausstieg, erhielt Sky die Exklusivrechte zur Berichterstattung ab 2021. Der Pay-TV-Sender plant eine langfristige Offensive im Motorsport, das belegt das Programm "Sky Sport F1". Unter anderem wurde sogar schon 2020 Saison das Rahmenprogramm um Formel 3, Formel 2 und Porsche Supercup live übertragen. Sky sieht auch 2022 vor, vier ausgewählte Rennen pro Saison von RTL übertragen zu lassen, die somit kostenlos für Jedermann zugänglich sind. Als Alternative zum Pay-TV bot sich bis 2020 F1.TV Pro an, mit dem man für acht Euro im Monat die Rennen von zu Hause aus live streamen konnte. Seit 2020 ist der Service in Deutschland jedoch nicht mehr verfügbar. Erhalten blieb die günstigere Variante, der Formel-1-TV-Access für 26,99 Euro pro Jahr, der allerdings keine Live-Übertragung beinhaltet.

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Die Zukunft der Formel 1

  • Ab 2026 soll ein neues Motorenreglement folgen, das Ende 2021 erstmals grob umrissen wurde. So soll es bei V6-Motoren mit Hybrid-Unterstützung bleiben, deren elektrische Power jedoch deutlich steigen soll. Um neue Hersteller anzulocken, hat die Formel 1 außerdem die MGU-H verworfen. Das hochkomplexe Bauteil, welches bereits seit einigen Jahren in der Königsklasse Abgase in elektrische Energie umwandelt, hat es bis dato noch in kein Serienauto geschafft.

  • Im Zuge des zweiten Formel 1-Rennens 2021 in Österreich hat Mercedes die Vertragsverlängerung mit Star-Pilot Lewis Hamilton bekannt gegeben. Der seit 2014 dominierende Rennstall garantiert dem siebenmaligen Weltmeister noch bis einschließlich 2023 ein Cockpit. 

  • Ab 2023 soll der Grand Prix in Sotschi (Russland) nach Sankt Petersburg verlegt werden. Dort wartet eine erst 2019 eröffnete Rennstrecke auf ihre erste, richtig große Motorsportveranstaltung.

  • Noch vor der Formel 1 Saison 2021 hat Red Bull neue Motorenpläne kommuniziert. Weil Partner Honda nach 2021 als Zulieferer aus der Königsklasse aussteigt, wird das Team um Max Verstappen künftig eigene Triebwerke produzieren. Dazu wird die Motorsportabteilung des Getränkeherstellers die Entwicklungsabteilung der Japaner:innen in Großbritannien übernehmen und den Schritt vom Kundenteam zum Werksteam vollziehen. Auch Junior-Team Alpha Tauri bezieht künftig die Red Bull-Motoren. Zuvor galt eine Rückkehr zur unliebsamen Partnerschaft mit Renault als wahrscheinlich, die 2018 in die Brüche gegangen war. Das befürchtete Dilemma konnte nun mit eigenen Motoren abgewandt werden.

  • Mit der Unterzeichnung des Concorde Agreements verpflichten sich alle zehn Teams, bis 2025 in der Königsklasse mitzufahren. Das garantiert den Organisator:innen Planungssicherheit für die Zukunft der Formel 1, speziell für die Reglement-Änderungen ab 2022. Wegen der kostenintensiven Teilnahme an der Formel 1 hatte es 2020 Gerüchte von einem Ausstieg des Haas-Rennstalls gesprochen. Diese waren damit aus dem Weg geräumt. Nicht zuletzt die Schritt für Schritt verringerte Budgetobergrenze und die Einführung von mehreren standardisierten Teilen sichert den kleineren Teams einen überschaubareren Kostenrahmen zu, damit sie auch über die Formel 1-Saison 2021 hinaus an der Königsklasse teilnehmen.

  • Das Coronavirus hatte nicht nur Einfluss auf die Formel 1 2020, sondern auf die gesamte Zukunft der Königsklasse des Motorsports. Ferrari liebäugelte mit Einsätzen in weiteren Rennserien, sollte die Budgetobergrenze der Teams weiter verringert werden. In der britischen Zeitung "The Guardian" erklärte Teamchef Mattia Binotto, dass weitere Einsparungen in der Formel 1 bei Ferrari zum Stellenabbau führen würden, was in seinen Augen keine Option wäre. "Sollte es noch weiter heruntergehen, wollen wir nicht in eine Position gebracht werden, nach anderen Optionen schauen zu müssen, wo wir unsere Renn-DNA entfalten können", erklärte der Italiener. Demnach könnten zum Beispiel die Indycar-Serie sowie die Langstreckenmeisterschaft für die Scuderia interessant sein. Dank des neuen GT3-Reglements fuhr Ferrari 2021 sogar in der DTM mit. Wegen der Corona-Krise war eine neue Diskussion über eine niedrigere Budgetgrenze in der Formel 1 entflammt. Die Teams hatten sich auf ein Limit von 138 Millionen Euro statt 161 geeinigt, was aber weder den kleineren Rennställen noch der FIA genug ist. Im Gespräch sind nun 110 Millionen Euro. Neben Ferrari hatte sich auch Red Bull gegen eine weitere Senkung der Kostenobergrenze ausgesprochen. Die Darstellung über eine angebliche Ausstiegsdrohung aus der Formel 1, wie ursprünglich auch an dieser Stelle berichtet, hatte Ferrari hingegen zurückgewiesen. Teamchef Mattia Binotto habe in einem Interview "niemals erwähnt", dass die Scuderia die Königsklasse des Motorsports in der Debatte um die Budgetgrenze verlassen wolle.

  • Nach der Ankündigung der Formel 1, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen, hatte die FIA und die F1 im Januar 2020 den UN-Klimapakt unterzeichnet. Mit dem Eintritt in die UN-Bewegung "Sports for Climate Action Framework" verpflichtete sich der Formel-1-Rennzirkus für einen umfangreicheren Einsatz beim Klimaschutz. Auch Formel E und Extreme E sind Mitglied der UN-Bewegung. Das Hauptziel sei eine tief greifende Optimierung von Reisen und Logistik. Medienberichten zufolge waren diese 2018 zu 73 Prozent für den jährlichen CO2-Ausstoß der Formel 1 von rund 256.000 Tonnen verantwortlich. Die Rennautos selbst fahren mit effizienten Hybridmotoren und sollen durch Rennen sowie alle Testfahrten lediglich einen Anteil von 0,7 Prozent zur Gesamtbilanz beitragen. Eine Erhöhung des vorgeschriebenen Anteils an Biokraftstoff auf zehn Prozent soll weiter CO2 einsparen. Der Betrieb der Veranstaltungsstandorte mit erneuerbarer Energie ist ebenfalls ein Ziel der Formel 1 auf ihrem Weg zur Klimaneutralität 2030.

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Das war die Formel 1 2021

Die Formel 1 2021 verabschiedete sich am 12. Dezember mit einem echten Feuerwerk, und damit sind nicht die Raketen gemeint, die den Abendhimmel über der Rennstrecke erleuchteten. Der dramatische Zweikampf zwischen den herausragenden Piloten Max Verstappen und Lewis Hamilton gipfelte in einem Finale, auf das alle Fans seit Jahren sehnlichst warteten. Wie über die gesamte Saison hinweg ging es auch im Wüstenstaat rasant hin und her, wobei es gegen Ende stark nach einem Sieg und dem achten Weltmeistertitel für den Briten aussah. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Crash von Latifi, Safety Car, Verstappen holt sich frische Reifen. Doch zwischen ihm und Hamilton befinden sich mehrere überrundete Autos, die wohl nicht rechtzeitig Platz machen. Kurz vor Anbruch der letzten Runde werden die Autos dann doch noch vorbeigewunken, um das entscheidende Duell der beiden zu ermöglichen. Während die Emotionen der beiden Lager überkochen, bewahrt der Niederländer Nerven aus Stahl und zieht am fassungslosen Hamilton vorbei. Weltmeister! Mercedes bleibt nach einer abgewiesenen Klage an die Rennleitung nur der Trost, die Konstrukteurs-Meisterschaft gewonnen zu haben.

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Ergebnisse: WM-Stand und Rennkalender der Formel 1 2021

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Lewis Hamilton (44)387,5Mercedes-AMG613,5
Valtteri Bottas (77)226  
Max Verstappen (33)395,5Red Bull Racing585,5
Sergio Pérez (11)190  
Daniel Ricciardo (3)115McLaren F1275
Lando Norris (4)160  
Sebastian Vettel (5)43Aston Martin77
Lance Stroll (18)34  
Fernando Alonso (14)81Alpine F1155
Esteban Ocon (31)74  
Charles Leclerc (16)159Scuderia Ferrari323,5
Carlos Sainz jr. (55)164,5  
Pierre Gasly (10)110AlphaTauri Honda142
Yuki Tsunoda (22)32  
Kimi Räikkonen (7)10Alfa Romeo13
Antonio Giovinazzi (99)3  
Mick Schumacher (47)0Haas F10
Nikita Mazepin (9)0  
George Russell (63)16Williams Racing23
Nicholas Latifi (6)7  

 

StreckeTerminSieger
Bahrain (Sakhir)28. MärzL. Hamilton
Italien (Imola)18. AprilM. Verstappen
Portugal (Portimao)2. MaiL. Hamilton
Spanien (Barcelona)9. MaiL. Hamilton
Monaco (Monaco)23. MaiM. Verstappen
Aserbaidschan (Baku)6. JuniS. Perez
Frankreich (Le Castellet)20. JuniM. Verstappen
Österreich (Spielberg)27. JuniM. Verstappen
Österreich (Spielberg)4. JuliM. Verstappen
Großbritannien (Silverstone)18. JuliL. Hamilton
Ungarn (Budapest)1. AugustE. Ocon
Belgien (Spa)29. AugustM. Verstappen
Niederlande (Zandvoort)5. SeptemberM. Verstappen
Italien (Monza)12. SeptemberD. Ricciardo
Russland (Sotschi)26. SeptemberL. Hamilton
Türkei (Istanbul)10. OktoberV. Bottas
USA (Austin)24. OktoberM. Verstappen
Mexiko (Mexiko-Stadt)7. NovemberM. Verstappen
Brasilien (Sao Paulo)14. NovemberL. Hamilton
Katar (Doha)21. NovemberL. Hamilton
Saudi Arabien (Dschidda)5. DezemberL. Hamilton
Abu Dhabi (Abu Dhabi)12. DezemberM. Verstappen

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