Formel 1 2021: Termine, Teams, WM-Stand Formel 1-Kalender überarbeitet

von Tim Neumann 12.01.2021
Inhalt
  1. News zur Formel 1 2021: Überarbeiteter Rennkalender präsentiert
  2. Die Termine der Formel 1 2021 (Kalender & Strecken-Tabelle)
  3. Formel 1 2021: Die Teams & Fahrer
  4. WM-Stand in der Formel 1 2021: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)
  5. Aktuelle Regeln zur Formel 1 2021
  6. Wo ist die Formel 1 2021 live zu sehen?
  7. Die Zukunft der Formel 1: Autos, Fahrer & Reglement für 2022
  8. Das war die Formel 1 2020
  9. Ergebnisse: WM-Stand und Rennkalender der Formel 1 2020

Planänderungen im Rennkalender der Formel 1 2021 betreffen Australien, China und Imola (Italien). Und: Renault-Teamchef Cyril Abiteboul tritt überraschend zurück. Wir haben alle News zu Terminen, Kalender, Teams sowie Fahrern und WM-Stand (Punkte)! 

 

News zur Formel 1 2021: Überarbeiteter Rennkalender präsentiert

Noch vor dem Start der Formel 1-Saison 2021 mussten die Organisatoren Änderungen am vorläufigen Kalender vornehmen. Wie auch im Jahr 2020 kann das Eröffnungsrennen nicht wie geplant im australischen Melbourne stattfinden – ein Ersatztermin ist für den November 2021 angesetzt. Der Grand Prix in China wackelt wegen verschärfter Reisebestimmungen ebenfalls. Das angesetzte Rennwochenende im April 2021 findet in Imola (Italien) statt, während ein Ersatztermin für China im Gespräch bleibt. Das bisher noch nicht bekanntgegebene Rennen am 2. Mai 2021 sollte ursprünglich in Asien stattfinden. Doch da der Termin nun zwischen Rennen in Italien und Spanien liegt, wäre ein Rennen in Europa aus organisatorischen Gründen logischer. Ob dabei auch ein Rennen in Deutschland infrage käme, lässt sich in der aktuellen Situation jedoch nur mutmaßen. Fest steht dagegen das mehrfach kritisierte Rennen in Saudi-Arabien. Es wird das Debüt der Königsklasse im Wüstenstaat sein. Der Weltmeisterschaftslauf soll auf einem Stadtkurs in der Millionenmetropole Dschiddah an der Küste des Roten Meeres stattfinden – wahrscheinlich als Nachtrennen. Darüber hinaus kalkuliert die Formel 1 2021 mit einem rekordverdächtig aufgeblasenen Rennkalender und schätzungsweise 23 Rennen. In ihm soll der große Preis der Niederlande vertreten sein, dem ein Comeback in der Corona-gebeutelten Formel 1 Saison 2020 verwehrt blieb. Außerdem wird der große Preis von Brasilien von Interlagos nach São Paulo verlagert. Mehr zum Thema: Welche Rennserien werden das Coronavirus überleben?

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Die Termine der Formel 1 2021 (Kalender & Strecken-Tabelle)

StreckeTerminSieger
Bahrain (Sakhir)28. März-
Italien (Imola)18. April-
Noch nicht bekannt2. Mai-
Spanien (Barcelona)9. Mai-
Monaco (Monaco)23. Mai-
Aserbaidschan (Baku)6. Juni-
Kanada (Montreal)13. Juni-
Frankreich (Le Castellet)27. Juni-
Österreich (Spielberg)4. Juli-
Großbritannien (Silverstone)18. Juli-
Ungarn (Budapest)1. August-
Belgien (Spa)29. August-
Niederlande (Zandvoort)5. September-
Italien (Monza)12. September-
Russland (Sotschi)26. September-
Singapur (Singapur)3. Oktober-
Japan (Suzuka)10. Oktober-
USA (Austin)24. Oktober-
Mexiko (Mexiko-Stadt)31. Oktober-
Brasilien (Sao Paulo)7. November-
Australien (Melbourne)21. November-
Saudi Arabien (Dschidda)5. Dezember-
Abu Dhabi (Abu Dhabi)12. Dezember-

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Formel 1 2021: Die Teams & Fahrer

  • Zwar gibt es in der Formel 1 2021 zwei neue Namen bei den Teams, doch dahinter stecken alte Bekannte: Aus Racing Point wird Aston Martin, das Renault Team bündelt seine Formel 1 Ambitionen künftig unter dem Namen seiner Sportwagenmarke Alpine. Cyril Abiteboul wird diese Veränderung allerdings nicht mehr mitgestalten. Der Franzose verließ Renault überraschend im Januar. Sein Nachfolger wird Laurent Rossi, der als Chef von Alpine gleichzeitig das Formel 1 Engagement verantworten wird. McLaren vertraut ab 2021 nicht mehr auf Renault-Triebwerke, sondern setzt auf die starken Mercedes-Motoren. Ob dem Team nach der durchaus erfolgreichen Saison 2020 auf Platz 3 ein weiterer Sprung nach vorne gelingt, bleibt abzuwarten. Für Red Bull und das Junior-Team AlphaTauri wird es die letzte Saison mit Honda-Technik sein. Der japanische Hersteller hatte seinen Ausstieg bereits 2020 angekündigt. Als künftiger Motorenpartner ab 2022 wird Renault gehandelt, obwohl Red Bull 2018 die Partnerschaft unter Spannungen beendet hatte. Ferrari, Haas und Alfa Romeo setzen weiterhin auf die Sechszylinder aus Maranello, denen es 2020 aber offensichtlich an Leistung mangelte. Neben McLaren vertrauen auch Aston Martin, Williams und natürlich das Werksteam auf Mercedes-Motoren.

  • Die Formel 1 Saison 2021 verzeichnet viele Fahrerwechsel: Neu in der Königsklasse sind die Formel 2-Stars Mick Schumacher, Nikita Mazepin (beide Haas) und Yuki Tsunoda bei AlphaTauri an der Seite von Stammfahrer Pierre Gasly. Für die drei mussten Romain Grosjean, Kevin Magnussen und Daniil Kwjat ihr Cockpit räumen. Fernando Alonso ist nach zweijähriger Pause zurück bei Renault beziehungsweise Alpine und fährt dort an der Seite von Esteban Ocon. Für das Aston Martin Team fahren Sebastian Vettel und Lance Stroll, der Sohn des Vorstandsvorsitzenden der britischen Nobelmarke. Vettels Sitz bei Ferrari erbt Carlos Sainz Jr., der sich vermutlich hinter Nummer 1-Fahrer Leclerc einordnen muss. Red Bull hält an seinem Star-Piloten Max Verstappen fest und holt sich Sergio Perez ins Team, der den zum Ersatzfahrer degradierten Alex Albon ersetzt. Daniel Ricciardo schnappt sich den Platz von Sainz bei McLaren und dürfte mit Lando Norris ein äußerst unterhaltsamen Duo bilden. Williams mit George Russell und Nicholas Latifi sowie Alfa Romeo mit Kimi Räikkonen und Antonio Giovinazzi sind bislang die einzigen Teams, die an ihrer Fahrerpaarung festhalten. Das ändert sich erst, wenn Lewis Hamiltons Vertrag bei Mercedes verlängert wurde und der Brite gemeinsam mit Kollege Valtteri Bottas um den nächsten Titel fährt.

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WM-Stand in der Formel 1 2021: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
? Mercedes-AMG 
Valtteri Bottas (77)   
Max Verstappen (33) Red Bull Racing 
Sergio Pérez (11)   
Daniel Ricciardo (3) McLaren F1 
Lando Norris (4)   
Sebastian Vettel (5) Aston Martin 
Lance Stroll (18)   
Fernando Alonso (14) Alpine F1 
Esteban Ocon (31)   
Charles Leclerc (16) Scuderia Ferrari 
Carlos Sainz (55)   
Pierre Gasly (10) AlphaTauri Honda 
Yuki Tsunoda (22)   
Kimi Räikkonen (7) Alfa Romeo 
Antonio Giovinazzi (99)   
Mick Schumacher (47) Haas F1 
Nikita Mazepin (9)   
George Russell (63) Williams Racing 
Nicholas Latifi (6)   

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Aktuelle Regeln zur Formel 1 2021

An der Formel 1 2021 nehmen zehn Teams teil, die bis zu vier Fahrer je Saison einsetzen dürfen. Bei jedem Grand Prix werden laut der aktuellen Regeln so viele Runden gefahren, dass eine Distanz von 305 Kilometern überschritten wird. Die Formel 1-Boliden müssen einschließlich Fahrer und Betriebsflüssigkeiten mindestens 749 Kilogramm wiegen. Das Mindestgewicht der Power Units ist für 2021 auf 150 Kilogramm angehoben worden. Pro Saison stehen den Teams pro Fahrzeug nur drei Exemplare aller Motorkomponenten zur Verfügung, bei der Energierückgewinnung oder der Batterie nur zwei. Der Sprit darf beim Rennstart höchstens 110 Kilogramm ausmachen. Nachtanken ist nicht erlaubt. Zudem ist nur eine Spezifikation Motoröl je Rennwochenende erlaubt, die Füllmenge des Öltanks wird überwacht. Ein Ziel für die Formel 1 Saison 2021 ist die Reduzierung des Abtriebs um zehn Prozent, um die Reifenbelastung in Grenzen zu halten. Um das zu erreichen, erhalten die Boliden einen neuen Unterboden, der ohne Sicken auskommen muss. Das umstrittene DAS-System von Mercedes, mit dem die Piloten am Lenkrad den Sturz der Vorderreifen verändern konnten, ist ab 2021 verboten. Um zu verhindern, dass Teams die Autos erfolgreicher Konkurrenten einfach kopieren, sind auch hier neue Regeln dazugestoßen. Pirelli ist weiterhin der Reifenausstatter aller Teams und bietet Trocken-, Intermediates- und Regenreifen an. Pro Rennwochenende stehen verschiedene Mischungen bereit: P Zero Hard, P Zero Medium und P Zero Soft. Zwei der drei Mischungen müssen im Rennen mindestens eine Runde gefahren werden. Am Freitag des jeweiligen Rennwochenendes ist Training, am Samstag startet das Qualifying. Hier müssen die langsamsten Fahrer (Platz 16 bis 20) nach den ersten 18 Minuten von der Strecke. Nach der zweiten Qualifying-Einheit scheiden erneut die fünf langsamsten aus und die verbliebenen zehn Autos machen die Startpositionen unter sich aus. Pro Rennwochenende dürfen nur zwei Autos und pro Saison maximal drei Antriebsstränge verwendet werden. Das Getriebe darf zudem erst nach fünf Rennen mit Schadensnachweis getauscht werden. Die Zielflagge wurde erst 2019 durch ein LED-Signal ersetzt, kam 2020 allerdings wieder zurück, nachdem auch die LED-Variante in Japan fehlerhaft gewesen ist. Seit dem Grand Prix in Monza 2020 greift eine neue Regelung, dass die Teams nur noch mit einer Motoreinstellung in der Qualifikation und im Rennen fahren dürfen. Der "Party-Modus", der für eine schnelle Quali-Runde zusätzliche Motorleistung freisetzt, fiel weg. Die erhoffte Eindämmung der dominierenden Silberpfeile konnte dadurch jedoch nicht erreicht werden.

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Wo ist die Formel 1 2021 live zu sehen?

Weil RTL nach der Formel 1-Saison 2020 aus der Übertragung der Königsklasse ausstieg, erhält Sky die Exklusivrechte zur Berichterstattung ab 2021. Der Pay-TV-Sender plant eine langfristige Offensive im Motorsport, dafür startet das Programm "Sky Sport F1". Unter anderem wurde sogar schon 2020 Saison das Rahmenprogramm um Formel 3, Formel 2 und Porsche Supercup live übertragen. Sky sieht vor, vier ausgewählte Rennen pro Saison kostenlos für Jedermann auf Sky Sport News HD zu übertragen. Als Alternative zum Pay-TV bot sich bislang F1.TV Pro an, mit dem man für acht Euro im Monat die Rennen von zu Hause aus live streamen konnte. Seit 2020 ist der Service in Deutschland jedoch nicht mehr verfügbar. Erhalten bleibt die günstigere Variante, der Formel-1-TV-Access für 26,99 Euro pro Jahr, der allerdings keine Live-Übertragung beinhaltet.

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Die Zukunft der Formel 1: Autos, Fahrer & Reglement für 2022

  • Vor dem Start der Formel 1 Saison 2021 kursieren Gerüchte über ein mögliches Formel 1-Safety Car von Aston Martin. Demnach soll die britische Nobelmarke nicht nur als Rennstall an den Start gehen, sondern auch im Wechsel mit Mercedes das Safety Car stellen. Seit 1996 stellen die Stuttgarter exklusiv das Safety Car, das seit 2000 von Bernd Mayländer pilotiert wird. Im Gespräch sei nun, dass sich Mercedes und Aston Martin bei den 23 Rennen der Saison 2021 abwechseln werden. Als Safety Car der Briten dürfte dann vermutlich der Aston Martin Vantage zum Einsatz kommen, der auch schon 2019 in der DTM für die Sicherheit sorgte. Auch das Medical Car könnte Sebastian Vettels Arbeitgeber für die Formel 1 Saison 2021 stellen. Als einziger Fünftürer der Marke würde sich dazu das SUV DBX anbieten.

  • Mit der Unterzeichnung des Concorde Agreements verpflichten sich alle zehn Teams, bis 2025 in der Königsklasse mitzufahren. Das garantiert den Organisatoren Planungssicherheit für die Zukunft der Formel 1, speziell für die geplanten Reglement-Änderungen ab 2022. Wegen der kostenintensiven Teilnahme an der Formel 1 hatte es 2020 Gerüchte von einem Ausstieg des Haas-Rennstalls gesprochen. Diese sind nun erst einmal aus dem Weg geräumt. Nicht zuletzt die Schritt für Schritt verringerte Budgetobergrenze und die Einführung von mehreren standardisierten Teilen sichert den kleineren Teams einen überschaubareren Kostenrahmen zu, damit sie auch über die Formel 1-Saison 2021 hinaus an der Königsklasse teilnehmen.

  • Das Coronavirus hatte nicht nur Einfluss auf die Formel 1 2020, sondern auf die gesamte Zukunft der Königsklasse des Motorsports. Ferrari liebäugelt mit Einsätzen in weiteren Rennserien, sollte die Budgetobergrenze der Teams weiter verringert werden. In der britischen Zeitung "The Guardian" erklärt Teamchef Mattia Binotto, dass weitere Einsparungen in der Formel 1 bei Ferrari zum Stellenabbau führen würden, was in seinen Augen keine Option wäre. "Sollte es noch weiter heruntergehen, wollen wir nicht in eine Position gebracht werden, nach anderen Optionen schauen zu müssen, wo wir unsere Renn-DNA entfalten können", erklärt der 50-Jährige. Demnach könnten zum Beispiel die Indycar-Serie sowie die Langstreckenmeisterschaft für die Scuderia interessant sein. Wegen der Corona-Krise war eine neue Diskussion über eine niedrigere Budgetgrenze in der Formel 1 entflammt. Die Teams hatten sich auf ein Limit von 138 Millionen Euro statt 161 geeinigt, was aber weder den kleineren Rennställen noch der FIA genug ist. Im Gespräch sind nun 110 Millionen Euro. Neben Ferrari hatte sich auch Red Bull gegen eine weitere Senkung der Kostenobergrenze ausgesprochen. Die Darstellung über eine angebliche Ausstiegsdrohung aus der Formel 1, wie ursprünglich auch an dieser Stelle berichtet, hat Ferrari hingegen zurückgewiesen. Teamchef Mattia Binotto habe in einem Interview "niemals erwähnt", dass die Scuderia die Königsklasse des Motorsports in der Debatte um die Budgetgrenze verlassen wolle.

  • Vor dem Großen Preis der USA 2019 hat die Formel 1 ihr neues Regelwerk vorgestellt, das wegen der Corona-Krise jedoch erst 2022 in Kraft treten soll. In diesem Zuge wurde unter anderem eine Kostenobergrenze von zunächst 175 Millionen Dollar (158 Millionen Euro) festgelegt, die dann in den Folgejahren kontinuierlich gesenkt werden soll. Davon ausgenommen sind die Reisekosten sowie die Gehälter der Fahrer und der drei Top-Mitarbeiter jedes Teams. Darüber hinaus werden die Rennwochenenden auf drei Tage verkürzt, indem der Medientag auf Freitag geschoben wird. So sollen künftig bis zu 25 Rennen pro Jahr möglich sein. Außerdem wird es ab 2022 ein neues Aerodynamik-Konzept geben, das durch eine Minimierung der Luftverwirbelungen für mehr Überholmanöver sorgen soll und es wird mehr standardisierte Einheitsteile geben. Und: Das Minimalgewicht für die F1-Boliden soll von derzeit 748 auf 768 Kilogramm angehoben werden. Motorenseitig soll es bei den aktuellen V6-Hybrid-Motoren bleiben.

  • Nach der Ankündigung der Formel 1, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen, hat die FIA und die F1 im Januar 2020 den UN-Klimapakt unterzeichnet. Mit dem Eintritt in die UN-Bewegung "Sports for Climate Action Framework" verpflichtete sich der Formel-1-Rennzirkus für einen umfangreicheren Einsatz beim Klimaschutz. Auch Formel E und Extreme E sind Mitglied der UN-Bewegung. Das Hauptziel sei eine tief greifende Optimierung von Reisen und Logistik. Medienberichten zufolge waren diese 2018 zu 73 Prozent für den jährlichen CO2-Ausstoß der Formel 1 von rund 256.000 Tonnen verantwortlich. Die Rennautos selbst fahren mit effizienten Hybridmotoren und sollen durch Rennen sowie alle Testfahrten lediglich einen Anteil von 0,7 Prozent zur Gesamtbilanz beitragen. Eine Erhöhung des vorgeschriebenen Anteils an Biokraftstoff auf zehn Prozent soll weiter CO2 einsparen. Der Betrieb der Veranstaltungsstandorte mit erneuerbarer Energie ist ebenfalls ein Ziel der Formel 1 auf ihrem Weg zur Klimaneutralität 2030.

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Das war die Formel 1 2020

Mit dreieinhalb Monaten Verspätung startete die Formel 1 2020 im österreichischen Spielberg in ihre 70. Saison. Die Coronavirus-Pandemie machte auch vor der Königsklasse keinen Halt: Zahlreiche Rennen mussten abgesagt werden, dafür kamen neue, teils überraschende Grand Prix hinzu, wie zum Beispiel der Große Preis der Eifel am Nürburgring. Während Ferrari mit schwächelnden Motoren zu kämpfen hatte, präsentierte sich Mercedes stark wie eh und je und holte dominant die Konstrukteurs-WM – zum siebten Mal in Folge. Weder Teamkollege Vallteri Bottas noch Kontrahent Max Verstappen konnten Lewis Hamilton auf dem Weg zu seinem ebenfalls siebten Fahrertitel gefährlich werden. Wegen Corona-Infektionen einiger Piloten saßen plötzlich Nico Hülkenberg und George Russell in dominanten Autos und durften sich beweisen. Und tatsächlich gab es in der Formel 1 2020 mit Pierre Gasly in Monza und Sergio Perez in Bahrain auch einige Überraschungssieger. Den tragischen Höhepunkt der Formel 1 Saison bildete der Unfall von Romain Grosjean in Bahrain, dessen Auto bei hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke einschlug und den Haas-Boliden durch eine Explosion in zwei Teile zerriss. Wie durch ein Wunder konnte der Franzose lediglich leicht verletzt aus den brennenden Trümmern steigen und anschließend verarztet werden.

 

Ergebnisse: WM-Stand und Rennkalender der Formel 1 2020

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Lewis Hamilton (44)347Mercedes-AMG573
Valtteri Bottas (77)223  
Sebastian Vettel (5)33Ferrari131
Charles Leclerc (16)98  
Max Verstappen (33)214Red Bull Racing319
Alexander Albon (23)105  
Carlos Sainz (55)105McLaren F1202
Lando Norris (4)97  
Daniel Ricciardo (3)119Renault F1181
Esteban Ocon (31)62  
Daniil Kwjat (26)32AlphaTauri Honda107
Pierre Gasly (10)75  
Sergio Pérez (11)125Racing Point195
Nico Hülkenberg (27)10  
Lance Stroll (18)75  
Kimi Räikkonen (7)4Alfa Romeo Racing8
Antonio Giovinazzi (99)4  
Romain Grosjean (8)2Haas F13
Kevin Magnussen (20)1  
George Russell (63)3Williams Racing0
Nicholas Latifi (6)0  
StreckeTerminSieger
Österreich (Spielberg)3.-5. JuliV. Bottas
Österreich (Spielberg)10.-12. JuliL. Hamilton
Ungarn (Hungaroring)17.-19. JuliL. Hamilton
Großbritannien (Silverstone)31. Juli-2. AugustL. Hamilton
Großbritannien (Silverstone)7.-9. AugustM. Verstappen
Spanien (Barcelona)14.-16. AugustL. Hamilton
Belgien (Spa)28.-30. AugustL. Hamilton
Italien (Monza)4.-6. SeptemberP. Gasly
Italien (Mugello)11.-13. SeptemberL. Hamilton
Russland (Sotschi)25.-27. SeptemberV. Bottas
Deutschland (Nürburgring)9.-11. OktoberL. Hamilton
Portugal (Portimao)23.-25. OktoberL. Hamilton
Italien (Imola)31. Oktober-1. NovemberL. Hamilton
Türkei (Istanbul)13.-15. NovemberL. Hamilton
Bahrain (Sakhir)27.-29. NovemberL. Hamilton
Bahrain (Sakhir)4.-6. DezemberS. Perez
VAE (Abu Dhabi)11.-13. DezemberM. Verstappen

 

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