Formel 1 2019 (WM-Stand, Punkte, Teams, Termine) Neue F1-Saison startet im März 2019

von Sven Kötter 13.02.2019
Inhalt
  1. Formel 1 2019: Ferrari wechselt Teamchef aus
  2. Formel 1 2019: WM-Stand, Punkte, Teamwertung
  3. Die Fahrer der Formel-1-Saison 2019
  4. Welche Teams und Autobauer sind dabei?
  5. Wo fährt die Formel 1?
  6. Termine & Strecken der Formel 1 2019
  7. Wie funktioniert die Formel 1?
  8. Wo ist die Formel 1 zu sehen?

Am 17. März startet die Formel-1-Saison 2019 in Melbourne (Australien). Vorher erwarten wir noch die Präsentationen der neuen Fahrzeuge, ab Mitte Februar starten die Testfahrten. Mit dem Start der Saison wird die Formel 1 auch wieder auf dem Pay-TV-Sender Sky zu sehen sein. Alle Informationen zu WM-Stand, Punkte, Teams und die Termine!

Die Formel-1-Saison 2019 startet am 17. März in Melbourne (Australien). Als Favorit geht einmal mehr Mercedes als Titelverteidiger ins Rennen. Der ärgste Rivale Ferrari setzt auf einen neuen Teamchef und das ambitionierte Red-Bull-Team mit Honda auf einen neuen Motorenlieferanten. Renault konnte sich die Dienste von Daniel Ricciardo sichern und möchte 2019 endlich Anschluss an die Top-Teams finden. Aber auch die kleineren Teams blieben nicht untätig und präsentieren neue Fahrer-Duos. Die Schlagzeilen bestimmen allerdings weniger die jungen, als vielmehr die erfahrenen Räikkonen und Kubica. Ex-Weltmeister Räikkonen heuert bei Sauber an, während Robert Kubica nach langer Formel-1-Abstinenz nach seinem Rallye-Unfall vor acht Jahren zur Saison 2019 ein Cockpit bei Williams ergattern konnte. Nachdem sich das Fahrerkarussell bereits eifrig gedreht hat, wird außerdem mit Spannung die Präsentation der neuen Autos erwartet. Den Reigen eröffnete am 7. Februar 2019 das Haas Formel-1-Team. Die US-Amerikaner präsentierten allerdings nicht das gesamte Fahrzeug, sondern nur dessen Design, das in diesem Jahr in schwarz und gold glänzt. Ebenfalls nur die Optik und nicht das komplette Auto zeigt die Scuderia Toro Rosso, die am 11. Februar erste Details ihres Rennwagens verrät. Auch Williams will an diesem Tag erste Details zu seinem Rennwagen preisgeben. Am 12. Februar 2019 enthüllt dann Renault seinen F1-Rennwagen. Gleich drei Formel-1-Autos werden am 13. Februar enthüllt: Mercedes zeigt den Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+ und auch Red Bull sowie Racing Point stellen ihre Fahrzeuge vor. McLaren zieht am 14. Februar nach, am 15. Februar 2019 zeigt Ferrari seinen neuen Renn-Boliden. Alfa Romeo zieht schließlich am 18. Februar als letztes Team nach. An diesem Tag beginnen noch vor der Formel-1-Saison 2019 die Winter-Testfahrten in Barcelona. Mehr zum Thema: Fernando Alonso beendet seine Formel-1-Karriere

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Formel 1 2019: Ferrari wechselt Teamchef aus

Ferrari setzt zur Formel-1-Saison 2019 auf einen neuen Teamchef. Maurizio Arrivabene muss noch vor Saisonbeginn seinen Platz für den bisherigen technischen Direktor Mattia Binotto räumen. Die Italiener fahren seit Jahren den eigenen Ansprüchen hinterher. Seit Arrivabenes Amtsantritt 2014 konnte man lediglich 14 Rennen gewinnen. Die letzten Titel liegen schon lange zurück: 2007 wurde Räikkonen Fahrer- und 2008 Ferrari letztmals Konstrukteurs-Weltmeister.

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Formel 1 2019: WM-Stand, Punkte, Teamwertung

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Lewis Hamilton (44)0Mercedes-AMG0
Valtteri Bottas (77)0  
Sebastian Vettel (5)0Ferrari0
Charles Leclerc (16)0  
Pierre Gasly (10)0Red Bull0
Max Verstappen (33)0  
Daniel Ricciardo (3)0Renault0
Nico Hülkenberg (27)0  
Romain Grosjean (8)0Haas0
Kevin Magnussen (20)0  
Lando Norris (4)0McLaren0
Carlos Sainz Jr. (55)0  
Sergio Pérez (11)0Racing Point0
Lance Stroll (18)0  
Kimi Räikkonen (7)0Sauber0
Antonio Giovinazzi (99)0 -
Alexander Albon (23)0Toro Rosso0
Daniil Kwjat (26)0  
George Russell (63)0Williams0
Robert Kubica (88)0  
 

Die Fahrer der Formel-1-Saison 2019

Mercedes setzt auch in der Formel-1-Saison 2019 auf das bekannte Fahrerduo Hamilton und Bottas. Vettel bekommt bei Ferrari mit Leclerc einen neuen, jungen Teamkollegen. Sein Sauber-Cockpit gibt er im direkten Wechsel an Räikkonen ab. Red Bull stellt Max Verstappen Pierre Gasly zur Seite, der den Platz von Daniel Ricciardo übernimmt. Der Australier ist neuer Teamkollege von Nico Hülkenberg bei Renault. Carlos Sainz Jr. verlässt das Team Richtung McLaren, wo er das Cockpit von Fernando Alonso übernimmt, der die Formel 1 mit Ende der letzten Saison verlassen hat. Mit Robert Kubica kommt aber auch ein klangvoller Name zurück in die Königsklasse. Der Pole verletzte sich bei einem Unfall 2011 derart schwer, dass sogar seine Karriere in Gefahr war. Nun greift er mit dem Williams-Team neu an. Sein Teamkollege ist der junge Brite George Russell, der als Formel-2-Meister in die Formel 1 wechselt. Weitere Formel-1-Debütanten in der Saison 2019: Lando Norris bei McLaren und Toro-Rosso-Pilot Alexander Albon.

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Welche Teams und Autobauer sind dabei?

Die Teams der Formel-1-Saison 2019 kennt man schon aus der Vorsaison. Nach der Insolvenz von Force India geht das Team weiterhin unter dem Namen "Racing Point" an den Start. Red Bull wechselt den Motorenpartner: Ab sofort liefert nicht mehr Renault, sondern Honda den Antriebsstrang. Weitere Motorenhersteller sind Mercedes und Ferrari, die nicht nur mit Werksteams an den Start gehen, sondern auch kleinere Teams mit Kundenmotoren ausstatten. Haas und Sauber setzen auf Ferrari, während in Racing-Point- und Williams-Boliden Mercedes-Aggregate eingesetzt werden. McLaren bleibt Renault-Kunde und Toro Rosso wie gehabt bei Honda-Motoren.

 

Wo fährt die Formel 1?

Der Rennkalender der Formel-1-Saison 2019 umfasst 21 Grand Prix rund um die Welt. Der Auftakt findet am 17. März in Melbourne (Australien) statt. Im Vergleich zur Vorsaison gibt es nur minimale Änderungen, die die Reihenfolge und die Abstände zwischen den Rennen betreffen. Nach Deutschland kommt der F1-Zirkus am 28. Juli. 2019. Das Rennen wird auf dem Hockenheimring ausgetragen. Das Saison-Finale 2019 am 1. Dezember steigt abermals in Abu Dhabi.

 

Termine & Strecken der Formel 1 2019

StreckeTerminSieger
Australien (Melbourne)17.03.2019 
Bahrain (as-Sachir)31.03.2019 
China (Shanghai)14.04.2019 
Aserbaidschan (Baku)28.04.2019 
Spanien (Barcelona)12.05.2019 
Monaco (Monte Carlo)26.05.2019 
Kanada (Montreal)09.06.2019 
Frankreich (Le Castellet)23.06.2019 
Österreich (Spielberg)30.06.2019 
Großbritannien (Silverstone)14.07.2019 
Deutschland (Hockenheim)28.07.2019 
Ungarn (Budapest)04.08.2019 
Belgien (Spa-Franchorchamps)01.09.2019 
Italien (Monza)08.09.2019 
Singapur (Singapur)22.09.2019 
Russland (Sotschi)29.09.2019 
Japan (Suzuka)13.10.2019 
Mexiko (Mexiko-Stadt)27.10.2019 
USA (Austin)03.11.2019 
Brasilien (São Paulo)17.11.2019 
Arabische Emirate (Abu Dhabi)01.12.2019 
 

Wie funktioniert die Formel 1?

An der Formel-1-Saison 2019 nehmen zehn Teams teil, die bis zu vier Fahrer je Saison einsetzen dürfen. Bei jedem Grand Prix werden so viele Runden gefahren, dass eine Distanz von 305 Kilometern überschritten wird. Die Formel-1-Boliden müssen einschließlich Fahrer und Betriebsflüssigkeiten mindestens 733 Kilogramm wiegen. Für Bauteile gibt es ebenfalls Regeln: So darf das Energierückgewinnungssystem MGU-K maximal sieben, der zugehörige Motorgenerator MGU-H maximal vier Kilogramm wiegen. Je Saison stehen den Teams pro Fahrzeug nur drei Exemplarer aller Motorkomponenten zur Verfügung, bei der Energierückgewinnung oder der Batterie gar nur noch zwei. Der Sprit darf beim Rennstart höchstens 110 Kilogramm ausmachen, 5 Kilogramm mehr als bislang. Nachtanken ist nicht erlaubt. Zudem ist nur eine Spezifikation Motoröl je Rennwochenende erlaubt, die Füllmenge des Öltanks wird überwacht. Bei der Aerodynamik sind ab der Formel-1-Saison 2019 Winglets an den Bremsbelüftungen verboten. Der Aufbau der Frontflügel wird vereinfacht und die Breite auf 2000 Millimeter verbreitert. Die Dimensionen des Heckflügels verändern sich von 950 auf 1050 Millimeter in der Breite und von 800 auf 820 Millimeter in der Höhe. Die Positionierung der Außenspiegel wurde konkretisiert und LED-Streifen am Heckflügel sind ab 2019 verpflichtend. Sie flankieren die zentrale Regenleuchte. Pirelli ist weiterhin der Reifenausstatter aller Teams und bietet Trocken-, Intermediates- und Regenreifen an. Pro Rennwochenende stehen verschiedene Mischungen bereit: P Zero Hard, P Zero Medium und P Zero Soft. Zwei der drei Mischungen müssen im Rennen mindestens eine Runde gefahren werden. Am Freitag des Rennwochenendes ist Training, am Samstag startet das Qualifying. Bei dem müssen die langsamsten Fahrer (7 von 24 Teilnehmern) nach den ersten 20 Minuten von der Strecke. Nach der zweiten Qualifying-Einheit scheiden erneut die sieben langsamsten aus und die verbliebenen zehn Autos machen die Top-10 der Startpositionen unter sich aus. Pro Rennwochenende dürfen nur zwei Autos und je Saison maximal drei Antriebsstränge verwendet werden. Das Getriebe darf zudem erst nach fünf Rennen mit Schadensnachweis getauscht werden. Die Zielflagge wird durch ein LED-Signal ersetzt, das ab 2019 die Rennen für beendet erklärt. Symbolisch soll sie allerdings auch in der Formel-1-Saison 2019 weiterhin zum Einsatz kommen.

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Wo ist die Formel 1 zu sehen?

RTL überträgt die Formel-1-Saison 2019 im deutschen Free-TV. Nach einem Jahr Pause besitzt ab 2019 auch der Pay-TV-Sender Sky wieder ein Rechte-Paket. Der Vertrag gilt für zwei Jahre und umfasst alle Rennwochenenden inklusive Trainings, Qualifyings und Rennen. Seit 2018 ist zudem das offizielle Streaming-Angebot der Formel 1 empfangbar. Wer von zuhause aus live dabei sein möchte, kann über F1.TV auf die Übertragung der Sessions, Live-Timings, Re-Lives, historische Rennen sowie Dokumentationen zugreifen. Das Angebot kostet im Monatsabo 7,99 Euro. Alternativ kann ein Jahresabo für 64,99 Euro abgeschlossen werden. Einzige Zahlmethode ist die Kreditkarte. Die günstigere Variante ist der Formel-1-TV-Access, der allerdings keine Live-Übertragung anbietet. F1-TV kann auch über die zugehörige App abgerufen werden.

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