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Formel 1 (2022): Alle Autos/Wagen Das sind die Formel 1-Autos für 2022

Tim Neumann 15.06.2022
Inhalt
  1. F1-Wagen: Das sind die Formel 1-Autos für 2022
  2. Alfa Romeo C42
  3. Alpine A522
  4. Mercedes W13
  5. Ferrari F1-75
  6. Williams FW44
  7. AlphaTauri AT03
  8. McLaren MCL36
  9. Aston Martin AMR22
  10. Red Bull RB18
  11. Haas VF-22

Wir präsentieren alle Formel 1-Autos der Saison 2022. Haas, Red Bull, Aston Martin, McLaren, AlphaTauri, Williams, Ferrari, Mercedes, Alpine und Alfa Romeo haben ihre Wagen gezeigt.

 

F1-Wagen: Das sind die Formel 1-Autos für 2022

Bevor die Formel 1-Saison 2022 am Wochenende vom 18. bis zum 20. März in Sakhir (Bahrain) beginnt, stellen die Teams ihre Autos vor. Nach Haas, Red Bull, Aston Martin, McLaren, AlphaTauri, Williams, Ferrari, Mercedes und Alpine folgte zuletzt Alfa Romeo am 27. Februar 2022. Wir zeigen alle Formel 1-Wagen für die neue Saison! Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Alfa Romeo C42

Der Alfa Romeo C42 ist der einzige Renner, der erst nach den Formel 1-Testläufen in Barcelona (Spanien) präsentiert wurde. Nicht zuletzt die neue Lackierung verdeutlicht, dass 2022 frischer Wind im schweizerisch-italienischen Rennstall weht: So hat sich Routinier Kimi Räikkönen in den Ruhestand verabschiedet, während Antonio Giovinazzi wegen unauffälliger Leistungen ausgebootet wurde. Die neue Fahrerpaarung heißt Vatteri Bottas und Guanyu Zhou und könnte für Aufschwung sorgen. Bottas kommt mit viel Erfahrung aus fünf Jahren mit Mercedes und zehn Siegen nach Hinwil (Schweiz), während der Chinese Guanyu Zhou Erfolge aus den Nachwuchsklassen und eine rapide wachsende Zuschauerschaft sowie Investorengelder aus seinem Heimatland mitbringt. Aber auch technisch hat Alfa einiges gewagt, wie der C42 bei genauem Hinsehen offenbart: So ist er der einzige Renner, der auf einen kurzen Radstand setzt, was dem Team dabei helfen könnte, möglichst nah ans vorgeschriebene Mindestgewicht zu kommen. Der Frontflügel zeigt sich ungewöhnlich stark konturiert, während die Flanken ähnlich wie bei Ferrari oder Aston Martin viele Kühlrippen besitzen. Wie erfolgreich dieses Konzept tatsächlich ist, wird sich erst im Laufe der Saison zeigen.

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Alpine A522

Am 21. Februar überraschten die Französ:innen die Königsklasse mit dem Alpine A522. Während sich vor Saisonstart zur Performance noch nichts Verbindliches sagen lässt, macht der Bolide auf jeden Fall optisch einiges her. Dank des neuen Titelsponsors BWT, der bis 2020 bei Racing Point für die Pink-Panther-Lackierung sorgte, kommt Alpine nun deutlich bunter daher. Zum klassischen Blauton gesellen sich pinke Elemente, die ihn zum Hingucker machen. Besonders ist der A522 auch insoweit, als dass die ersten beiden Rennen komplett in Pink gefahren werden, um die Zusammenarbeit mit dem neuen Titelsponsor zu zelebrieren. Neben BWT wechselte auch der neue Teamchef Otmar Szafnauer von Aston Martin zu den Bleues. Unter seiner Direktive fahren weiterhin Fernando Alonso und Esteban Ocon, die sich nach ein paar Achtungserfolgen dauerhaft an die Spitze der Formel 1 setzen wollen. Auffällig am A522 sind die relativ flach gehaltenen Front- und Heckflügelelemente. Die Nase erinnert in ihrer Form an den Mercedes W13, während die sehr schmalen Lufteinlässe am Seitenkasten in ähnlicher Form am Ferrari F1-75 sitzen. Wie auch Aston Martin und Ferrari finden sich Kühlschlitze, die auf Seitenkasten und Motorabdeckung sitzen. Darunter werkelt ein neu entwickeltes Renault-Aggregat.

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Mercedes W13

Seit 2014 hat Mercedes alle Konstrukteurstitel abgeräumt und auch auf dem W13 lasten große Erwartungen. Immerhin soll Lewis Hamilton damit seinen achten Titel erringen und an Michael Schumacher endgültig vorbeiziehen. Unterstützen soll ihn dabei auch sein neuer Teamkollege George Russell, der als Mercedes-Junior endlich den Sprung von Hinterbänkler Williams ins Werksteam geschafft hat. Bei der Entwicklung des W13 lag die besondere Herausforderung für die Marke darin, das völlig neue Auto erstmals unter einer Budget-Obergrenze zu konzipieren. Der V6 ist zwar noch grundsätzlich das gleiche Rumpfaggregat wie im vergangenen Jahr, wurde aber teilweise neu angeordnet, um unter die schlanke Silhouette des W13 zu passen. Besonders auffällig am Design sind die weit hinten montierten Seitenkästen. Darunter befindet sich ein sehr aufwendig gestalteter Boden. Der Heckspoiler fällt weniger geschwungen aus als bei den meisten Rivalen und erinnert an den des McLaren MCL36.

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Ferrari F1-75

Der Ferrari F1-75 soll mit seinem Namen an die guten, alten Zeiten anknüpfen, auch wenn es zur Geburt des ersten Ferrari vor 75 Jahren noch gar keine Formel 1 gab und die dunkelrot-schwarze Lackierung an die eher erfolglosen späten 80er- und frühen 90er-Jahre erinnert. Aber die Zeichen stehen nicht allzu schlecht, dass die angeschlagene Scuderia 2022 wieder ganz vorne mitmischen kann. Bereits 2021 konnten die Italiener:innen einige Rückstände aufholen und eine positive Tendenz aufzeigen. Und mit Charles Leclerc und Carlos Sainz Jr sitzen zwei junge, starke und sehr talentierte Piloten hinterm Steuer. Wie auch bei den anderen Teams lässt sich zur Performance des neuen Boliden noch nicht allzu viel vorhersagen, aber immerhin hat Ferrari wie auch Aston Martin einen ziemlich weit entwickelten Entwurf präsentiert. Erkennbar ist das unter anderem an den Lüftungsschlitzen auf den Seitenkästen, die wohl auch bei den anderen Teams zu finden sein werden. Einzigartig und eine völlige Neuheit in der Königsklasse ist die Nase, die nicht mehr ein Verbundstück mit dem Frontspoiler bildet, sondern modular aufgebaut ist. So hat Ferrari mehr Spielraum für Optimierungen, ohne dafür neue Crashtests durchführen zu müssen. Im Vergleich zum AMR22 fallen außerdem die frontalen Kühlöffnungen im Seitenkasten auf, die im F1-75 deutlich breiter ausfallen.

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Williams FW44

Zwar stand bei der Präsentation – wie bei einigen Kontrahenten auch  – nur ein Showcar des Williams FW44, doch gab das immerhin schon die neue Lackierung für 2022 preis. Das klassische Blau des britischen Rennstalls dominiert, gerät dank roter und türkiser Farbtupfer aber flippiger. Auch die Fahrerpaarung sieht 2022 anders aus, folgte doch George Russell dem Ruf von Mercedes und hinterließ eine riesige Lücke, die nun Alex Albon füllen soll. Der Thai-Brite machte nach einem durchwachsenen Jahr 2020 im Red Bull einen starken Job als Testfahrer 2021 und kommt mit besten Empfehlungen nach Grove. An seiner Seite fährt weiterhin der Kanadier Nicholas Latifi, dessen Sponsoren als wichtige Geldgeber fungieren. Apropos Geld: Das dürfte dank der Übernahme des Familienunternehmens durch den Investor Dorilton Capital erstmal gesichert sein. Der deutsche Teamchef Jost Capito soll Williams in ruhigere Fahrwasser und wieder auf die vorderen Plätze navigieren. Dazu haben sich die Brit:innen nicht nur den Motor, sondern erstmals auch das Getriebe von Mercedes gesichert. Übrigens durfte der FW44 am selben Tag noch ein paar Runden auf der Rennstrecke drehen, wo er signifikante Unterschiede an Spoilern, Lüftung und Motorgehäuse offenbarte.

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AlphaTauri AT03

Auch mit dem AT03 macht AlphaTauri deutlich, dass der Rennstall mehr als ein Red Bull-Zweig für aufstrebende Talente ist. Denn wieder einmal präsentieren die Italiener:innen trotz gleicher Motor-, Getriebe- und Hinterachskonstruktion wie im RB18 einen eigenständigen Entwurf. So endet die Nasenspitze einzigartigerweise unter dem letzten Frontflügelblatt, während die seitlichen Kühlschächte in ihrer quadratischen Form an den Aston Martin AMR22 erinnern. Die Motorabdeckung wird von oben gesehen zum Ende hin breiter, was ansatzweise dem McLaren Boliden ähnelt. Mit der blau-weißen Lackierung bleibt sich der Rennstall aus Faenza treu. Mit Pierre Gasly und Yuki Tsunoda hat Teamchef Franz Tost auch zwei bewährte Piloten an der Hand. Ersterer holte 2020 seinen ersten Sieg für Alpha Tauri und konnte den Topteams besonders im Qualifying 2021 gefährlich werden. Rookie Tsunoda hat bereits eine steile Lernkurve hinter sich und konnte in den letzten Rennen der vergangenen Saison wiederum auf Augenhöhe mit Teamleader Gasly fahren.

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McLaren MCL36

Mit dem MCL36 will McLaren 2022 noch näher an die Spitzenreiter heranrücken und wenn möglich sogar den ein oder anderen Sieg stehlen. Im Heck arbeitet der kräftige Mercedes-Motor, davor mit Lando Norris und Daniel Ricciardo eine ernst zu nehmende Fahrerpaarung. Bei genauer Betrachtung des neuen Boliden aus Woking fallen am Frontflügel schnell die Parallelen zum jüngsten Aston Martin auf. Beide Nasen fallen sehr flach aus und schweben über der untersten Spoiler-Planke. Am Cockpit ähnelt das sehr rundliche Seitenkasten-Profil aber eher dem Haas VF-22. Komplett setzt sich das Konzept am Heckflügel von seinen Konkurrenten ab. Hier stützt nämlich nur eine statt zwei Streben den Heckflügel. Ziemlich neu ist darüber hinaus auch die Lackierung. Bestachen die Renner in den vergangenen Jahren mit sehr ruhigen, großen Flächen in Papaya-orange und blau, hat sich der karbonschwarze Anteil drastisch erhöht. Außerdem fällt das blau nun heller aus.

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Aston Martin AMR22

Sebastian Vettels neuer Dienstwagen hört auf den Namen AMR22 und soll dem britischen Rennstall neuen Aufschwung geben. Mit dem kraftvollen Mercedes-Triebwerk im Heck und einer komplett neuen Konstruktion sollen der Heppenheimer und sein Teamkollege Lance Stroll um Podestplätze und Siege fahren. Das aerodynamische Rezept besteht aus einem verhältnismäßig geradlinigen Frontspoiler und Heckspoiler. Dazu gesellen sich auffällige Lüftungsöffnungen an den Seiten, die mit ihrem halb geschlossenen Kohlefaser-Vorbau etwas angebastelt wirken. Darüber befinden sich weitere Lüftungsschlitze, die wir so an noch keinem anderen der neuen Fahrzeuge gesehen haben. Auch die Lackierung präsentiert sich erneuert, so wurde der magentafarbene Streifen von Sponsor BWT gegen gelbgrüne Elemente des AMR-Programms ausgetauscht. Den Heckspoiler ziert nun der saudi-arabische Erdöl-Gigant Aramco.

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Red Bull RB18

Wie auch Haas muss Red Bull mit dem RB18 bei null anfangen. Doch gerade für Max Verstappen gilt es, die Nummer 1 auf dem Auto auch über die Formel 1-Saison 2022 hinaus zu verteidigen. Sein Teamkollege Sergio Perez soll ihn dabei unterstützen. Red Bull-Aerodynamik-Guru Adrian Newey durfte sich in den vergangenen Jahren bereits mit dem Gemeinschaftsprojekt Aston Martin Valkyrie am Ground Effect ausprobieren, nun galt es, die Erfahrung auf die Formel 1 umzumünzen. Im Vergleich zum zuvor präsentierten Haas VF-22 erkennen wir deutlich breitere Lüftungsöffnungen neben dem Cockpit und einen im unteren Bereich stärker gewölbten Heckflügel. Dazu fällt an der Front die Nase etwas runder aus. Kein Zweifel, auch 2022 dürfte sich der österreichisch-britische Rennstall als Querdynamik-Meister etablieren. Weitere Neuerungen: Der Sechszylinder basiert auch nach dem Honda-Ausstieg auf der Technik aus Japan.

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Haas VF-22

Für die Formel 1 2022 hat Haas den VF-22 präsentiert. Zwar kommt das Auto in der bekannten, vom ehemaligen Titelsponsor Uralkali beeinflussten Lackierung, jedoch mit völlig neuem Design. Hintergrund ist die beschlossene Reglementsänderung, die es den Boliden erlauben soll, näher hintereinander herzufahren, ohne einen Großteil des Abtriebs zu verlieren. Außerdem ist die gesamte Konstruktion noch widerstandsfähiger. Dass bis auf Feuerlöscher, Pedale und Lenkrad alle Teile am VF-22 neu sind, erkennt man höchstens auf den zweiten Blick. Insgesamt fällt der Dienstwagen von Mick Schumacher und Kevin Magnussen deutlich kompakter und geschwungener aus. Außerdem sind die Flügelelemente vereinfacht. Über den neuen 18-Zoll-Niederquerschnittsreifen sitzen an der Vorderachse neuerdings Winglets. 2021 war Haas in jedem Rennen chancenlos hinterhergefahren, weil sich das US-amerikanische Team voll und ganz auf die 2022er-Saison konzentrieren wollte. In wenigen Wochen wird sich zeigen, ob das Konzept aufgeht.

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