So geht es Michael Schumacher aktuell: News Schumi-Doku erneut verschoben

von AUTO ZEITUNG 27.01.2021
Inhalt
  1. So geht es Michael Schumacher aktuell
  2. Corinna Schumacher nimmt Preis für ihren Mann entgegen
  3. Jean Todt: Michael Schumacher verfolgt Micks Karriere
  4. Charles Leclerc über Michael Schumacher
  5. Toto Wolff vermisst Schumi
  6. Bischof Georg Gänswein mit umstrittenen Äußerungen
  7. Sebastian Vettel fehlt Michael Schumacher
  8. Verwaltung von Schumis Vermögen klar geregelt
  9. Willi Weber übt Kritik an Michael Schumachers Familie
  10. Aufregung um Foto-Skandal
  11. Ross Brawn gibt Erklärung zu Schumis Zustand
  12. Schumacher-Anwalt Felix Damm spricht Klartext
  13. Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo über Schumi
  14. Ehemaliger Arzt Jean-Francois Payen mahnt zur Geduld

Wie es Michael Schumacher aktuell geht, ist und bleibt ein Geheimnis. Das sind die aktuellen News zu Schumis Gesundheitszustand. Und: Die Doku über den Formel 1-Rekordweltmeister muss erneut verschoben werden. 

 

So geht es Michael Schumacher aktuell

News im Januar 2021: Die Fans von Michael Schumacher brauchen Geduld: Die offizielle Dokumentation "Schumacher" über das Leben des ehemaligen Formel 1-Fahrers sollte ursprünglich im Dezember 2019  Premiere feiern, dann wurde der Kinostart jedoch auf das vierte Quartal 2020 verschoben. Im Januar 2021 will der "Express" nun erfahren haben, dass die Uraufführung des FIlms, in dem neben Weggefährten und Rivalen auch Schumachers Ehefrau Corinna, sein Vater Rolf sowie seine beiden Kinder Gina und Mick zu Wort kommen sollen, erneut verschoben werden musste. Zwar sei der Film fertig produziert, wie Regisseurin und Produzentin Vanessa Nöcker dem "Express" sagte, einen neuen Termin gebe es aufgrund der durch Corona erschwerten Situation allerdings nicht. Damit ereilt den Schumi-Film ein in der Branche nicht unübliches Prozedere: Viele Filmstarts, wie etwa auch der des neuen James Bond-Streifens, mussten bereits mehrfach wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit einhergehende Krise der Kinos verschoben werden. Den Michael Schumacher-Fans bleibt damit nichts anderes übrig, als sich weiter in Geduld zu üben.

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Corinna Schumacher nimmt Preis für ihren Mann entgegen

Dezember 2020: Michael Schumachers Ehefrau Corinna hat im Dezember 2020 mit einem ihrer seltenen Auftritte in der Öffentlichkeit überrascht: Bei der Gala des Automobil-Weltverbands Fia nahm sie stellvertretend für Schumi einen "Sonderpreis des Präsidenten" Jean Todt für sein karitatives Engagement entgegen. "Er hat das Rennfahren so geliebt", so Corinna bei der Veranstaltung mit einigen wenigen Gästen in Genf. Und weiter: "Michael hatte immer ein großes Herz für Menschen, die etwas brauchen." Michael Schumacher hat mit der "Keep Fighting Foundation" eine eigene Stiftung gegründet und soll in seinem Leben bislang mehr als 20 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke gespendet haben. "Für ihn war es eine Freude, all diese Dinge zu tun. Mit der Keep Fighting Foundation wollen wir die Dinge fortführen, die er in die Wege geleitet hat", sagte seine Ehefrau. Und auch Jean Todt, ehemaliger Ferrari-Teamchef und enger Vertrauter der Familie Schumacher, äußerte sich bei der Preisverleihung zu Schumis besonderem Engagement: "Michael war immer dazu bereit, alles zu unterstützen, was der Gesellschaft hilft." Auch Michael und Corinna Schumachers Sohn Mick zählte zu den Preisträgern: Er bekam seinen Pokal für die Formel-2-Meisterschaft überreicht.

 

Jean Todt: Michael Schumacher verfolgt Micks Karriere

November 2020: Michael Schumacher kriegt den Weg seines Sohnes Mick in die Formel 1 ganz sicher mit, versichert der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt (74) im November 2020 gegenüber RTL France. "Natürlich verfolgt er das." Todt gilt als enger Vertrauter Schumis und darf ihn als einer von wenigen Weggefährten regelmäßig in seinem Haus am Genfer See besuchen. Außerdem habe die Corona-Pandemie laut Todt keinen Einfluss auf Michael Schumacher: "Er hat ein sehr gutes Umfeld und er ist an einem Ort, wo er ausreichend und komfortabel eingerichtet ist." Zuletzt hatte Todt den Formel 1-Fans Hoffnung gemacht, dass der Rekordweltmeister irgendwann wieder in der Öffentlichkeit zu sehen sein könnte. "Er kämpft. Ich hoffe, die Welt wird ihn wieder sehen können. Darauf arbeiten er und seine Familie hin", sagte er der "Daily Mail" in Ungarn. Wie es Michael Schumacher tatsächlich geht, können seine Fans trotz solcher Aussagen auch weiterhin nur erahnen.

 

Charles Leclerc über Michael Schumacher

April 2020: Ferrari-Nachwuchsstar Charles Leclerc hat ein Foto von sich mit Schumi auf Instagram gepostet. Es zeigt den Monegassen im Kindesalter mit seinem Ferrari-Idol: "Ich bin so froh, das Bild wiedergefunden zu haben", schreibt Leclerc auf Instagram. "Schon einige Jahre her, in Paul Ricard habe ich auf der Kartbahn getestet und Michael machte Tests auf der F1-Strecke." Emotional blickt Leclerc auf das Zusammentreffen mit Michael Schumacher zurück. "Wir trafen ihn, er hat auf unseren Overalls unterschrieben, dann hat er mit uns ein bisschen geredet, bevor er zurück in die Box ging. Niemals habe ich mir ausgemalt, dass ich einmal für das gleiche Team fahren würde, wie er damals."

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Toto Wolff vermisst Schumi

Dezember 2018: In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" Ende Dezember 2018 sprach Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über das Schicksal des Formel 1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher. In seinem persönlichen Leben sei Schumacher immer präsent: "Wir denken alle ständig an ihn. Für mich ist er der herausragendste Rennfahrer aller Zeiten, eine unglaubliche Persönlichkeit." Alle bei Mercedes würden ihn als Berater und als Mentor sehr vermissen, sagte Wolff in dem Interview weiter. Schumi sei einer der Gründungsväter des aktuellen Erfolgs von Mercedes in der Formel 1, so der Mercedes-Motorsportchef. "Wenn wir darüber sprechen, uns an Weihnachten Gesundheit für uns und unsere Familie zu wünschen, schließe ich ihn dabei fest mit ein", so Wolff.

 

Bischof Georg Gänswein mit umstrittenen Äußerungen

November 2018: Wie die Bild-Zeitung im November 2018 berichtete, besuchte Bischof Georg Gänswein Michael Schumacher in seinem Haus im Sommer 2016. Seine Schilderungen ließen allerdings keine Rückschlüsse auf den aktuellen Gesundheitszustand im Dezember 2018 zu. Gänswein sei einer Einladung des Schumacher-Vertrauten Jean-Todt gefolgt. Er habe damals seine "warmen" Hände gehalten und ihm ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Man zitierte den deutschen Bischof mit den Worten "Man spürt, dass er Begegnungen wahrnimmt, dass er mit sich einen inneren Monolog führt. Man kann fühlen, dass die Nähe seiner Familie wichtig für ihn ist." Gänsewein, der sich als heimlicher Fan Schumis bezeichnet, gab zu Protokoll, dass er bis heute für den ehemaligen Rennfahrer bete.

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Sebastian Vettel fehlt Michael Schumacher

September 2018: Sebastian Vettel vermisst Michael Schumacher als Ratgeber, wie er der "Sport Bild" im September 2018 verriet. "Wenn er gesund wäre, würde ich ihn nach vielen Dingen fragen", sagte der Ferrari-Pilot.  Zur "Zusammenarbeit im Team, der Politik in der Formel 1" unter anderem, weil er da "ja sehr viel Erfahrung aus seiner Zeit mit Ferrari" hat. Schumi fuhr zwischen 1996 und 2006 für die Scuderia und gewann mit den Italienern fünf seiner sieben WM-Titel. Damit gilt er als Vorbild für seinen Freund Sebastian Vettel, der 2015 zu Ferrari gewechselt war.

 

Verwaltung von Schumis Vermögen klar geregelt

Mai 2018: Nach einem Bericht von "Bunte" im Mai 2018 ist die Verwaltung des Vermögens von Michael Schumacher klar geregelt. Entgegen der Annahme, ausschließlich seine Ehefrau Corinna Schumacher kümmere sich um die finanziellen Belange, verfügt der 72-jährige Vater Rolf Schumacher über eine sogenannte Generalvollmacht. Die Urkunden (2091/1992) regeln den Zugriff auf das auf 800 Millionen Euro geschätze Vermögen, zu Lebzeiten und über den Tod hinaus. Dennoch sieht eine Verfügung des Schweizer Friedensgericht in Nyon vor, das Corinna Schumacher die Geschäfte ihres Mannes abwickeln darf, da dieser laut einer Richterin "urteilunfähig" sei. Für den Einsatz größerer finanzieller Summen sei allerdings die Erlaubnis der schweizer Erwachsenenschutz-Behörde notwendig. Als Haupterben des Vermögens von Schumi sind seine Frau Corinna, Tocher Gina Maria und Sohn Mick eingesetzt.

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Willi Weber übt Kritik an Michael Schumachers Familie

Oktober 2017: Die Familie hält den Gesundheitszustand des beliebten Motorsportprofis weiter geheim. Dafür hagelte es Kritik und zwar von Michael Schumachers ehemaligem Manager Willi Weber. In einem Interview mit dem Magazin "Bunte" erklärte er: "Ich bemängele seit einiger Zeit, dass die Familie Schumacher nicht die volle Wahrheit sagt. Aber ich beiße da auf Granit, mein Rat wird nicht mehr gehört". Er glaube, dass es für Michael Schumachers Familie an der Zeit sei "den Millionen von Fans reinen Wein einzuschenken". Diese Äußerungen klingen fast danach, als sei der aktuelle Gesundheitszustand von Schumi schlechter als bisher angenommen. Auch wenn Willi Weber im Interview weiter äußerte "die Hoffnung stirbt zuletzt", spricht der Druck, den er durch seine Aussagen auf Schumachers Familie aufbaut, eine andere Sprache. Zudem sprach der 74-Jährige davon, eine lange Trauerzeit gebraucht zu haben, um das Schicksal von Schumi zu akzeptieren. Obwohl Willi Weber selbst zu den engsten Vertrauten von Michael Schumacher zählt, darf er – wie angeblich auch viele andere Freunde und enge Wegbegleiter aus seiner aktiven Formel-1-Zeit – Michael Schumacher nicht mehr besuchen: "Schade, dass Corinna mir offenbar nicht mehr vertraut."

 

Aufregung um Foto-Skandal

Dezember 2016: Große Aufregung um ein heimlich geschossenes Foto von Michael Schumacher im Krankenbett. Angeblich bot ein bislang Unbekannter besagtes Foto einigen Verlagen für eine Million Euro zum Kauf an. Als Reaktion auf den "Foto-Skandal" nahm die Staatsanwaltschaft Offenburg nach Anzeige durch Schumacher-Managerin Sabine Kehm umgehend Ermittlungen gegen Unbekannt auf, da das zweifelhafte Angebot den "höchstpersönlichen Lebensbereich" Schumis verletzt habe. Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich eingestellt, da kein Täter ermittelt werden konnte.

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Ross Brawn gibt Erklärung zu Schumis Zustand

November 2016: Ex-Ferrari-Technikchef Ross Brawn äußerte sich zum aktuellen Gesundheitszustand von Michael Schumacher. Der langjährige Schumi-Freund sagte in einem Interview mit der englischen BBC: "Es ist schwierig für mich, viel zu sagen, ohne die Privatsphäre der Familie zu verletzen. Was ich sagen kann: Es gibt viele Gerüchte und die meisten davon sind falsch. Wir beten und hoffen jeden Tag, dass wir weiterhin Fortschritte und eines Tages einen Michael, der sich von seinen schrecklichen Verletzungen erholt hat, sehen werden."

 

Schumacher-Anwalt Felix Damm spricht Klartext

September 2016: Michael Schumachers Anwalt Felix Damm sprach Klartext. In einem Gerichtsverfahren gegen die Zeitschrift Bunte bestätigte der Anwalt: "Er kann nicht laufen." Felix Damm warf der Zeitschrift vor, die Privatsphäre Schumis verletzt zu haben. "Mit der Behauptung habe man Familie Schumacher dazu gezwungen, gegen ihren Willen Stellung zu beziehen", so der Jurist weiter.

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Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo über Schumi

Februar 2016: Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo hat Michael Schumacher die sportlich erfolgreichste Ära Ferraris in der Formel 1 mitzuverdanken. "Wir hatten großartige Jahre zusammen, auch auf persönlicher Ebene", sagte di Montezemolo bei einer Podiumsveranstaltung in Mailand. "Leider hat ihn ein zufälliger Sturz auf Skiern kaputt gemacht", so di Montezemolo über Schumi weiter.

 

Ehemaliger Arzt Jean-Francois Payen mahnt zur Geduld

2014: Die Genesung von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher erfordert weiterhin Geduld. Der französische Arzt Jean-François Payen wies darauf in Interviews in französischen Medien hin. "Man befindet sich auf einer Zeitskala, die von einem Jahr bis drei Jahre reicht", sagte der Chef der Anästhesie und Reanimation der Uniklinik von Grenoble, in die Schumacher nach seinem Skiunfall am 29. Dezember 2013 gebracht worden war. Der siebenmalige Champion sei damals mit einem besonders schweren Schädel-Hirn-Trauma eingeliefert worden, erinnerte Payen in "Le Parisien": "Er war bei seiner Ankunft in einer kritischen Situation." Payen gehörte zum Ärzteteam, das sich mehr als ein halbes Jahr lang in Grenoble um den zweifachen Familienvater kümmerte. Schumi wurde nach einer Notoperation in ein künstliches Koma versetzt und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Gut ein dreiviertel Jahr später kehrte Michael Schumacher zurück ins eigene Haus.

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