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Formel E 2023: Kalender, Teams, Ergebnisse Formel E mit neuen Regeln

Tim Neumann 24.11.2022
Inhalt
  1. News zur Formel E 2023: Günther und Mortara zu Maserati
  2. Kalender: Die Termine (Rennen) der Formel E 2023 (Tabelle)
  3. Formel E 2023: Die Teams & Fahrer
  4. Ergebnisse der Formel E 2023: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)
  5. Aktuelle Regeln zur Formel E 2023 und Fanboost
  6. Wo ist die Formel E 2023 live zu sehen?
  7. Das war die Formel E 2022
  8. Ergebnisse: Rennkalender und WM-Stand der Formel E 2022

News zur Formel E 2023: Maximilian Günther und Edoardo Mortara fahren für Maserati, Weltmeister Stoffel Vandoorne wechselt zu DS. Und: Mit einem E-Prix in Kapstadt (Südafrika) füllt sich allmählich der Rennkalender. Alle News zu Rennen, Terminen, Teams, Fahrer, Fanboost-Regeln sowie Ergebnissen und Punkten (Tabelle).

 

News zur Formel E 2023: Günther und Mortara zu Maserati

Für die Saison 2023 hat die Formel E Regeländerungen bekannt gegeben. Statt wie bisher 45 Minuten und dann eine letzte Runde zu fahren, bestreiten Pascal Wehrlein & Co. wie in der Formel 1 von Anfang an eine festgelegte Rundenzahl. Bei langen Safety-Car-Phasen behält sich die Rennleitung vor, zusätzliche Runden hinten dranzuhängen. Neu ist auch der sogennante Attack Charge, der bei ausgewählten Rennen zum Einsatz kommen soll: Bei einem 30-sekündigem Boxenstop können die Fahrer:innen an einem 600-kW-Schnelllader vier kWh aufladen und damit zwei Attack Modes mit 50 extra-kW (68 PS) freischalten. Bei den übrigen Rennen soll weiterhin der bekannte Attack Mode genutzt werden. Um den Nachwuchs zu fördern, muss jedes Team mindestens zweimal im freien Training 1 (FP1) Pilot:innen einsetzen, die noch nie zuvor in der Formel E gefahren sind. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Formel 1 Formel 1 2022
Formel 1 Verstappen-Sieg beim Finale

Der Formel E-Gen2-Renner im Video:

 
 

Kalender: Die Termine (Rennen) der Formel E 2023 (Tabelle)

Für die Saison 2023 hat die Formel E im Oktober ihren Rennkalender überarbeitet. Statt der ursprünglich angesetzten 18 Rennen sind es nun 17. Als Auftaktort dient das wohlbekannte Autodromo Hermanos Rodríguez in Mexiko-Stadt (Mexiko), wo Porsche 2022 seinen Debütsieg feiern konnte. Danach geht es für den Tross für ein Doppelrennen nach Diriyya (Saudi-Arabien). Zwei Wochen später gastiert die Formel E erstmals in Indien, genauer gesagt in der Millionenmetropole Hyderabad. Am 25. Februar 2023 geht es dann erstmals nach Kapstadt (Südafrika). Das danach angepeilte Rennen am 11. März entfällt. Auch nach Brasilien (São Paulo) geht es erstmals für Lucas Di Grassi & Co. Gefahren wird aber nicht auf der Formel 1-Strecke Interlagos, sondern im Stadtteil Anhembi. Entgegen ursprünglicher Planungen wird es 2023 doch zwei Rennen in Berlin (Deutschland) geben, während Monaco (Monte Carlo) ein Einzelrennen bleibt. Der Gastgeber des Saisonfinales 2022, Seoul (Südkorea), hat das Doppelrennen vom 20. bis 21. Mai 2023 wegen Bauarbeiten am Olympiastadion abgesagt und wird deshalb aus dem Kalender gestrichen. So klafft sowohl vor dem Doppelrennen von Jakarta in Indonesien als auch danach eine Lücke im Kalender, die es in den kommenden Monaten zu füllen gilt. Ein hitziges Wochenende steht der Formel E auf jeden Fall in Italien (Rom) bevor, wo Mitte Juli 2023 gefahren wird. Das Saisonfinale steigt dieses Mal in Großbritannien (London).

StreckeTerminSieger
Mexiko (Mexiko-Stadt)14. Januar-
Saudi-Arabien (Diriyya)27. Januar-
Saudi-Arabien (Diriyya)28. Januar-
Indien (Hyderabad)11. Februar-
Südafrika (Kapstadt)25. Februar-
Brasilien (São Paulo)25. März-
Deutschland (Berlin)22. April-
Deutschland (Berlin)23. April-
Monaco (Monte Carlo)6. Mai-
Offen20. Mai-
Indonesien (Jakarta)3. Juni-
Indonesien (Jakarta)4. Juni-
Offen24. Juni-
Italien (Rom)15. Juli-
Italien (Rom)16. Juli-
Großbritannien (London)29. Juli-
Großbritannien (London)30. Juli-

Extreme E Extreme E (2022)
Extreme E 2022 Erster Sieg für Abt Cupra

 

Formel E 2023: Die Teams & Fahrer

  • Teams der Formel E 2023: Die Formel E ist weiterhin eine Rennserie mit vielen Herstellern, auch wenn jüngst Mercedes ausgestiegen ist. Nissan, DS, Jaguar, Porsche, NIO, Mahindra, McLaren und Maserati setzen auf das Prestige der elektrischen Rennserie. Insgesamt gehen mit den Kundenteams Abt, Andretti und Envision elf Teams in der Saison 2023 an den Start.

  • Nach der Formel E 2022 ist vor der Formel E 2023: Weltmeister Mercedes gibt das Rennteam an McLaren ab, wo dann unter anderem René Rast fahren wird. Wer neben dem DTM-Ass im Cockpit sitzt, ist noch unklar. Newcomer Maserati holt sich mit Maximilian Günther und Edoardo Mortara gestandene Piloten ins Team. DS hat sich vom Techeetah-Team getrennt und macht ab 2023 gemeinsame Sache mit dem Dragon-Rennstall von Jay Penske. Das als DS Penske formierte Team bindet mit Jean-Eric Vergne und Stoffel Vandoorne die Champions von 2018 und 2019 beziehungsweise 2022 und dürfte damit zu den Titel-Aspiranten für 2023 zählen. Rückkehrer Abt hat sich die Routiniers Nico Müller und Robin Frijns gesichert. Der ehemalige Abt-Pilot Lucas Di Grassi wiederum hat bereits seinen Wechsel von Venturi zu Mahindra bekannt gegeben. Dort wird er zusammen mit Oliver Rowland fahren. Auch Antonio Felix Da Costa hat mit Porsche an der Seite von Pascal Wehrlein eine neue Heimat gefunden. Diese Entwicklung drängt Porsche-Pilot André Lotterer zu Andretti. Der US-amerikanische Rennstall ist 2023 Kundenteam von Porsche und hat sich Jake Dennis gesichert, während sich Nissan sowohl von Sebastien Buemi als auch von Maximilian Günther getrennt hat. Neu an Bord beim Team aus Japan sind Norman Nato und Sacha Fenestraz. Buemi wiederum hat seinen Wechsel zu Envision Racing bekannt gegeben, während Sergio Sette Camara an der Seite von Dan Ticktum bei NIO 333 anheuert. Erhalten bleibt das Fahrerduo Mitch Evans/Sam Bird bei Jaguar. Frei sind noch jeweils ein Cockpit bei Envision und McLaren

  • Zu den bekanntesten Fahrer-Namen in der Formel E 2023 gehört der Ex-Formel 1-Pilot Pascal Wehrlein. Auch Lucas di Grassi, Jean-Eric Vergne und Stoffel Vandoorne können auf Formel 1-Erfahrung verweisen. Zudem starten die DTM-Veteranen Nico Müller, René Rast und Robin Frijns in der elektrischen Rennserie. Die meiste Erfahrung innerhalb der Formel E 2023 kann außerdem Sam Bird aufweisen, der bereits seit Gründung der Rennserie 2014 mitfährt.

DTM DTM 2022
DTM 2022 Van der Linde fährt zum Titel

 

Ergebnisse der Formel E 2023: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
René Rast-McLaren-
?-  
Edoardo Mortara-Maserati-
Maximilian Günther-  
Stoffel Vandoorne-DS Penske-
Jean-Eric Vergne-  
Mitch Evans-Jaguar Racing-
Sam Bird-  
Sebastien Buemi-Envision Racing-
?-  
Jake Dennis-Andretti-
André Lotterer-  
Pascal Wehrlein-Porsche-
Antonio Felix Da Costa-  
Lucas Di Grassi-Mahindra-
Oliver Rowland-  
Norman Nato-Nissan e.dams-
Sacha Fenestraz-  
Sergio Sette Camara-NIO 333-
Dan Ticktum-  
Robin Frijns-Abt-
Nico Müller-  
 

Aktuelle Regeln zur Formel E 2023 und Fanboost

  • Beim Formel E Rennen in Monaco 2022 hat die elektrische Rennserie ihren Rennwagen für 2023 vorgestellt. Das sogenannte Gen3-Auto ist die dritte Ausbaustufe der Elektro-Formel und kommt mit neuer Optik sowie höherer Leistungsfähigkeit. Gerade das Design erntete in den Pressekonferenzen des Fürstentums Kritik. Selbst die Piloten konnten sich nur schwer für die keilförmige Struktur mit noch weniger Heckflügel und einem gewöhnungsbedürftigen Doppel-Frontspoiler begeistern. Dafür lockt das neue Auto mit deutlich mehr Leistung und geringerem Gewicht: Von aktuell maximal 250 kW (340 PS) steigt die Power auf bis zu 350 kW (476 PS), die Pfunde purzeln von 900 Kilogramm inklusive Fahrer auf 780 Kilogramm. So soll das Gen3-Auto eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 322 km/h erreichen. Außerdem wird das regenerative Bremssystem so effektiv sein, dass der E-Renner ohne hydraulische Bremsen an der Hinterachse auskommt. Etwa 40 Prozent der genutzten Energie im Rennen soll über die Rekuperation geholt werden. Ein weiterer Pluspunkt für spannende Rennaction: Weil die Autos schmaler ausfallen, sollen Überholmanöver noch leichter umzusetzen sein.

  • Elf Teams mit je zwei Fahrern gehen in der Formel E 2023 an den Start. Gefahren wird mit einheitlichem Chassis und Reifen, den Antriebsstrang entwickeln inzwischen fast alle Rennställe selbst. Die Batterie für die Formel E kommmt von Williams. Training, Qualifikation und Rennen der Formel E finden voraussichtlich wieder an einem Tag statt, Ausnahmen sind Doppelrennen auf ausgewählten Rundkursen.

  • Ein Alleinstellungsmerkmal der Formel E war bislang der sogenannte "Fanboost". Damit konnten Fans vor dem Rennen virtuell für ihren Lieblingsfahrer stimmen. Die fünf Fahrer, die die meisten Stimmen erhielten, durften in der zweiten Hälfte des Rennens einen fünfsekündigen Energieschub nutzen, der ihnen möglicherweise dabei hilft, ein Überholmanöver zu starten oder eine Position zu verteidigen. Die Wahl erfolgte auf der Webseite der Rennserie, auf Twitter sowie über die Formel-E-App. Mit Beginn der 2023er-Saison hat die elektrische Rennserie den Fanboost abgeschafft.

  • Kurz vor dem Start der Formel E-Saison 2022 am 28. Januar in Diriyah (Saudi-Arabien) hatte Porsche bekannt gegeben, dass der Taycan künftig als Safety Car für die vollelektrische Rennserie fungieren wird. Die Elektro-Limousine folgt auf den Mini Electric Pacesetter und wird wie der Mini vom Portugiesen Bruno Correia pilotiert. Mit 560 kW (761 PS) verfügt der Porsche Taycan Turbo S übrigens über mehr als doppelt so viel Leistung wie die elektrischen Monoposti von 2022, die nach Unfällen und Unterbrechungen hinter ihm fuhren. Das ausgefallene Design beinhaltet die Farben aller elf teilnehmenden Teams. Im Zuge der Umrüstung zum Sicherheitsfahrzeug wurde unter anderem ein Überrollbügel, Rennschalensitze samt Sechs-Punkt-Gurt sowie Blitzlichter in die Stoßstangen montiert.

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Wo ist die Formel E 2023 live zu sehen?

Die ProSiebenSat.1-Gruppe hat sich die Rechte an der Übertragung der Formel E langfristig gesichert. Seit Januar 2021 laufen alle Rennen auf Sat.1 und im Onlinestream auf ran.de. Seit 2022 übernimmt ProSieben die Übertragung. Bis zur Formel E 2021 lagen die Übertragungsrechte bei der Eurosport-Mutter Discovery.

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Das war die Formel E 2022

  • Stoffel Vandoorne hat sich im 16. und letzten Saisonlauf in Seoul (Südkorea) den Weltmeistertitel der Formel E-Saison 2022 gesichert. Dabei genügte dem Belgier ein zweiter Platz, weil Titelkonkurrent Mitch Evans im Jaguar patzte und mit einem siebten Platz am Ende um 23 Punkte abgeschlagen auf Rang zwei landete. Die 123 Zähler errang Vandoorne übrigens durch kontinuierliches Punktesammeln. Er verbuchte nur einen Sieg, aber auch nur ein einziges Rennen ohne Punkte. Auch sein Team Mercedes EQ konnte sich am Ende mit 319 Punkten an die Spitze setzen. Ansonsten war auch die 2021er Formel E-Saison wie in den Vorjahren von Terminchaos aufgrund der Coronavirus-Pandemie geprägt. Mercedes beendete das Werksengagement. Dafür steigen 2023 die Automarken McLaren und Maserati ein. Zusätzlich startet 2023 die dritte Generation der Elektro-Monoposti.

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Ergebnisse: Rennkalender und WM-Stand der Formel E 2022

StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Diriyah)28. JanuarN. de Vries
Saudi-Arabien (Diriyah)29. JanuarE. Mortara
Mexiko (Mexiko-Stadt)12. FebruarP. Wehrlein
Italien (Rom)9. AprilM. Evans
Italien (Rom)10. AprilM. Evans
Monaco (Monaco)30. AprilS. Vandoorne
Deutschland (Berlin)14. MaiE. Mortara
Deutschland (Berlin)15. MaiN. de Vries
Indonesien (Jakarta)4. JuniM. Evans
Marokko (Marrakesch)2. JuliE. Mortara
USA (New York)16. JuliN. Cassidy
USA (New York)17. JuliA. F. Da Costa
Großbritannien (London)30. JuliJ. Dennis
Großbritannien (London)31. JuliL. Di Grassi
Südkorea (Seoul)13. AugustM. Evans
Südkorea (Seoul)14. AugustE. Mortara

 

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Sergio Sette Camara (7)2Dragon/Penske2
Antonio Giovinazzi (99)0  
Robin Frijns (4)126Envision Racing194
Nick Cassidy (37)68  
Alexander Sims (29)14Mahindra Racing46
Oliver Rowland (30)32  
Oliver Askew (28)24Andretti Motorsport150
Jake Dennis (27)126  
Oliver Turvey (3)6NIO 333 FE7
Dan Ticktum (33)1  
Sam Bird (10)51Jaguar Racing231
Mitch Evans (9)180  
Sebastien Buemi (23)30Nissan e.dams36
Maximilian Günther (22)6  
Jean-Eric Vergne (25)144DS Techeetah266
Antonio Felix Da Costa (13)122  
Lucas di Grassi (11)126Rokit Venturi275
Edoardo Mortara (48)169  
Stoffel Vandoorne (5)213Mercedes EQ319
Nyck de Vries (17)106  
Andre Lotterer (36)63Porsche134
Pascal Wehrlein (99)71  

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