Formel E 2022: Kalender, Teams, Ergebnisse Taycan als Formel E-Safety Car

von Tim Neumann 20.01.2022
Inhalt
  1. News zur Formel E 2022: Porsche Taycan als Safety Car
  2. Kalender: Die Termine (Rennen) der Formel E 2022 (Tabelle)
  3. Formel E 2022: Die Teams & Fahrer
  4. Ergebnisse der Formel E 2022: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)
  5. Aktuelle Regeln zur Formel E 2022 und Fanboost
  6. Wo ist die Formel E 2022 live zu sehen?
  7. Die Zukunft der Formel E: Maserati, McLaren & Gen-3-Reglement für 2023
  8. Das war die Formel E 2021
  9. Ergebnisse: WM-Stand und Rennkalender der Formel E 2021

In der Formel E-Saison 2022 stellt ein Porsche Taycan Turbo S das Safety Car. Und: Maserati hat seinen Einstieg für 2023 bekannt gegeben. Auch der neue Kalender steht bereits. Alle News zu Rennen, Terminen, Teams, Fahrer, Fanboost-Regeln sowie Ergebnissen und Punkten (Tabelle).

 

News zur Formel E 2022: Porsche Taycan als Safety Car

Kurz vor dem Start der Formel E Saison 2022 am 28. Januar in Diriyah (Saudi-Arabien) hat Porsche bekannt gegeben, dass der Taycan künftig als Safety Car für die vollelektrische Rennserie fungieren wird. Die Elektro-Limousine folgt auf den Mini Electric Pacesetter und wird wie der Mini vom Portugiesen Bruno Correia pilotiert. Mit 560 kW (761 PS) verfügt der Porsche Taycan Turbo S übrigens über mehr als doppelt so viel Leistung wie die elektrischen Monoposti, die nach Unfällen und Unterbrechungen hinter ihm fahren. Das ausgefallene Design beinhaltet die Farben aller elf teilnehmenden Teams. Im Zuge der Umrüstung zum Sicherheitsfahrzeug wurde unter anderem ein Überrollbügel, Rennschalensitze samt Sechs-Punkt-Gurt sowie Blitzlichter in die Stoßstangen montiert. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Kalender: Die Termine (Rennen) der Formel E 2022 (Tabelle)

Kaum ist der Kalender der Formel E 2022 da, musste er schon wieder überarbeitet werden: Aus dem Rennen in Kapstadt (Südafrika) wird nichts, ein noch nicht bestätigter Ersatz soll am 5. März einspringen. Dafür debütiert die Meisterschaft am 4. Juni im indonesischen Jakarta. Ansonsten verfügt der Kalender über wohlbekannte als auch neue Rennstrecken für die Elektro-Rennserie. Ein weiteres Mal dient Diriyah in Saudi-Arabien als Gastgeber der Auftaktrennen. Auch in Mexiko-Stadt waren Pascal Wehrlein und Co. schon unterwegs, auch wenn 2021 stattdessen in Puebla gefahren wurde. Danach geht es nach China. Wohin genau, ist allerdings noch unklar. Rom, Monaco und Berlin gehören schon längst zu den gesetzten Städten im Kalender, auch 2022. Danach reist der Tross weiter ins kanadische Vancouver. Zum Saisonende fährt die Formel E Doppelrennen in New York (USA), London (Großbritannien) und Seoul (Südkorea).  Mehr zum Thema: Alle Informationen zur Extreme E

StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Diriyah)28. Januar-
Saudi-Arabien (Diriyah)29. Januar-
Mexiko (Mexiko-Stadt)12. Februar-
Noch nicht bestätigt5. März-
China (noch nicht bestätigt)19. März-
Italien (Rom)9. April-
Monaco (Monaco)30. April-
Deutschland (Berlin)14. Mai-
Indonesien (Jakarta)4. Juni-
Kanada (Vancouver)2. Juli-
USA (New York)16. Juli-
USA (New York)17. Juli-
Großbritannien (London)30. Juli-
Großbritannien (London)31. Juli-
Südkorea (Seoul)13. August-
Südkorea (Seoul)14. August-

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Formel E 2022: Die Teams & Fahrer

  • Teams der Formel E 2022: Die Formel E ist weiterhin eine Rennserie mit vielen Herstellern, auch wenn Audi sowie BMW ausgestiegen sind und auch Mercedes bald sein Engagement beendet. Daneben setzen Nissan, DS, Jaguar, Porsche und NIO auf das Prestige der elektrischen Rennserie. 2022 werden voraussichtlich nur elf Teams an den Start gehen. Abt stieg nach dem Ende des Audi-Engagements ebenfalls aus.

  • Das sind die Formel E Fahrer für 2022: Formel 2-Pilot Dan Ticktum heuert bei NIO 333 an der Seite von Veteran Oliver Turvey an, während der aus der IndyCar bekannte Oliver Askew für Andretti starten wird. Formel 1-Pilot Antonio Giovinazzi wechselt nach seinem Vertragsende von Alfa Romeo zu Dragon Penske, das Team behält außerdem Sette Camara. DS Techeetah hält an Bewährtem fest und bindet die Ex-Champions Jean-Eric Vergne und Antonio Felix Da Costa weiterhin an sich. Damit dürfte das chinesisch-französische Team auch in der kommenden Saison zu den Titelanwärtern zählen. Zuvor wechselte Ex-Audi-Pilot Lucas Di Grassi zu Venturi, der Norman Nato ersetzt. Oliver Rowland ging von Nissan zu Mahindra. Den Start machte Maximilian Günther, der BMW Andretti nach dem Auslaufen des Werks-Engagements verlässt und sein Glück bei Nissan an der Seite von Sebastien Buemi sucht. Bestätigt sind außerdem Günthers ehemaliger Teamkollege Jake Dennis bei Andretti, Alexander Sims bei Mahindra, Edoardo Mortara sowie die beiden Formel E-Cockpits bei Jaguar, Envision, Mercedes EQ und Porsche. Dort fahren – wie in der vergangenen Saison – Sam Bird und Mitch Evans beziehungsweise Robin Frijns und Nick Cassidy, André Lotterer und Pascal Wehrlein sowie Stoffel Vandoorne und Titelverteidiger Nyck de Vries.

  • Die Nachricht über das Formel E-Ende aus der Mercedes-Zentrale kam nicht mehr überraschend. Schon seit Wochen wurde hinter den Kulissen über den Ausstieg von Mercedes gemunkelt. Damit verliert die schnell gewachsene Elektroserie nach Renault (das Team wurde zur Saison 2018/2019 unter die Führung der Konzernschwester Nissan gestellt), Audi und BMW den vierten großen Hersteller. Die Meldung kam keine 65 Stunden nach dem überragenden Erfolg bei der Formel-E-Weltmeisterschaft. Nach 15 Rennen holte beim Finale in Berlin der 26-jährige Niederländer Nyck de Vries den Fahrer-WM-Titel. Und Mercedes sicherte sich bei den Herstellern knapp den Titel vor Jaguar und DS. Aber obwohl das Konzept, mit Rennen in Zentren von Metropolen Zukunftstechnologie zu demonstrieren, allenthalben großen Zuspruch fand, blieb der Erfolg für das Marketing aus. Lange hatte Mercedes gezögert, sich klar für die Zukunft in der Formel E zu bekennen. In der neunten Saison 2022/23 wird eine neue Fahrzeuggeneration an den Start rollen. Die dritte Formel E-Generation, kurz Gen3 genannt, verfügt dann über deutlich stärkere Antriebsstränge mit einer Maximal-Leistung von 350 Kilowatt – aktuell sind es 250 Kilowatt. Zudem soll dann das zukunftsweisende Schnellladen, "Fast Charging", in den Rennen bei einem Boxenstopp thematisiert werden. All das schien Mercedes nicht überzeugen zu können. "Wir haben uns nicht für die Formel E entschieden, weil bei den Formel-E-Besitzern kein weiterer "Work-in-Progress" erkennbar war", erklärte Mercedes-Sportboss Toto Wolff. Nach dem Ausstieg aus der DTM Ende 2018 fokussierte sich Mercedes neben seinem Formel 1-Programm auf die Formel E. Zunächst betrat Mercedes mit seinem DTM-Stammteam HWA die Elektro-Bühne. Eine Saison lang konnte die Truppe lernen. Sie fuhr meist hinterher, erzielte 2018/19 einen Podestplatz. Doch die bei Mercedes High Performance Powertrains in Brixworth entwickelten Antriebsstränge zeigten in der ersten Saison 2019/20 schnell ihr großes Potenzial. Vandoorne und De Vries belegten schließlich die Endränge zwei und elf, mit einem Sieg und vier Podestplätzen. In der nur zweiten Saison in der schwierigen Formel E folgten nun die Titel. Allerdings wird Mercedes noch eine weitere Saison lang sowohl mit seinem Werksteam als auch mit seinem Kundenteam Venturi an den Start gehen. Was danach mit Team und Technologie geschehen wird, bleibt offen. Über einen Verkauf oder Teilverkauf des Teams an einen Sponsor – wie es mit dem Mercedes-Formel-1-Team geschehen ist –, wird spekuliert. Die Formel E-Führung indes zeigte sich gelassen: "Hersteller im Rennsport kommen und gehen. Das war schon immer so", sagte Seriengründer Alejandro Agag. In der gerade abgelaufenen Formel E-Saison 2021 starteten neun Werke. So viele wie in keiner anderen internationalen Rennserie. "Vier bis fünf Hersteller sind am besten", betonte Agag.

  • Zu den bekanntesten Fahrer-Namen in der Formel E 2022 gehört der Ex-Formel 1-Pilot Pascal Wehrlein. Auch Sebastien Buemi und Lucas di Grassi können auf Formel 1-Erfahrung verweisen. Zudem startet der DTM-Veteran Robin Frijns in der elektrischen Rennserie. Die meiste Erfahrung innerhalb der Formel E 2022 können außerdem Mitch Evans und Sam Bird aufweisen.

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Ergebnisse der Formel E 2022: Punkte der Fahrer & Teams (Tabelle)

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
Sergio Sette Camara (7)-Dragon/Penske-
Antonio Giovinazzi (99)-  
Robin Frijns (4)-Envision Racing-
Nick Cassidy (37)-  
Alexander Sims (29)-Mahindra Racing-
Oliver Rowland (30)-  
Oliver Askew (28)-Andretti Motorsport-
Jake Dennis (27)-  
Oliver Turvey (3)-NIO 333 FE-
Dan Ticktum (33)-  
Sam Bird (10)-Jaguar Racing-
Mitch Evans (9)-  
Sebastien Buemi (23)-Nissan e.dams-
Maximilian Günther (22)-  
Jean-Eric Vergne (25)-DS Techeetah-
Antonio Felix Da Costa (13)-  
Lucas di Grassi (11)-Rokit Venturi-
Edoardo Mortara (48)-  
Stoffel Vandoorne (5)-Mercedes EQ-
Nyck de Vries (17)-  
Andre Lotterer (36)-Porsche-
Pascal Wehrlein (99)-  

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Aktuelle Regeln zur Formel E 2022 und Fanboost

  • Mit der jüngsten Kalenderänderung haben die Organisator:innen auch ein paar neue Regeln angekündigt: So können Rennen, die von Safety-Car-Phasen beeinträchtigt wurden, künftig um bis zu zehn Minuten verlängert werden. Die Boliden leisten ab 2022 im Rennen 220 kW (299 PS) statt 200 kW und auch der Attack Mode erhält eine Aufstockung von 235 auf 250 kW (340 PS). Die neuen Motorleistungen spielen auch im überarbeiteten Qualifying-Format eine Rolle: Statt der bisherigen Super Pole mit den besten sechs Fahrer:innen aus verschiedenen Gruppen im Finale wird ein K.O.-System eingeführt: In zwei Gruppen treten die jeweils geraden und ungeraden Platzierungen in der Meisterschaft mit 220 kW gegeneinander an. Danach folgt die K.O.-Phase mit 250 kW. Die jeweils besten vier gelangen ins Viertelfinale, wo sie gegen ein:e Fahrer:in der anderen Gruppe antreten. Übers Halbfinale geht es dann in die Finalrunde, wo die beiden besten Pilot:innen um die Pole fahren. Dahinter reiht sich das restliche Starterfeld abhängig von den Qualifying-Zeiten und dem Erfolg im K.O.-System ein.

  • Für die Formel E 2022 wurden bei der Motorsport-Weltratssitzung der FIA im Juli 2021 zusätzliche Beschlüsse gefasst. Zum einen soll die maximale Motorleistung im Rennmodus von 200 auf 220 kW (300 PS) aufgestockt werden, zum anderen stehende Starts nach Safety Car Phasen ermöglicht werden. Bislang sah die Rennserie rollende Starts vor. Bereits seit 2021 sind nur noch 17 statt vormals 20 Techniker:innen pro Team vorgesehen – eine Antwort auf ökonomische Herausforderungen, die durch das Corona-Virus gestellt sind. Vor allem den kleineren Teams wie Dragon oder NIO 333 wollten die Verantwortlichen zu ausgeglicheneren Chancen verhelfen. Auch das Reifenkontingent ist seit 2021 stark eingeschränkt. Statt bislang acht Reifen pro Rennveranstaltung sind nur noch sechs Reifen pro Fahrzeug zugelassen. Neuer Einheitsausrüster ist seit 2022 Hankook. Michelin, bislang Exklusivlieferant, schaut trotz zuverlässiger Arbeit in die Röhre. Angeblich haben sich die Koreaner:innen die mehrjährige Partnerschaft mit der Elektro-Serie Millionen kosten lassen. Die Evo-Version des aktuellen Gen II-Autos wurde aus Kostengründen gestrichen. Stattdessen konzentrieren sich Serie und Teams auf den neuen Gen III-Boliden, der Ende 2022 zur achten Saison kommen wird – mit einer neuen Batterie von Williams, 350 kW (476 PS) maximaler Leistung im Qualifying und 300 kW (408 PS) im Rennen.

  • Zwölf Teams mit je zwei Fahrern gehen in der Formel E 2022 an den Start. Gefahren wird mit einheitlichem Chassis und Reifen, den Antriebsstrang entwickeln inzwischen fast alle Rennställe selbst. Die Batterie für die Formel E kommt aktuell noch von McLaren Advanced Technologies (MAT). Training, Qualifikation und Rennen der Formel E finden an einem Tag statt, Ausnahmen sind Doppelrennen auf ausgewählten Rundkursen.

  • Ein Alleinstellungsmerkmal der Formel E ist der sogenannte "Fanboost". Auch in der Formel E 2022 können Fans vor dem Rennen virtuell für ihren Lieblingsfahrer stimmen. Die fünf Fahrer, die die meisten Stimmen erhalten, dürfen in der zweiten Hälfte des Rennens einen fünfsekündigen Energieschub nutzen, der ihnen möglicherweise dabei hilft, ein Überholmanöver zu starten oder eine Position zu verteidigen. Die Wahl erfolgt auf der Webseite der Rennserie, auf Twitter sowie über die Formel-E-App.

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Wo ist die Formel E 2022 live zu sehen?

Die ProSiebenSat.1-Gruppe hat sich die Rechte an der Übertragung der Formel E langfristig gesichert. Seit Januar 2021 laufen alle Rennen auf Sat.1 und im Onlinestream auf ran.de. Ab 2022 wird ProSieben die Übertragung übernehmen. Bis zur Formel E 2021 lagen die Übertragungsrechte bei der Eurosport-Mutter Discovery.

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Die Zukunft der Formel E: Maserati, McLaren & Gen-3-Reglement für 2023

  • Wenn ab 2023 die dritte Generation der Formel E-Boliden an den Start geht, will auch Maserati mit von der Partie sein. Die italienische Marke möchte ihren Wandel hin zur Elektrifizierung mit einem Werksengagement in der elektrischen Rennserie fortführen und gleichzeitig von den Technologien profitieren, die dort eingesetzt werden. Damit holt sich die Formel E nach dem Ausstieg von Mercedes Ende 2022 den nächsten Hersteller ins Boot. Neben DS ist Maserati bereits die zweite Marke aus dem Stellantis-Konzern in der Formel E. Gut möglich, dass die erfolgreichen Französ:innen etwas Entwicklungshilfe leisten. Welche Pilot:innen 2023 für den Dreizack an den Start gehen, ist noch völlig unklar.

  • McLaren hat eine Vereinbarung über einen möglichen Einstieg in die Formel E für 2023 getroffen. Noch bis Ende 2022 fungieren die Brit:innen als Zulieferer für die Batterien der Elektro-Boliden. Sobald dieser Vertrag ausläuft, dürften sie mit einem eigenen Team in der elektrischen Rennserie antreten. Durch den angekündigten Ausstieg von Audi, BMW und Mercedes bieten sich neue Möglichkeiten, in der Formel E als eines von 12 Teams an den Start zu gehen. Auf den Start der Saison 2022/2023 fällt auch die Einführung des Gen-3-Reglements, das schnellere und günstigere Rennwagen ermöglichen soll – ein weiterer Anreiz für Neueinsteiger:innen. "Bereits seit einiger Zeit beobachten wir die Formel E und ihren Fortschritt. Der auslaufende Batterie-Vertrag gibt uns die Zeit, um zu entscheiden, ob die Formel E die richtige Plattform für Wettkämpfe bietet", erklärt Chef Zak Brown. Wie genau dieses Motorsport-Engagement aussehen könnte, steht jedoch noch offen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass sich McLaren mit dem Andretti-Team zusammentut, das nach dem BMW-Ausstieg künftig keinen Partner mehr besitzt. Auch eine Kooperation mit Mercedes, die seit der Saison 2021 auch in der Formel 1 die Motoren für McLaren liefern, wäre im Bereich des Möglichen.

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Das war die Formel E 2021

  • Nyck de Vries hat sich im 15. und letzten Saisonlauf in Berlin den Weltmeistertitel der Formel E-Saison 2021 gesichert. Dabei genügte dem Niederländer ein achter Platz, weil beinahe alle anderen zehn (!) theoretischen Titelanwärter punktlos blieben. Mit 99 Punkten und nur sieben Punkten Vorsprung auf den nächsten Verfolger gehörte der Saisonabschluss zu den spannendsten der Formel E. Auch sein Team Mercedes EQ konnte sich am Ende mit 181 Punkten an die Spitze setzen. Ansonsten war auch die 2021er Formel E Saison wie im Vorjahr von Terminchaos aufgrund der Coronavirus-Pandemie geprägt. Überraschend beendeten sowohl Audi als auch BMW ihr Werksengagement, während auch Mercedes nach 2022 den Stecker ziehen will. Was das für die Zukunft der Formel E bedeutet, ist noch ungewiss. Allerdings bereiten schon neue potenzielle Teams wie McLaren ihren Einsatz vor und 2023 soll die dritte Generation der Elektro-Monoposti starten.

 

Ergebnisse: WM-Stand und Rennkalender der Formel E 2021

FahrerwertungTeamwertung
FahrerPunkteTeamPunkte
René Rast (33)78Audi Sport ABT Schaeffler165
Lucas di Grassi (11)87  
Nico Müller (6)30Dragon/Penske47
Sergio Sette Camara (7)16  
Joel Eriksson (6)1  
Robin Frijns (4)89Envision Virgin Racing165
Nick Cassidy (37)76  
Alexander Sims (29)54Mahindra Racing132
Alex Lynn (94)78  
Maximilian Günther (28)66BMW i Andretti Motorsport157
Jake Dennis (27)91  
Oliver Turvey (8)13NIO 333 FE19
Tom Blomqvist (T)6  
Sam Bird (10)87Jaguar Racing177
Mitch Evans (20)90  
Sebastien Buemi (23)20Nissan e.dams97
Oliver Rowland (22)77  
Jean-Eric-Vergne (25)80DS Techeetah166
Antonio Felix da Costa (13)86  
Norman Nato (71)54Rokit Venturi146
Edoardo Mortara (48)92  
Stoffel Vandoorne (5)82Mercedes EQ181
Nyck de Vries (17)99  
Andre Lotterer (36)58Porsche137
Pascal Wehrlein (99)79  
StreckeTerminSieger
Saudi-Arabien (Diriyah)26. FebruarN. de Vries
Saudi-Arabien (Diriyah)27. FebruarS. Bird
Italien (Rom)10. AprilJ.-E. Vergne
Italien (Rom)11. AprilS. Vandoorne
Spanien (Valencia)24. AprilN. De Vries
Spanien (Valencia)25. AprilJ. Dennis
Monaco (Monaco)8. MaiA. F. Da Costa
Mexico (Puebla)19. JuniL. Di Grassi
Mexico (Puebla)20. JuniE. Mortara
USA (New York)10. JuliM. Günther
USA (New York11. JuliS. Bird
Großbritannien (London)24. JuliJ. Dennis
Großbritannien (London)25. JuliA. Lynn
Deutschland (Berlin)14. AugustL. Di Grassi
Deutschland (Berlin)15. AugustN. Nato

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