Reglement Langstrecken-WM: WEC & IMSA; Porsche Porsche-Rückkehr mit neuem Langstrecken-Reglement?

von Tim Neumann 08.05.2020

IMSA und WEC kündigen für 2022 ein neues Reglement an, das Porsche zurück in die Langstrecken-WM locken könnte. Wie realistisch ist die Rückkehr?

Porsche denkt über einen Wiedereinstieg in die Prototypen-Kategorie der Langstrecken-WM nach. Die Ursache für die Überlegungen: IMSA und WEC haben erste Konzepte für ein neues Reglement veröffentlicht, bei dem homologierte Fahrzeuge sowohl an der Langstrecken-WM als auch am IMSA SportsCar Championship teilnehmen könnten. Die Grundlage für die neue Klasse namens LMDh soll die LMP2-Klasse bilden. Die Exklusivrechte für die Konstruktion der Boliden bleibt voraussichtlich bei Dallara, Ligier, Multimatic und Oreca. Dank des neuen Reglements, das ab 2022 in Kraft treten soll, könnten Hersteller mit dem selben Fahrzeug Gesamtsiege in allen wichtigen Langstreckenrennen einfahren. Verlockend ist es also allemal. Deshalb prüft nun Porsche, ob sich ein Wiedereinstieg in die Langstrecken-WM mit einem neuen Reglement lohnen könnte. Die Zuffenhausener hatten mit dem Porsche 919 Hybrid von 2015 bis 2017 dreimal in Folge das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewinnen können. Ende 2017 war Porsche aus der WEC ausgestiegen, um sich auf den Formel-E-Einstieg zu konzentrieren. Mehr zum Thema: Die Formel E duelliert sich vorerst nur virtuell

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Porsche-Rückkehr in die Langstrecken-WM? Neues Reglement von IMSA & WEC

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