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VW T7 (2021): Bus, Multivan, Hybrid, Preis & Fotos Neue Fotos zeigen den VW T7

von Volker Koerdt 14.02.2020

Wir haben neue Fotos vom VW T7 (2021), der auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basiert. Mit zahlreichen Assistenzsystemen und als Hybrid macht sich der Bus fit für die nächste Dekade. Alle Informationen zum Preis des Multivan!

Die Hannoveraner feilen am VW T7 (2021), wie neue Fotos eines Erlkönigs beweisen. Allerdings sind die Planungen für den neuen Bulli weitaus kniffeliger als bei den meisten Pkw-Projekten. Eine stattliche Zahl von Motor- und Getriebevarianten lässt sich mit unterschiedlichen Radständen und Aufbauten multiplizieren, die wiederrum mit Front- oder Allradantrieb kombiniert werden können. "Allein die Vielzahl unterschiedlicher Seitenwände geht schwer ins Geld", verrät ein VW-Manager. War der Wechsel vom T5 zum T6 beziehungsweise T6.1 eher ein großes Facelift, so muss der geplante VW T7, der 2021 starten könnte, verschärften Crash-Anforderungen genügen. Eine weitgehende Neukonstruktion wird nötig. Weil aber mit dem für 2022 angekündigten, vollelektrischen ID. Buzz ein Konkurrent aus dem eigenen Haus erscheint, wird die Kalkulationsgrundlage für den neuen Bulli schmaler. Die Lösung: Die klassischen Transport, Kasten- und Pritschenwagen bleiben auf der aktuellen, jedoch überarbeiteten Basis. Die komfortorientierten Multivans fußen dafür künftig auf dem Modularen Querbaukasten (MQB). Allerdings setzen die Nutzfahrzeugexperten auf eigene Achs-Konzepte – bestehend aus einer Schräglenkerachse hinten und McPherson-Federbeinen hinten –, die den höheren Traglasten des VW T7 (2021) gerecht werden. Mehr zum Thema: Der neue VW Caddy kommt 2020

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Neue Fotos vom Bus VW T7 (2021)

Auch künftig soll es bei der Angebotsvielfalt aus Front- und Allradantrieb bleiben und selbstverständlich auch beim Turbodiesel, ohne den Fahrzeuge der Größe eines VW T7 (2021) nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Eine ursprünglich geplante batterieelektrische Variante wird nicht gebaut. Stattdessen elektrifiziert Tuner Abt den T6.1. Den VW T7 wird es hingegen als Plug-in-Hybrid geben, vielleicht sogar in Kombination mit Erdgas (CNG). An die Stelle der bisherigen Hydrauliklenkung tritt übrigens eine elektro-mechanische. Damit sind beim VW T7 (2021) dann auch die aus den VW-Pkw bekannten Assistenzsysteme, zum Beispiel für die automatische Spurhaltung, möglich.

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Multivan: VW T7 (2021) als Hybrid und Verbrenner

Das Format des VW T7 (2021) bleibt zwar ähnlich groß und garantiert weiterhin eine Menge Stauraum und Platz für sieben Passagiere, allerdings wird der neue Bus voraussichtlich einige Zentimeter niedriger ausfallen. Insgesamt wird das ganze Auto deutlich mehr nach Van aussehen, dafür sorgen eine weiter vorgezogene Schnauze und eine sehr große sowie flach verlaufende Frontscheibe. Van-ähnliche Qualitäten garantiert auch das Schienensystem für alle Sitze, die herausnehmbar sind und nur 25 Kilogramm wiegen. Das Thema Gewicht steht ohnehin ganz oben im Lastenheft der Ingenieure: Mit einer Karosserie-Mischbauweise mit hochfesten und warmumgeformten Stählen sowie der Verwendung von Aluminium bringt der VW T7 (2021) künftig 150 Kilogramm weniger auf die Waage. Große, dem Fahrer zugewandte Displays und Touchscreens halten Einzug. Als Optionen stehen ein großes Panorama-Glasdach und eine Drei-Farben-Lackierung parat. Damit wird die Ikone fit gemacht für eine weitreichende Zukunft, denn die jeweiligen T-Generationen sind echte Langläufer mit einer Bauzeit von durchschnittlich 13 Jahren. Informationen zu einem möglichen Preis des VW T7 (2021) gibt es noch nicht. Zur Orientierung: Der aktuelle T6.1 startet als Multivan bei 36.890 Euro.

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