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VW T7 (2021): Bus, Multivan, Hybrid, Preis & Fotos Der VW T7 wird ein starker Charakter

von Stefan Miete 19.05.2020

Wir haben neue Fotos vom VW T7 (2021), der auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basiert. Mit zahlreichen Assistenzsystemen und als Hybrid macht sich der Bus fit für die nächste Dekade. Alle Informationen zum Preis des Multivan!

Mit dem für 2021 geplanten Debüt des VW T7 ändert sich Grundsätzliches. Salopp formuliert: Der Bulli ist tot, es leben die Bullis. Denn es werden ihrer drei sein, mit denen VWN sich so breit aufstellen wird wie nie zuvor. Damit wollen die Niedersachsen einen alten Zielkonflikt dieser Baureihe auflösen. Das Problem: Der Bulli, der im Kern ein Transporter ist, musste stets sowohl robust als auch günstig und zugleich sehr komfortabel sein und obendrein Pkw-ähnliche Qualitäten bieten. Gesucht wurde eine Art unverwüstliche Baustellen-Sänfte mit Volllederausstattung. Die Lösung: Während die aktuelle Transport-Generation T6.1 so lange weitergebaut werden soll, wie die Nachfrage besteht und die gesetzlichen Bestimmungen es erlauben (mögliches Produktionsende: 2025), soll ab 2021 der klar auf den Personentransport zugeschnittene VW T7 als neuer Multivan gegen die Mercedes V-Klasse zu Felde ziehen. Mehr zum Thema: Der neue VW Caddy kommt 2020

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Neue Fotos & Preis-Einordnung vom Bus VW T7 (2021)

Bei dieser Gelegenheit machen sich die Entwickler des VW T7 (2021) gleich die Kostenvorteile des Modularen Querbaukastens (MQB) zunutze, auf dem bereits mehr als 90 Prozent aller VW basieren. Damit kommen neue technische Möglichkeiten in Reichweite. Das gilt etwa für das Fahrwerk, das künftig mit an McPherson-Federbeinen und Querlenkern geführten Vorderrädern und einer Mehrfachlenkerachse hinten ähnlich wie bei Passat & Co. aufgebaut ist. Letztere birgt Komfort-Vorteile gegenüber der aktuellen Schräglenkerkonstruktion. Der bereits beim 2019 erfolgten großen Facelift des aktuellen Multivan eingeführte Modulare Infotainment-Baukasten wird im T7 auf den neuesten Stand gebracht, dazu werden verschiedene Assistenzsysteme von der Pkw-Division übernommen. An den Außenabmessungen soll sich nicht viel ändern, allerdings fällt der neue Bus eine Handbreit flacher aus. Während die vorderen Dachsäulen etwas schräger stehen als bisher, werden die hintersten (D-Säulen) deutlich breiter. Es sind erneut unterschiedliche Radstände geplant, damit der neue Multivan sowohl die Fans des Sharan abholen kann, dessen Tage gezählt sind, als auch in den Langversionen etwa als geräumiges Hotel-Shuttle eingesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang darf man spekulieren, ob ein markentypisch speziell gestaltetes Derivat des VW T7 (2021) auch für die Konzernkollegen von Seat interessant sein könnte, die perspektivisch einen Ersatz für ihren Alhambra brauchen.

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Multivan: VW T7 (2021) als Hybrid und Verbrenner

Der VW T7 (2021) wird eine Fülle zeitgemäßer Antriebsquellen bieten, die per Front oder Allradantrieb ihre Kraft auf die Straße bringen. Dazu gehört ganz klar der saubere, im Twin-Dosing-Verfahren abgasgereinigte 2,0-Liter-Turbodiesel, dessen Leistung sich an der der aktuellen Varianten orientiert (90, 110, 150 und 199 PS). Hinzu kommen erstmals Mild- und Plug-in-Hybride. Mit letzteren wird der VW T7 (2021) teilelektrisch fahren können. Eine vollelektrische Variante ist hingegen vorerst nicht geplant – diese Antriebsquelle ist das Privileg des dritten Bulli im Bunde. Die Rede ist vom ID.Bulli, dessen völlig eigenständiges Design mit Stilelementen des allerersten Bus spielt, wie die spektakuläre Studie ID.Buzz bewies. Informationen zu einem möglichen Preis des VW T7 (2021) gibt es noch nicht. Zur Orientierung: Der aktuelle T6.1 startet als Multivan bei 36.890 Euro.

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