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VW Passat Variant (2023): GTE & Kofferraum Neuer Passat Variant startet 2023

Stefan Miete 12.08.2022

Wolfsburg arbeitet fleißig am VW Passat Variant (2023). Der Mittelklasse-Kombi der Generation B9 nutzt den Modularen Querbaukasten (MQB), wächst in seinen Maßen leicht und setzt vielfach auf Hybrid-Antriebe. Im Gegensatz zum GTE entfällt die Limousine ersatzlos. Erster Blick ins Cockpit!

Der VW Passat Variant (2023) ist die letzte mit klassischen Verbrennungsmotoren ausgerüstete Modellgeneration und soll bis 2030/31 angeboten werden. Weshalb VW noch am klassischen Passat festhält, liegt an dessen Sonderstellung innerhalb der Mittelklasse: Fast drei Viertel aller hierzulande verkauften Passat sind Dienstwagen. Für die Profis zählen die Gesamtkosten, die ihnen bei der Fahrzeugnutzung entstehen. Der Vertrieb spricht hierbei von den sogenannten "total cost of ownership". Und da schneidet der aktuell ab einem Preis von 34.725 Euro (Stand: August 2022) erhältliche Kombi gut ab, speziell als sauberer Turbodiesel. Hohe Restwerte, geringer Verbrauch, schnelles Nachtanken an der Zapfsäule ohne Stromtankstellen-Zwangspause und ein guter Langstreckenkomfort sprechen für ihn. Die neunte Generation (B9) soll 2023 vorgestellt und kurze Zeit später ausgeliefert werden – und zwar ausschließlich als VW Passat Variant (2023). Die hierzulande wenig gefragte Limousine wurde im Mai 2021 eingestellt. Auch der speziell für Nordamerika gestaltete Passat lief ohne Nachfolger aus. Das US-Werk in Chattanooga braucht Platz für den neuen ID.4 und das Fünf-Meter-SUV Atlas. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Der VW Passat Variant (2023) im Video:

 
 

VW Passat Variant (B9) setzt ab 2023 auch auf Hybrid-Antriebe (GTE)

Der nächste VW Passat Variant (2023) – erstmalig als Erlkönig mit seriennaher Karosserie fotografiert – zeigt mehr Gesicht, wie unsere Computer-Illustrationen visualisieren: Die Front des B9 wirkt dominanter als die der aktuellen – im Jahr 2014 – eingeführte Modellgeneration. Größere Öffnungen, gezielt eingesetzte Chromakzente und ein neu gestaltetes Heck mit einer breiten LED-Lichtleiste fallen auf. Die klarverglasten Rückleuchten beherbergen jeweils drei rechteckige LED-Elemente. Weiter unten im Stoßfänger sorgt eine Chromspange für die gewünschte Breitenbetonung des Hecks. Der künftig knapp 4,90 Meter lange Passat gewinnt gegenüber dem Vorgänger rund fünf Zentimeter an Radstand (2841 mm). Durch die Vereinheitlichung der Bodengruppe mit dem Schwestermodell Skoda Superb dürfte also ein etwas besseres Raumangebot auf der Rücksitzbank herausspringen. Apropos: Erste Fotos vom Cockpit zeigen Elemente, die wir schon aus anderen VW-Modellen kennen. Hinter dem Lenkrad mit Touch-Tasten sitzt der Wählhebel des DSG-Getriebes. Interessant: Der VW Passat Variant (2023) wird wie sein tschechisches Pendant im VW-Werk Bratislava vom Band laufen wird und nicht mehr in Emden.

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Kofferraumvolumen & Maße des VW Passat Variant (2023)

Einer der meistverkauften VW Passat Variant (2023) soll internen Prognosen zum B9 zufolge der neue GTE werden (intern PHEV 2), also die Plug-in-Hybrid-Variante, die künftig bis zu 100 Kilometer rein elektrisch fahren soll und den Einsatz des demnächst nicht mehr 1,4, sondern 1,5 Liter großen Turbobenziners nur noch auf der Langstrecke erforderlich macht. Das Angebot der neuen Ottomotoren fußt auf eben diesem Vierzylinder und auf dem ebenfalls vierzylindrigen 2,0-Liter-TSI. Beide decken ein Spektrum von 150 PS (110 kW) bis 280 PS (206 kW) ab. Das Diesel-Angebot basiert auf dem bekannten 2,0-Liter-TDI, der die Hürden der künftigen Abgasvorschrift Euro 7 überwinden soll und zwischen 150 PS (110 kW) und 200 PS (147 kW) leistet. Die aktuelle Einstiegsvariante mit 122 PS (90 kW) entfällt zum Modellwechsel. Das Zweiliter-Aggregat, das mit einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern gut im Futter steht, hat bei der Marke VW noch eine Laufzeit bis 2031. Deutlich früher, nämlich zum Modellwechsel, nimmt auch der robust beplankte Passat Alltrack seinen Abschied. Den Allradantrieb 4Motion gibt es aber weiterhin optional. Ein interessantes Extra wird beim VW Passat Variant (2023) zum Serienstandard erhoben: Das Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Stufen ersetzt bei Passat-Generation B9 die manuellen Sechsgang-Getriebe.

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Stefan Miete Stefan Miete
Unser Fazit

VW kann es sich leisten, zweigleisig zu fahren. Dem vertrauten Verbrenner-Passat steht das vergleichbare große Elektroauto zur Seite. Eine richtige Entscheidung, denn wer 50.000 oder mehr Kilometer im Jahr packen muss, braucht einen komfortablen, sicheren und sauberen Diesel-Pkw.

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