VW ID. Buzz/VW T6.1/VW T7: Vergleichstest

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VW ID. Buzz/VW T6.1/VW T7
VW ID. Buzz/VW T6.1/VW T7 Foto: Zbigniew Mazar

Vollelektrisch, Turbodiesel oder doch eher Plug-in-Hybrid? Im Vergleichstest treten drei verschieden elektrisierte Bullis gegeneinander an.

VW ID. Buzz
VW ID. Buzz Foto: Zbigniew Mazar

Der ID. Buzz fährt sich trotz seines hohen Gewichts relativ flott. Der kleine Wendekreis hilft in der Stadt.

VW T6.1
VW T6.1 Foto: Zbigniew Mazar

Fahrdynamische Ambitionen sind dem Klassiker fremd. Auch der Federungskomfort ist nicht auf der Höhe der Zeit.

VW T7
VW T7 Foto: Zbigniew Mazar

Der T7 fährt recht leichtfüßig ums Eck und federt deutlich komfortabler als der T6.1.

VW ID. Buzz
VW ID. Buzz Foto: Zbigniew Mazar

Praktisches Multiflex-Board für eine ebene Ladefläche (1940 Euro im Paket).

VW T6.1
VW T6.1 Foto: Zbigniew Mazar

Die Variabilität des T6.1-Innenraums sucht immer noch ihresgleichen.

VW T7
VW T7 Foto: Zbigniew Mazar

Die Einzelsitze im Fahrgastraum lassen sich einfach verschieben.

VW ID. Buzz
VW ID. Buzz Foto: Zbigniew Mazar

Der ID. Buzz verlässt das Werk bereits in der Basis mit einer umfangreichen Multimedia-Ausstattung, zu der neben dem heute üblichen Digitalradio eine Bluetooth-Schnittstelle zum Streamen und Telefonieren gehört. Ferner sind Onlinezugang und Smartphone-Anbindung für Apple- und Android-Geräte stets mit an Bord. Letztere funktioniert kabellos. Eine induktive Ladefläche ist ebenfalls Bestandteil der Serie. Navigation gibt es nur mit einem der Infotainment-Pakete. Sie beginnen bei 1434 Euro und beinhalten darüber hinaus eine Sprachbedienung. Diese verstand im Test auf Anhieb komplexere Adresseingaben.

VW T6.1
VW T6.1 Foto: Zbigniew Mazar

Der T6.1 Multivan verfügt noch über das klassische Infotainment-Modul mit übersichtlicher Menüstruktur, das man etwa aus dem VW Golf der siebten Generation kennt. DAB+, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Apple CarPlay und Android Auto sind Bestandteil der Serienausstattung. Navigation kostet 1137 Euro, eine induktive Ladefläche für Smartphones 364 Euro. Ebenfalls im Navigationssystem enthalten ist der Onlinezugang über eine integrierte SIM-Karte. Eingaben erfolgen über einen nach heutigen Maßstäben kleinen Bildschirm, der in der größten Ausführung eine Diagonale von 9,2 Zoll besitzt.

VW T7
VW T7 Foto: Zbigniew Mazar

Auch beim T7 kosten in der Basisausstattung wichtige Multimedia-Funktionen Aufpreis. Serienmäßig sind hier lediglich ein Bluetooth-fähiges Radiomodul mit digitalem Empfang und Freisprecheinrichtung. Für ein Navigationssystem sind mindestens 625 Euro fällig. Soll das Ganze zusätzlich einen Zugang zum Internet via fest eingebauter SIM-Karte bekommen, verteuert sich die Option auf 756 Euro. Ebenfalls aufpreispflichtig ist ein Fach mit induktiver Ladefunktion. Dies kostet 470 Euro extra. Musikliebhaber können das serienmäßige Soundsystem durch eine Harman/Kardon-Anlage mit 13 Lautsprechern und einer Gesamtleistung von 840 Watt ersetzen. Der Preis: 1380 Euro.

VW ID. Buzz/VW T6.1/VW T7
VW ID. Buzz/VW T6.1/VW T7 Foto: Zbigniew Mazar

Wer maximale Platzverhältnisse sucht, kommt am T6.1 nicht vorbei.

Der Bulli ist Kult! Doch welcher aktuelle VW Bus entspricht am ehesten dem Ideal der Fans? Diese Frage beantwortet der Vergleichstest mit dem VW ID. Buzz, dem VW T6.1 Multivan und dem VW T7 Multivan.

VW ID. Buzz, VW T6.1 & VW T7 im Vergleichstest

Der VW Bulli aus diesem Vergleichstest ist mehr als ein Auto. Er zählt zu den wenigen handverlesenen Ikonen, die es geschafft haben, jahrzehntelang bis zu den heutigen VW ID. Buzz, VW T6.1 und VW T7 große Fanscharen zu erreichen. Dabei wird jede Neuauflage besonders kritisch beäugt. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Grund genug, alle drei noch aktuellen Bus-Varianten genau unter die Lupe zu nehmen. Auch wenn seine Tage gezählt sind und VW die Bestellbücher aufgrund der hohen Nachfrage vorübergehend geschlossen hat, entspricht die seit 2003 gebaute fünfte Generation, die seit 2019 als T6.1 firmiert, mit ihrem turnhallenartigen Raumangebot und der enormen Wandelbarkeit ihres Innenraums für viele Fans dem Idealbild des Bulli. Ausgerüstet mit einem 204 PS (150 kW) starken Turbodiesel, stellt sich der Souverän seinen Nachfolgern. Den auf dem Modularen Querbaukasten basierenden VW T7 schickt man aus Wolfsburg als Plug-in-Hybrid ins Rennen. Ist der eigentümlich geformte Großraumvan ein würdiger Thronfolger des VW T6.1? Überhaupt der erste AUTO ZEITUNG-Vergleichstest ist es für den VW ID. Buzz, der die Idee des Bulli mit charmantem Retro-Design in die Elektromobilität überführen soll. Ob das wirklich funktioniert? Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Renault Kangoo E-Tech (2023) im Fahrbericht (Video):

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Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: VW T6.1 mit viel Variabilität

Zumindest vom vorderen Raumangebot her konkurriert der pfiffige Stromer VW ID. Buzz auf Augenhöhe mit seinen Brüdern aus dem Vergleichstest. Erst in Reihe zwei und beim Kofferraumvolumen muss er ihnen den Vortritt lassen. Vergleichsweise mager sieht es für das jüngste Mitglied der Volkswagen-Van-Familie auch bei der Bulli-Kernkompetenz schlechthin aus: der Variabilität. Die Rückbank im stets fünfsitzigen Elektro-Bus lässt sich zwar zweigeteilt verschieben und die Sitzlehnen sind umklappbar, mehr aber auch nicht. Eine ebene Ladefläche gibt es nur mit dem optionalen Multiflexboard. Dabei handelt es sich um ein auf Alu-Kufen am Fahrzeugboden eingeschraubtes Bauteil, das den Höhenunterschied zur umgelegten Rücksitzlehne ausgleicht. Darunter hat es dann noch reichlich Stauraum für flachere Gegenstände. Die Rückbank des VW ID. Buzz lässt sich allerdings nicht demontieren, während die Fondsitze in den VW T6.1 und VW T7 Multivans aus dem Vergleichstest munter geschoben, entgegengesetzt zur Fahrtrichtung gedreht oder kurzerhand komplett herausgenommen werden können.

Werksseitig ist auch der VW T7 lediglich mit fünf Sitzplätzen (drei Einzelsitze im Fond) ausgerüstet, lässt sich aber optional entweder als Sechs- oder gar Siebensitzer ordern. Variabilitätskönig bleibt jedoch der Souverän dieses Vergleichstests: der VW T6.1. Er kommt serienmäßig mit zwei Einzelsitzen in Reihe zwei sowie einer dreisitzigen Rückbank in Reihe drei daher. Dieses Arrangement lässt sich mit wenigen Handgriffen zu einer stattlichen Liegefläche umklappen, sodass der betagte Multivan mit etwas Kompromissbereitschaft als Aushilfscamper dienen kann. Auch an sein gewaltiges maximales Laderaumvolumen von sagenhaften 4405 Litern kommt im Vergleichstest keiner ran – schon gar nicht der VW ID. Buzz (2232 Liter). Dafür ist die Sicherheitsausstattung des Klassikers nicht mehr ganz up-to-date. Autonome Fahrfunktionen fehlen mit Ausnahme eines Parkassistenten beispielsweise völlig. Die wenigen zur Verfügung stehenden Assistenten kosten fast ausnahmslos Aufpreis. Dies gilt sogar für die heute weitgehend obligatorische Notbremsautomatik. Diese und viele andere Dinge wie eine Verkehrszeichenerkennung sind bei den modernen Vergleichstest-Gegnern VW T7 und VW ID. Buzz serienmäßig.

VW ID. Buzz
Nur mit dem optionalen Multiflexboard ist der ID. Buzz halbwegs variabel. Foto: Zbigniew Mazar

Fahrkomfort: ID. Buzz überlegen

Der VW T6.1 Multivan kann auf verschlissenen Straßen seine Nutzfahrzeug-Herkunft nicht verhehlen. Die auf hohe Lasten auslegte Federung gibt sich besonders bei langsamem Tempo störrisch, und die hintere Starrachse reicht Unebenheiten wie Kanten oder Querfugen humorlos an die Mitfahrenden weiter. Aber auch auf längeren Wellen gerät der Aufbau kräftig in Bewegung. Besser macht es der MQB-basierte VW T7 Nachfolger im Vergleichstest. Der Fortschritt ist auf nahezu sämtlichen Untergründen spürbar. Gerade die Vorderachse spricht ungleich sensibler an als dies beim VW T6.1 der Fall ist. Die Hinterachse agiert beim Überfahren von Kanten allerdings ähnlich ruppig. Bei schnellem Tempo liegt der moderne Bulli satt und ruhig – auch in schnell gefahrenen Autobahnkurven. Apropos ruhig: Abroll- und Fahrwerksgeräusche dringen im Vergleichstest beim VW T7 merklich gedämpfter in den Innenraum als beim Vorgänger. Auf Kopfsteinbelägen überträgt die Karosserie jedoch wummernde Frequenzen in den Innenraum. 

In der Summe steckt der VW ID. Buzz beide Verwandten in Sachen Komfort locker in die Tasche. Seine Vorder- und Hinterachse sind deutlich harmonischer aufeinander abgestimmt, als dies bei den Multivans aus dem Vergleichstest der Fall ist. Sprich: Der Buzz federt mit beiden Achsen äußerst sensibel auf Unebenheiten an und behelligt seine Fahrgäste somit deutlich weniger mit nervigen Fahrbahnunebenheiten als die beiden anderen Bullis. Außerdem weist der Stromer erheblich weniger Vertikalbewegungen beim Überfahren von langen Wellen auf. Durch das beinahe völlige Fehlen von Antriebsgeräuschen, aber auch durch die noch wirkungsvollere Dämmung von Wind- und Abrollgeräuschen spielt der VW ID. Buzz in diesem Vergleichstest akustisch in einer komplett anderen Liga.

Motor/Getriebe: Verschiedene VW-Bus-Welten

Doch nicht nur die Kultiviertheit und Ruhe des VW ID. Buzz-Antriebs gefallen im Vergleichstest. Die zur Verfügung stehende Kraft lässt sich fein dosieren, und der Vortrieb ist zumindest bis Landtstraßentempo, das der Stromer aus dem Stand nach 9,3 Sekunden erreicht, flott genug. Bei 145 km/h endet der Tatendrang allerdings schon – auch um den Energiefluss zur E-Maschine nicht ins Uferlose steigen zu lassen. Der durchschnittliche Energiekonsum von 22,7 kWh geht für ein derart großes und schweres Elektroauto indes absolut in Ordnung. Außerdem ist die Ladefähigkeit des 77-kWh-Akkus durchaus hoch entwickelt. Maximal lässt sich der Hochvoltspeicher laut Herstellerangabe mit 170 kW befüllen. In der Praxis hält der VW ID. Buzz Ladeleistungen von um die 100 kW für einen recht langen Zeitraum, sodass sich entsprechende Zwangspausen rasch abhaken lassen. Die Reichweite lag im Vergleichstest bei 339 Kilometern.

Der kernig laufende Turbodiesel des VW T6.1 wirkt im Vergleichstest wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Er tritt im mittleren Drehzahlbereich zwar bullig an, leistet sich aber eine spürbare Anfahrschwäche. Tempo 100 erreicht der Selbstzünder-Bus mit 10,6 Sekunden jedenfalls deutlich später als die elektrischen beziehungsweise teilelektrischen Konkurrenten. Und auch der Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich 9,1 Litern stellt kein echtes Ruhmesblatt dar. Immerhin verfügt der VW T6.1 dank des optionalen 80-Liter-Tanks über eine enorme Reichweite, die hier von keinem Wettbewerber des Vergleichstests auch nur annähernd erzielt wird.

Das Beste aus beiden Welten (Elektro und Verbrenner) soll naturgemäß ein Plug-in-Hybrid vereinen, wie ihn der VW T7 Multivan für diesen Vergleichstest in sich trägt. Tatsächlich gelingt dem insgesamt 218 PS (160 kW) starken Teilzeitstromer der Spagat zwischen hoher Effizienz und souveränen Fahrleistungen sehr gut. Auf 100 Kilometern genügen ihm 6,9 Liter Superbenzin und 5,2 kWh an elektrischer Energie. Die Reichweite, die der VW T7 ohne den Verbrenner zurücklegen kann, dürfte aber im Alltag gerne höher ausfallen. Sie beträgt 34 Kilometer.

VW ID. Buzz/VW T6.1/VW T7
Foto: Zbigniew Mazar

Fahrdynamik: ID. Buzz erstaunlich handlich

Niemand wird ernsthaft von einem der drei Bullis fahrdynamische Wunderdinge erwarten. Darum widmen wir uns hier vordergründig den fahrsicherheitsrelevanten Aspekten, die wir im Vergleichstest auf unserem Testgelände und dem Rundkurs herausgefahren haben. Auch aufgrund der kürzesten Bremswege sichert sich der VW ID. Buzz den Sieg im Fahrdynamik-Kapitel. Ansonsten zeigt sich das Trio im Grenzbereich ausnahmslos lammfromm. Die Regelsysteme greifen bei allen drei Bullis sensibel und bedarfsgerecht ein, und Lastwechselreaktionen sind bei keinem der Modelle ein größeres Thema. Ein Vorteil für den VW T6.1 ist sein traktionsstarker Allradantrieb. Aber auch der frontgetriebene VW T7 und der heckgetriebene VW ID. Buzz haben im Vergleichstest nicht mit übermäßig viel Schlupf beim Beschleunigen aus engen Kurven zu kämpfen.

Dass der VW T6.1 insgesamt das älteste Konzept ist, zeigt sich indes auch bei seinen Handling-Qualitäten. Er lenkt vergleichsweise widerwillig ein, die Lenkwinkel sind sehr groß, und bei forcierter Kurvenfahrt schiebt der T6.1 früher als die Kontrahenten des Vergleichstests über alle vier Räder Richtung Fahrbahnrand. Dagegen gefällt der VW T7 mit seinem eher leichtfüßigen Einlenken. Außerdem darf man ihm getrost erheblich höhere Kurvengeschwindigkeiten zumuten als seinem Nutzfahrzeug-basierten Bruder. Die gefühlvollste und direkteste Lenkung bringt unterdessen der Stromer mit. Überhaupt schlägt sich der bleischwere VW ID. Buzz auf kurvenreicher Strecke mehr als achtbar – auch wenn er sein hohes Gewicht nie ganz verbergen kann.

Umwelt/Kosten: T6.1 ist am teuersten

Busfahren zum Nahverkehrstarif? Nicht bei VW! Alle drei Bullis aus dem Vergleichstest kosten ein kleines Vermögen. Allein die Basispreise sind schon nicht von schlechten Eltern. Der VW T7 ist mit 60.404 Euro noch der Günstigste. Der parallel dazu noch gebaute VW T6.1 kostet mit 64.923 am meisten. Der VW ID. Buzz liegt ohne Abzug der Förderprämie dazwischen. Abzüglich der 4785 Euro, die es als kombinierten Bonus vom Staat und vom Hersteller gibt, ist der Elektriker freilich der preiswerteste. Doch lassen sich die tatsächlichen Preise in allen drei Fällen dank vieler Optionen beinahe unendlich in die Höhe treiben. Inklusive der testrelevanten Extras ist der ID. Buzz in diesem Vergleichstest aber der Preissieger.

Dass der Stromer das Kostenkapitel des Vergleichstests mit respektablem Vorsprung für sich entscheiden kann, liegt allerdings nicht nur daran. Auch die laufenden Kosten liegen maßgeblich unter denen seiner Kontrahenten. Da Strom immer noch günstiger als fossile Kraftstoffe erhältlich ist, bekommt der VW ID. Buzz für die entsprechenden Kosten deutlich mehr Punkte als der Diesel und der Plug-in-Hybrid. Außerdem fallen die Werkstattkosten geringer aus. Eine lohnende Wertanlage ist der ID. Buzz freilich nicht. Ganz im Gegenteil: Die DAT prognostiziert für den Charmeur den insgesamt höchsten Wertverlust unter den drei Bullis aus dem Vergleichstest.

Technische Daten & Messwerte von VW ID. Buzz, VW T6.1 Multivan 2.0 TDI 4Motion & VW T7 Multivan 1.4 eHybrid

AUTO ZEITUNG 15/2023VW ID. BuzzVW T6.1 Multivan 2.0 TDI 4MotionVW T7 Multivan 1.4 eHybrid
Technik
MotorPermanenterregte Synchronmaschine4 Zylinder, 4 Ventiler, Turbodiesel (Partikelfilter, SCR-Kat), 1968 cm³4 Zylinder, 4 Ventiler, Turbo; E-Maschine; Partikelfilter; 1395 cm³
Leistung150 kW/204 PS204 PS/150 kW bei 4000 /min218 PS/160 kW (System)
Max. Drehmoment310 Nm450 Nm bei 1400-2250 /min350 Nm (System)
Getriebe/AntriebKonstantübersetzung / Hinterrad7-Gang, Doppelkupplung / Allrad, permanent6-Gang, Doppelkupplung / Vorderrad
BatterieLithium-Ionen-Lithium-Ionen
Spannung/Kapazität netto240-408 V/77,0 kWh-352 V/10,4 kWh
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)2396/2501 kg2363/2473 kg2208/2248 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)9,3 s10,6 s8,6 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)145 km/h199 km/h192 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
37,2/36,7 m38,5/37,8 m38,6/38,8 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)22,7/21,7 kWh9,1/8,1 l D6,9 l S + 5,2 kWh/1,7 l S + 17,0 kWh
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)95/0 g/km242/213 g/km187/39 g/km
Preise
Grundpreis62.769 € (57.984 € nach Abzug der Umweltprämie)64.926 €60.404 €

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)VW ID. BuzzVW T6.1 Mulitvan 2.0 TDI 4MotionVW T7 1.4 eHybrid
Karosserie (1000)732819795
Fahrkomfort (1000)708651697
Motor/Getriebe (1000)687599629
Fahrdynamik (1000)562532528
Eigenschaftswertung (4000)268926012649
Kosten/Umwelt (1000)310271286
Gesamtwertung (5000)299928722935
Platzierung132

Fazit

Die Überraschung ist perfekt: Der VW ID. Buzz gewinnt den Vergleichstest. Zu den größten Stärken gehören die tadellosen Komforteigenschaften und das sichere Fahrverhalten. In Summe ist er zudem die günstigste Möglichkeit, VW Bus zu fahren. Wer jedoch ein richtiges Arbeitstier sucht, wird mit dem klassischen VW T6.1 Multivan glücklicher. Sein riesiger, wandelbarer Innenraum ist immer noch konkurrenzlos. Der vergleichsweise hohe Kraftstoffkonsum, die trotz des Allradantriebs mäßigen dynamischen Eigenschaften und die hohen Kosten werfen ihn im Ranking jedoch auf den dritten Platz zurück. Sein Nachfolger, der VW T7 Multivan kombiniert einen ähnlich praktischen Innenraum wie der T6.1 mit einem effizienten, teilelektrischen Antrieb. Allerdings: Wer aktuell einen haben möchte, muss auf ein Bestandsfahrzeug zurückgreifen. Der neu überarbeitete Plug-in-Hybrid kommt erst noch in den Handel.