Skoda Enyaq (2020): Neue Fotos vom Vision iV Elektrisches SUV-Coupé heißt Enyaq

von Alexander Koch 13.02.2020

Die Tschechen haben mit der Studie Skoda Vision iV ein SUV-Coupé auf MEB-Basis präsentiert. Als Skoda Enyaq soll das erste E-SUV im Laufe des Jahres 2020 auf den Markt kommen!

Mit der Studie des Skoda Vision iV gaben die Tschechen einen ersten Hinweis auf die Ambitionen der Tschechen, die Sparte der Elektromobilität auszubauen. Nun steht der Name des ersten elektrischen SUV der Marke fest: Als Skoda Enyaq soll das 4,6 Meter lange, 1,92 Meter breite und 1,6 Meter hohe SUV-Coupé im Laufe des Jahres 2020 zu den Händlern rollen. Der Modellname leitet sich vom irischen Wort "enya" ab und steht für "Quelle des Lebens". Und mit dem "q" am Ende stellt Skoda eindeutig die Verbindung zu den weiteren SUV der Marke her. Große 22-Zoll-Räder dominieren die stark konturierte Karosserie der Studie. Angedeutete Lufteinlässe, ein breiter Grill mit vertikalen Rippen und LED-Matrix-Scheinwerfer zieren die Front. Die Seitenlinie verläuft harmonisch, anstelle klassischer Außenspiegel kommen Kameras zum Einsatz. Coupéartig fällt das Dach nach hinten ab und mündet in einer breiten Abrisskante, unter der die LED-Rückleuchten und ein leuchtender Skoda-Schriftzug angeordnet sind. Ein durchgängiges Leuchtband und der Heckdiffusor unterstreichen den martialischen Eindruck und betonen die Breite des Vision iV. Ganz klar, die Studie beweist Mut zum Design und zeigt obendrein die universellen Einsatzmöglichkeiten des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB). Ob der Skoda Enyaq (2020) diesen Mut mit in die Serienproduktion nehmen darf, ist hingegen noch unklar. Mehr zum Thema: So fährt der elektrifizierte Superb​

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Neue Fotos vom Vision iV (Skoda Eniaq)

Der MEB, den der Skoda Eniaq (2020) nutzt, stammt aus dem Regal des Wolfsburger Mutterkonzerns und bildet künftig die Basis zahlreicher Elektroautos des Konzerns. Zentrales Element des MEB ist die 83-kWh-Hochvoltbatterie, die im Fahrzeugboden angeordnet ist. Beim als Vision iV vorgestellten SUV-Coupé speist er zwei Elektromotoren, die an Vorder- und Hinterachse sitzen und 306 PS Systemleistung stemmen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, den Sprint auf Landstraßentempo absolviert das Konzeptauto in 5,9 Sekunden. Die maximale Reichweite soll laut WLTP-Zyklus alltagstaugliche 500 Kilometer betragen. Skoda verspricht, dass sich die Batterie in nur 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufladen lässt. Die Studie ist auch hinsichtlich des autonomen Fahrens richtungsweisend: Mit Laserscannern, Radarsensoren und Kameras ausgestattet, kann sie in vielen Situationen autonom fahren und obendrein selbstständig einparken. Das Infotainmentsystem des Skoda Eniaq (2020) soll den Zugriff auf zahlreiche mobile Online-Dienste der Marke ermöglichen und kann per Gesten und Sprache gesteuert werden. Das Smartphone, in heutigen Zeiten stets zur Hand, wird vom Skoda nicht nur eingebunden, sondern ermöglicht auch den Zugang zum Fahrzeug.

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