Alle Infos zum Mercedes C-Klasse

Mercedes C-Klasse Limousine (2021): Hybrid Die C-Klasse legt ihre Tarnung ab

von Stefan Miete 23.11.2020

Unsere Illustration nimmt das Design der Mercedes C-Klasse Limousine (W206), die 2021 starten soll, vorweg. Bei den Motoren setzen die Schwaben auf Verbrenner mit Mild-Hybrid-Technik. Das wissen wir zu Preis und Innenraum.

Die Mercedes C-Klasse Limousine (W206) soll im Frühjahr 2021 präsentiert und ab Sommer ausgeliefert werden. Zur groben Orientierung beim Preis sei auf das aktuelle Modell hingewiesen, das als Limousine derzeit bei 34.771 Euro beginnt und als T-Modell ab 36.395 Euro (Stand: November 2020) erhältlich ist. Am Einstiegstarif wird sich auch deshalb nicht viel ändern, da mit Audi A4 und dem BMW 3er zwei starke Wettbewerber im Weg stehen, die besonders bei Flottenbetreibern und Firmenkunden beliebt sind. Wer höher zielen kann, dem bietet der Stern auch künftig eine Fülle von Motorisierungs- und Ausstattungsmöglichkeiten. Und doch ändert sich mit der neuen Modellgeneration grundsätzliches. Die wahrscheinlich wichtigste Nebensache bei Mercedes vorweg: Der klassische Haubenstern wird mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vom Bug der Mercedes C-Klasse Limousine (2021) verschwinden. Was bleibt, ist der große Zentralstern im Grill – einst das Markenzeichen für Liefer- und Lastwagen oder der früher raren Zweitürer. Ebenfalls gezählt sind die Tage der im Werk Bremen gebauten Karosserievarianten Coupé und Cabrio, die noch eine Weile weiterlaufen sollen, bevor Mercedes die Nachfolger mit denen der entsprechenden E-Klasse-Derivate zusammenfasst und zu einer neuen Klasse vereint, die CLE heißen dürfte. Mehr zum Thema: Das ist der Mercedes EQC

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Preis & Innenraum der Mercedes C-Klasse Limousine (2021)

Ein gestalterischer Rundumschlag findet im Innenraum der Mercedes C-Klasse Limousine (2021) statt. Wenn die Fahrerplätze fast branchenweit mit berührungsempfindlichen und nicht berührungsempfindlichen Monitoren vertäfelt werden, will Mercedes an der Spitze stehen. So wird die Mittelkonsole unterhalb von drei großen, kreisrunden Lüftungsdüsen beinahe vollflächig von einer schräg stehenden Scheibe bedeckt, über die alle wesentlichen Bedienaufgaben ausgeführt werden, sofern sie nicht per frei formuliertem Sprachbefehl gegeben werden. Das "Mercedes-Benz User Experience", kurz MBUX, kommt mit dem Modellwechsel auch in die C-Klasse, und der Fahrer – ja, auch der Taxi-Fahrer – schaut künftig immer auf ein Digitalcockpit. Während die Faszination Bildschirm längst kein Alleinstellungsmerkmal ist, vollzieht Mercedes in Sachen Digitalisierung den ganzen Schritt. Nach der neuen S-Klasse soll nämlich auch die Mercedes C-Klasse Limousine (W206) das automatisierte Fahren der Stufe drei von insgesamt fünf beherrschen, also auf der Gegenverkehr-freien Autobahn zeitlich begrenzt selbstständig bremsen, beschleunigen und überholen, während der Fahrer gewissermaßen freihat. Das alles soll möglich sein, sofern der Gesetzgeber bis dahin mitspielt.

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Motoren der Mercedes C-Klasse Limousine (2021) mit Hybrid-Technik

Während die optionale Luftfederung eher unspektakulär aus der Ausstattungsliste verschwindet, dürfte ein Paukenschlag der Tochter AMG aus Affalterbach für Diskussionen sorgen. Richtig gelesen. Der bullige 4,0-Liter-Achtzylinder mit seinem unvergleichlichen Sound wird es nicht mehr in die nächste Mercedes C-Klasse Limousine (2021) schaffen und auch der bislang 390 PS starke 3,0-Liter-Sechszylinder im AMG C 43 ist passé. An ihre Stelle tritt der fraglos potente, allerdings vierzylindrige 2,0-Liter-Benziner aus dem AMG A 45 (intern M 139), dem dann ein E-Turbolader auf die Sprünge helfen wird. Damit sind Leistungswerte jenseits von 500 PS darstellbar – und auch das maximale Drehmoment dürfte die 700 Newtonmeter des aktuellen Biturbo-V8 noch übertreffen. Die Frage ist allerdings, ob die Fans der Sportmarke AMG die Zylinderbeschneidung klaglos hinnehmen. Neu ins Motorenprogramm der Mercedes C-Klasse Limousine (W206) kommt der sparsame "M 254", ein bis zu 272 PS starker viertöpfiger 2,0-Liter-Turbobenziner samt integriertem Starter-Generator. Alle Antriebe verfügen künftig über ein 48-Volt-Bordnetz. Sie können Bremsenergie zurückgewinnen und bei abgeschaltetem Verbrenner den Vortrieb sicherstellen (Segelfunktion). Und auch die sauberen Turbodiesel gibt es ausschließlich mit Vierzylindern. Wichtigster Antrieb ist hier der 2,0-Liter-Turbo (OM 654), der es auf über 300 PS bringt. Das Cockpit der neuen Mittelklasse ähnelt stark dem der gerade vorgestellten S-Klasse. Und auch die eingangs beschriebene Aufwertung des Systems MBUX im neuen Luxusliner kommt in die neue C-Klasse. Beide Karosserievarianten werden im Frühjahr 2021 offiziell vorgestellt.

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