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Land Rover Defender (2019): Motor & Ausstattung Gelände-Legende Defender

von Jonas Eling 13.11.2019

Der Land Rover Defender (2019) präsentiert sich als zeitgemäße Neuauflage der Offroad-Legende. Zwei Karosserielängen, vier Motoren und zig Ausstattungs-Optionen stehen zur Wahl – 2020 soll ein Plug-in Hybrid folgen.  ​

Gespannt haben Offroad-Enthusiasten aus aller Welt auf die Serienversion des neuen Land Rover Defender (2019) gewartet. Mit dem 2016 nach 68 Jahren Bauzeit eingestellten Vorgänger hat die Neuauflage technisch wie erwartet nichts zu tun. Das Konzept ist ähnlich, wird allerdings dank neuester Technik und Ausstattung auf ein zeitgemäßes Niveau gebraucht. Mit beeindruckender Nutzlast, einem leistungsfähigen Allradsystem, zwei Radständen und besonders strapazierfähigen Modellen für gewerbliche Kunden folgt die Neuauflage ihrer Ahnenreihe. Optisch ist die kommende Gelände-Legende mit ihrer charakteristischen Silhouette auf den ersten Blick als Defender erkennbar: Knappe Überhänge an Front und Heck ermöglichen großzügige Böschungswinkel, auch die sogenannten Alpine-Fenster am Dach sowie die seitlich angeschlagene Hecktür samt Reserverad sind klassische Defender Design-Details. Für die Variante mit kurzem Radstand bietet Land Rover ein Faltdach aus Stoff an. Im Innenraum betonen die Designer ebenfalls den sachlich-soliden Charakter. Unter anderem lässt sich optional ein klappbarer dritter Sitz für die erste Reihe ordern. So steht der Land Rover Defender (2019) in der Langversion je nach Einsatzgebiet mit fünf, fünf plus zwei oder sechs Sitzen zur Wahl. Das Kofferraumvolumen lässt sich von 1075 Litern auf bis zu 2380 Liter erweitern. Mehr zum Thema: Kaufberatung zum Land Rover Defender 110 TDI

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Moderne Ausstattung für den Land Rover Defender (2019)

Technisch basiert der Land Rover Defender (2019) auf einer neu entwickelten Plattform namens D7x – laut Land Rover handelt es sich bei der Konstruktion auf Basis eines Alu-Monocoque um die steifste Karosseriestruktur der Unternehmensgeschichte. Permanenter Allradantrieb ist Ehrensache. Der Geländewagen verfügt ab Werk über ein zweistufiges Verteilergetriebe sowie ein sperrbares Mittendifferenzial, gegen Aufpreis perfektioniert ein Hinterachs-Sperrdifferenzial die Offroad-Qualitäten. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängungen, Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Integral-Hinterachse soll zudem auch auf befestigten Straßen angenehmen Fahrkomfort und Langstreckentauglichkeit bieten. Technisch waren Defender-Fahrer im Gelände bislang weitgehend auf sich alleine gestellt. Das neue Modell unterstützt den Piloten nun mit verschiedensten modernen Assistenzsystemen. Zur Ausstattung gehören Kameras, die ihr Bild vor den Vorderrädern auf den Touchscreen-Monitor im Innenraum übertragen und so die Motorhaube virtuell verschwinden lassen. Dazu kann die neueste Generation der Offroad-Fahrhilfe Terrain Response 2 je nach Vorliebe des Fahrers konfiguriert werden. Mit einer Wattiefe von 900 Millimetern und einem passenden Wat-Programm sollen für den Land Rover Defender (2019) auch tiefe Flussdurchfahrten kein Problem darstellen.

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Land Rover Defender (2019) mit zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren

Zum Marktstart im Frühjahr 2020 rollt der Land Rover Defender (2019) mit zwei Benzinern und zwei Dieselmotoren zu den Händlern, die ab Werk an eine Achtgang-Automatik gekoppelt sind. Die Vierzylinder Commond-Rail-Diesel der Ingenium-Baureihe leisten 200 und 240 PS und sollen den Offroader in 10,3 beziehungsweise 9,1 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Auf Benziner-Seite markiert ein Vierzylinder-Turbomotor mit 300 PS den Einstieg. Leistungsstarkes Topmodell wird der Land Rover Defender P400 AWD MHEV mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder, 400 PS und Mildhybrid-Technik. Im kommenden Jahr soll ein Plug-in Hybrid die Modellpalette erweitern. Preise für den neuen Land Rover Defender (2019) starten bei 55.600 Euro für den langen Defender 110. Die Variante mit kurzem Radstand (Defender 90) soll ab Anfang 2020 zum Grundpreis von 49.700 Euro bestellbar sein.

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