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Alle Infos zum Land Rover Defender

Land Rover Defender (2019): Preis, 90/110/130 Land Rover stellt den Defender 130 vor

Tim Neumann 31.05.2022
Inhalt
  1. Preis & Innenraum des Land Rover Defender (2019)
  2. Land Rover Defender als 90, 110 & 130
  3. Motoren (V8 & Plug-in-Hybrid) des Land Rover Defender (2019)
  4. Nutzfahrzeugvariante Land Rover Defender Hard Top (2021)
  5. Der Land Rover Defender (2019) im Crashtest

Der Land Rover Defender (2019) steht in den Karosserielängen 90 und 110 sowie 130, mit mehreren Motoren, darunter V8 und Plug-in-Hybrid, sowie zig Ausstattungs-Optionen wie der praktischen Hard Top-Variante zur Wahl. Wir nennen die Preise!

Mit dem 2016 nach 68 Jahren Bauzeit eingestellten Vorgänger hat die Neuauflage des Land Rover Defender (2019) zum Preis ab 54.000 Euro (90; Stand: Mai 2022) technisch wie erwartet nichts zu tun. Das Konzept ist ähnlich, wird allerdings dank neuester Technik und Ausstattung auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht. Mit beeindruckender Nutzlast und einem leistungsfähigen Allradsystem folgt die Neuauflage ihrer Ahnenreihe. Optisch ist die neue Gelände-Legende auf den ersten Blick als Defender erkennbar: Knappe Überhänge an Front und Heck ermöglichen großzügige Böschungswinkel, auch die sogenannten Alpine-Fenster am Dach sowie die seitlich angeschlagene Hecktür samt Reserverad sind klassische Defender Design-Details. Für die Variante mit kurzem Radstand bietet Land Rover ein Faltdach aus Stoff an. Der Innenraum ist betont sachlich gehalten. Unter anderem lässt sich optional ein klappbarer dritter Sitz für die erste Reihe ordern. So steht der Land Rover Defender (2019) mit bis zu acht Sitzen zur Wahl. Das Kofferraumvolumen lässt sich von 1075 Liter auf bis zu 2380 Liter erweitern. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Der Land Rover Defender (2019) im Video:

 
 

Preis & Innenraum des Land Rover Defender (2019)

Technisch basiert der Land Rover Defender (2019) auf einer neu entwickelten Plattform namens D7x – bei der Konstruktion auf Basis eines Alu-Monocoque handelt es sich laut Land Rover um die steifste Karosseriestruktur der Unternehmensgeschichte. Permanenter Allradantrieb ist Ehrensache. Der Geländewagen verfügt ab Werk stets über ein zweistufiges Verteilergetriebe sowie ein sperrbares Mitteldifferential, gegen Aufpreis perfektioniert ein Hinterachs-Sperrdifferenzial die Offroad-Qualitäten. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung, Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Integral-Hinterachse soll zudem auch auf befestigten Straßen angenehmen Fahrkomfort und Langstreckentauglichkeit bieten. Technisch waren Defender-Fahrende im Gelände bislang weitgehend auf sich alleine gestellt. Das neue Modell unterstützt nun mit verschiedensten modernen Assistenzsystemen. Zur Ausstattung gehören Kameras, die ihr Bild vor den Vorderrädern auf den – ab 2021 maximal 11,4 Zoll großen – Touchscreen-Monitor im Innenraum übertragen und so die Motorhaube virtuell verschwinden lassen. Dazu kann die neueste Generation der Offroad-Fahrhilfe Terrain Response 2 je nach Vorliebe konfiguriert werden. Mit einer Wattiefe von 900 Millimetern und einem passenden Wat-Programm sollen für den Land Rover Defender (2019) auch tiefe Flussdurchfahrten kein Problem darstellen.

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Ab Herbst 2022 ist der Defender auch als 130 mit dritter Sitzreihe verfügbar. Foto: Land Rover
 

Land Rover Defender als 90, 110 & 130

Neben den bereits bekannten Varianten 90 und 110 reckt sich der Landy ab Herbst 2022 zum Preis ab 87.300 Euro (Stand: Mai 2022) als Land Rover Defender 130 sogar auf knapp 5,40 Meter Länge und bietet Platz für eine dritte Sitzreihe – oder, je nach Bestuhlung, zwischen knapp 400 und gut 2500 Liter Stauraum. Die nach dem normalen 110er und dem ebenso kurzen wie knackigen 90er nun dritte Karosserievariante des Defender hat bei Land Rover eine lange Tradition. Der Defender ist schon immer auch als Gruppen- und Truppentransporter eingesetzt worden und hatte dafür zusätzliche Sitze eingebaut. Waren die allerdings ursprünglich längs montiert und kaum mehr, als Pritschen über den Radkästen, gibt es nun dank gut 30 Zentimetern zusätzlicher Länge eine klassische Bank. Auf Höhe der dritten Sitzreihe installiert Land Rover zusätzliche Ablagen sowie serienmäßig eine Vier-Zonen-Klimaautomatik. Unter dem Blech des Land Rover Defender 130 (2022) ändert sich freilich nichts.

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Motoren (V8 & Plug-in-Hybrid) des Land Rover Defender (2019)

Zum Modelljahr 2021 sind für den Land Rover Defender (2019) drei neue Ingenium-Sechszylinder-Diesel im Angebot, die 200 (147 kW), 249 (183 kW) und 300 PS (221 kW) leisten. Auf Benziner-Seite markiert ein Vierzylinder-Turbomotor mit 300 PS (221 kW) den Einstieg. Leistungsstärker ist der P400 AWD MHEV mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder, 400 PS (294 kW) und Mild-Hybrid-Technik. Im Juli 2021 bereichert außerdem der Plug-in-Hybrid P400e die Motorenpalette. Land Rover kombiniert einen 2,0 Liter großen Vierzylinder mit 300 PS mit einer E-Maschine von 105 kW. Die Systemleistung gibt Land Rover mit 404 PS (297 kW) an. Bis zu einer Geschwindigkeit von 140 km/h rein elektrisch unterwegs, ist die elektrische Reichweite mit 53 Kilometern angegeben. Seit Ende Februar 2021 ist zudem der schnellste und leistungsstärkste Defender aller Zeiten bestellbar: Als Defender V8 mit 525 PS (386 kW) benötigt der Geländewagen gerade einmal 5,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h und wird bis zu 240 km/h schnell. Der Kompressor-Benziner entwickelt ein maximales Drehmoment von 625 Newtonmeter und ist an eine Achtstufen-Automatik gekoppelt. Außerdem kommt ein elektronisch aktives Sperrdifferenzial hinten neu an Bord. Das Topmodell ist auch von außen auf den ersten Blick an speziellen Modellemblemen, einer Vierfach-Abgasanlage mit markanten Endrohren sowie 22-Zoll-Leichtmetallfelgen zu erkennen. Darüber hinaus gibt es vordere Bremssättel in Xenon Blue und 20-Zoll-Bremsscheiben.

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Die Motorenpalette krönt der Defender V8 mit 525 PS (386 kW). Foto: Land Rover
 

Nutzfahrzeugvariante Land Rover Defender Hard Top (2021)

Im Januar 2021 kehrte der Land Rover Defender Hard Top zurück. Der Namenszusatz geht in der langen Defender-Historie auf das Jahr 1954 zurück. Als 90 oder 110 verfügbar, bietet der Geländegänger je nach Bauform ein Ladevolumen von 1355 bis 2059 Liter. Während der kleinere Defender 670 Kilogramm zuladen darf, sind es beim größeren bis zu 800 Kilogramm Nutzlast. Dazu kommen bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast und wie gehabt beste Offroad-Eigenschaften. Dem Hard Top vorbehalten ist der durch eine dachhohe Trennwand separierte Laderaum, der mit Gummifußboden, Zurrpunkten, Haken und Staufächern voll nutzbar ist. Obwohl nur in der ersten Reihe Sitzplätze vorhanden sind, können dank des klappbaren Notsitzes bis zu drei Personen mitfahren. Der Land Rover Defender Hard Top ist als 90 mit 200 PS (147 kW) und 500 Newtonmeter starken Sechszylinder-Diesel erhältlich. Die Kundschaft des 110 hat die Wahl zwischen dem Reihensechszylinder-Diesel mit 249 PS (183 kW) und 570 Newtonmeter oder 300 PS (221 kW) und 650 Newtonmeter. Achtstufen-Automatik und Allradantrieb sind bei allen drei Varianten Serie. Der Preis startet für den Dreitürer bei 53.800 Euro und beim Fünftürer ab 64.800 Euro (Stand: Mai 2022).

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Der Land Rover Defender (2019) im Crashtest

Wenig überraschend überzeugt der Land Rover Defender (2019) im Euro NCAP mit fünf von fünf Sternen. Dabei enttäuscht der Geländewagen selbst bei der Achillesferse seiner Zunft, dem Fußgängerschutz, nicht und erzielt dabei 71 Prozent. Den Insassenschutz bewerten die Tester:innen für Erwachsene wie Kinder mit 85 Prozent, während die Assistenzsysteme 79 Prozent erzielen.

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Tim Neumann Tim Neumann
Unser Fazit

Spätestens mit dem 130er ist der Land Rover Defender (2019) zu einer äußerst vielfältigen Modellfamilie angewachsen, die mit verschiedenen Radständen, Aufbauten und Antrieben für jede Kundschaft das Passende zu bieten hat – das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Einzig ein rein elektrischer Antrieb fehlt bis dato, dürfte hinter den Kulissen bei Land Rover aber bestimmt schon intensiv diskutiert werden.

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