Ineos Grenadier (2021): Preis, 4x4, Fotos Defender-Rivale startet 2021

von Christina Finke 06.07.2020

Ineos Grenadier – eigentlich als wiederbelebter Land Rover Defender geplant – soll ab 2021 doch eigenständig, aber mit gleichem Rezept ins Gelände gehen: Leiterrahmen, Starrachsen und permanenter 4x4-Antrieb. Einen Preis gibt es noch nicht.

Der Ineos Grenadier soll ab 2021 der Neuauflage des Land Rover Defender Konkurrenz machen. Hinter dem Projekt steckt der britische Milliardär Jim Ratcliffe, der als reichster Mann Großbritanniens gilt. Er plante bereits im Sommer 2016, als Land Rover die Produktion des Defender eingestellt hatte, die Offroad-Legende wiederzubeleben. Doch das Projekt scheiterte daran, dass Jaguar Land Rover die Design- und Namensrechte des Originals nicht an eine Drittfirma abtreten wollte. Ratcliffe ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen und begann mit der Ineos Automotive – einer Tochterfirma des Chemiekonzerns Ineos – die Planung eines eigenen Geländewagens mit Leiterrahmen, permanentem 4x4-Antrieb und Starrachsen. Dass das Design des Ineos Grenadier (2021) seinem Vorbild nahekommen würde, überrascht angesichts der ersten Bilder des Prototypens also nicht. Wie stark der Geländewagen dem Original nacheifert, verblüfft hingegen schon. Die frühzeitige Vorstellung des Designs ermöglicht, die nun eingeleitete Testphase mit 1,8 Millionen Erprobungs-Kilometern ungetarnt zu begehen. Mehr zum Thema: Land Rover Defender Works V8 (2018)

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Der Ineos Grenadier (2021) im Video:

 
 

Schätz-Preis des Ineos Grenadier (2021) mit 4x4-Antrieb

Der Ineos Grenadier (2021) soll dem Original aber nicht nur optisch, sondern auch in Sachen robuster Bauweise und Geländetauglichkeit Konkurrenz machen können. Dafür holten sich die Briten Magna Steyr als Entwicklungspartner sowie BMW als Motorzulieferer an Bord: Angetrieben wird der neue Geländewagen nämlich mit Benzin- und Dieselmotoren von BMW – darunter auch 3,0 Liter große Sechszylinder. Für die Kraftübertragung wird wohl eine Achtstufen-Automatik zum Einsatz kommen. Die Zuladung soll bei einer Tonne liegen, die Anhängelast wird mit 3,5 Tonnen beziffert. Als Produktionsstandort nennt das britische Unternehmen Bridgend in South Wales, wo die Montage angesiedelt werden soll. Karosserie und Kabinenrahmen hingegen sollen in Portugal hergestellt werden. Ab 2021 sollen so 25.000 neue Autos pro Jahr produziert werden. Verschiedene Medienberichte schätzen, dass die Preise für den Ineos Grenadier (2021) bei umgerechnet rund 34.000 Euro starten könnten – womit er um einiges günstiger wäre als die Neuauflage des Land Rover Defender, die bei 49.700 Euro startet. 

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