Ineos Grenadier (2021): Erste Informationen Defender-Rivale startet 2021

von Christina Finke 04.10.2019

Ineos Grenadier – eigentlich als wiederbelebter Land Rover Defender geplant – soll ab 2021 doch eigenständig, aber mit gleichem Rezept ins Gelände gehen: Leiterrahmen, Starrachsen und permanenter Allradantrieb. Die ersten Informationen!

Der Ineos Grenadier soll ab 2021 der Neuauflage des Land Rover Defender Konkurrenz machen. Hinter dem Projekt steckt der britische Milliardär Jim Ratcliffe, der als reichster Mann Großbrittaniens gilt. Er plante bereits im Sommer 2016, als Land Rover die Produktion des Defender eingestellt hatte, die Offroad-Legende wiederzubeleben. Doch das Projekt scheiterte daran, dass Jaguar Land Rover die Design- und Namensrechte des Originals nicht an eine Drittfirma abtreten wollte. Ratcliffe ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen und begann mit der Ineos Automotive – einer Division des Chemiekonzerns Ineos – die Planung eines eigenen kernigen Geländewagens mit Leiterrahmen, permanentem Allradantrieb und Starrachsen. Nun soll der Ineos Grenadier ab 2021 zwar nicht als Landy-Kopie auf die Straßen rollen, aber dem Original in Sachen robuster Bauweise und Geländetauglichkeit Konkurrenz machen können. Der Name des Offroaders, der in verschiedenen Karosserievarianten zu haben sein soll, wurde übrigens durch eine Online-Umfrage entschieden, an der sich rund 6000 Personen beteiligten. Mehr zum Thema: Land Rover Defender Works V8 (2018)

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Erste Informationen zum Ineos Grenadier (2021)

Angetrieben wird der Ineos Grenadier (2021) von den TwinPower Benzin- und Dieselmotoren von BMW – darunter auch die 3,0 Liter großen Sechszylinder. Für die Kraftübertragung soll eine Achtgangautomatik zum Einsatz kommen. Die Zuladung soll bei einer Tonne liegen, die Anhängelast wird mit 3,5 Tonnen beziffert. Als Produktionsstandort nennt das britische Unternehmen Bridgend in South Wales, wo die Montage angesiedelt werden soll. Karosserie und Kabinenrahme hingegen sollen in Portugal hergestellt werden. Ab 2024 sollen so 25.000 neue Autos pro Jahr produziert werden. Verschiedene Medienberichte schätzen, dass die Preise für den Ineos Grenadier (2021) bei umgerechnet rund 34.000 Euro starten könnten – womit er um einiges günstiger wäre als die Neuauflage des Land Rover Defender, die aktuell bei rund 50.000 Euro startet. 

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