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VW Golf 8 (2019): Neue Fotos Innenraum des Golf 8 geknipst

von Stefan Miete 16.05.2019
Inhalt
  1. Neue Erlkönig-Fotos des VW Golf 8 (2019)
  2. VW Golf 8 (2019) mit verbesserter Konnektivität
  3. VW: Keine Probleme bei der Produktion des Golf 8 (2019)

Neueste Fotos zeigen den VW Golf 8 (2019) Innen und Außen fast ungetarnt. Der kompakte Bestseller setzt auf moderne Technik und sparsamere Motoren. Zahlreiche neue elektronische Funktionen sollen aber Probleme bereiten, was VW dementiert. Die neuesten Informationen!

Bilder des fast ungetarnten VW Golf 8, der Ende 2019 erwartet wird, existieren bereits. Neueste Bilder geben nun auch einen ersten Vorgeschmack auf das Interieur des Bestsellers aus Wolfsburg. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass sich der Innenraum der achten Golf-Generation von einer völlig neuen Seite zeigt. Das Cockpit ist voll digital und wird von einem großen Zentraldisplay dominiert der sich, ähnlich wie beim Touareg, über die Hälfte des Armaturenbretts erstreckt. Auch beim Lenkrad haben die VW-Konstrukteure in das Konzernregal gegriffen und dem Golf 8 das Volant des Passat B8 Facelift aufgesetzt. Haptische Knöpfe und Schalter scheinen größtenteils durch kapazitive Bedienelemente ersetzt zu werden. Digitalanzeigen gehören zum Serienstandard. Tacho, Drehzahlmesser und Co. werden beim VW Golf 8 (2019) durch ein weitgehend frei konfigurierbares Display ersetzt. Auf der Mittelkonsole übernimmt ein acht Zoll, gegen Aufpreis auch zehn Zoll großer Touchscreen wichtige Anzeige- und Bedienfunktionen. Wo bei den Modellen mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG) heute noch der Automatik-Wählhebel aus der Mittelkonsole ragt, wird künftig ein kleines, an eine Computermaus erinnerndes Bedienutensil platziert. Neu sind das auf Wunsch erhältliche Head-up-Display und eine Ambientebeleuchtung, die 30 verschiedene Farbtöne erzeugen kann. Mehr zum Thema: Das ist die VW-Strategie 2025

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Neue Erlkönig-Fotos des VW Golf 8 (2019)

Das pralle Modellprogramm der Wolfsburger Kompaktklasse wird mit dem VW Golf 8 ab 2019 um zwei Karosserievarianten reduziert. Ein Cabriolet wird es ebenso wenig geben wie eine dreitürige Version. An den Abmessungen des Steilheckmodells ändert sich dafür so gut wie nichts, denn der Golf 8 ist im Prinzip ein umfassend erneuerter Golf 7 – das ist auch dem auf Facebook aufgetauchten Video und den neusten Erlkönigfotos zu erkennen. Beide zeigen den neuen Wolfsburger ungetarnt. Der Variant hat mit 2680 Millimetern künftig einen um 60 Millimeter vergrößerten Radstand. Der entspricht übrigens exakt dem des Skoda Octavia Combi. So wird auch die Gesamtlänge des Variant von derzeit 4,57 Metern leicht zulegen. Wie gründlich die Überarbeitung erfolgt, beweist der stärker nach hinten abfallende Dachverlauf des neuen Kombis, der als attraktivster Golf Variant aller Zeiten gelten darf. Auffällig sind die angeschärfte Frontpartie und bei der Steilhecklimousine die für Golf-Verhältnisse ungewöhnlich stark ausgeprägte "Schulter", also die Blechpartie unterhalb der seitlichen Fenster. Die Motorenpalette des VW Golf 8 (2019) startet beim 90 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner, den es auch mit 110 PS geben wird. Als Zielpreis für das Basismodell mit 90 PS gelten intern rund 19.200 Euro. Darüber rangieren der 130 und 150 PS starke 1,5-Liter-Vierzylinder- Turbobenziner und der 2,0-Liter-Turbo, der im GTI künftig 245 PS leistet. Die 230-PS-Version entfällt ebenso wie der e-Golf, der dem VW ID. Platz machen wird.

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VW Golf 8 (2019) mit verbesserter Konnektivität

Der nächste Hammer beim VW Golf 8 (2019): Mit dem Millionenseller in spe bringt VW eine neue Geschäftsidee auf den Weg – "upgradefähige", also nachträglich aufrüstbare Assistenzsysteme. Das gängige Auswahlverfahren, wonach der Kunde sein Auto konfiguriert, bestellt, fährt und im Prinzip unverändert irgendwann wieder verkauft, hat damit ausgedient. Künftige Golf haben eine Vielzahl von Technologien wie die Verkehrszeichenerkennung, einen Staupiloten oder einen Spurwechselassistenten bereits an Bord. Sie ruhen allerdings. Die jeweiligen Funktionen können direkt beim Kauf oder jederzeit später noch freigeschaltet werden – gegen Rechnung, versteht sich. Vorteil für den Kunden: Hat er den Kaufpreis fürs neue Auto verdaut und wieder etwas angespart, kann er sich ein paar nette Extras gönnen. Und auch der Händler freut sich, denn er sieht seinen Kunden wieder häufiger auf dem Hof. Vorteil für VW: Das Werk reduziert die Zahl der Varianten, vereinfacht die Produktion und kann – etwa bei Leasing-Rückläufern – die Gebrauchten gezielt aufrüsten, um sie besser loszuschlagen, zum Beispiel mit einem aktuellen Navigationssystem, das auf dem ohnehin verbauten Radio-Display erscheint. Perspektivisch ist die Freischaltung der Systeme beim VW Golf 8 (2019) auch "over the air" denkbar, also ohne Werkstattbesuch.

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VW: Keine Probleme bei der Produktion des Golf 8 (2019)

Wie "Der Spiegel" (Ausgabe 16/2019) im April 2019 unter Berufung auf interne Papiere des Konzerns berichtete, soll der VW Golf 8 Ende 2019 zunächst nur in einer Grundausstattung mit einem eingeschränkten Umfang an elektronischen Funktionen an den Start gehen. Das hat VW nun offiziell dementiert und Gerüchte über Probleme mit der Software zerstreut. Vorstand Frank Welsch sagte, dass es keine abgespeckte Version geben werde und das Auto voll konfigurierbar sein solle, sobald es bestellt werden kann. Als Grund für etwaige Technikprobleme beim Golf 8 nannte das Nachrichtenmagazin ungelöste Entwicklungsprobleme. Demnach hätten sich Probleme mit der Elektronik gehäuft. Auch weil die Entwicklungsabteilung für elektronische Komponenten laut Spiegel-Informationen wohl stark unterbesetzt ist – vor allem mangele es dem VW-Konzern an Softwareingenieuren. Den Marktstart im laufenden Jahr deshalb zu verschieben, komme für die Konzernspitze aber wohl nicht in Frage: Stattdessen wird die Anlaufkurve laut VW "leicht abgeflacht". Heißt konkret: Statt der ursprünglich geplanten 80.000 Fahrzeuge sollen 2019 nur noch "mehr als 10.000" Stück vom Band rollen. Und die könnten dann eben auch nicht das, was der VW Golf (2019) eigentlich können sollte.

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