Formel E: Porsche-Einstieg (Update!) André Lotterer wird Formel-E-Fahrer bei Porsche

von Alexander Koch 17.07.2019

Der Porsche-Einstieg zur Formel-E-Saison 2019/2020 rückt näher. Der neu entwickelte Antriebstrang hat seine Feuertaufe bereits erfolgreich bestanden und die Stuttgarter einen weiteren Schritt voran gebracht. Die Cockpits besetzen André Lotterer und Neel Jani!

Mit dem Einstieg Porsches in die Formel E hat der Sportwagenbauer einen prominenten Fahrer für sich gewinnen können: André Lotterer. Der Deutsche ist seit 2017 Porsche-Werksfahrer, aber auch schon in der Formel E für Techeetah aktiv. In seiner ersten Formel-E-Saison fuhr er zwei Podestplätze ein und wurde Achter im Gesamtklassement, was er in der Folgesaison 2018/2019 wiederholen konnte. "André für das zweite Porsche Formel-E-Cockpit zu verpflichten, ist die absolut richtige Wahl. Er ist seit drei Jahren Porsche-Werksfahrer und kennt das Team und Neel sehr gut. Auch von den Erfahrungen, die André aus den vergangenen zwei Formel-E-Saisons mitbringt, können wir nur profitieren", äußert sich Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport, zur Verpflichtung. "Ich freue mich sehr darauf, für Porsche in der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020 an den Start zu gehen", wird Lotterer selbst zum Porsche-Einstieg in die Formel E und zu seinem neuen Cockpit zitiert. Neben Lotterer wird der Schweizer Neel Jani das zweite Cockpit besetzen, der seit 2013 bei Porsche Testfahrer ist. Für Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport, ist Jani zweifellos der richtige Mann: "Er bringt nicht nur viel Speed mit, sondern auch große Monoposto-Erfahrung, fuhr bereits Formel E und ist bei uns in Weissach auch als Entwicklungsfahrer eine etablierte Größe." Und auch Jani selbst freut sich auf die neue Aufgabe: "Zum zweiten Mal bei einem ganz neuen Porsche-Motorsport-Projekt von Anfang an dabei zu sein, bedeutet mir viel." Aber auch den technischen und fahrerischen Herausforderungen ist sich der 35-Jährige bewusst: Die starke Konkurrenz in der Formel E habe einen erheblichen Erfahrungsvorsprung gegenüber Porsche. "Vor uns liegt eine Menge Arbeit“, so Jani zum Porsche-Einstieg in die Formel E. Mehr zum Thema: Der Porsche Taycan stromert Richtung Marktstart

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Neel Jani & André Lotterer fahren für Porsche bei der Formel E 2019/2020

Den Einstieg in die Formel E für die Saison 2019/2020 kündigte Porsche im April 2018 an, nachdem der Motorsport-Weltverband FIA die Bewerbung Porsches um einen Platz als Hersteller in der rein elektrischen Rennserie akzeptiert hatte. Porsche möchte Ende 2019 zur sechsten Saison der Formel E antreten. "Die FIA hat in den vergangenen Jahren fantastische Arbeit geleistet", sagt Fritz Enzinger, als Hauptabteilungsleiter verantwortlich für Porsches Formel-E-Programm. "Dank dieser Entwicklung werden wir uns mit vielen großen Automobilherstellern auf der Rennstrecke messen können. Mit kürzlich erfolgten Testfahrten rückt der Formel-E-Einstieg näher. Der neu entwickelte Antriebsstrang des vollelektrischen Porsche-Rennwagens hat seine Jungfernfahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle erfolgreich absolviert. Das erste Rollout des Porsche-Formel-E-Autos fand auf dem werkseigenen Testgelände in Weissach statt. Am Steuer des Elektro-Rennwagen saß der Porsche-Werksfahrer Neel Jani. Die Eindrücke, die er bei der ersten Erprobungsfahrt sammeln konnte, liefern den Ingenieuren wichtige Erkenntnisse, um das Fahrzeug in den kommenden Monaten weiter perfektionieren zu können. Fritz Enzinger, der Leiter von Porsche Motorsport, war mit dem erfolgreichen Rollout vor dem Formel-E-Einstieg der Marke Porsche äußerst zufrieden. "Der neu entwickelte Porsche-Antriebsstrang für die Formel E hat seine Feuertaufe bestanden. Das ist ein wichtiger Tag für alle, die an diesem Projekt beteiligt sind."

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Porsche entwickelt Antriebsstrang

Die Formel E stellt das Chassis und die Batterie, die einzelnen Antriebskomponenten sind hingegen Eigenentwicklungen. Deshalb kann Porsche unter anderem den Elektromotor, das Getriebe, das Brake-by-Wire-System, das Differenzial, das Steuergerät und die Antriebswellen selbst entwickeln. Auch einzelne Fahrwerksteile an der Hinterachse und das Kühlsystem des Porsche-Formel-E-Rennwagens sind Eigenentwicklungen des Herstellers.

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