AUTO ZEITUNG 16/2021: Heft-Vorschau Neue AUTO ZEITUNG jetzt im Handel!

von Klaus Uckrow 21.07.2021

Die Themen der AUTO ZEITUNG 16/2021: Wir suchen den Sportwagen des Jahres und schicken den Ford Puma ST gegen den Hyundai Kona in den Vergleichstest. Außerdem haben wir die E-Auto-Ladekosten von 15 großen Anbietern verglichen. Dazu gibt es weitere Tests, Reportagen und Ratgeber!

Liebe Leserinnen und Leser, herzlichen Dank, dass Sie sich für die AUTO ZEITUNG entschieden haben. Damit gehören Sie zu einer Bevölkerungsgruppe, die sich besonders stark für Themen der individuellen Mobilität interessiert. Oder auf gut Deutsch: Sie sind ein Autofan. Genau wie wir in Redaktion und im Verlag. Als Folge der öffentlichen Diskussionen über, ums und gegen das Auto könnte man meinen, dass wir zu einer zunehmend kleineren Minderheit gehören. Dem ist aber nicht so. Laut einer aktuellen Studie von Allensbach im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) benötigen weiterhin mehr als 80 Prozent der Deutschen das Auto für die Gestaltung ihres Alltags. Wenn es nach dem Willen der Europäischen Kommission geht, müssen wir das immer stärker rein elektrisch erledigen. Nach dem jetzt vorgestellten Plan zur Reduktion des klimaschädlichen CO2 sollen die Emissionen von Neuwagen in der EU bis 2035 um 100 Prozent sinken – also auf Null. Dabei haben die Bürokraten zwar noch ein Hintertürchen für synthetische Kraftstoffe aus regenerativen Quellen offen gelassen, für viele Berichterstatter kommt das aber einem Verbot von Verbrennungsmotoren gleich.

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AUTO ZEITUNG Classic Cars 08/21: Vorschau Die Themen der neuen Classic Cars

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Spannende Themen in der AUTO ZEITUNG 16/2021

Und schon bis 2030 werden viele Tankstellenbetreiber den Gürtel enger schnallen müssen, denn bis dahin soll der Flottenverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoß von Neuwagen weiter von jetzt 95 g/km auf dann 59,4 g/km gesenkt werden, um das EU-Ziel von 55 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 zu erreichen. Deshalb nennt die Kommission ihren Plan übrigens "Fit for 55". Aber sind die 27 Mitgliedsstaaten der EU überhaupt fit für mehr Elektro-Mobilität? Man darf bezweifeln, dass die Rechnung der EU-Kommission aufgeht. Denn insgesamt, so Experten, bräuchte Europa bis 2030 rund sechs Millionen Ladepunkte für E-Autos. In allen Ländern der EU gibt es heute aber nur rund 260.000 Ladesäulen, zwei Drittel davon in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Davon werden nur wenige ausschließlich mit regenerativ gewonnenem Strom gespeist, der für die Klimaneutralität erforderlich ist. Kohle-Länder wie Polen gehen auf die Barrikaden, aber auch Frankreich wäre schlecht dran: Atomstrom will die EU-Kommission nicht als regenerativ einstufen. Und im europäischen E-Auto-Musterland Bundesrepublik müssten laut VDA pro Woche 2000 neue Ladepunkte in Betrieb gehen, um das interne Ziel von einer Million Stationen zu erreichen. Also immer mehr E-Autos bei vergleichsweise weniger Lademöglichkeiten? Schon heute sind, so die Studie von Allensbach, 70 Prozent der Autofahrer unzufrieden mit dem Ladenetz-Angebot. Die Zufriedenheit sinkt weiter, wenn man den Report in der aktuellen Ausgabe gelesen hat: Dafür hat mein Kollege Holger Ippen die Ladekosten an den Stationen von 15 großen Anbietern recherchiert. Strom quasi umsonst? Weit gefehlt. Bei einem großen Anbieter von Schnellladesäulen schlägt die Kilowattstunde (kWh) mit bis zu 1,09 Euro zu Buche. 100 Kilometer mit dem E-Auto kosten somit über 20 Euro – mehr als das Doppelte wie mit einem modernen Diesel. Lassen Sie sich trotzdem die Laune nicht verderben – viel Spaß beim Lesen Ihrer AUTO ZEITUNG! Bleiben Sie uns gewogen! Ihr Klaus Uckrow

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AUTO ZEITUNG Modern Classics: Vorschau Die Themen der neuen Modern Classics

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