AUTO ZEITUNG 26/2019: Heft-Vorschau Neue AUTO ZEITUNG jetzt im Handel!

von Volker Koerdt 29.11.2019

In der AUTO ZEITUNG 26/2019 präsentieren wir viele Neuheiten 2020, die wir schon gefahren sind und vergleichen den überarbeiteten BMW X1 mit seinen Konkurrenten. Außerdem im Heft: die Sieger der Auto Trophy 2019, eine Kaufberatung zum Mazda CX-30 und eine Faszinationsgeschichte zum Skoda Euro Trek!

Elon Musk ist immer für eine Überraschung gut. Vor einigen Tagen verkündete der Tesla-Chef, dass er in Brandenburg ein Produktionswerk für 7000 Beschäftigte bauen will. Verkehrte Welt, könnte man meinen, denn kein anderer amerikanischer Automobilhersteller würde auf die Idee kommen, in Deutschland ein Werk zu errichten. Erst vor einiger Zeit zog sich GM aus Europa zurück. Doch für Tesla könnte das Ganze durchaus Sinn machen. Der US-amerikanische Anbieter ist hierzulande derzeit schon die Nummer eins bei den Zulassungen von Elektroautomobilen. Zwar ist Deutschland kein Billiglohnland, aber das Land Brandenburg kann mit vielen Steuergeschenken aufwarten und das Engagement lukrativ gestalten. Außerdem produziert auch Volkswagen künftig Elektrofahrzeuge in Zwickau, und BMW sowie Mercedes fertigen ebenfalls hierzulande – schließlich verfügt Deutschland über genügend Fachkräfte. Experten gehen außerdem davon aus, dass Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft der wichtigste Elektroautomarkt Europas sein wird. Hoffen wir, dass es nicht nur eine Ankündigung ist und Elon Musk das Projekt auch realisiert.

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AUTO ZEITUNG Classic Cars 01/2020: Vorschau Die Themen der neuen Classic Cars

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Spannende Themen in der AUTO ZEITUNG 26/2019

Quasi als Antwort auf die Herausforderung von Tesla hat VW-Chef Herbert Diess einige Tage später postwendend verkündet, weitere 60 Milliarden Euro in Zukunftsthemen zu investieren. Allein 33 Milliarden Euro sollen dabei der Entwicklung der Elektromobilität zugutekommen. Digitalisierung, autonomes Fahren, Mobilitätsdienste und Vernetzung sind die Felder für die anderen Milliarden. Keine Frage, VW meint es ernst. So ernst, dass sich die Konkurrenz in Sachen E-Mobilität warm anziehen muss. Denn schon jetzt ist der Konzern gut gerüstet, und alle Konzernmarken werden davon profitieren. Für Mercedes kommt diese Investitionsoffensive von VW zur Unzeit – die Schwaben müssen sparen, auch bei Entwicklungen. Mercedes treffen die starken CO2-Vorgaben als Hersteller von großen Fahrzeugen, die zwar absolut effizient sind, aber definitiv mehr verbrauchen als ein Kompakt- oder Kleinwagen, besonders hart. Nicht zuletzt deshalb haben die Schwaben als einziger Autobauer noch vor gar nicht so langer Zeit neue Diesel- und Benzinaggregate entwickelt, darunter auch einen Sechszylinder-Reihenmotor. Speziell die Diesel gehören zu den sparsamsten Motoren im Markt. Doch Luxusautos wie S-Klasse, GLS, G-Modell oder auch die AMG-Versionen wirken einem CO2-Ausstoß von 95 Gramm im Flottendurchschnitt entgegen. Zudem ist Mercedes mit der Aufarbeitung der Dieselproblematik noch nicht so weit und muss obendrein weitere Rückstellungen bilden: Das Kraftfahrt-Bundesamt wirft der Marke vor, ebenfalls eine Prüfstandserkennung – also eine unlautere Software – aufgespielt zu haben. Bleibt zu hoffen, dass die Schwaben rechtzeitig die Kurve kriegen, denn der Wettbewerb tobt so heftig wie nie.

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