AUTO ZEITUNG Classic Cars 07/2018: Vorschau Die Themen der neuen Classic Cars

von Volker Koerdt 06.06.2018

Diese Themen erwarten Sie ab dem 06. Juni unter anderem in der neuen AUTO ZEITUNG Classic Cars 07/2018: 50 Jahre Ford RS, mit dem Brezelkäfer in Bonn, drei Volks-Kombis der 80er und drei Sportwagen von Toyota​, dazu viele Vergleiche und Tests.

Blicken wir zurück ins Jahr 1968. Politisch waren die Monate geprägt von weltweiten Studentenunruhen, Aufbegehren und gesellschaftlichen Veränderungen. Im automobilen Deutschland aber war damals alles noch in bester Ordnung. An SUV dachte noch keiner – meist waren brave und dankbare Familienlimousinen gefragt, und der Käfer führte die Hitliste der begehrtesten Autos an. Der Gesamtmarkt Deutschland lag in puncto Zulassungen noch bei 1,425 Mio. Autos (2017 3.441.262 Mio.). Marken wie Simca verkauften immerhin noch über 40.000 Autos und lagen nicht einmal so weit weg von BMW (etwas über 60.000), die gerade erst durchstarteten. Ford war damals mit stolzen 190.964 zugelassenen Fahrzeugen schon eine Macht, man duellierte sich heftig mit Opel. Der ewige Rivale baute noch Luxuslimousinen wie Kapitän, Admiral und Diplomat und hatte bereits 1967 das Rallye Kadett Coupé F im Programm – mit schon schnellen 90 PS. Die Ford-Bosse wollten sich von General Motors nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und konterten 1968 mit einer Großoffensive und gleich drei RS-Modellen: 15M RS, 17M RS und 20M RS.

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Große Themen-Vielfalt in der Classic Cars 07/2018

Es wurde der Startschuss zu einer sportlichen Submarke von Ford Europa, die jetzt 50-jähriges Jubiläum feiert. Die RS-Modelle waren immer das Salz in der Suppe in einer oft biederen Hausmannskost. Kein Volumenhersteller kann über eine so lange Tradition seiner sportlichen Modelle mit gleicher Namensgebung zurückblicken. Opel hat das Label für seine Sportversionen immer wieder geändert. Sie hießen mal GSi, mal OPC – und heute wieder GSi. Nur die Marke VW, deren GTI-Modelle aber deutlich später kamen, hat – ähnlich wie Ford – das sportliche Image einer Volumenmarke mit seinen Sportmodellen so konsequent aufgebaut. Was anfänglich noch mit fast verschämter Mehrleistung begann, gipfelte bei Ford im Capri RS 2600 erstmals in einem ernst zu nehmenden Sportwagen mit 150 PS in der Basis, der auch große Motorsport-Erfolge errang. Für eilige Familienväter war der Sierra Cosworth Ende der 80er dank Turbo und einer Literleistung von mehr als 100 PS das Nonplusultra. Die Fahrzeuge sind inzwischen Klassiker, die mitunter ihren Preis haben: So kostet ein top gepflegter Capri RS heute deutlich über 60.000 Euro. RS steht bei Ford aber nicht nur für Historie, sondern bei den letzten Focus-Generationen auch für moderne Technik, spitzen Fahrwerke, Allrad und Fahrdynamik auf höchstem Niveau sowie Leistungen von 350 PS. Nicht zuletzt dank der RS-Modelle und des inzwischen auch offiziell in Deutschland vertriebenen Mustang ist das Image von Ford wieder deutlich sportlicher geworden. Wir schauen in unserer RS-Story noch einmal zurück. Viel Spaß dabei! 

 

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