AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020: Vorschau Die Themen der neuen Classic Cars

von Volker Koerdt 05.08.2020

Die Themen der AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020: Der VW K70 feiert mit zwei Konkurrenten seinen 50. Geburtstag, zwei Exoten mit V8 treffen aufeinander und wir klären, was beim Golf-Cabriolet-Kauf zu beachten ist. Weitere Highlights: Wir fahren den Lamborghini LM002 von Tina Turner, zeigen das legendäre Chevy Bel Air Convertible und vergleichen 18 Oldtimer-Versicherungen. Dazu zahlreiche Vergleiche & aktuelle Notierungen!

Die neue AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020 ist da: Das Schicksal meinte es nicht gut mit dem K70. Zwar war er der erste VW mit Frontantrieb, Wasserkühlung und einem Reihenmotor vorn – und doch klebte die VW-Kundschaft allem Fortschritt zum Trotz an Bewährtem. Der K70 blieb bei den VW-Händlern und Kunden immer das ungeliebte Kind. Einen größeren Erfolg verhinderten vor allem auch Vorurteile, denn der K70 war eine NSU-Entwicklung. Das Image von NSU war in Sachen Qualität angeschlagen und nicht das beste. Die häufigen Motorschäden des Ro 80 – auch wenn der Wankel ein völlig anderes Aggregat war – und die Tatsache, dass manche NSU TT-Modelle gern mal brannten, war den VW-Kunden suspekt. Der Slogan des Käfer "Er läuft und läuft und läuft" war wie in Stein gemeißelt. Die Käufer hatten seinerzeit noch weniger Geld, Reparaturen waren gefürchteter als heute. Schließlich gab es keine langjährigen Garantien. Dabei besaß der K70 auch im Vergleich mit 1500er und 1600er oder den 411-Modellen Vorteile: Das Platzangebot war riesig, der Kofferraum fasste 585 Liter, die Übersicht war deutlich besser, und es gab endlich eine richtige Heizung – Käfer-Fahrer wissen, wovon ich rede. Der Käfer wird übrigens in der neuen AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020 im Zuge des Versicherungsvergleichs auf Seite 128 thematisiert. AUTO ZEITUNG Classic Cars als ePaper lesen

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Große Themen-Vielfalt in der AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020

Noch mehr Themen in der AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020: Vor allem das Fahrwerk des K70 galt damals als fortschrittlich. NSU baute das Modell mit McPherson-Federbeinen und Dreiecksquerlenkern, hinten sorgte eine Schräglenkerhinterachse mit Hilfsrahmen für Fahrstabilität. Teleskopstoßdämpfer mit Schraubenfedern hinten führten dazu, dass das Auto der Konkurrenz vielfach überlegen war. Das Fahrwerk war aber sehr auf Komfort ausgelegt und dadurch weich gefedert. Der K70 animierte so wenig zu sportlicher Fahrweise, da er eine recht starke Seitenneigung aufbaute und auch deutlich zum Untersteuern neigte. Kritisiert wurden die K70-Modelle vor allem wegen ihres angeblich hohen Verbrauchs – zwischen zehn und zwölf Litern sowohl für die 75- als auch für die 90-PS-Version waren die Regel. Die Typ 4- Modelle und die 50-PS-Käfer-Motoren waren allerdings alles andere als sparsam. Hier konnte noch deutlich mehr durch die Vergaser fließen. Allerdings kämpften die K70 mit zunehmendem Alter öfter mit Rost, was beim Käfer in der Tat kein Thema war und auch bei den Typ 4-Modellen weniger auftrat. Zudem war der kantige Fronttriebler teurer als die Konkurrenz: In der L-Ausführung kostete er 1971 knapp 10.000 Mark. In der fünfjährigen Produktionszeit von 1970 bis 1975 wurden 211.127 Fahrzeuge produziert. Vom Typ 4 verkaufte VW in sechs Jahren immerhin über 367.000 Exemplare. Zu allem Überfluss bekam der K70 dann durch den Audi 100 noch Konkurrenz im eigenen Hause, dessen Design bei vielen Käufern besser ankam. Wie sich das seltene LS-Modell im Vergleich mit BMW 1800 TI und Fiat 125 S schlägt, lesen Sie ab Seite 10 in der neuen AUTO ZEITUNG Classic Cars 09/2020.

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