AUTO ZEITUNG Classic Cars 10/21: Vorschau Die Themen der neuen Classic Cars

von Volker Koerdt 01.09.2021

Die Themen der AUTO ZEITUNG Classic Cars 10/2021: Wir vergleichen drei Sportlimousinen der frühen 70er. Dazu zeigen wir den Dodge Dart aus der US-Kultserie "Mannix", zwei staatstragende Mercedes, und fünf coole Oberklasse-Limousinen in der Kaufberatung. Weiteres Highlight: zwei seltene "Opel"-Klassiker. Dazu zahlreiche Vergleiche und aktuelle Notierungen!

Die neue AUTO ZEITUNG Classic Cars 10/2021 ist da: Trotz Familienkutschen wie dem R16, Studentenfutter wie dem R4 und Raumschiffen wie dem Espace hatte Renault immer sportliche Fahrzeuge im Angebot. Meist motiviert durch den Motorsport, schließlich können die Franzosen auf ihr Engagement in der Formel 1 stolz sein: Sie gewannen mit ihren Motoren zwischen 1992 und 2013 insgesamt neun Fahrerweltmeisterschaften. Und so begann auch die Geschichte von Gordini und Renault durch ein Motorsportprojekt. 1957 erhielt Amédée Gordini von Renault den Auftrag, auf Basis der Dauphine ein Rallye-Auto zu entwickeln. In Frankreich brachte es schüchterne 40 PS auf die Straße, in Deutschland wegen der günstigeren Versicherungseinstufung sogar nur 36 PS. Damit schaffte der kleine Heckmotor-Gallier 125 km/h Spitze. Sportlich war das beileibe nicht – ich weiß, wovon ich spreche, der Renault war mein erstes Auto. Auch die Caravelle Gordini mit 40 PS und abenteuerlichem Fahrverhalten wegen der hinteren Pendelachse kam über den Status eines Blenders nie hinaus. Richtig ernst machte Gordini erst ab 1964 mit dem R8. Die nur knapp 800 Kilo schwere Heckmotor-Limousine leistete 86 PS aus 1100 Kubikzentimetern und rannte 170 km/h schnell. Das war damals ein Wort. Zum stärkeren Motor (88 PS) kam 1967 sogar schon ein Fünfgang-Getriebe. AUTO ZEITUNG Classic Cars als ePaper lesen

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Große Themen-Vielfalt in der AUTO ZEITUNG Classic Cars 10/2021

Noch mehr Themen in der neuen AUTO ZEITUNG Classic Cars 10/2021: Der von uns in dieser Ausgabe gefahrene R12 Gordini war, als er 1970 sein Debüt feierte, eine der schnellsten Mittelklasselimousinen. Mit einer Leistung von 113 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h war er sogar so schnell wie ein Porsche 912 und seinerzeit vielen anderen weit voraus. Ein vergleichbarer Audi 80 GT/E kam erst fünf Jahre später und lag in den Fahrleistungen sogar noch leicht dahinter. Schade nur, dass es von dem agilen R12 Gordini kaum noch original erhaltene Exemplare gibt. Die meisten sind verbastelt oder weggerostet. R8 und R12 waren die Meisterstücke von Gordini, der 1899 in der Nähe von Bologna geboren wurde. Nachdem er in den 20er-Jahren nach Frankreich ausgewandert war, spezialisierte er sich zunächst auf das Tuning von Fiat Automobilen, und auch Simca half er auf die Sprünge. In dieser Zeit erwarb er sich den Spitznamen "Der Hexer", weil er aus allen Motoren die maximale Mehrleistung herausholte. 1979 verstarb Gordini. Daher bekam er zum Glück nicht mehr mit, was Renault ab 2010 mit seinem Markennamen machte. So wurden die vermeintlichen Sportausführungen von Twingo, Clio und Wind mit seinem Namen gebrandet – was Renault zum Schluss mit der Marke Gordini machte, war auf jeden Fall kein Hexenwerk.

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