Audi Q3 Sportback (2019): Motor & Ausstattung Der Q3 wird zum SUV-Coupé

von Caspar Winkelmann 24.07.2019

Mit dem Audi Q3 Sportback schließen die Ingolstädter ab 2019 eine weitere Lücke in ihrem SUV-Programm. In der Silhouette an der Studie TT offroad concept angelehnt, soll der ehemals als Q4 betitelte Q3-Bruder mit umfangreicher Ausstattung und digitalem Interieur punkten.

Weil das SUV-Segment boomt und sich auch Nischenmodelle immer größerer Beliebtheit erfreuen, wird mit dem Audi Q3 Sportback im Herbst 2019 die Modellpalette der Ingolstädter um ein weiteres Modell erweitert. Das viertürige SUV-Coupé soll Kunden ansprechen, die ein Premium-SUV mit kompakten Außenabmessungen suchen, denen der normale Q3 aber zu gewöhnlich ist. Optisch grenzt sich der Sportback deshalb deutlich ab und wirkt eine ganze Ecke dynamischer. An der Front sorgen der markentypische Singleframe-Kühlergrill in Achteckform sowie die serienmäßigen LED-Scheinwerfer für einen selbstbewussten Auftritt – das kennen wir bereits vom Q3. In der Seiten- und Heckansicht setzt der Sportback mit seiner coupéhaft abfallenden Dachlinie und der stark geneigten Heckscheibe jedoch ganz eigene Akzente. Zudem sollen die stark ausgestellten hinteren Radhäuser den bei einigen Motorisierungen obligatorischen quattro-Allradantrieb betonen. Der Audi Q3 Sportback (2019) verfügt stets serienmäßig über LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, auf Wunsch sind die Scheinwerfer in Matrix-LED-Technik ausgeführt. Für weitere optische Highlights sorgen elf Außenfarben, Karosserieteile in Kontrastfarbe sowie bis zu 20 Zoll große Leichtmetallräder. Mehr zum Thema: Audi spendiert dem Q7 ein Facelift

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Audi Q3 Sportback (2019) im Video:

 
 

Ausstattung: Audi Q3 Sportback (2019) mit digitalem Interieur

Während das Laderaumvolumen mit 530 bis 1400 Litern beim Audi Q3 Sportback (2019) knapper ausfällt als beim normalen Q3 (675 bis 1525 Liter), gibt es bei der Cockpit-Architektur keine Unterschiede: Digitale Tachoninstrumente gehören zum Serienstandard, Dreh- und Angelpunkt ist ein hochauflösender Zentralbildschirm mit berührungsempfindlicher Oberfläche. Die optionale MMI Navigation plus stellt dank fest installierter, LTE-fähiger SIMKarte diverse Online-Funktionen zur Verfügung, und die Car-to-XDienste ermöglichen es, dass Audi-Modelle der neuesten Generation miteinander kommunizieren sowie etwa vor Gefahrensituationen warnen können. Abseits von Bits und Bytes soll der Audi Q3 Sportback (2019) aber auch ein stimmiges analoges Fahrerlebnis bieten, das im Vergleich mit den anderen Q3-Modellen eine Ecke sportiver ausfallen soll. Serienmäßig ist eine sogenannte Progressivlenkung an Bord, die eine variable Lenkübersetzung bietet. Aufpreisfrei fährt der Ingolstädter mit strafferem Sportfahrwerk vor, optional sind adaptive Dämpfer erhältlich. Mehr zum Thema: Q3, Karoq und Tiguan im Vergleich

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Bekannte Motoren im Audi Q3 Sportback (2019)

Die Motorenpalette des Audi Q3 Sportback (2019) hält keine Überraschungen bereit: Der bekannte Zweiliter-Turbodiesel leistet 150 oder 190 PS, während es der Zweiliter-Turbobenziner auf 190 und 230 PS bringt. Der 1,5-Liter-Einstiegsbenziner kommt etwas später auf den Markt, verfügt stets über Zylinderabschaltung – und in Verbindung mit Doppelkupplungsgetriebe auch über einen Riemen-Starter-Generator sowie 48-Volt-Technik. Die Preise für den Audi Q3 Sportback (2019) sind noch nicht bekannt – Coupé-Form und umfangreiche Ausstattung wird sich Audi jedoch gut bezahlen lassen. Den normalen Q3 gibt es mit Einstiegsbenziner ohne Mild-Hybrid-Technik derzeit ab 34.400 Euro. Mehr zum Thema: Audi SQ7 setzt weiterhin auf 435 PS

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