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Neuer Audi Q3 Sportback (2019): Erste Testfahrt So fährt sich der Q3 Sportback

von Caspar Winkelmann 30.08.2019

Ein Jahr nach der Einführung der zweiten Q3-Generation bringt Audi ein besonders sportlich gestyltes Derivat: den Audi Q3 Sportback (2019). So lief die erste Testfahrt!

Mit dem neuen Audi Q3 Sportback (2019), von dem wir uns bei einer ersten Testfahrt bereits ein Bild machen konnten, rollt die SUV-Welle auch bei den Ingolstädtern unaufhaltsam immer weiter. Die sind mit ihren Q-Modellen inzwischen sehr breit aufgestellt und haben vom stadttauglichen Einstiegsmodell bis zum luxuriösen Oberklasse-SUV alles im Portfolio. Das dynamisch gezeichnete Kompakt-SUV soll nun all jene Käufer ansprechen, denen ein normaler Q3 zu brav ist und die mehr Wert auf ein extravagantes Design als auf das maximale Kofferraumvolumen legen. Optisch hinterlässt der Sportback einen bleibenden Eindruck: Bereits die A-Säulen stehen etwas flacher als beim Standard-Q3, die Dachlinie fällt deutlich früher ab, und die D-Säulen sind filigraner gezeichnet. Insgesamt wirkt der Sportback gestreckter, obwohl er tatsächlich nur 16 Millimeter länger ist. Der coupéhafte Dachschwung geht zwar zulasten des Raumangebots, doch Platzmangel herrscht auch im neuen Audi Q3 Sportback (2019) nicht: Die fehlenden Zentimeter Kopffreiheit im Fond machen sich erst bei Passagieren mit über 1,85 Meter Körpergröße bemerkbar. Und der Laderaum bietet mit 530 bis 1400 Litern ein klassenübliches Volumen, auch wenn der herkömmliche Q3 etwas mehr Gepäck fasst (530 bis 1525 Liter). Mehr zum Thema: Q3 fordert die Konkurrenz heraus

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Audi Q3 Sportback (2019) im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit dem neuen Audi Q3 Sportback (2019)

Das Cockpit-Layout des neuen Audi Q3 Sportback (2019) ist identisch mit dem des Standard-Q3 und folgt dem aktuellen Stil des Hauses mit hochauflösenden Digital-Instrumenten sowie zentralem Touchscreen. Neu ist der in das MMI-System integrierte Sprachassistent Amazon Alexa, der bis zu 80.000 Funktionen bereithält und etwa beim Online-Shopping oder bei der Steuerung von Smart-Home-Funktionen mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch der im ungarischen Györ gefertigte Q3 überzeugt auch mit ganz klassischen (Auto-)Tugenden: Die Verarbeitung fällt markentypisch präzise aus, allerdings könnten sich manche Kunststoffoberflächen hochwertiger anfühlen. Nichts zu meckern gibt es an den optionalen Sportsitzen, die einen guten Kompromiss aus sportiver Konturierung und kommoder Polsterung finden. Ohne Mehrpreis fährt das SUV-Coupé mit Sportfahrwerk, vier verschiedenen Fahrmodi sowie variabel übersetzter Progressiv-Lenkung vor. Zudem verfügt unser Testwagen über 19 Zoll große Räder mit sportiver Bereifung. Und so fegt der neue Audi Q3 Sportback (2019) ebenso stabil wie leichtfüßig über kurvenreiche Landstraßen. Bei der Abstimmung des ESP waren die Entwickler jedoch etwas übereifrig, denn die Regelsysteme schieben dem Ehrgeiz des Fahrers in engen Kehren früh und nachdrücklich einen Riegel vor. Das Fahrwerk findet eine gelungene  Balance zwischen Sportlichkeit sowie Komfort und federt trotz straffer Grundabstimmung selbst auf von Frostaufbrüchen übersäten Fahrbahnen manierlich. 

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Neuer Audi Q3 Sportback (2019) mit 1,5-Liter-Turbobenziner

Eine Premiere feiert im neuen Audi Q3 Sportback (2019) der bekannte 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 PS, der nun Unterstützung von einem 48-Volt-Bordnetz samt Riemen-Starter-Generator erhält. Das System unterstützt den Verbrennungsmotor etwa beim Anfahren. Das steigert die Effizienz, sorgt aber auch für ein spontanes Ansprechverhalten beim Ampelstart, denn die E-Maschine liefert kurzzeitig per Boost-Funktion 50 zusätzliche Newtonmeter. Bestellbar ist der neue Audi Q3 Sportback (2019) ab sofort, zum Marktstart im Oktober wird der 35 TFSI zunächst ohne 48-Volt-Technik ab 36.000 Euro erhältlich sein. Den Mild-Hybrid schiebt Audi etwas später dann nach. Die drei übrigen Motoren – zwei Turbodiesel mit 150 und 190 PS und ein Turbobenziner mit 230 PS – kennt man bereits aus dem normalen Q3. 

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von Caspar Winkelmann von Caspar Winkelmann
Unser Fazit

Mit dem neuen Audi Q3 Sportback (2019) erweitern die Ingolstädter ihr SUV-Portfolio um ein echtes Designerstück, das dennoch genug Praxisnutzen bietet. Das moderne Multimedia überzeugt bei der ersten Testfahrt ebenso wie die sportive Fahrwerksabstimmung. Der Sportback ist aber gut 1500 Euro teurer als ein identisch motorisierter Standard-Q3.

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