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Formel 1 Singapur 2012: Sebastian Vettel siegt beim Nachtrennen

Vettel gewinnt unter Sternenhimmel

 Sebastian Vettel hat nach starken Trainingsdurchgängen den Sieg beim Großen Preis von Singapur geholt. Der amtierende Weltmeister verwies Jenson Button im McLaren und WM-Tabellenführer Fernando Alonso im Ferrari

Sebastian Vettel ist beim Großen Preis von Singapur aus der zweiten Reihe gestartet. Der Deutsche schob sich direkt nach dem Start schon von Platz drei auf Position zwei nach vorn und setzte sich hinter dem Spitzenreiter Lewis Hamilton im McLaren fest.

Formel 1 Singapur 2012: Vettel profitiert von Defekten und Unfällen

Hamilton hatte sich am Samstag die Poleposition mit deutlichem Abstand auf seine Verfolger gesichert und beherrschte auch am Sonntagabend bei der Formel 1 in Singapur 2012 das Renngeschehen vom Start weg. Nach gut einem Drittel des Rennens musste der McLaren-Pilot seinen Boliden jedoch am Streckenrand mit technischem Defekt abstellen. Die Diagnose: Getriebeschaden.

Der Profiteur war Sebastian Vettel. Der zweifache Formel-1-Weltmeister übernahm die Führung und fuhr ein fehlerfreies Rennen ungefährdet zu Ende. Für den Deutschen ist es der zweite Sieg unter dem Sternenhimmel in der südostasiatischen Metropole in Folge. Der Glücksbringer in diesem Jahr: Ein extravaganter Helm von Sebastian Vettel, der mit funkelnden LEDs die Atmosphäre des Nachtrennens nochmals unterstützte.

Wie bereits in den vergangenen Jahren bei der Formel 1 in Singapur war der Grand-Prix in den Häuserschluchten der Stadt geprägt von zahlreichen Kollisionen. Zwei Safetycarphasen ließen das Feld eng zusammenrücken. Hinter Vettel kam Jenson Button im zweiten McLaren ins Ziel. Auf Rang drei landete Ferrari-Fahrer Fernando Alonso.

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Paul di Resta (Force India), Nico Rosberg (Mercedes) und Kimi Räikkönen (Lotus) fuhren auf die Positionen vier bis sechs. Romain Grosjean (Lotus), Felipe Massa (Ferrari) und Daniel Riccardio (Toro Rosso) holten die Plätze sieben, acht und neun. Vettels Red-Bull-Teamgefährte Mark Webber komplettierte die besten Zehn.
Christoph Kragenings