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Der Leidensweg von Opel war lang, doch seit der Einführung des frechen wie vielseitigen Kleinwagens Adam herrscht in Rüsselsheim wieder Aufbruchsstimmung. Vorbei die Zeit, in denen Entlassungswellen und Werkschließungen wie in Bochum die einzigen Schlagzeilen waren, mit denen Opel von sich reden machte. Stattdessen ist es gelungen, das angeschlagene Image der Traditionsmarke mit frechen Modellen wie dem 2012 eingeführten Mokka oder der inzwischen dritten Zafira-Generation weiter aufzupeppen. Die Frischzellenkur des GM-Tochterunternehmens zeigt Wirkung. Schon 2016 will der Hersteller wieder schwarze Zahlen schreiben. Damit das auch so bleibt, belässt man es nicht bei der gerade erneuerten Modelpalette, sondern plant bereits die Zukunft.

Der neue Astra K als Hoffnungsträger

Der Ausbau des SUV- und Crossover-Segments ist als nächstes ins Auge gefasst, ebenso wie die Konzeption von Spaßmachern im Stile des gelungenen Cabrios Cascada. Auch Klassiker feiern ihr Comeback. Der neue Opel Astra K will die Mittelklasse aufmischen und mit LED-Martixlicht aus dem Luxussegment ein technologisches Statement setzen. Insgesamt 27 neue und aufgehübschte Modelle sollen bis 2018 noch auf den Markt kommen, darunter der Kleinwagen Karl, der 2015 in Genf der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Gemeinsam mit Adam und Corsa würde Opel dann wieder das jüngste Sortiment der Branche stellen.