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McLaren

Seit 1994 werden unter dem Label McLaren Automobiles auch Sportwagen für den Straßenverkehr verkauft. Das erste straßenzugelassene Modell des aus dem Formel-1-Team hervorgehenden Sportwagenbauers war der McLaren F1. Der Wagen besitzt gleich mehrere Besonderheiten: Der F1 ist das erste Serienfahrzeug mit einer aus Carbon gefertigten Karosserie. Daneben ist der McLaren einer der wenigen Supersportwagen mit drei Sitzplätzen. Der Fahrer sitzt dabei Mittig im Cockpit, Mitfahrer links und rechts hinter dem Fahrer. Bis 1997 verließen insgesamt 72 straßenzugelassene Exemplare des bis zu 680 PS starken Supersportlers die Produktionshallen. 2003 folgte der Mercedes-Benz SLR McLaren. Der auf 3500 Exemplare limitierte Benz rollte noch bis 2009 im englischen Woking vom Band. Mit den 2010er Jahren begann die britische Motorsportschmiede damit, ihre Produktpalette zu erweitern. Aktuell führen die Briten drei Modellreihen im Programm. Spitzenmodell ist der P1. Der Supersportwagen verwendet denselben 3,8-Liter-V8-Motor wie die anderen aktuellen Modelle. Der McLaren unterscheidet sich jedoch in der Aufladung und diverser Modifikationen von den Aggregaten seiner Markenbrüder. Zwei Turbos entlocken dem überarbeiteten Achtzylinder 737 PS. Zusätzlich wird der P1 von einem Elektromotor unterstützt. Der McLaren P1 kann als Plug-In-Hybrid auch an der Steckdose aufgeladen werden. Insgesamt leistet das System so 916 PS. Das Fahrwerk ist für die Rennstrecke optimiert worden und verwendet aktuelle Technik aus der Formel 1. Der auf 375 Einheiten limitierte McLaren ist allerdings schon für 1,1 Millionen Euro pro Wagen ausverkauft und wird nun nur noch für Kunden produziert. Unterhalb des Supersportwagens sind der 650S und der 570S angesiedelt.

Der McLaren 570 S ist das neue Einstiegsmodell

Der McLaren 650S ersetzte den MP4-12C, auf dem der Supersportwagen P1 basiert. Der 650S verfügt, wie der Name andeutet, 650 PS. Wie im McLaren P1 wird auch hier der Biturbo-3,8-Liter-V8-Motor hinter den Sitzen eingebaut. Das Coupé verfügt über Flügeltüren, welche im 90-Grad-Winkel nach oben geklappt werden können. Diese fallen beim 650S Spider weg. Von der Motorleistung unterscheiden sich die beiden Karosserieformen allerdings nicht. 2015 debütierte auf dem Genfer Autosalon der um 25 PS stärkere McLaren 675LT. Neben hinzugefügter Leistung wurde das Gewicht des Coupés gegenüber des 650S verringert und mehr Aerodynamik verbessert. Wie schon der McLaren P1 ist auch die Produktion des 675LT limitiert. Der bereits ausverkaufte McLaren rollt exakt 500 Mal vom Band in Woking. Um den Einstieg in die McLaren-Welt zu vereinfachen, wurde dem 650S 2015 der kleinere 570S zur Seite gestellt. Das V8-betriebene Coupé ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt und leistet gedrosselte 570 PS. Das Fahrwerk ist deutlich stärker auf Komfort getrimmt als bei den leistungsstärkeren Brüdern. Ein Hauptgegner des 570S dürfte definitiv aus Zuffenhausen kommen. Um mit der Vielseitigen Konkurrenz mithalten zu können, wird auch dem McLaren 570S bis 2017 ein Roadster zur Seite gestellt.

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