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Formel 1: Pastor Maldonado hört auf

Crash-Pilot Maldonado ist raus

Pastor Maldonado, als einer der unbeliebtesten Fahrer der Formel verschrien, hört auf. Seinen Vertrag bei Lotus wird der Venezolaner nicht erfüllen. McLarens früherer Ersatzfahrer Kevin Magnussen beerbt ihn.

Der Formel-1-Fahrer Pastor Rafael Maldonado Motta, besser als Pastor Maldonado bekannt, hört auf. Wie er bekannt gab, wird der Venezolaner seinen Vertrag beim Rennstall Lotus nicht erfüllen. Als Grund werden wirtschaftliche Schwierigkeiten seines Sponsors Petróleos de Venezuela ausgemacht. Sowieso eilte Maldonado der Ruf voraus, nur durch die Unterstützung des Ölkonzerns, und weniger wegen seines Talents in die Formel 1 gekommen zu sein. Sein ausbleibender Erfolg, garniert mit zahlreichen Sperenzien und Crashs, spielt den Kritikern in die Karten. 2011 bis 2013 Fahrer bei Williams, machte Maldonado 2012 durch einen Unfall mit Lewis Hamilton im Duell um Platz drei von sich reden. Hamilton schied aus, Maldonado kam noch auf den zehnten Platz – wurde aber nachträglich noch mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Nur ein Rennen später war Maldonado in Großbritannien in einem Crash mit Sergio Pérez verwickelt und wurde daraufhin verwarnt.

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Maldonado errang nur einen Sieg in 95 Läufen

Mit nur einem Sieg – beim Großen Preis von Spanien 2012 – wechselte Maldonado 2013 zu Lotus. Auch dort von Sponsor Petróleos de Venezuela unterstützt, wurde die Bilanz von Maldonado jedoch auch nicht besser. Insgesamt errang Maldonado bei 95 Formel-1-Läufen nur 76 WM-Punkte und einen einzigen Sieg. Bei allen negativen Schlagzeilen ist Maldonado aber immerhin der erste Venezolaner, der je eine Formel-1-Pole-Position erzielte. Nachfolger in dessen Lotus-Cockpit wird verschiedenen Medienberichten zufolge der Däne Kevin Magnussen, der am Mittwoch, 3. Februar 2016, bei der Team-Präsentation offiziell vorgestellt werden soll.

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Alexander Koch