Audi RS 5: Fünf spannende Fakten zum 2026er-Modell
Der Audi RS 5 ist in vielerlei Hinsicht der Erste seiner Art – und macht vieles anders als seine Vorgänger. Wir haben fünf spannende Fakten zum neuen Mittelklasse-Sportler!
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
Der Audi RS 5 soll ab 2026 die sportliche Mittelklasse aufmischen und gegen Größen wie den BMW M3 (Touring) oder den Mercedes-AMG C 63 (T-Modell) antreten. Dafür hat Audi dem Sportler einen gänzlich neuen Antrieb kredenzt, um die Konkurrenz künftig in Zaum zu halten. Mit seinem Plug-in-Hybrid ist er zum Beispiel der erste seiner Art – zumindest im Audi-Universum. Diese und weitere spannende oder skurrile Fakten haben wir hier in diesem Artikel aufbereitet. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!
Der Audi A5 und S5 Avant (2024) im Video

Der Audi RS 5 (2026) ist der legitime Nachfolger des Audi RS 4
2023 hat Audi die Autowelt verwirrt: Im Zuge einer Nomenklaturänderung sollten alle Verbrenner-Modelle künftig mit ungeraden Zahlen erscheinen, während gerade Zahlen den elektrisch betriebenen Fahrzeugen vorbehalten sein sollten. Aus dem A4 wurde dann der A5, aus dem A6 sollte der A7 werden. Anders dagegen der Audi A3, der als Verbrenner seine ungerade Zahl schließlich behalten hätte.
Fans der Marke und die (potenzielle) Kundschaft hat das wenig überraschend ziemlich verwirrt, die Änderung kam nicht gut an. Also beschloss der Hersteller Anfang 2025, diese neue Nomenklatur rückgängig zu machen. Der Haken: In der Zwischenzeit debütierte der neue Audi A4 mit der damals noch aktuellen „neuen“ Nomenklatur als Audi A5. Um weitere Verwirrungen zu vermeiden, behält der A5 vorerst auch seinen Namen bei.
Dementsprechend trägt die RS-Variante auch den Namen RS 5, ob wohl es sich hier modellhistorisch gesehen, um einen Audi A4 beziehungsweise RS 4 handelt. Womöglich schon mit einem Facelift könnte der A5 zu seinem angestammten Namen zurückkehren, wie Audi-Chef Döllner bereits angedeutet hat.
Erster Plug-in-Hybridsportler bei Audi RS
Mit dem Audi RS 5 debütiert nicht nur eines der stärksten Modelle in der Geschichte von Audi RS, sondern auch der erste Straßensportler mit Plug-in-Hybridtechnik. Der 510 PS (375 kW) starke 2,9-l-V6 wird nämlich von einem Elektromotor mit 130 kW (177 PS) unterstützt. Die Energie bezieht der E-Motor aus einer 22 kWh großen Batterie, die unter dem Kofferraumboden platziert ist. Geladen wird mit 11 kW (AC), was eine Ladezeit von rund 2,5 h bis 100 Prozent zur Folge hat.
Höchstes Gewicht und kleinster Kofferraum im Konkurrenzfeld
Die Hybridtechnik sorgt zwar für beachtliche Fahrwerte, allerdings bringt sie auch viel Gewicht mit. So wiegt der Audi RS 5 als Limousine 2355 kg, der Avant genannte Kombi bringt sogar 2370 Kg auf die Waage. Die Konkurrenz in Form des BMW M3 (Touring) und Mercedes-AMG C 63 (T-Modell) wirkt dagegen schon fast wie ein Leichtgewicht: Der Bayer wiegt rund 1800 kg (Limousine; Touring: 1940 kg), während der Stuttgarter knapp über zwei Tonnen wiegt, als T-Modell über 2,1 t. Das sind immer noch 200 kg weniger als der RS 5 auf den Rippen trägt.
Eine weitere Kehrseite der Medaille ist die Alltagstauglichkeit, genauer der Kofferraum. Da Audi die Batterie unter dem Kofferraumboden unterbringt, sinkt das Ladevolumen des RS 5 Avant auf 361 bis 1302 l. Der BMW fasst dagegen 500 bis 1500 l, Mercedes-AMG kontert mit 490 bis 1510 l beim C 63 T-Modell.
So stark wie ein Lamborghini Murcièlago LP 640-4 (2006) & stärker als ein Audi RS 6
Mit seinen 639 PS (470 kW) Systemleistung ist der Audi RS 5 ein wahres Kraftpaket und überflügelt damit sogar den großen Bruder, den Audi RS 6, der 2025 ausgelaufen ist. Er leistete in seiner Basis 600, als Performance sogar 630 PS (441 und 463 kW). Vor zwanzig Jahren waren solche Leistungsregionen nur der automobilen Elite in Form von gestandenen Supersportlern vorbehalten.
Der Lamborghini Murcièlago LP 640-4 (2006) etwa holt 640 PS (471 kW) aus seinem 6,5 l großen V12 heraus. Auch geradeaus muss sich der Italiener sputen. Mit 3,4 s von null auf 100 kann er den Audi RS 5 (3,6 s) nicht wirklich abschütteln. Erst bei hohen Tempi zieht der Lambo dann davon, da er bis 340 km/h rennen darf, während der Audi spätestens bei 285 km/h vom elektronischen Begrenzer eingedämmt wird.
Knapp 20 Prozent Preissprung: Rund 20.000 Euro Aufpreis zum Vorgänger
Dass der Audi RS 5 nicht billig wird, dürfte auf der Hand liegen. Doch mit so einem happigen Preissprung haben selbst wir von der AUTO ZEITUNG nicht gerechnet. Der Vorgänger – noch unter dem Namen Audi RS 4 und ausschließlich als Avant erhältlich – war gegen Ende seiner Lebzeit zu Preisen ab 87.500 Euro bestellbar. Der heutige RS 5 startet im ersten Quartal 2026 mit mindestens 106.200 Euro für die Limousine. Vergleichen wir Avant gegen Avant stehen sogar mindestens 107.850 Euro auf dem Papier. Das ist ein Preissprung von rund 20.000 Euro, was selbst in dieser Klasse kein Katzensprung mehr ist. Dafür kriegen die zukünftigen Audi RS 5-Eigner:innen aber auch einiges geboten.








