The Grand Tour (2019): Dritte Staffel (Update!) Dritte Staffel gestartet

von Alexander Koch 23.01.2019
Inhalt
  1. Dritte Staffel "The Grand Tour" ab Januar 2019
  2. Videospiel zur dritten Staffel "The Grand Tour"
  3. Zweite "GT"-Staffel mit zig Rückschlägen
  4. Änderungen zur zweiten "GT"-Staffel
  5. Erste Staffel von "The Grand Tour"
  6. James May denkt über Karriereende nach

Die dritte Staffel von "The Grand Tour" mit Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond ist ab dem 18. Januar 2019 auf Amazon Prime online. Auch eine vierte Staffel – dann ohne Zelt – ist mittlerweile bestätigt. Wir haben alle Informationen, auch zu erster und zweiter Staffel!

Das Warten auf "The Grand Tour" (2019) hat ein Ende: Seit dem 18. Januar 2019 ist die erste Folge der dritten "GT"-Staffel auf Amazon Prime zu sehen. Ein Teaser vorab auf Youtube stimmte schon auf die neuen Folgen ein. In dem fast zweiminütigen Clip machen die drei Briten Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond mit allerlei Hochgeschwindigkeitssequenzen neugierig, ohne aber allzu viel über den Inhalt der dritten Staffel zu verraten. Fest steht, für eine sicherlich erneut spektakuläre wie amüsante Ausfahrt durch die Wildnis schnappt sich das Trio zwei Pickups und einen Fiat Panda, die im Laufe der Reise natürlich nicht serienmäßig bleiben. Außerdem spielen Clarkson, May und Hammond mit dem Lamborghini-SUV Urus und einem Porsche 911 auf einem zugefrorenem See und treiben Schabernack mit einer Mercedes X-Klasse. In der ersten Folge vergleicht das Moderatoren-Trio die drei Muscle-Cars Dodge Challenger, Chevrolet Camaro und Ford Mustang miteinander. Alle drei Fahrzeuge driften als hochgezüchtete Tuning-Versionen durch Detroit. Ein weiterer Hauptdarsteller von Folge eins: der McLaren Senna. Die VIP-Gäste in der Show fallen mit dem Start der dritten Staffel weg: Amazon hat das Streaming-Verhalten analysiert und hat dabei festgestellt, dass die meisten Fans bei den Interviews vorspulen. 

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Jeremy Clarkson testet Hongqi L5 im Video:

 

Dritte Staffel "The Grand Tour" ab Januar 2019

Fotos zur dritten Staffel von "The Grand Tour" (2018) zeigen  Jeremy Clarkson mit Schnurrbart und im Politessen-Outfit sowie bei einem Test der chinesischen Luxuslimousine Hongqi L5. Außerdem wird wohl wieder mehr Wert auf Roadtrips gelegt. Die Spezialfolgen, in denen die Moderatoren durch fremde Länder fahren und Aufgaben mit den Autos bewältigen müssen sind bei Fans der Serie besonders beliebt. In der dritten Staffel geht es etwa in die Mongolei, nach Kolumbien und in die US-Staaten Arizona und Nevada. Zu sämtlichen Inhalten der dritten Staffel aber gibt es mehr Fragen als Antworten. Zwischen den Zeilen und aus der Erfahrung mit den ersten beiden Staffeln lassen sich aber durchaus noch weitere Informationen herausfiltern: Die im Februar 2018 geendete Staffel zwei hatte elf, die erste 13 Folgen – in dieser Spanne dürfte sich wohl auch die dritte Staffel von "The Grand Tour" (2018) einordnen. Außerdem finden die Studioaufnahmen erneut im stationär aufgebauten GT-Zelt in den Cotswolds nahe Oxford (Großbritannien) statt. Den zwischenzeitlich aufgepoppten Gerüchten, dass Amazon Prime "The Grand Tour" mit der dritten Staffel einstellen wolle, erteilten sowohl Clarkson als auch Amazon eine Absage. Wie der Paket- und Streaming-Dienst im Dezember 2018 bestätigt, wird es eine vierte Staffel von "The Grand Tour" geben – dann allerdings ohne Zelt, dafür mit mehr abenteuerlichen Roadtrips.

 

Videospiel zur dritten Staffel "The Grand Tour"

Ein weiteres Highlight: Mit der Premiere der dritten Staffel von "The Grand Tour" startet auch das offzielle Videospiel für Xbox und Playstation zur Serie. So können Gaming-begeisterte Fans die Herausforderungen der Moderatoren direkt nach Ausstrahlung einer aktuellen Folge nachspielen. Spieler kaufen einen Season-Pass und erhalten damit automatisch zu jeder neuen Folge ein Update. 

 

Zweite "GT"-Staffel mit zig Rückschlägen

In der zweiten Staffel von "The Grand Tour" (Start im Dezember 2017) steckte von Beginn an der Wurm drin, was das Moderatoren-Trio Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond aber souverän wegmoderierte: Im Frühjahr 2017 verunfallte Richard Hammond bei Dreharbeiten in Mosambik mit einem Motorrad und war bewusstlos auf der Straße liegen geblieben. Im Juni des gleichen Jahres war der Brite die tragische Hauptfigur eines weiteren, aber weitaus spektakuläreren Unfalls: Mit dem elektrischen Supersportwagen Rimac Concept One kam er bei einem Schweizer Bergrennen von der Strecke ab. Obwohl das Wrack komplett ausgebrannt ist, war der Moderator mit dem Schrecken und einer Kniefraktur davon gekommen. Und nicht zuletzt landete auch Jeremey Clarkson im Frühherbst 2017 wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus.

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"The Grand Tour" Staffel 2 im Teaser-Video:

 
 

Änderungen zur zweiten "GT"-Staffel

Inhaltlich bleibt die zweite Staffel von "The Grand Tour" durch ihren freimütigen Umgang mit Kritik in Erinnerung: Das Moderatoren-Trio gab nämlich unumwunden zu, dass "Celebrity Brain Crash" – prominente Studiogäste verunfallen im Sichtfeld des Grand-Tour-Zeltes – misslungen war. Stattdessen lässt es Stars und Sternchen im Jaguar F-Type gegeneinander antreten. Der Kritik, die Show sei zu gescriptet, stellen die Briten eine angeblich überhaupt nicht geplante Folge entgegen, die erwartungsgemäß im Chaos endet. Strukturell die größte Veränderung war zum einen der Drehort für die Moderation: Das Zelt, das bis dato für jede Folge an einen anderen Ort der Welt zog, blieb in England – passenderweise nahe Clarksons Haus. Zum anderen erhielt der bei den Fans unbeliebte Rennfahrer "The American" eine Nachfolgerin: Die 25-jährige Abbie Eaton übernahm die Aufgabe, getestete Autos in Rekordzeit über das Rund der TV-Show zu jagen. Nicht zuletzt gab es natürlich auch eine große Ausfahrt: mit einem Nissan-Pickup, einem alten Mercedes W123 und einem Motorrad durch Mosambik.

 

Erste Staffel von "The Grand Tour"

Mit der ersten Staffel von "The Grand Tour" feierte die ehemalige "Top Gear"-Crew ein fulminantes Comeback mit einer noch spektakulären Bühnen-Show gleich in der ersten Folge. Nachdem die Zusammenarbeit zwischen Clarkson und der BBC im März 2015 unrühmlich geendet war, hat das Trio mit Amazon Prime einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der US-amerikanische Streaming-Dienst und Versandhandel durfte sich mit Clarkson, May und Hammond über ein Moderatoren-Trio freuen, das in aller Welt bekannt ist und dem neuen Format nachhaltig neue Fans beschert. Hinter dem Namen "The Grand Tour" steckt die Idee, die Show in einem großen Zelt weltweit in verschiedenen Ländern auftreten zu lassen – was aber nur eine Staffel anhielt. Schwamm drüber, schließlich zeigt der neue Titel auch, dass sich die Moderatoren von "Top Gear" endgültig abnabelt haben. Das Interesse ist trotz Clarksons BBS-Eskapade ungebrochen, wie der sicherlich nicht erstrebenswerte Rekord illegaler Downloads belegt: 7,9 Millionen Mal wurde die erste Folge von "The Grand Tour" heruntergeladen und schlug damit sogar Dauerbrenner wie "Games of Thrones". Zu den Highlights der ersten Staffel von "The Grand Tour" gehörte ohne Frage der Hypercar-Vergleich Ferrari LaFerrari gegen McLaren P1 und Porsche 918, aber auch der Buggy-Trip durch die Wüste und nicht zuletzt Clarksons Feststellung: "Die Deutschen bauen die besten Autos!"

"The Grand Tour" Staffel 1 im Teaser-Video:

 

James May denkt über Karriereende nach

So derbe der typisch britische Humor von Jeremy Clarkson und seine Co-Moderatoren Richard Hammond und James May ist, so unverblümt das Trio die Autos auch immer testet, so offen zeigt sich James May im Interview mit dem britischen Magazin "RadioTimes" Ende 2016. In dem denkt er nämlich über sein Karrierende nach und sagt: "Clarkson und ich sind zu alt, um "The Grand Tour" noch in fünf Jahren zu machen". May sehe sich selbst nicht dauerhaft bei der neuen Amazon-Show. "Richard Hammond (46 Jahre) ist ein fitter Kerl, ich und Jeremy (56 Jahre) aber nicht." James May fühle sich niemandem verantwortlich und warte auch nicht auf seine Rente. Wenn er ehrlich sei, habe er schon vor "The Grand Tour" den richtigen Zeitpunkt gesehen, um seine Karriere als erfolgreicher Moderator zu beenden. Stattdessen haben er, Jeremy Clarkson und Richard Hammond aber einen Vertrag über drei Jahre und 36 Folgen unterschrieben.

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