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Porsche 911 (2018): Motor & Ausstattung 911 um Carrera 4 ergänzt

von Thomas Geiger 10.09.2019
Eckdaten
Bauzeitraumab 2019
AufbauartenCoupé
Türen2
Abmessungen (L/B/H)k.A.
Leergewichtk.A.
Leistung385 - 450 PS
AntriebsartenHinterrad/Allrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin
AbgasnormEuro 6d-TEMP-EVAP-ISC
Grundpreisab 104.655 Euro

Der Porsche 911 (2018) ist auch nach dem Modellwechsel ein echter Elfer – nur, dass nun alle Motoren auf Turboaufladung setzen. Wir stellen den Sportwagen und die Ausstattung der Baureihe 992 vor!

Elfer-Enthusiasten können aufatmen: Der Porsche 911 (2018) der Baureihe 992 ist mit Boxermotor und innovativer Ausstattung ein Elfer aus altem Schrot und Korn. Das neue 385 PS starke Basismodell "Carrera" ist seit Juli 2019 ab 104.655 Euro bestellbar. Sein Sechszylinder-Boxermotor beschleunigt ihn in nur 4,2 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 293 km/h. Immer an Bord: das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das auch im allradgetriebenen Carrera 4 (ab 112.509 Euro) und dem stärkeren Carrera S zum Einsatz kommt. Dieser ist bereits seit Frühjahr 2019 zu Preisen ab 120.125 Euro im Handel erhältlich. Auch der S hat den drei Liter großen Sechszylinder mit Biturbo-Aufladung im Heck, der hier aber 450 PS leistet und 530 Newtonmeter Drehmoment entwickelt. Im besten Fall beschleunigt der 911 Carrera S in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Maximal schafft er 306 km/h in der Spitze. "Fürs Erste wird es also keine anderen Antriebsvarianten geben", beruhigt Baureihenchef August Achleitner die Vollgasfraktion, lässt sich dabei aber doch eine Hintertür für das erste Facelift des Porsche 911 (2018) offen: Die neue Plattform ist nämlich so konstruiert, dass man auch bei den beschränkten Platzverhältnissen eines Heckmotor-Sportwagens einen E-Motor und einen Plug-In-Akku unterbringen könnte. Mehr zum Thema: Alle Autos mit Sechszylinder-Motor

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Porsche 911 (2018) mit Boxermotor und viel Ausstattung

Der Fortschritt ist dem Porsche 911 (2018) trotzdem anzusehen: Ein paar Millimeter größer ist der Sportwagen, dazu mit netten Details versehen – wie etwa den bündig eingelassenen Türgriffen und dem neuerdings obligatorischen, durchgehenden Leuchtenband mit dreidimensionalem Porsche-Schriftzug unter dem breiter gewordenen Klappspoiler im Heck. Auch innen zeigt sich der Schwabe der Zeit gemäß deutlich moderner, was sich unter anderem mit digitalen Instrumenten rund um den nach wie vor analogen Drehzahlmesser und einen deutlich größeren Touchscreen äußert. Die Verjüngungskur runden neue Assistenzsysteme, darunter eine Abstandregelung, ein Spurwarner und ein Nachtsichtsystem, sowie selbstständig nachregelnde Stabilitätsprogramme ab. Statt aber den Elfer vollends in eine neue Richtung zu pushen, hat Porsche die alten Tugenden noch einmal gestärkt: Dafür fährt der Porsche 911 (2018) mit einer breiteren Spur auf Mischbereifung und -bezollung vor. Der Standard-Carrera steht auf Reifen der Dimension 235/40 ZR 19 an der Vorder- und 295/35 ZR 20 an der Hinterachse. Der 450 PS starke Carrera S hat größere Räder im kombinierten 20- und 21-Zoll-Format. Obendrein erhält jeder Porsche 911 (2018) ein im Vergleich zum Vorgänger deutlich überarbeitetes Fahrwerk und eine ebenso optimierte Lenkung. Porsche-Puristen können also wirklich noch einmal aufatmen. Doch so ganz ohne grünen Anstrich geht der Generationswechsel nicht über die Bühne: Die Entwickler haben ein Programm namens "Impact" integriert, mit der die CO2-Emissionen einer Fahrt berechnet und über Spenden an zertifizierte Klimaprojekte kompensiert werden können.​

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