Porsche 911 (2018): Neue Fotos vom 992 Porsche kündigt den 992 an

von Stefan Miete 17.05.2018
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenCoupé / Cabrio
Türen2
Abmessungen (L/B/H)k.A.
Leergewichtk.A.
Leistungk.A.
AntriebsartenHinterrad
Getriebeartenmanuell / Automatik
KraftstoffartenBenzin / Hybrid
Abgasnormk.A.
Grundpreisk.A.

August Achleitner, Leiter der Baureihe 911, gibt Einblicke in die Entwicklung des Porsche 911 (2018). Trotz eines großen Schritts in Richtung digitaler Zukunft soll der 992 zu 100 Prozent ein Elfer bleiben. Neue Fotos und erste Informationen zum Motor.

Mule, Erlkönig, Präsentation als Prototyp: Der Porsche 911 (2018) offenbart sich seinen Fans nur schrittweise, wodurch die Schwaben geschickt sowohl Spannung als auch Neugier am neuen Sportwagen dramatisch erhöhen. Dabei sieht August Achleitner, Baureihen-Leiter des 911, in ihm den Ruhepol des Autobauers. Am Elfer richte sich das Selbstverständnis der Marke aus. Deshalb sei es auch "entscheidend, dass der 911 ein Fahrgefühl bietet, das kein anderes Auto vermitteln kann". Die 992 genannte neue Generation soll die typischen Merkmale wie Sitzposition, Sechszylinder-Boxer im Heck und dessen speziellen Klang mit der Moderne verknüpfen. Obwohl der Sportwagen mit der Neuauflage zig Assistenzsysteme erhält, stehe der Fahrspaß immer im Vordergrund, sodass der Fahrer sie stets ausschalten kann. Und falls sich autonom fahrende Autos schneller durchsetzen, als gedacht? "Dann wird der Porsche 911 (2018) eines der letzten Autos sein, das autonom fährt", macht Achleitner eine klare Ansage, die so manchen Porsche-Anhänger beruhigen dürfte.

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Neue Fotos vom Porsche 911 (2018)

Im November 2018 präsentiert der Autobauer dann den neuen Stammhalter seiner Ikonen-Baureihe. Der Porsche 911 (2018) führt als 992 die vertraute Designlinie weiter, so wollen es die Fans. Technisch aber ändert sich eine Menge. Aus Gründen der Gewichtsersparnis werden etwa die Seitenteile der Karosserie komplett aus Aluminium gefertigt. Die Türgriffe des 992 sind künftig bündig in das Außenblech der Karosserie integriert. Durch die an der Hinterachse auf 1850 Millimeter vergrößerte Spurweite wirkt der Elfer nicht nur breiter, er ist es auch. Die Länge nimmt ebenfalls zu, allerdings nur geringfügig um gut 20 Millimeter. Neu sind vier Auspuffendrohre und die steiler stehenden Rundscheinwerfer. Im Innenraum des Porsche 911 (2018) fallen die – teils digitalisierten –Rundinstrumente auf, in deren Mitte auch künftig ein großer Drehzahlmesser darüber informiert, was weiter hinten los ist. 

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Porsche 992 (2018) als Plug-in-Hybrid

Der Drei-Liter-Boxer wird im Porsche 911 (2018) durchweg knapp 20 PS mehr leisten als bisher. Damit kommt der Basis-Carrera auf rund 390 PS. Die Kraftübertragung erledigt ein extrem reaktionsschnelles Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Alternativ soll ein manuelles Siebengang-Getriebe für den Porsche 992 angeboten werden. Als Extra bleibt die Allradlenkung im Angebot. Neues bei den Bremsen: Es werden mit Wolframcarbid beschichtete Scheibenbremsen erhältlich sein. Sie sollen auch härtester Beanspruchung Stand halten und nur minimalen Staub-Abrieb erzeugen. Stichwort Staub: Alle Motorvarianten im Porsche 911 (2018) erhalten eine Abgasanlage mit Partikelfilter. Interessant: Wenngleich der 992 zunächst mit klassischen Antrieben auf den Markt kommt, so ist die neue Baureihe dennoch auf eine spätere Hybridisierung vorbereitet, die in etwa zur Modellpflege (2023) zu erwarten ist.

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