Alle Infos zum Porsche 911

Porsche 911 (2018): Neue Informationen zum 992 450 PS im nächsten Carrera S

von Stefan Miete 11.10.2018
Eckdaten
Bauzeitraumab 2019
AufbauartenCoupé / Cabrio
Türen2
Abmessungen (L/B/H)k.A.
Leergewichtk.A.
Leistung385 - 450 PS
AntriebsartenHinterrad
Getriebeartenmanuell / Automatik
KraftstoffartenBenzin
Abgasnormk.A.
Grundpreisk.A.

Wir haben neue Informationen zum nächsten Porsche 911: Der Elfer startet im ersten Quartal 2019 als Carrera S mit 450 PS. Neue Fotos des 992 zeigen schon jetzt, was wir bei der Premiere Ende November 2018 auf der Autoshow in Los Angeles erwarten können!

Neue Informationen konkretisieren die Technik des Porsche 911 (992), der noch 2018 präsentiert und ab Frühjahr 2019 auch verkauft wird. Zudem zeigen neue Erlkönig-Fotos die neue Generation fast gänzlich ungetarnt. Zuvor offenbarte sich der 992 seinen Fans nur schrittweise, wodurch die Schwaben geschickt sowohl Spannung als auch Neugier am neuen Sportwagen dramatisch erhöhen. Dabei sieht August Achleitner, Baureihen-Leiter des 911, in ihm den Ruhepol des Autobauers. Am Elfer richte sich das Selbstverständnis der Marke aus. Deshalb sei es auch "entscheidend, dass der 911 ein Fahrgefühl bietet, das kein anderes Auto vermitteln kann". Die 992 genannte neue Generation soll die typischen Merkmale wie Sitzposition, Sechszylinder-Boxer im Heck und dessen speziellen Klang mit der Moderne verknüpfen. Obwohl der Sportwagen mit der Neuauflage zig Assistenzsysteme erhält, stehe der Fahrspaß immer im Vordergrund, sodass der Fahrer sie stets ausschalten kann. Und falls sich autonom fahrende Autos schneller durchsetzen, als gedacht? "Dann wird der Porsche 911 eines der letzten Autos sein, das autonom fährt", macht Achleitner eine klare Ansage, die so manchen Porsche-Anhänger beruhigen dürfte. Zu den neuen Assistenzsystemen gehört eine Spurführungshilfe und ein Auffahrwarner. Dem Totwinkelwarner samt Sensor ist die neue Form der Außenspiegel des Porsche 911 geschuldet, die nun nicht mehr tropfenförmig gestaltet sind. Mehr zum Thema: Das ist der Vorgänger (991)

Fahrbericht Porsche 911 (2019)
Neuer Porsche 911 (2019): Testfahrt begleitet  

Der Porsche 911 – achte Staffel

Fakten zum Porsche 911 im Video:

 
 

Neue Informationen zum Porsche 911 (2018)

Ende November 2018 präsentiert der Autobauer dann den neuen Stammhalter seiner Ikonen-Baureihe auf der Autoshow in Los Angeles . Der Porsche 911 führt als 992 die vertraute Designlinie weiter, so wollen es die Fans. Achleitner bezeichnet das Design der neuen Generation sogar als ein wenig klassischer als bislang. Technisch aber ändert sich eine Menge. Aus Gründen der Gewichtsersparnis werden etwa die Seitenteile der Karosserie komplett aus Aluminium gefertigt. Die Türgriffe des 992 sind künftig bündig in das Außenblech der Karosserie integriert. Durch die an der Hinterachse auf 1850 Millimeter vergrößerte Spurweite wirkt der Elfer nicht nur breiter, er ist es auch. Die Länge nimmt ebenfalls zu, allerdings nur geringfügig um gut 20 Millimeter. Neu sind vier Auspuffendrohre und die steiler stehenden Rundscheinwerfer. Im Innenraum des Porsche 911 (2018) fallen die – größenteils digitalisierten –Rundinstrumente auf, in deren Mitte auch künftig ein großer analoger Drehzahlmesser darüber informiert, was weiter hinten los ist. Ein neuer Touchscreen auf der Mittelkonsole soll die Bedienung vereinfachen.

Neuheiten Porsche 911 Turbo (2019)
Porsche 911 Turbo (2019): Neue Fotos vom stärksten 992  

911 Turbo gibt Nürburgring-Debüt

 

Motor: Auftakt als Carrera S mit 450 PS

Der 3,0-Liter-Boxer wird im Porsche 911 (2018) durchweg mehr leisten als bisher. Starten wird die Neuauflage als Carrera S, der nun 450 PS und ein Drehmoment von 530 Newtonmeter leistet. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: In 3,7 Sekunden spurtet der S auf Tempo 100, erst bei über 300 km/h ist Schluss mit Vortrieb. Gleichzeitig verspricht Porsche eine gesteigerte Effizienz, ohne jedoch konkrete Verbrauchsdaten zu nennen. Der Basis-Carrera kommt auf  385 PS und wird ein wenig später eingeführt. Auch GTS- und Turbo-Modelle hat Porsche bereits bestätigt. Die Kraftübertragung erledigt ein extrem reaktionsschnelles Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Als Extra bleibt die Allradlenkung im Angebot. Neues bei den Bremsen: Es werden mit Wolframcarbid beschichtete Scheibenbremsen erhältlich sein. Sie sollen auch härtester Beanspruchung Stand halten und nur minimalen Staub-Abrieb erzeugen. Stichwort Staub: Alle Motorvarianten im Porsche 911 (2018) erhalten eine Abgasanlage mit Partikelfilter. Interessant: Wenngleich der 992 zunächst mit klassischen Antrieben auf den Markt kommt, so ist die neue Baureihe dennoch auf eine spätere Hybridisierung vorbereitet, die in etwa zur Modellpflege zu erwarten ist. Vierzylinder wird man, entgegen so mancher Spekulation und zur Freude der Fans, im Porsche 911 nicht finden. Wer im Text einen Handschalter vermisst, kann auch beruhigt sein: Porsche wird ein manuelles Getriebe mit mutmaßlich sieben Gängen nachreichen.

Neuheiten Porsche 911 Cabrio (2018)
Porsche 911 Cabrio (2018): Neue Fotos vom 992  

Bulliges 911 Cabrio erneut erwischt

Tags:
Copyright 2018 autozeitung.de. All rights reserved.