Pebble Flow (2025): Alles zu Preis & Innenraum des E-Caravans

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Das Bild zeigt den Pebble Flow (2025) stehend von schräg vorne links fotografiert.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Aerodynamik spielt beim knapp 7,6 m langen Pebble Flow eine wichtige Rolle – schließlich soll eine E-Auto-fahrende Zielgruppe angesprochen werden.

Das Bild zeigt den Pebble Flow (2025) an einem SUV angehängt fahrend von schräg hinten rechts fotografiert.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Highlight des gasfreien Caravan aus den USA: ein 45 kWh-LiFePO4-Akku macht ihn für bis zu sieben Tage autark. Optional gibt es auch E-Motoren an den Rädern, die als Mover fungieren.

Das Bild zeigt den Wohnraum des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Bug.Im Vordergrund ist die Küche zu sehen, hinten die Sitzgruppe.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Viel Glas lässt Licht ins Innere, ein Panorama-Dachfenster über der Sitzgruppe sorgt auch für einen freien Blick nach oben.

Das Bild zeigt den Wohnraum des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Heck. Im Vordergrund ist die Küche zu sehen, hinten das Doppelbett.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Der Durchgang zum Heck zwischen Küche und Bad fällt schmal aus, das offene Design zollt aber seinen Tribut an Stauraum und Dachschränke.

Das Bild zeigt die Küchenzeile des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Heck.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Gasfrei ist natürlich auch die recht großzügige Küche. Sie kommt mit einem Induktionskochfeld und viel Arbeitsfläche. Fehlende Hochschränke und knappe Dachstauschränke minimieren nur den Stauraum.

Das Bild zeigt das Badezimmer des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Heck. Links neben dem Bad ist das Heck-Schlafzimmer im Tagumbau als Büro zu sehen.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Das lichtdurchflutete Bad mit schaltbaren Glaswänden ist ein Hingucker. Der Heckraum ist versatil nutzbar. Ist das Bett hochgeklappt, entsteht ein mobiles Büro samt Steckdosen und Vorbereitung für Starlink-Internet.

Das Bild zeigt das Heckbett des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Heck.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Bei Nacht verwandelt sich das Heck zum Schlafzimmer mit Queensize-Bett (152 x 203 cm). Hier kommt kein Hubbett zum Einsatz, sondern ein Schrankbett, das sich einfach zur Seitenwand wegklappen lässt.  "Room Flip" nennt Pebble das System.

Das Bild zeigt die Sitzgruppe des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Bug.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Die Bug-U-Sitzgruppe lässt sich in wenigen Handgriffen zu einem zweiten Doppelbett (127 x 203 cm) umbauen.

Das Bild zeigt das Dach des Pebble Flow (2025) mit Solarpaneelen.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Solarpaneele befinden sich auf dem Dach des E-Caravans.

Das Bild zeigt eine Person, die ein Elektro-SUV der Marke Rivian per Ladekabel mit Strom aus dem Akku des Pebble Flow (2025) lädt.
Pebble Flow (2025) Foto: Pebble Mobility

Das Herzstück des Caravans: Die Batterie im Boden sorgt für autarkes Campen – und kann selbst ein elektrisches Zugfahrzeug mit Strom für die Weiterfahrt versorgen.

Der vollelektrische Caravan Pebble Flow (2025) ist nicht nur futuristisch gezeichnet, sondern auch vollgepackt mit Technik – darunter autonomes Rangieren, Schubunterstützung und App-Steuerung. Autarkes Camping soll auch ohne Gas für eine Woche möglich sein. Das ist der Preis!

Preis: Pebble Flow (2025) ab 109.500 US-Dollar

Das futuristisch-minimalistische Äußere des Pebble Flow (2025) lässt es bereits vermuten: Hier steckt ein kalifornisches Start-up dahinter. Die schnörkelfreie Außenhülle ist komplett in einem hellen Blaugrau gehalten – wobei auch ein Grün, Orange und ein Braungrau im Angebot sind –, die Fenster werden durch schwarze Akzente optisch vergrößert und bieten einen 270°-Panoramablick aus dem Camper – das Bad auf der linken Fahrzeugseite verhindert den Rundumblick. Am Heck dominiert ein durchgängiges LED-Leuchtband (so LED-Scheinwerfer nachrüsten), wie man es etwa vom Rivian R1S kennt – den die Kalifornier:innen passenderweise auch als Zugfahrzeug für das Marketing-Fotomaterial wählten. Und das auch aus gutem Grund.

E-Auto-Fahrer:innen sind nämlich unter anderem die Zielgruppe des Flow. Denn dank Innovationen wie – laut Pebble weltweit erstmalig – schubgebenden Elektromotoren oder dem "Active Aero"-Bugspoiler, der sich während der Fahrt ausfährt, um den Caravan windschlüpfiger zu machen, soll der Wohnwagen aktiv unterstützen, die Reichweite (zehn Fakten zur elektrischen Reichweite) zu erhöhen. Und auch sonst stehen die Ambitionen des aerodynamischen Start-up-Wohnwagens Tech-Giganten wie Apple (das sind die Pläne zum iCar) oder einst auch Tesla in nichts nach. Der Pebble Flow soll Camping so einfach machen, wie ein Smartphone zu bedienen. Nahezu alles im und am Caravan lässt sich per Toucheingabe in der App steuern. Selbst das Nivellieren (so mit Auffahrkeilen den Camper nivellieren) übernimmt der Caravan auf Befehl vollautomatisch.

Und auch das Ankoppeln ans Zugfahrzeug funktioniert autonom, sofern Interessent:innen den Caravan mit dem "Magic Pack" ordern. Dann kostet der Pebble Flow (2025) zwar 135.000 US-Dollar (rund 130.373 Euro), kommt aber unter anderem mit zwei E-Motoren, die auch den Mover (so nachrüsten) überflüssig machen. Auf dem US-Markt startet der Caravan zunächst im Frühjahr 2025 in der mindestens 175.000 US-Dollar (rund 168.379 Euro) teuren "Founders Edition" mit Sonderoptionen wie der selbstausrichtenden Deichsel "Magic Hitch", der automatischen Nivellierungshilfe "InstaCamp" oder Mitgliedschaft im "Founders Club". Der "Magic Pack"-Flow folgt gegen Herbst 2025, während das Einstiegsmodell ohne E-Motoren für mindestens 109.500 US-Dollar (rund 105.357 Euro; Alle Preise: Februar 2025) erst 2026 eingeführt werden soll.
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Innenraum: Gasfrei und dennoch autark

Das schlicht gehaltene Design des Exterieurs setzt sich im Innenraum des Pebble Flow (2025) fort. Unter der aerodynamischen Hülle des einachsigen Wohnanhängers verbirgt sich ein ebenso modern anmutender Innenraum. Auch hier dominiert die Farbe Weiß, unterbrochen durch beige Akzente und hellem Holz. Für ein luftiges Gefühl sorgt auch der 270 Grad Rundumblick sowie Dachfenster. Die Küchenzeile in dunklem Anthrazit bietet mit Zweiflammen-Induktionskochfeld (die besten Campingkocher im Test), Konvektionsmikrowelle und Kühlschrank mit 169 l Fassungsvermögen viel Nutzwert. An Arbeitsfläche scheint es in der langgestreckten Küche nicht zu mangeln. Gas muss für den Caravan ohnehin nicht eingepackt werden. Auch außen stehen Steckdosen für den Betrieb etwa von Elektrogrills zur Verfügung.

Das Bild zeigt den Wohnraum des Pebble Flow (2025) mit Blick in Richtung Bug.Im Vordergrund ist die Küche zu sehen, hinten die Sitzgruppe.
Foto: Pebble Mobility

Im Heck des Campers ist ein Multifunktionsraum angesiedelt. Dieser ist entweder ein Schlafzimmer mit Queensize-Heckbett (152 x 203 cm) für zwei Personen oder – per Knopfdruck – ein mobiler Arbeitsraum (das braucht man für ein Büro im Wohnmobil). Hierfür wird das Bett einfach hochgeklappt. "Room Flip" nennt Pebble Mobility dieses System. Für das mobile Büro im Caravan steht eine Vorbereitung für Satelliten-Internet (so Internet im Camper nachrüsten) von Starlink bereit. Verreisen mehr als zwei Personen, lässt sich die U-Sitzgruppe im Bug mit vier Sitzplätzen in der spitz zulaufenden Front des Flow durch Umklappen der Bänke und Absenken des Tischs in ein zweites Bett (127 x 203 cm) konvertieren.

Von der AUTO ZEITUNG getestet und empfohlen:

Zwischen Schlafraum/Büro und Dinette befindet sich das vollwertige Bad mit schaltbaren Glaswänden, die per Knopfdruck von transparent auf milchig umschlagen. Damit es beim autarken Campingtrip (unsere Tipps für Wohnwagen und Wohnmobil) nicht an Wasser mangelt, stehen ein 140 l großer Frischwassertank (so reinigen und desinfizieren) und ein knapp 189 l großer Abwassertank zur Verfügung.

Gepäck lässt sich im Pebble Flow (2025) in mehreren deckenhohen Schränken und einer kleinen Heckgarage verstauen. Für angenehme Temperaturen ganz ohne Gas oder Diesel sorgt eine elektrische Klimaanlage (so im Wohnmobil nachrüsten), die laut Hersteller besonders leise arbeitet. Sie lässt sich ebenfalls per App steuern. OTA-Updates (Over the Air) sorgen dafür, dass das umfangreiche System stets aktuell bleibt und fügt neue Funktionen hinzu.

Ähnliche Modelle:

Batterie & Elektroantrieb: Schubunterstützung für E-Autos

Das Alleinstellungsmerkmal des Pebble Flow (2025) ist die Batterie im Caravanboden. Hier liegt ein 45 kWh fassender Lithium-Eisenphosphat-Akku, der das Freizeitfahrzeug laut Hersteller für bis zu sieben Tage autark versorgen soll. Nachladen soll nahezu überall problemlos möglich sein, sogar an öffentlichen Ladesäulen (Kosten und Anbieter in der Übersicht) für E-Autos lädt der Camper. Im Dach integrierte Solarpaneele laden den Akku unter Idealbedingungen mit 1000 W Leistung auf. Wer mit einem E-Auto reist, kann dieses dank bidirektionalem Laden auch mit Wechselstrom und maximal 12 kW über den Caravan laden. Außerdem, so Pebble, kann der Flow als Notstromspeicher genutzt werden und bei Bedarf das Haus mit Strom versorgen.

Eine Weltpremiere ist laut Hersteller das optionale aktive Antriebsassistenzsystem "Easy Tow". Zwei Elektromotoren im Wohnwagen unterstützen das Gespann, was besonders bei einem E-Auto als Zugfahrzeug (Übersicht aller E-Autos mit Anhängelast, hier) für mehr Reichweite sorgen soll, aber auch bei Verbrennern den Verbrauch senken kann. Wer den Pebble Flow (2025) mit dem Dual-Motor-System ordert, kann das Reisemobil auch per App fernsteuern und so ohne Zugfahrzeug rangieren. Weiteres Gimmick: Das teilautonome Ankoppeln "Magic Hitch", mit dem der Caravan automatisch zum Zugfahrzeug rollt, sich korrekt ausrichtet und anhängt. Apropos Zugbetrieb: Mit einer zulässigen Gesamtmasse von rund 2800 kg ist der 7,6 m lange Wohnanhänger unter den schweren Vertretern der Klasse zu verorten. Ein entsprechend potentes Zugfahrzeug (Pkw mit der höchsten Anhängelast, hier) ist also Pflicht.