Campingkocher im Test: Diese Gaskocher haben uns überzeugt
Campingkocher gibt es schon für kleines Geld. Man sollte aber nicht am falschen Ende sparen, um nicht eiskalt enttäuscht zu werden. Das zeigt unser Test von elf Gaskochern, drei fallen sogar durch. Nur fünf Gaskocher fürs Camping sind wärmstens zu empfehlen. Welche das sind, sagen wir hier.
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
- Die getesteten Campingkocher in der Übersicht
- Testsieger: Odoland-Gaskocher (faltbar)
- Preis-Leistungs-Sieger: Campingaz Camp'Bistro
- Sehr empfehlenswert: Campingaz Camping Cook CV
- Ergebnis der Top-3 (Tabelle)
- Weitere Campingkocher im Test
- So haben wir getestet
- Welcher Campingkocher ist (für wen) der beste?
- FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Gaskochern fürs Camping
- Fazit
Die getesteten Campingkocher in der Übersicht
Campen liegt im Trend. Kochen auch. Folglich ist die Nachfrage nach Campingkochern groß. Gaskocher fürs Camping gibt es vergleichsweise günstig zu kaufen, doch die Camping-Gaskocher unterscheiden sich in Sachen Qualität und Sicherheit deutlich. Wir haben einige beliebte Gaskocher in der Preisspanne zwischen 25 und 50 Euro gründlich getestet.
Dabei stellt sich heraus, dass längst nicht alle Campingkocher eine Empfehlung wert sind. Andere sind heiße Kandidaten für den nächsten Campingurlaub. Welche das sind, zeigen wir im Folgenden.
Testsieger: Odoland-Gaskocher (faltbar)
Das gibt es auch nicht alle Tage: Selbst der Testsieger heimst nur ein "Befriedigend" ein, dabei überzeugt er in der Kategorie Funktionalität (s.u.: „So haben wir getestet“) auf ganzer Linie. Der faltbare Gaskocher von Odoland ist leicht zu transportieren und aufzubauen, überaus standsicher. Er heizt schnell und verbraucht dabei nur wenig Gas aus der Kartusche. Die griffige Auflage ist kompatibel mit kleinen, mittelgroßen und selbst großen Töpfen. Mit der vollen Punktzahl im Kapitel Sicherheit zeigt er sich zudem von der beruhigenden Seite.
Das Problem ist die Zündung. Bei dem von uns für den Test gekauften Gerät funktioniert der Piezo-Zünder zu Testbeginn nur widerwillig, bei Testende gar nicht mehr. Die Folge: Punktabzug. Auch sind manche Teile am Odoland-Campingkocher nicht sehr sauber verarbeitet, die Bedienungsanleitung ist nur auf Englisch verfasst, und der Brenner faucht bei Vollgas vernehmlich. Dennoch ein Gaskocher mit sehr hohem Nutzwert.
Hinweis: Der hier getestete Camping-Gaskocher von Odoland ist aktuell leider ausverkauft. Ein vergleichbarer Campingkocher desselben Herstellers ist der faltbare Odoland-Gaskocher mit Schraubkartusche.
Preis-Leistungs-Sieger: Campingaz Camp'Bistro
Der Kocher Camp'Bistro von Campingaz gefällt schon beim Auspacken: Der Campingkocher blitzt und blinkt wie ein amerikanischer Straßenkreuzer der Sixties. Er springt auch komfortabel per Piezo-Zündung an, wenn man ihn mit einer Bajonettkartusche füttert. Der Camp'Bistro sieht wertiger aus als alle seine Konkurrenten in diesem Vergleichstest und lässt auch sicherheitstechnisch nichts anbrennen: Die Flamme ließ sich zwar bei unserem Testverfahren ausblasen. Der Kocher stellte daraufhin aber die Gaszufuhr ein – eine lobenswerte Funktion, über die eigentlich alle Probanden in unserem Test verfügen sollten.
Das griffige Topfgitter des Grätes ist geeignet für kleine wie große Töpfe oder Pfannen. Alle Bedienelemente bleiben cool, selbst wenn der Brenner auf voller Stufe läuft. Das Heizen selbst dürfte ein bisschen schneller vonstattengehen. Trotzdem ein würdiger Preis-/Leistungssieger, der zudem mit geringeren Betriebskosten gefällt als der andere Campingaz-Kocher im Test, der sich mit ihm den zweiten Platz teilt. Welcher Campingaz-Gaskocher für wen der richtige ist, haben wir hier gesondert in unserem Dreier-Vergleichstest erklärt.
Sehr empfehlenswert: Campingaz Camping Cook CV
Punktgleich mit seinem kleinen Bruder von Campingaz kommt der Camping Cook CV ins Ziel. Er ist zwar teurer, bringt dafür aber einen zweiten Brenner mit. Wer sich beim Campen nicht nur von Dosenravioli und Tütensuppen ernähren will, kann mit dem Camping Cook CV also schon kleine Menüs komponieren. In Sachen Sicherheit gibt er sich keine Blöße. Er überzeugt mit Standfestigkeit und einer stabilen Flamme. Außerdem unterbricht er auch selbsttätig die Gaszufuhr, falls die Flamme erlischt.
Allerdings benötigt der Campingaz-Gaskocher Camping Cook CV spezielle Gaskartuschen mit dem Easy-Clic-Plus-System von Campingaz, was seinen Betrieb verteuert, trotz des geringen Verbrauchs. Darüber hinaus wäre ein längerer Schlauch wünschenswert, um den stabilen, in Emaille gehaltenen Kocher auch mit sehr großen Gasflaschen zu verbinden. Auch fehlen uns beim Camping Cook CV die Piezo-Zündung und ein Deckel, der als Windschutz dient.
Ergebnis der Top-3 (Tabelle)
Odoland faltbarer Gaskocher | Campingaz Camp'Bistro | Campingaz Camping Cook CV | |
|---|---|---|---|
Funktionalität (50) | 25 | 23 | 25 |
Qualität (20) | 16 | 20 | 14 |
Sicherheit (20) | 20 | 17 | 20 |
Nachhaltigkeit (10) | 8 | 7 | 8 |
Gesamtpunkte (100) | 69 | 67 | 67 |
Bewertung | Befriedigend | Befriedigend | Befriedigend |
Prädikat | Testsieger | Preis-Leistungs-Sieger | Sehr empfehlenswert |
Weitere Campingkocher im Test
Evocamp-Gaskocher, zweiflammig mit Piezo-Zündung
Auch der teuerste Campingkocher im Test verfügt über einen zweiten Brenner. Damit kommt das ausladende Gerät nicht mehr in die engere Wahl für Wander:innen und Alpinist:innen. Otto-Normal-Camper:innen erfreuen sich am Komfort und dem Design des glänzenden Campingkochers von Evocamp. Mit seinem integrierten Piezo-Zünder lässt es sich damit beinahe arbeiten wie am heimischen Herd. Jeder der beiden Brenner speist sich aus einer separaten Kartusche mit Bajonettverschluss. Bei unserem Testgerät ließ sich eine davon allerdings erst nach ein bisschen Feintuning arretieren. Die Flamme selbst ist leise und stabil. Allerdings schließt der Kocher nicht automatisch das Gasventil, wenn sie einmal doch ausgehen sollte.
Fire Maple FMS-103-Kompaktbrenner
Der Fire Maple FMS-103 ist ein ausgewiesener Spezialist unter den Campingkochern. Und ein Winzling dazu: Ohne Schraubkartusche passt er zusammengefaltet in eine kleine Box vom Format einer Coladose. Unverpackt und ohne die gute Bedienungsanleitung bringt er gerade 105 g auf die Waage. Damit eignet er sich besonders für Treckingreisende mit leichtem Gepäck. Das hindert ihn nicht daran, ein kraftvolles Feuer zu entfachen: Im Test hat er binnen 203 s ein Liter Wasser zum Sieden gebracht und damit die gesamte Konkurrenz abgekocht.
Bauartbedingt taugt er besonders für kleine und mittelgroße Töpfe. Die Flamme widersteht auch orkanartigen Winden. Dem an sich gut verarbeiteten Kocher fehlt es allerdings an Standfestigkeit. Je nach Kochgefäß und Größe der verwendeten Kartusche sorgt der hohe Schwerpunkt für eine mehr oder weniger ausgeprägte Kippeligkeit. Die starke Wärmeabstrahlung und der geringe Abstand zwischen Regelventil und Flamme gebieten ebenfalls zur Vorsicht im Umgang mit dem Fire Maple.

Campingaz 206 S-Kompaktbrenner
Wie der Fire Maple zählt auch der Campingaz 206 S zu den sogenannten Kompaktbrennern. Bei diesen Camping-Klassikern unter den Campingkochern bildet die Gaskartusche die Basis, auf die der eigentliche Kocher aufgesteckt oder geschraubt wird. Daraus ergibt sich ein hoher Schwerpunkt und in der Regel eine entsprechende Kippgefahr. Dem 206 S hat Campingaz ein wirksames Gegenmittel mitgegeben: Acht Löcher an der Basis der Kartuschenaufnahme erlauben es, den Kocher mit Heringen zu fixieren. Klappt gut, zumindest auf weicheren Böden. Sehr pfiffig und zur Nachahmung empfohlen.
Ansonsten bietet der Campingaz 206 S Hausmannskost: Er kocht nicht ganz so schnell wie die meisten anderen GAskocher im Test und saugt dabei aber ein bisschen mehr Gas aus der Anstechkartusche. Auch fehlt eine reisetaugliche Verpackung. Trotzdem, wer nur eine Flamme benötigt und auf große Töpfe verzichten kann, ist mit dem Campingaz 206 S noch recht gut bedient.

Ergebnis der Plätze 3 bis 6 (Tabelle)
Magnum-Gaskocher
Mit der schwarz-rot-goldenen Flagge auf der Umverpackung suggeriert der Gaskocher von Magnum Qualität made in Germany. Dem ist aber nicht so. Sein Gehäuse, praktisch baugleich mit den Campingkochern von Jung und Tolegano, ist von einfachster Machart. Das heißt: billiges Biegeblech, scharfe Kanten und spitz überstehende Schrauben überall, eine Klappe über dem Kartuschenfach, die nur unzureichend schließt, sowie bockelharte Plastikfüße, was die Rutschgefahr auf glatten Flächen erhöhen.
Selbst der Brenner ist schief eingepasst, was die unterdurchschnittliche Heizgeschwindigkeit erklären dürfte: Mit 6:41 min braucht der Magnum fast doppelt so lange wie der schnellste Kocher im Test, um 1 l Wasser aufzukochen. Funktional punktet er aber mit seiner einfachen Handhabung. Das reicht unterm Strich knapp für ein "Ausreichend".

Evocamp Gaskocher 2-flammig | Fire Maple FMS-103 Kompaktbrenner | Campingaz 206 S Kompaktbrenner | Magnum Gaskocher | |
|---|---|---|---|---|
Funktionalität (50) | 34 | 26 | 22 | 24 |
Qualität (20) | 9 | 19 | 13 | 13 |
Sicherheit (20) | 11 | 8 | 11 | 12 |
Nachhaltigkeit (10) | 8 | 7 | 5 | 1 |
Gesamtpunkte (100) | 62 | 60 | 51 | 50 |
Bewertung | Befriedigend | Befriedigend | Ausreichend | Ausreichend |
ZMC-Kompaktbrenner
In Aufbau und Handhabung ist der Campingkocher von ZMC dem Campingaz-Gaskocher 206 S sehr ähnlich. Beim näheren Hinsehen aber offenbaren sich Unterschiede, die den ZMC ins Hintertreffen geraten lassen. Zum praktisch identischen Preis kocht er erheblich langsamer. Für unseren Lackmustest – einen Liter Wasser zum Sieden bringen – benötigte er fast 90 s länger. Zu allem Überfluss wird auch das Regelventil beim Kochen sehr warm und außer seinem Verkaufskarton bringt der Campingkocher von ZMC keine Verpackung mit. Allerdings ist er gleich einsatzbereit, da er mit vier Bajonett-Gaskartuschen geliefert wird.
Aktuell ist der Campingkocher von ZMC leider nicht lieferbar.

Jung-HappyHome-Gaskocher
Trotz seines Namens machte uns der Jung-HappyHome-Gaskocher im Testbetrieb eher unglücklich als happy. Der Transportkoffer aus Plastik kommt bereits beim Auspacken zerborsten an. Die Material- und Verarbeitungsqualität des Campingkochers erweist sich als ebenso bescheiden wie bei den Geräten von Magnum und Tolegano, die nahezu baugleich sind. Die sorglos übersetzte Bedienungsanleitung erwähnt zudem die als Überkochschutz qualifizierte Hitzeblende des Magnum, die sich aber gar nicht am Jung-Kocher befindet. Mit seinem mattschwarzen Finish kommt der Jung zwar ein bisschen wertiger daher. Das rächt sich aber auf Dauer, da er beim Kochen unweigerlich speckig wird und sich nur schlecht reinigen.
Hinweis: Der Gaskocher von Jung ist aktuell leider ausverkauft und wird bei Amazon nicht mehr geführt.
Ergebnis der Plätze 7 bis 9 (Tabelle)
Magnum Gaskocher | ZMC Kompaktbrenner | Jung HappyHome Gaskocher | |
|---|---|---|---|
Funktionalität (50) | 24 | 23 | 23 |
Qualität (20) | 13 | 12 | 11 |
Sicherheit (20) | 12 | 7 | 11 |
Nachhaltigkeit (10) | 1 | 8 | 3 |
Gesamtpunkte (100) | 50 | 50 | 48 |
Bewertung | Ausreichend | Ausreichend | Mangelhaft |
Tolegano-Gaskocher
Technisch und preislich ist der Standkocher von Tolegano beinahe identisch mit den Campingkochern von Magnum und Jung. Da darf man keine großen Unterschiede bezüglich der Qualität und Performance erwarten. Konsequenterweise enttäuscht auch der Gaskocher von Tolegano mit einer langen Mängelliste. Sein leichtes Gehäuse erleichtert den Transport, ist aber von minderer Güte. Beim Kochen erhitzt sich das Blechchassis stark, wenn auch der große Plastikregler kühl bleibt. Mit 7:55 min brauchte der Tolegano die mit Abstand längste Zeit im Siedetest. Und schon nach dem ersten Benutzen zeigte sich Rost am Topfaufsatz. Und auch die vier mitgelieferten Bajonettkartuschen reißen dieses Ergebnis nicht wieder raus.
Hinweis: Der Gaskocher von Tolegano ist aktuell leider ausverkauft und wird bei Amazon nicht mehr aufgeführt.
Elf-Monkey-Kompaktbrenner
Auf den ersten Blick wirkt der Elf-Monkey-Kompaktbrenner gar nicht mal so übel. Das Plastikgehäuse, das die Stechkartusche aufnimmt, ist solide. Das Gerät ist kompakt und einfach, aber robust gemacht, wenn auch teils scharfkantig. Leider rasselt der Elf Monkey sang-, aber eben nicht klanglos, durch die Sicherheitsprüfung: Ein stetes Zischen und der Geruch von Gas zeugen davon, dass das Ventil nicht komplett schließt, selbst bei allergrößter Anstrengung. Das bedeutet, dass permanent Gas ausströmt – ein unhaltbarer Zustand, der nicht nur mit unangenehmen Gerüchen einhergeht, sondern auch erhebliche Verpuffungsgefahr birgt. Da fällt kaum noch ins Gewicht, dass der schwächste Campingkocher im Test auch sehr langsam heizt und seine Standfestigkeit bedenklich schwach ausfällt.

Ergebnis der letzten zwei Plätze (Tabelle)
Tolegano Gaskocher | Elf Monkey Kompaktbrenner | |
|---|---|---|
Funktionalität (50) | 21 | 22 |
Qualität (20) | 11 | 2 |
Sicherheit (20) | 11 | 1 |
Nachhaltigkeit (10) | 1 | 0 |
Gesamtpunkte (100) | 44 | 25 |
Bewertung | Mangelhaft | Mangelhaft |
So haben wir getestet

Alle Campingkocher wurden von unserer Redaktion anonym im Internet gekauft und durchliefen die gleiche Testprozedur. Neben der Güte von Material und Verarbeitung (Kategorie „Qualität“) wurden für die Wertung in der Kategorie „Funktionalität“ vor allem die Heizfunktion und die Handhabbarkeit begutachtet. Dazu mussten die Campingkocher schnellstmöglich einen Liter ungesalzenes Leitungswasser zum Sieden bringen.
In der Kategorie Sicherheit spielten vor allem eine stabile Flamme, die sich bei unserem Test mit dem Ventilator nicht ausblasen ließ, sowie das Vorhandensein einer automatisierten Unterbrechung der Gaszufuhr, wenn der Kocher nicht heizt, eine Rolle. Außerdem wurde die Standfestigkeit des Kochers auf dem Untergrund sowie der Halt der Kochbehälter auf dem Campingkocher beurteilt.
Im Kapitel Nachhaltigkeit sind auch die Betriebskosten, bestehend aus Verbrauch und jeweiligem Gaspreis, berücksichtigt. Für die volle Punktzahl braucht es zudem eine reisetaugliche und zugleich umweltfreundliche Verpackung.
Punkte | Sterne | Note |
|---|---|---|
100 | 5 | Sehr gut |
90 – 99 | 4 – 4,9 | Sehr gut |
75 - 89 | 3 – 3,9 | Gut |
61 - 74 | 2 – 2,9 | Befriedigend |
51 - 60 | 1,1 – 1,9 | Ausreichend |
0 – 50 | 1 | Mangelhaft |
Welcher Campingkocher ist (für wen) der beste?
Für Viel-Camper:innen, bei denen jedes Gramm Ausrüstung zählt, empfiehlt sich unser Testsieger, der faltbare Odoland-Gaskocher. Er ist stabil, sparsam, leicht zu transportieren und einfach in der Handhabung.
Für Camping-Köch:innen mit höheren Ansprüchen an sich selbst und den mit Gas betriebenem Kocher, den sie in der Campingküche nutzen, empfiehlt sich der zweiflammige Campingaz Camping Cook CV. Er bietet mehr Möglichkeiten als die meisten anderen Gaskocher im Test, steht dem Testsieger bei den wesentlichen Punkten aber in fast nichts nach.
Für Sparfüchse, die einfach nur einen erschwinglichen Kocher zum Camping haben wollen, der zu einem vertretbaren Preis alles tut, was er soll, und dabei noch schick aussieht, raten wir zum Campingkocher Camp'Bistro, der ebenfalls vom Hersteller Campingaz stammt.
FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Gaskochern fürs Camping
Wie lange reicht eine 500-g-Gaskartusche für den Campingkocher?
Wie lange eine Gaskartusche für einen Campingkocher hält, lässt sich pauschal schwer sagen. Das hängt stark von Temperatur, Luftdruck und auch der Effizienz des Brenners am Gaskocher ab. Grob lässt sich sagen, dass eine Standard-Gaskartusche mit 500 g Gasinhalt für etwa 40 Brennvorgänge reicht, wenn diese jeweils rund vier Minuten dauern. Pauschal kann man sagen: Eine 500-g-Gaskartusche hält beim Camping oder Grillen im Durchschnitt etwa 2,5 bis 5 Stunden bei mittlerer bis hoher Leistung. Die tatsächliche Brenndauer hängt stark vom Gerät und der Kochintensität ab. Das reicht im besten Fall, um 1 l ungesalzenes Wasser zum Kochen zu bringen. Wer größere Mengen Gas verbraucht oder mit einem Campervan oder Wohnmobil unterwegs ist, sollte besser auf eine Gasflasche zurückgreifen. Was man zum Gasflaschen-Kauf fürs Wohnmobil wissen muss, haben wir hier zusammengefasst.
Kann man Campingkocher an Gasflaschen anschließen?
Ja, mit dem passenden Adapter und einem Druckminderer lassen sich Campingkocher an Gasflaschen anschließen, die mit Propan/Butan betrieben werden. Dies ist besonders bei Viel- und Dauer-Campern beliebt, da Gasflaschen günstiger, ergiebiger und umweltfreundlicher als Gaskartuschen sind.
Wie kann man Gaskartuschen richtig lagern?
Gaskartuschen enthalten, wie der Name schon sagt, Gas. Daher sollten sie weder an Feuer oder Wärmequellen, noch in direkter Sonne gelagert werden. Gaskartuschen dürfen auf keinen Fall über 50 Grad Celsius warm werden, sonst besteht Explosionsgefahr. Besser ist es, wenn sie kühl und trocken gelagert werden. Stechkartuschen müssen dabei im Brenner bleiben, sonst laufen sie aus. Kartuschen mit Bajonett-, Klick- oder Schraubverschluss können auch separat gelagert werden, am besten in einem gut belüfteten Raum.
Fazit
Heiße Kandidaten auf den Testsieg bei unserem Campingkocher-Test gab es viele, letztlich wussten nur die wenigen Gaskocher in vollem Umfang zu überzeugen. Vor allem in Sachen Sicherheit gab es etliche Kandidaten, deren Ventile oder Gehäuse heiß wurden oder bei denen sich der Gasstrom nicht zuverlässig abstellen ließ. Das ist speziell beim Camping mit leicht brennbarem Vorzelt ein nicht zu unterschätzendes Risiko für Mensch und Ausrüstung. Immerhin: Die Top-3-Produkte, die bei unserem Test auf dem Treppchen landen, sind nicht nur unter Sicherheitsaspekten uneingeschränkt zu empfehlen.
































