Pick-up Rivian R1T & Rivian R1S (2021): Preis US-Start-up Rivian nennt die Preise

von Christina Finke 16.11.2020

Das US-amerikanische Start-up nennt die Preise des elektrischen Pick-ups Rivian R1T sowie das Elektro-SUV Rivian R1S. Beide bis zu 710 PS starken Modelle werden ab Sommer 2021 ausgeliefert. Ob sie auch nach Deutschland kommen?

Der Pick-up Rivian R1T und das SUV Rivian R1S gehen nach neun Jahren Entwicklungszeit und einer leichten Verzögerung durch Corona im Sommer 2021 in den USA in den Handel. Während in der zugehörigen Mitteilung auch vom kanadischen Marktstart Ende 2021 die Rede ist, deutet bislang nichts auf einen Export nach Europa oder Deutschland hin. Die kommunizierten Preise reichen von 67.500 US-Dollar für den R1T bis hin zu 77.500 US-Dollar für den R1S in der Launch Edition. Der elektrische Pick-up ist knapp fünfeinhalb Meter lang und wiegt 2,7 Tonnen – hat also ähnliche Ausmaße wie etwa ein Ford F-150. Beim kantig-futuristischen Design fallen vor allem die beiden durchgehenden LED-Bänder auf: ein rotes am Heck und ein weißes vorne, in dem außerdem Tictac-förmige Scheinwerfer eingelassen sind. Das Platzangebot des Rivian R1T (2021) ist geradezu gigantisch. Die Designer haben den zusätzlichen Platz, der sich durch den Wegfall von Motor, Auspuffanlage und Co. ergibt, bestens ausgenutzt. So finden zusätzlich zu den 800 Kilogramm, die auf der Ladefläche transportiert werden können, noch 350 Liter in einem abschließbaren Laderaum unter der Pritsche sowie 330 Liter Gepäck im Kofferraum unter der Fronthaube Platz. Außerdem können in einem durchgehenden Staufach hinter der Fahrerkabine Snowboard, Surfbrett oder Golftasche bequem untergebracht werden. Mehr zum Thema: Das ist das Lucid Air SUV

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Der Rivian R1T (2021) im Video:

 
 

Preis des Pick-up Rivian R1T & des Rivian R1S (2021)

Das SUV Rivian R1S (2021) wirkt mit knapp über fünf Metern Länge dagegen fast schon zierlich, trotzdem finden hier bis zu sieben Personen Platz. Im Innenraum seiner Modelle setzt der US-Startup vor allem auf Konnektivität: Ein 15,6-Zoll-Bildschirm dient als Bedienungszentrale, die digitalen Instrumente werden auf einem 12,3 Zoll großen Monitor angezeigt und die Passagiere im Fond können sich über einen 6,8 Zoll großen Touchscreen freuen. Außerdem ist jedes Modell in eine Cloud eingebunden, über die Daten ausgetauscht werden können. Zudem sollen alle Fahrzeuge autonomes Fahren auf Level 3 ermöglichen. Basis beider Modelle ist Rivians sogenannte "Skateboard"-Plattform, in der Akkus, Antriebseinheiten, Thermosystem, Bremsen und Fahrwerk untergebracht sind. Für den Antrieb sorgen vier Radnabenmotoren, dank derer die Fahrzeuge über elektrischen Allradantrieb verfügen. Die Akkus bezieht der Autobauer von einem Zulieferer und haben eine Kapazität von 105, 133 oder 180 Kilowattstunden. Die Systemleistung beträgt 408 oder 710 PS im Topmodell. Letzteres schafft den Standardsprint von 0 auf 96 km/h in gerade einmal drei Sekunden, Schluss ist bei 201 km/h. Die Reichweite soll nach Unternehmensangaben von etwa 340 Kilometern bis 640 Kilometern reichen – abhängig von der Akku-Größe, die gewählt wurde. Gegründet wurde Rivian 2009 von dem 35-jährigen MIT-Absolventen RJ Scaringe. Mittlerweile beschäftigt er rund 600 Mitarbeiter an fünf Standorten. Die beiden Modelle Rivian R1S und Rivian R1T (2021) sollen nun in einem ehemaligen Mitsubishi-Werk im Bundesstaat Illinois gefertigt werden. Geplant ist, 50.000 Exemplare pro Jahr in den USA abzusetzen. 

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