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Apple Car (2025): Preis & Serienchance Neues Entwicklungsteam für Apple-Auto

Alexander Koch 03.11.2022

Hinweise auf ein Apple Car, das unter dem Namen Apple iCar firmieren könnte, halten sich seit Jahren hartnäckig. Jüngsten Medienberichten zufolge soll es tatsächlich Serienchancen haben und 2025 zu einem noch nicht bekannten Preis auf die Straße kommen.

Das Apple Car – vielleicht auch das "Apple iCar", um in der Firmensprache zu bleiben – ist steter Quell von Gerüchten, wobei sich Apple selbst auffällig zurückhält. Nur aufgrund von FBI-Ermittlungen gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des iPhone-Konzerns, der am Auto-Projekt mitgearbeitet hatte, kam 2018 heraus, dass zu der Zeit rund 1800 Apple-Mitarbeitende an der Entwicklung beteiligt waren und rund 45 Fahrzeuge für Testfahrten bereitgestanden hätten. Zuletzt hatte der Tech-Industrie-Analyst Ming-Chi Kuo im März 2022 via Twitter davon berichtet, dass sich das Projektteam bereits seit einiger Zeit aufgelöst habe. Es sei eine Reorganisation innerhalb von drei bis sechs Monaten nötig, um das Ziel zu erreichen, spätestens 2025 mit der Massenproduktion zu beginnen. Später fügte er hinzu, dass sich das neue Team vermutlich noch 2023 formieren wird. Außerdem hat das Unternehmen Medienberichten zufolge sein Programm für autonomes Fahren mit zehn neue Fahrer:innen aufgestockt. Im Juli 2022 wurde bekannt, dass Apple Luigi Taraborrelli, einen Experten für Chassis und Fahrzeugdynamik, mit ins Boot geholt hat. Zuvor sollen auch Ulrich Kranz, der den BMW i3 und i8 mitentwickelt hat, und Michael Schwekutsch, ehemaliger Tesla-Entwicklungsleiter für E-Antriebe, zum Entwicklungs-Team des Apple Car gehört haben. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Preis & Serienchancen des Apple Car (2025)

Vom ehrgeizigen Ziel, 2025 ein Apple Car (2025) auf den Markt zu bringen, berichtete Bloomberg 2021. Wer das Auto bauen soll, ist noch immer unklar. Gerüchte über Gespräche mit Toyota und Panasonic, LG, Samsung und weiteren Unternehmen haben sich bisher nicht bestätigt. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Joint Venture LG Magna e-Powertrain, bestehend aus dem südkoreanischen Batterieexperten LG und dem kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna, hat sich zumindest bislang nicht ergeben. Dabei wäre die Kooperation für Apple von Vorteil, weil die Entwicklungsarbeit bei den Kalifornier:innen bleiben könnte. Medienbericht über einen möglichen Deal mit Nissan oder Hyundai und Kia haben sich ebenfalls nicht bestätigt. Angeblicher Streitpunkt: Die Autobauer hätten aktiv in die Entwicklung des Apple iCar (2025) eingebunden werden wollen und sich nicht als bloßen Dienstleister gesehen.

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Computer-Illustration illustriert das Apple iCar (2025)

Ungeachtet der ungeklärten Frage, wer das Apple Car (2025) entwickelt oder produziert, hat der britischen Leasing-Anbieter Vanarama auf Basis bereits gesicherter Patente das iCar nach eigenen Vorstellungen visualisiert. Auffällig ist das Apple-typisch reduzierte Design, das in der Farbe Weiß und im Stile von iPhone-Knöpfen gestalteten Türgriffen die Nähe zu den ureigenen Apple-Produkten sucht. Zudem sticht die scheinbar schwebende Glaskuppel, die ein herkömmliches Dach mit teils massiven Säulen ersetzt, ins Auge. Insiderberichten zufolge soll das Apple-Auto in puncto Design tatsächlich neue Wege gehen, wenngleich Apple wohl kaum die Designskizzen von Vanarama zurate ziehen wird. Das Elektroauto solle mehr digitale Schnittstelle und Service denn Fahrzeug sein und demnach überwiegend oder komplett autonom fahren. So sei etwa auch eine umgedachte Fahrerkabine im Gespräch, die von außen nicht einsehbar sei, von innen allerdings den Blick nach draußen zulasse. Auch eine verkapselte Kabine mit digitalem Blick in die Umwelt sei möglich. Apple könne sich zudem auch ein morphologisches Design vorstellen, mit dem sich das Fahrzeug je nach Anforderung in Länge und Form anpasst, etwa um bei höheren Geschwindigkeiten aerodynamischer zu werden. Brancheninsider:innen zufolge soll das Apple iCar (2025) vorerst als hochpreisiges Hightech-Produkt auf den Markt kommen. Später könne auch ein günstigeres Massenprodukt erscheinen.

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