Opel-Rückruf (April 2021): Anhängerkupplung Anhängerkupplung kann abreißen

von AUTO ZEITUNG 12.04.2021
Inhalt
  1. April 2021: Materialfehler der Anhängerkupplung führt zu Opel-Rückruf
  2. Januar 2021: Opel-Rückruf wegen Radverschraubung
  3. Mai 2019: Opel-Rückruf wegen Stickoxid-Problem
  4. Oktober 2018: Opel ruft Diesel-Fahrzeuge in die Werkstatt

Weil die Anhängerkupplung im Zugebetrieb abreißen könnte, müssen in Deutschland 846 Opel Grandland X die Werkstatt. Auch Citroë​n C5 Aircross und Peugeot 3008 sind von der Rückrufaktion im April 2021 betroffen. Das müssen Opel-Fahrer:innen jetzt wissen!

 

April 2021: Materialfehler der Anhängerkupplung führt zu Opel-Rückruf

Da es aufgrund eines Materialfehlers bei der Anhängerkupplung zu einer "Zugtrennung" kommen kann, müssen, wie im April 2021 bekannt wurde, weltweit über 5025 Fahrzeuge in die Werkstatt. Der Opel-Rückruf betrifft in Deutschland vermutlich 846 Fahrzeuge des Grandland X, die zwischen 2018 und 2021 produziert wurden. Darüber hinaus können sich wohl auch 166 Besitzer:innen eines Citroë​n C5 Aircross (Baujahr 2020) und 255 Fahrer:innen eines Peugeot 3008 (Baujahr 2020) auf einen außerplanmäßigen Werkstattbesuch einstellen. Hier soll dann eine Überprüfung und gegebenenfalls ein Austausch der Anhängerkupplung stattfinden. Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden sind bislang nicht bekannt. Mehr zum Thema: Alle News zu Opel

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Januar 2021: Opel-Rückruf wegen Radverschraubung

Weil es bei der Montage der Winterkompletträder im Handel offenbar zu Fehlern gekommen ist, startete Opel im Januar 2021 einen Rückruf. Ein unzureichendes Anzugsdrehmoment der Radverschraubungen könnte dazu führen, dass sich diese lösen. Betroffen sind 3562 Autos der Modellreihen Astra, Combo, Corsa, Crossland, Grandland, Insignia, Vivaro und Zafira aus den Baujahren 2019 und 2020, die nun zur Überprüfung in die Werkstatt müssen. Der Rückruf wird vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) überwacht. Opel hat bereits damit begonnen, die betroffenen Autobesitzer:innen zu informieren. Die Überprüfung im Zuge des Werkstattaufenthalts soll nicht länger als 15 Minuten dauern. Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden sind bislang nicht bekannt. 

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Mai 2019: Opel-Rückruf wegen Stickoxid-Problem

Opel-Rückruf im Mai 2019: Wegen eines möglichen Defektes an der Lambdasonde und daraus resultierenden Stickoxid-Problemen ruft Opel europaweit 210.000 Fahrzeuge der Modellreihen Adam und Corsa in die Werkstatt. Betroffen sind die Benziner-Modelle der Baujahre 2018 und 2019 mit 1,2- beziehungsweise 1,4-Litern Hubraum. Bei Fahrleistungen über 50.000 Kilometern kann es zu einem Defekt an der Lambdasonde kommen, aufgrund dessen die Stickoxid-Grenzwerte überschritten werden könnten. Durch ein Software-Update soll das Stickoxid-Problem gelöst werden können. Von dem Opel Rückruf im Mai 2019 sind 54.000 Fahrzeuge der Modellreihe Adam und Corsa betroffen.

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Oktober 2018: Opel ruft Diesel-Fahrzeuge in die Werkstatt

Opel-Rückruf im Oktober 2018: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat für Opel einen Rückruf von rund 96.000 Diesel-Fahrzeugen angeordnet. Grund dafür waren laut KBA unerlaubte Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung. Schon 2015 seien die Abschalteinrichtungen gefunden worden, für die das KBA eine freiwillige Servicemaßnahme angeordnet hatte. "Die Durchführung dieser Servicemaßnahme wurde von Opel lange verschleppt", sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums im Oktober 2018. Deshalb seien bisher nur etwa 70 Prozent der geforderten Software-Updates durchgeführt worden. "Nach Auffinden einer fünften Abschalteinrichtung Anfang 2018, welche das KBA als unzulässig eingestuft hat, läuft eine amtliche Anhörung. Auch diese Anhörung sei durch Opel mit immer neuen technischen Argumenten zeitlich verschleppt worden. Wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung ist der Autobauer Opel nun amtlich verpflichtet, weltweit 96.000 Fahrzeuge der Typen Insignia, Cascada und Zafira aus den Modelljahren 2013 bis 2016 zurückzurufen. Von den in Deutschland verkauften rund 32.000 Autos wurden bereits 23.000 freiwillig einem Software-Update unterzogen, sodass unter dem Strich in Deutschland nur rund 9000 in die Werkstätten müssen. Angesichts der laufenden Betrugsermittlungen beharrt Opel allerdings darauf, dass die betroffenen Fahrzeuge geltenden Vorschriften entsprächen. Einen entsprechenden Eilantrag von Opel gegen eine Rückrufanordnung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) hat das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht am Montag, 12. November 2018, abgelehnt. Nach Ansicht der dritten Kammer liegen schwerwiegende Anhaltspunkte dafür vor, dass die Auffassung des KBA zutreffend sei.

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