Alle Infos zum Ford Mustang

Ford Mustang Mach-E (2020): Preis, GT & Innenraum Mach-E GT als 1419 PS starkes Einzelstück

von Thomas Geiger 21.07.2020
Inhalt
  1. Preis, Innenraum & GT-Version des Ford Mustang Mach-E (2020)
  2. Ford Mustang Mach-E (2020) mit bis zu 600 km Reichweite
  3. Performance-Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400

Das Elektro-SUV mit dem Namen Ford Mustang Mach-E (2020) soll Tesla und den deutschen Premium-Anbietern Konkurrenz machen. Alle Informationen zum Preis, der GT-Version, dem Innenraum und der Rennversion Ford Mustang Mach-E1400!

Ausgerechnet der Mustang soll Ford ins Elektro-Zeitalter beamen und als Ford Mustang Mach-E (2020) zum ersten ernsthaften Tesla-Jäger aus Detroit werden. Zwar dauert es noch bis Ende 2020, bis der Stromer zu einem Preis ab 46.900 Euro (Stand: Juli 2020) auf die Straße rollt. Doch Klappern gehört zum Handwerk, entsprechend haben die Amerikaner das Tuch schon deutlich vorher gelüftet. Mit dem bisherigen Mustang hat der Mach-E auf den ersten Blick allerdings nicht viel gemein. Der Achtzylinder musste den Akkus weichen, aus Sportwagen ist SUV geworden. Das aber zitiert in vielen Details die traditionelle Linie des Fastbacks: Die Haube des Ford Mustang Mach-E (2020) ist deshalb länger als bei den meisten Konkurrenten und stärker konturiert, die hinteren Kotflügel sind weiter ausgestellt und natürlich glühen am Heck wie schon beim allerersten Mustang von 1964 drei Balken als Rückleuchten. Neu sind dagegen der hohe Bug mit dem geschlossenen Kühlergrill und die Türen, denen die konventionellen Griffe fehlen, weil sie jetzt mit Sensoren öffnen und den Passagieren entgegenspringen. Das sieht cool aus, ist aber nicht wirklich praktisch. Mehr zum Thema: Darf ein E-Auto Mustang heißen? Ein Kommentar!

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Der Ford Mustang Mach-E (2020) im Video:

 
 

Preis, Innenraum & GT-Version des Ford Mustang Mach-E (2020)

Auch das Fahrgefühl des Ford Mustang Mach-E (2020) ist typisch Mustang: "Fun and Fast", sagt Ted Cannis, der die elf Milliarden Dollar verwaltet, mit denen Ford zu einer zukunftsfesten Marke mit einem dicken elektrischen Standbein werden soll. Der auf einer so genannten Skateboard-Architektur aufgebauten Mach-E wird zunächst mit zwei Batteriepaketen mit wahlweise 76 oder 99 kWh und WLTP-Reichweiten zwischen 420 und 600 Kilometern angeboten. In der Basis gibt es Heckantrieb und je nach Batterie 190 oder 210 kW, als Dual-Motor mit Allrad und 190 oder 248 kW sowie als GT, der immer mit Allrad und XL-Akku antritt, eine Systemleistung von 342 kW. Allerdings ist der Spaß beim Ford Mustang Mach-E (2020) ein bisschen früher vorbei als üblich: 185 km/h schaffen die Standard-Versionen und selbst dem performanten GT drehen die Amis bei 200 Sachen den Saft ab.

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Ford Mustang Mach-E (2020) mit bis zu 600 km Reichweite

Während die Mustang-Gemeinde dem Tempo hinterher weinen wird, kann sie sich beim Ford Mustang Mach-E (2020) über eine andere Umstellung freuen – zum ersten Mal bietet der Mustang im Innenraum richtig Platz. Bei 4,71 Metern Länge und knapp drei Metern Radstand ist das E-SUV natürlich viel geräumiger und damit der erste Mustang, in dem man auch hinten bequem sitzen kann. Vom großen Kofferraum und den 100 Litern "Frunk" im Bug ganz zu schweigen. Dazu gibt es einen Innenraum, das einen riesigen Sprung nach vorne macht. Damit bringt der Elektro-Crossover frischen Wind in die Ford-Welt. Was so ein 15-Zoll-Display, das im Ford Mustang Mach-E (2020) aufrecht vor dem ansonsten gähnend leeren Cockpit thront und nur von einem kleinen Bildschirm hinter dem Lenkrad flankiert wird, so alles ausmacht. 

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Performance-Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400

Die Performance-Abteilung von Ford hat in Zusammenarbeit mit RTR Vehicles in rund 10.000 Arbeitsstunden den Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400 (2020) erschaffen. Sieben Elektromotoren treiben das Performance-Auto an: drei sind vorne platziert, vier hinten. Mit ihnen soll sich die Leistung auf sagenhafte 1419 PS addieren. Das Ultrahochleistungs-Akkupaket besteht aus Nickel-Mangan-Kobaltzellen und soll mit 56,8 kWh für die nötige Energie sorgen. Der Renn-Prototyp basiert auf dem Mustang Mach-E GT, der in fünf Sekunden von null auf 100 km/h sprintet. Voll einsatzbereit für den Rennsport soll der Ford Mustang Mach-E 1400 sein Debüt bei einem Nascar-Rennen geben. Sein Layout soll aber auch einen Einsatz bei Drift-Events ermöglichen. Dazu haben die Ingenieure den Renner mit einer hydraulischen Handbremse ausgestattet. Die Leistungsverteilung an Vorder- und Hinterräder ist frei einstellbar. Das Fahrzeug ist so ausgelegt, dass das Team die Auswirkungen der Antriebs- und Fahrwerkskonfigurationen auf Energieverbrauch und Leistung untersuchen kann. Mit der Entwicklung des Ford Mustang Mach-E 1400 (2020) möchte Ford vor allem das große Potenzial von E-Autos sichtbar machen, das viele Kunden noch anzweifeln. Mehr zum Thema: Ein Kommentar zur Ford-VW-Allianz

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Der Ford Mustang Mach-E 1400 im Video:

 

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