Ford Mach-E (2020): Erste Informationen zum E-SUV Ford plant Mach-E mit Mustang-Genen

von Volker Koerdt 01.08.2019

Das Elektro-SUV mit dem Namen Ford Mach-E soll Tesla und den deutschen Premium-Anbietern ab 2020 Konkurrenz machen. Wir haben erste Informationen gesammelt.

Der Mustang ist seit über 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte und soll nun als Ideengeber für den Ford Mach-E (2020) fungieren. Auch in Deutschland gehört die US-Ikone seit Jahren zu den beliebtesten Sportwagen. Das an den Mustang angelehnte SUV soll als Elektroauto neue Fans finden. Die Rückleuchten sind dabei vom Mustang entlehnt, und auch in den vorderen Scheinwerfern wurde die Dreiteilung der Leuchten, wie am Heck, übernommen – hier sogar mit auffälligen Aluminiumeinlagen. Markant ist zudem der leichte Hofmeisterknick, ähnlich wie bei BMW am hinteren Seitenfenster. Ford möchte damit eine Offensive gegen Audi e-tron, Mercedes EQC, vor allem aber gegen das Tesla Model X starten, dem das E-Auto in den Abmessungen weitestgehend entspricht. Der Mach-E ist über fünf Meter lang und soll als reines batterieelektrisches Fahrzeug auf den Markt kommen. Die Batterie ist in den Wagenboden integriert, das Auto soll 480 bis 600 km Reichweite nach WLTP realisieren. Sowohl Allrad als auch Heckantriebsvarianten wird es je nach Leistungsstufeangeboten geben. In der stärksten Ausbaustufe, dessen Leistung noch nicht bekannt ist, soll der Mach-E in unter drei Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und schneller als ein Mustang GT sein. Opulente, 19 Zoll große Räder verleihen dem Ford Mach-E (2020) die nötige Präsenz. Mehr zum Thema: Das wissen wir zum Ford Mustang Hybrid

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Elektro-SUV mit Mustang-Genen: Ford Mach-E (2020)

Der fünfsitzige Ford Mach-E (2020) bietet im Innenraum ein riesiges Raumangebot und einen 15 Zoll großen Touchscreen, sodass die Bedienung nur noch wenige Knöpfe erfordert. Auffällig ist ein Automatik-Button, der – ähnlich wie bei den früheren Jaguar-Modellen – in der Mittelkonsole versenkt ist und im Fahrbetrieb ausfährt. Updates over-the-air sollen möglich sein. Auch im Vertrieb will Ford neue Wege gehen. Das E-SUV wird nicht nur über die Händler verkauft, sondern zudem über das Internet angeboten. Bereits 2020 soll das E-Flaggschiff von Ford auf den Markt kommen. Es ist der Beginn einer groß angekündigten Elektrostrategie des US-amerikanischen Automobil-Giganten. Wie mittlerweile bekannt ist, haben die US-Amerikaner eine enge Kooperation mit VW vereinbart, um eine gemeinsame Elektrostrategie auszurollen. So können die Amerikaner in Zukunft auf den Modularen Elektrobaukasten (MEB) von VW zugreifen. Ford restrukturiert parallel das Europageschäft, trennt sich von ca. 7000 Mitarbeitern und wird auch klassische Modelle aus dem Lineup streichen. In Detroit und in Wolfsburg ist man sich jedenfalls einig: Die E-Mobilität ist, wie der Ford Mach-E (2020) zeigt, nicht mehr aufzuhalten.

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