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Ford Mustang Mach-E: GT, Preis & Innenraum Mustang Mach-E kommt Anfang 2021

von Thomas Geiger 10.12.2020
Inhalt
  1. Preis & Innenraum des Ford Mustang Mach-E (2020)
  2. Das ist der Ford Mustang Mach-E GT & die Performance Edition
  3. Performance-Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400

Das Elektro-SUV Ford Mustang Mach-E (2020) soll Tesla und den deutschen Premium-Anbietern ab 2021 Konkurrenz machen. Für 2021 kündigt sich zudem das Topmodell Ford Mustang Mach-E GT als Performance Edition an. Wir zeigen den Innenraum und nennen den Preis!

Ausgerechnet der Mustang soll Ford ins Elektro-Zeitalter beamen und als Ford Mustang Mach-E (2020) zum ersten ernsthaften Tesla-Jäger aus Detroit werden. Zum Preis ab 46.900 Euro (Stand: Dezember 2020) hat der Mach-E mit dem bisherigen Mustang auf den ersten Blick allerdings nicht viel gemein: Aus Sportwagen ist SUV geworden, das aber in vielen Details die traditionelle Linie des Fastbacks zitiert. Die Haube ist länger als bei den meisten Konkurrenten und stärker konturiert, die hinteren Kotflügel sind weiter ausgestellt und natürlich glühen am Heck drei Balken als Rückleuchten. Neu sind dagegen der hohe Bug mit dem geschlossenen Kühlergrill und die Türen des Ford Mustang Mach-E (2020), denen die konventionellen Griffe fehlen, weil sie jetzt mit Sensoren öffnen und den Passagieren entgegenspringen. Das sieht cool aus, ist aber nicht wirklich praktisch. Mehr zum Thema: Darf ein E-Auto Mustang heißen? Ein Kommentar!

Fahrbericht Ford Mustang Mach-E (2020)
Neuer Ford Mustang Mach-E: Erste Testfahrt Erste Testrunde im Elektro-Mustang

Der Ford Mustang Mach-E (2020) im Video:

 
 

Preis & Innenraum des Ford Mustang Mach-E (2020)

Während die Mustang-Gemeinde dem Verbrenner hinterher weinen wird, kann sie sich beim Ford Mustang Mach-E (2020) über eine andere Umstellung freuen – zum ersten Mal bietet der Mustang im Innenraum richtig Platz. Bei 4,71 Metern Länge und knapp drei Metern Radstand ist das E-SUV natürlich viel geräumiger und damit der erste Mustang, in dem man auch hinten bequem sitzen kann. Vom 402 bis 1420 Liter fassenden Kofferraum und dem 81 Liter großen, auswaschbarem "Frunk" im Bug ganz zu schweigen. Dazu gibt es einen Innenraum, der einen riesigen Sprung nach vorne macht. Was so ein 15,5-Zoll-Display, das aufrecht vor dem ansonsten gähnend leeren Cockpit thront und nur von einem kleinen 10,2-Zoll-Bildschirm hinter dem Lenkrad flankiert wird, so alles ausmacht. Das Fahrgefühl wiederum soll trotz elektrischen Antriebs typisch Mustang sein: Der auf einer sogenannten Skateboard-Architektur aufgebauten Ford Mustang Mach-E (2021) wird zunächst mit zwei Batteriepaketen mit wahlweise 68 oder 88 kWh netto nutzbarer Kapazität und WLTP-Reichweiten zwischen 400 und 610 Kilometern angeboten. In der Basis gibt es Heckantrieb und je nach Batterie 198 (269 PS) oder 216 kW (294 PS), als Dual-Motor mit Allrad und 198 (269 PS) oder 258 kW (351 PS). In der vorerst stärksten Ausbaustufe soll der Ford Mustang Mach-E (2020) in 5,1 Sekunden auf 100 km/h, in der Spitze elektronisch abgeriegelte 180 km/h und bis zu 540 Kilometer (WLTP) weit fahren. Die RWD-Varianten kosten je nach Akku-Paket 46.900 Euro (68 kWh) und 54.475 Euro (88 kWh), die AWD-Mustang stehen mit 54.000 Euro (68 kWh) und 62.900 Euro (88 kWh) in der Preisliste (Stand: Dezember 2020).

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Ford Mustang Mach-E GT Performance Edition (2021)
Mit 487 PS übertrifft die Performance Edition den als GT bis dato stärksten Mach-E. Foto: Ford
 

Das ist der Ford Mustang Mach-E GT & die Performance Edition

Spätestens mit dem Ford Mustang Mach-E GT, den der Autobauer für Ende 2021 ankündigt, soll der sportliche Anspruch des Mustang-Ablegers endgültig erfüllt werden. Zwei E-Motoren, die zusammen auf 342 kW (465 PS) und 830 Newtonmeter Drehmoment kommen und als Allradantrieb fungieren, katapultieren das E-SUV in nur 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und eine elektrisch abgeregelte Spitze von 200 km/h. Die 88-kWh-Batterie (netto) steht derweil für eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern (WLTP). Zur Ausstattung des GT gehören unter anderem ein adaptives Fahrwerk und große 20-Zoll-Felgen sowie im Interieur Sportsitze und ein eigenes Lenkrad. Zudem stehen für den Ford Mustang Mach-E GT (2021) zwei exklusive Lackierungen zur Verfügung. Wem die Performance des GT nicht reicht, der kann ab Sommer 2021 auch zur Ford Mustang Mach-E GT Performance Edition greifen – zumindest in den USA. Ob das 358 kW (487 PS) starke Topmodell auch nach Deutschland kommt, wurde nämlich noch nicht kommuniziert. Das Drehmoment beträgt 850 Newtonmeter und die in Amerika wichtige 0-60-mph-Zeit beträgt 3,5 Sekunden. Hinter den 20 Zoll-Felgen mit Pirelli-Bereifung sitzen Brembo-Bremsen mit rot lackierten Bremssätteln. Kunden, die den Ford Mustang Mach-E GT (2021) bereits reserviert haben, können das Performance Edition-Paket im Frühjahr 2021 dazubestellen.

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Der Ford Mustang Mach-E 1400 im Video:

 
 

Performance-Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400

Die Performance-Abteilung von Ford hat in Zusammenarbeit mit RTR Vehicles in rund 10.000 Arbeitsstunden den Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400 (2020) erschaffen. Sieben Elektromotoren treiben das Performance-Auto an: drei sind vorne platziert, vier hinten. Mit ihnen soll sich die Leistung auf sagenhafte 1419 PS addieren. Das Ultrahochleistungs-Akkupaket besteht aus Nickel-Mangan-Kobaltzellen und soll mit 56,8 kWh für die nötige Energie sorgen. Der Renn-Prototyp basiert auf dem Mustang Mach-E GT, der in fünf Sekunden von null auf 100 km/h sprintet. Voll einsatzbereit für den Rennsport soll der Ford Mustang Mach-E 1400 sein Debüt bei einem Nascar-Rennen geben. Sein Layout soll aber auch einen Einsatz bei Drift-Events ermöglichen. Dazu haben die Ingenieure den Renner mit einer hydraulischen Handbremse ausgestattet. Die Leistungsverteilung an Vorder- und Hinterräder ist frei einstellbar. Das Fahrzeug ist so ausgelegt, dass das Team die Auswirkungen der Antriebs- und Fahrwerkskonfigurationen auf Energieverbrauch und Leistung untersuchen kann. Mit der Entwicklung des Ford Mustang Mach-E 1400 (2020) möchte Ford vor allem das große Potenzial von E-Autos sichtbar machen, das viele Kunden noch anzweifeln. Mehr zum Thema: Ein Kommentar zur Ford-VW-Allianz

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