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Ford Mustang Mach-E: GT, Preis & Innenraum Mach-E GT kommt Ende 2021

von Thomas Geiger 25.09.2020
Inhalt
  1. Preis & Innenraum des Ford Mustang Mach-E (2020)
  2. Das ist der Ford Mustang Mach-E GT (2021)
  3. Performance-Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400

Das Elektro-SUV Ford Mustang Mach-E (2020) soll Tesla und den deutschen Premium-Anbietern Konkurrenz machen. Für 2021 kündigt sich das Topmodell Ford Mustang Mach-E GT an. Wir zeigen den Innenraum und nennen den Preis!

Ausgerechnet der Mustang soll Ford ins Elektro-Zeitalter beamen und als Ford Mustang Mach-E (2020) zum ersten ernsthaften Tesla-Jäger aus Detroit werden. Zum Preis ab 46.900 Euro (Stand: Juli 2020) hat der Mach-E mit dem bisherigen Mustang auf den ersten Blick allerdings nicht viel gemein: Aus Sportwagen ist SUV geworden, das aber in vielen Details die traditionelle Linie des Fastbacks zitiert. Die Haube ist länger als bei den meisten Konkurrenten und stärker konturiert, die hinteren Kotflügel sind weiter ausgestellt und natürlich glühen am Heck drei Balken als Rückleuchten. Neu sind dagegen der hohe Bug mit dem geschlossenen Kühlergrill und die Türen, denen die konventionellen Griffe fehlen, weil sie jetzt mit Sensoren öffnen und den Passagieren entgegenspringen. Das sieht cool aus, ist aber nicht wirklich praktisch. Mehr zum Thema: Darf ein E-Auto Mustang heißen? Ein Kommentar!

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Der Ford Mustang Mach-E (2020) im Video:

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Preis & Innenraum des Ford Mustang Mach-E (2020)

Während die Mustang-Gemeinde dem Verbrenner hinterher weinen wird, kann sie sich beim Ford Mustang Mach-E (2020) über eine andere Umstellung freuen – zum ersten Mal bietet der Mustang im Innenraum richtig Platz. Bei 4,71 Metern Länge und knapp drei Metern Radstand ist das E-SUV natürlich viel geräumiger und damit der erste Mustang, in dem man auch hinten bequem sitzen kann. Vom großen Kofferraum und den 100 Litern "Frunk" im Bug ganz zu schweigen. Dazu gibt es einen Innenraum, das einen riesigen Sprung nach vorne macht. Was so ein 15-Zoll-Display, das aufrecht vor dem ansonsten gähnend leeren Cockpit thront und nur von einem kleinen Bildschirm hinter dem Lenkrad flankiert wird, so alles ausmacht. Das Fahrgefühl wiederum soll trotz elektrischen Antriebs typisch Mustang sein: Der auf einer so genannten Skateboard-Architektur aufgebauten Ford Mustang Mach-E (2021) wird zunächst mit zwei Batteriepaketen mit wahlweise 76 oder 99 kWh und WLTP-Reichweiten zwischen 420 und 600 Kilometern angeboten. In der Basis gibt es Heckantrieb und je nach Batterie 190 oder 210 kW, als Dual-Motor mit Allrad und 190 oder 248 kW. Damit soll der elektrische Mustang in 5,8 Sekunden auf 100 km/h, in der Spitze elektronisch abgeriegelte 185 km/h und bis zu 540 Kilometer (WLTP ) weit fahren.

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Das ist der Ford Mustang Mach-E GT (2021)

Spätestens mit dem Ford Mustang Mach-E GT, den der Autobauer für Ende 2021 ankündigt, soll der sportliche Anspruch des Mustang-Ablegers endgültig erfüllt werden. Zwei E-Motoren, die zusammen auf 342 kW (465 PS) und 830 Newtonmeter Drehmoment kommen und als Allradantrieb fungieren, katapultieren das E-SUV in nur 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und eine elektrisch abgeregelte Spitze von 200 km/h. Die 88-kWh-Batterie (netto) steht derweil für eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern (WLTP). Zur Ausstattung des GT gehören unter anderem ein adaptives Fahrwerk und große 20-Zoll-Felgen sowie im Interieur Sportsitze und ein eigenes Lenkrad. Zudem stehen für den Ford Mustang Mach-E GT (2021) zwei exklusive Lackierungen zur Verfügung. Einen Preis nennt Ford noch nicht. 

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Der Ford Mustang Mach-E 1400 im Video:

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Performance-Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400

Die Performance-Abteilung von Ford hat in Zusammenarbeit mit RTR Vehicles in rund 10.000 Arbeitsstunden den Prototyp Ford Mustang Mach-E 1400 (2020) erschaffen. Sieben Elektromotoren treiben das Performance-Auto an: drei sind vorne platziert, vier hinten. Mit ihnen soll sich die Leistung auf sagenhafte 1419 PS addieren. Das Ultrahochleistungs-Akkupaket besteht aus Nickel-Mangan-Kobaltzellen und soll mit 56,8 kWh für die nötige Energie sorgen. Der Renn-Prototyp basiert auf dem Mustang Mach-E GT, der in fünf Sekunden von null auf 100 km/h sprintet. Voll einsatzbereit für den Rennsport soll der Ford Mustang Mach-E 1400 sein Debüt bei einem Nascar-Rennen geben. Sein Layout soll aber auch einen Einsatz bei Drift-Events ermöglichen. Dazu haben die Ingenieure den Renner mit einer hydraulischen Handbremse ausgestattet. Die Leistungsverteilung an Vorder- und Hinterräder ist frei einstellbar. Das Fahrzeug ist so ausgelegt, dass das Team die Auswirkungen der Antriebs- und Fahrwerkskonfigurationen auf Energieverbrauch und Leistung untersuchen kann. Mit der Entwicklung des Ford Mustang Mach-E 1400 (2020) möchte Ford vor allem das große Potenzial von E-Autos sichtbar machen, das viele Kunden noch anzweifeln. Mehr zum Thema: Ein Kommentar zur Ford-VW-Allianz

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