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Mercedes EQC (2019): Preis & Reichweite Schneller laden im Mercedes EQC

von Sven Kötter 23.11.2020

Das Elektro-SUV Mercedes EQC feierte 2019 seinen Marktstart. Die Reichweite liegt bei über 400 Kilometern. Ende 2020 spendiert Mercedes-Benz dem EQC einen 11-kW-On-Board-Lader. Das ist der aktuelle Preis!

Das erste Elektro-SUV von Daimler heißt Mercedes EQC (2019) und hat einen Preis ab 69.484 Euro (Stand: November 2020). Analog zu den herkömmlichen Modellen mit Verbrennern lässt der Namenszusatz "C" den nötigen Spielraum für ein breites Spektrum von EQ-Fahrzeugen. Beim Serienmodell kommt optisch der Ideengeber durch – das Concept EQ. Auch wenn das Serienmodell dann doch Türgriffe und Außenspiegel hat, werden die LED-Frontscheinwerfer in Richtung Kühlergrill immer breiter. Mittig prangt selbstbewusst der große Stern im geschlossenen Kühlergrill. Auch das Heck ähnelt dem Konzept, ist äußerst glatt gezeichnet und trägt ein schmales LED-Leuchtband. Noch spannender ist aber, was unter dem Blech passiert: Dort kommt die neue Elektro-Plattform EVA-I zum Einsatz, die in jeder Dimension flexibel ist und vom Radstand über die Spurweite bis zur Batteriekapazität und Motorleistung weitestgehend frei skaliert werden kann. Der EQC besitzt pro Achse einen Elektromotor, die zusammen bis zu 408 PS Systemleistung und 765 Newtonmeter Drehmoment erzeugen. Das ermöglicht, trotz eines Leergewichts von rund 2,5 Tonnen, Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Elektro-Allradler in nur 5,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Rücksicht auf eine praxistaugliche Reichweite auf 180 km/h begrenzt. Ein Akku mit 80 Kilowattstunden Kapazität soll für eine Reichweite von bis zu 471 Kilometern nach NEFZ-Norm gut sein.

Fahrbericht Mercedes EQC (2019)
Neuer Mercedes EQC (2019): Erste Testfahrt Neuen Mercedes EQC angetestet

Der Mercedes EQC (2019) im Video:

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Preis & Reichweite des Mercedes EQC (2019)

Der Mercedes EQC (2019) wird serienmäßig mit einem Gleichstrom-Ladesystem ausgeliefert. So soll es möglich sein, den Akku an entsprechenden Säulen innerhalb von 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufzuladen. Fahrer mit einer heimischen Wallbox können sich ab November 2020 über einen serienmäßigen, wassergekühlten 11-kW-On-Board-Lader freuen, der die Ladezeit an Wechselstrom-Anschlüssen deutlich verkürzen soll. Bislang dauerte es von zehn auf 100 Prozent Ladestand rund elf Stunden, jetzt sollen es nur noch 7:30 Stunden sein. Das intelligente Infotainmentsystem MBUX und ein geballtes Technikpaket helfen dabei, möglichst effizient unterwegs zu sein. Die Navigation berücksichtigt den Energieverbrauch, der Tempomat schaut weit voraus und verschiedene Fahrprogramme und Rekuperationsstufen bieten für jede Situation die beste Balance aus Effizienz und Performance. Gefertigt wird der Mercedes EQC (2019) in Bremen und Peking. Er läuft zusammen mit Verbrennern vom Band, was die Kosten im Rahmen hält. Mercedes nimmt dafür Nachteile wie einen nicht benötigten und platzraubenden Mitteltunnel in Kauf. Dennoch bietet das Elektro-SUV auf 4,76 Metern Außenlänge genügend Platz für fünf Personen und mit einem Kofferraumvolumen von mindestens 500 Litern ist es für viele Transportaufgaben gewappnet. Optional lässt er sich mit einer Anhängerkupplung ausrüsten und darf so bis zu 1800 Kilogramm an den Haken nehmen.

Vergleichstest Mercedes EQC/Polestar 2
Mercedes EQC/Polestar 2: Vergleichstest EQC und Polestar 2 im Elektro-Duell

Der Mercedes EQC (2019) im Crashtest-Video:

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Mercedes EQC (2019) im NCAP-Crashtest

Mit fünf Sternen konnte der Mercedes EQC beim NCAP-Crashtest im September 2019 überzeugen. Die Höchstwertung erreicht das Elektro-SUV insbesondere dank einer Wertung von 96 Prozent für den Schutz erwachsener Insassen. Doch auch der Schutz von Kindern an Bord wird mit 90 Prozent gut bewertet. Der Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer und die Assistenzsysteme fallen mit einer Wertung von jeweils 75 Prozent leicht ab. Abzüge gab es wegen einer erhöhten Verletzungsgefahr für Fußgänger im Bereich des Beckens und für den Spurhalteassistenten, der in kritischen Situationen recht aggressiv eingreift.

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