Mercedes EQC (2019): Motor & Ausstattung Mercedes präsentiert den EQC

von Sven Kötter 12.11.2018

Der Mercedes EQC rollt 2019 geräuschlos, weil mit E-Antrieb ab mindestens 70.000 Euro zum Händler. Der EQC erhält das mit der A-Klasse eingeführte MBUX-Infotainment!

Das erste Elektro-SUV von Daimler heißt Mercedes EQC (2019) und dürfte rund 70.000 Euro kosten. Analog zu den herkömmlichen Modellen mit Verbrennern lässt der Namenszusatz "C" den nötigen Spielraum für ein breites Spektrum von EQ-Fahrzeugen. Beim Serienmodell kommt optisch der Ideengeber durch – das Concept EQ. Auch, wenn das Serienmodell dann doch Türgriffe und Außenspiegel erhält, werden die LED-Frontscheinwerfer in Richtung Kühlergrill immer breiter. Mittig prankt selbstgewusst der große Stern in einem geschlossenen Grill. Auch das Heck ähnelt dem Konzept, ist äußerst glatt gezeichnet und trägt ein schmales LED-Leuchtband. Noch spannender ist aber, was unter dem Blech vor sich geht: Dort kommt die neue Elektro-Plattform EVA zum Einsatz, die in jeder Dimension flexibel ist und vom Radstand über die Spurweite bis zur Batteriekapazität und der Motorleistung weitgehend frei skaliert werden kann. Der EQC besitzt pro Achse einen Elektromotor, die zusammen bis zu 408 PS Systemleistung und 765 Newtonmeter Drehmoment bieten. Das ermöglicht trotz eines Leergewichts von rund 2,5 Tonnen Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau. Von 0 auf 100 beschleunigt der Elektro-Allradler in nur 5,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Rücksicht auf eine praxistaugliche Reichweite auf 180 km/h begrenzt. Ein Akku mit 80 Kilowatttstunden Kapazität soll für eine von mehr als 450 Kilometern nach NEFZ-Norm gut sein.

Fahrbericht Mercedes EQ C (2019)
Neuer Mercedes EQC (2019): Testfahrt begleitet  

Der stromernde Stern

Mercedes EQC (2019) im Video:

 
 

Mercedes EQC (2019) mit 408-PS-E-Motor

Der Mercedes EQC (2019) wird serienmäßig mit einem Gleichstrom-Ladesystem ausgeliefert. So wird es möglich sein, den Akku an entsprechenden Säulen innerhalb von 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufzuladen. Sein intelligentes Infotainmentsystem MBUX und ein geballtes Technikpaket helfen dabei, möglichst effizient unterwegs zu sein. Die Navigation berücksichtigt den Energieverbrauch, der Tempomat schaut weit voraus und verschiedene Fahrprogramme und Rekuperationsstufen bieten für jede Situation die beste Balance aus Effizienz und Performance.Gefertigt wird der Mercedes EQC (2019) in Bremen und später auch in Peking. Dort läuft er zusammen mit Verbrennern vom Band, was die Kosten im Rahmen hält. Mercedes nimmt dafür Nachteile wie einen nicht benötigten und platzraubenden Mitteltunnel in Kauf. Dennoch bietet das Elektro-SUV auf 4,76 Metern Außenlänge genügend Platz für fünf Personen und mit einem Kofferraumvolumen von mindestens 500 Litern ist es für viele Transportaufgaben gewappnet. Optional lässt er sich sogar mit einer Anhängerkupplung ausrüsten und darf so bis zu 1800 Kilogramm an den Haken nehmen.

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