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Mercedes EQC (2019): Motor & Ausstattung Fünf Sterne für den EQC

von Sven Kötter 06.09.2019

Der Mercedes EQC rollt 2019 geräuschlos, weil mit E-Antrieb, ab mindestens 71.281 Euro zum Händler. Der EQC erhält das mit der A-Klasse eingeführte MBUX-Infotainment. Neu ist das Crashtest-Ergebnis!

Das erste Elektro-SUV von Daimler heißt Mercedes EQC, kostet ab 71.281 Euro und ist seit Mitte 2019 bestellbar. Analog zu den herkömmlichen Modellen mit Verbrennern lässt der Namenszusatz "C" den nötigen Spielraum für ein breites Spektrum von EQ-Fahrzeugen. Beim Serienmodell kommt optisch der Ideengeber durch – das Concept EQ. Auch wenn das Serienmodell dann doch Türgriffe und Außenspiegel erhält, werden die LED-Frontscheinwerfer in Richtung Kühlergrill immer breiter. Mittig prangt selbstbewusst der große Stern im geschlossenen Kühlergrill. Auch das Heck ähnelt dem Konzept, ist äußerst glatt gezeichnet und trägt ein schmales LED-Leuchtband. Noch spannender ist aber, was unter dem Blech passiert: Dort kommt die neue Elektro-Plattform EVA zum Einsatz, die in jeder Dimension flexibel ist und vom Radstand über die Spurweite bis zur Batteriekapazität und Motorleistung weitestgehend frei skaliert werden kann. Der EQC besitzt pro Achse einen Elektromotor, die zusammen bis zu 408 PS Systemleistung und 765 Newtonmeter Drehmoment erzeugen. Das ermöglicht, trotz eines Leergewichts von rund 2,5 Tonnen, Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Elektro-Allradler in nur 5,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Rücksicht auf eine praxistaugliche Reichweite auf 180 km/h begrenzt. Ein Akku mit 80 Kilowatttstunden Kapazität soll für eine Reichweite von bis zu 471 Kilometern nach NEFZ-Norm gut sein.

Fahrbericht Mercedes EQC (2019)
Neuer Mercedes EQC (2019): Erste Testfahrt Neuen Mercedes EQC angetestet

Mercedes EQC (2019) im Video:

 
 

Mercedes EQC (2019) mit 408 PS starkem E-Motor

Der Mercedes EQC (2019) wird serienmäßig mit einem Gleichstrom-Ladesystem ausgeliefert. So wird es möglich sein, den Akku an entsprechenden Säulen innerhalb von 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufzuladen. Sein intelligentes Infotainmentsystem MBUX und ein geballtes Technikpaket helfen dabei, möglichst effizient unterwegs zu sein. Die Navigation berücksichtigt den Energieverbrauch, der Tempomat schaut weit voraus und verschiedene Fahrprogramme und Rekuperationsstufen bieten für jede Situation die beste Balance aus Effizienz und Performance. Gefertigt wird der Mercedes EQC (2019) in Bremen und später auch in Peking. Er läuft zusammen mit Verbrennern vom Band, was die Kosten im Rahmen hält. Mercedes nimmt dafür Nachteile wie einen nicht benötigten und platzraubenden Mitteltunnel in Kauf. Dennoch bietet das Elektro-SUV auf 4,76 Metern Außenlänge genügend Platz für fünf Personen und mit einem Kofferraumvolumen von mindestens 500 Litern ist es für viele Transportaufgaben gewappnet. Optional lässt er sich sogar mit einer Anhängerkupplung ausrüsten und darf so bis zu 1800 Kilogramm an den Haken nehmen.

Elektroauto Mercedes EQA (2020)
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Der Mercedes EQC (2019) im Crashtest-Video:

 
 

Mercedes EQC (2019) im NCAP-Crashtest

Mit fünf Sternen konnte der Mercedes EQC beim NCAP-Crashtest im September 2019 überzeugen. DIe Höchstwertung erreicht das Elektro-SUV insbesondere dank einer Wertung von 96 Prozent für den Schutz erwachsener Insassen. Doch auch der Schutz von Kindern an Bord wird mit 90 Prozent gut bewertet. Der Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer und die Assistenzsysteme fallen mit einer Wertung von jeweils 75 Prozent leicht ab. Abzüge gab es wegen einer erhöhten Verletzungsgefahr für Fußgänger im Bereich des Beckens und für den Spurhalteassistenten, der in kritischen Situationen recht aggressiv eingreift.

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