Polestar 2: Genfer Autosalon 2019 Das ist der Polestar 2

von Sven Kötter 05.03.2019

Der Polestar 2, das erste rein elektrische Modell der Volvo-Tochter, feiert auf dem Genfer Autosalon 2019 Premiere. Nun hat die Marke erste Fotos und technischen Daten veröffentlicht: 500 Kilometer Reichweite sollen drin sein. Die Produktion startet Anfang 2020.

Mit dem Polestar 2 bringt die Volvo-Tochter ihr erstes reines Elektroauto mit zum Genfer Autosalon 2019 (7. bis 17. März). Die schwedische Marke hat erste technische Daten des Anfang 2020 startenden Viertürers im Fließheck-Format veröffentlicht. Der Stromer setzt auf eine 27 Module umfassende Lithium-Ionen-Batterie mit 78 Kilowattstunden Kapazität. Mit vollen Akkus soll er (nach WLTP) 500 Kilometer weit kommen. Die Systemleistung liegt bei 408 PS (300 kW), das maximale Drehmoment gibt Polestar mit 660 Nm an. Der Sprint auf 100 km/h soll in unter fünf Sekunden gelingen. Mit einem geplanten Einstiegspreis von 39.900 Euro geht der Polestar 2 in direkte Konkurrenz zum Tesla Model 3. Die ein Jahr lang erhältliche "Launch Edition" des elektrischen Schweden wird allerdings rund 60.000 Euro kosten. Serienmäßig ist der Polestar 2 mit einem Dynamik-Fahrwerk ausgestattet, das sich mit einem Performance-Pack zusätzlich veredeln lässt. Dieses umfasst Stoßdämpfer von Öhlins, Brembo-Bremsen und 20-Zoll-Räder mit geschmiedeten Felgen. Mehr zum Thema: Alle Highlights des Genfer Autosalon 2019

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Der Polestar 2 im Video:

 
 

Polestar 2 auf dem Genfer Autosalon 2019

Das Design des Polestar 2 (2019) erinnert an Fahrzeuge der Schwestermarke Volvo, setzt aber eigene Dezente. Markant ist das durchgehende Leuchtband am Heck. Im Interieur kommt ein Infotainmentsystem auf Android-Basis zum Einsatz, das den Zugriff auf eine Vielzahl von Google-Funktionen ermöglicht. Die Bedienung erfolgt über einen elf Zoll großen Touchscreen oder per Sprachsteuerung. Das eigene Smartphone kann als Schlüssel fungieren, was mögliches Carsharing vereinfachen soll. Bestellt werden kann der Polestar 2 (2019) nur online, ein derzeit sich im Aufbau befindliches Netzwerk von so genannten "Polestar Spaces" bietet die Möglichkeit, die Fahrzeuge kennenzulernen. Mehr zum Thema: Volvo-Vetter Lynk Co 01 angetestet

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