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X3/Santa Fe/Discovery/XC60: Vergleichstest BMW, Hyundai, Land Rover und Volvo im Plug-In-Hybrid-Vergleichstest

Michael Godde 26.07.2022
Inhalt
  1. Plug-in-Hybride: BMW X3 xDrive 30e, Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, Land Rover Discovery Sport P 300e & Volvo XC60 T6 Recharge im Vergleichstest
  2. Karosserie: BMW X3 gewohnt gut bedienbar
  3. Fahrkomfort: Volvo XC60 punktet beim Langstreckenkomfort
  4. Fahrdynamik: Hyundai Santa Fe überraschend dynamisch
  5. Umwelt/Kosten: Gute Grundausstattung im Land Rover Discovery Sport P 300e
  6. Messwerte & technische Daten von BMW xDrive30e, Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, Land Rover Discovery Sport P300e & Volvo XC60 T6 Recharge
  7. Ergebnis in Punkten

Umweltbonus und günstige Dienstwagenbesteuerung machen Plug-in-Hybride attraktiv wie nie zuvor. Die Mittelklasse-SUV BMW X3 xDrive 30e, Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, Land Rover Discovery Sport P 300e und Volvo XC60 T6 Recharge stromern in den Vergleichstest.

Der Vergleichstest zwischen den vier Plug-in-Hybrid-Modellen BMW X3 xDrive 30e, Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, Land Rover Discovery Sport P 300e und Volvo XC60 T6 Recharge zeigt, dass sie die Fehler der ersten Teilzeitstromer abgelegt haben und eine durchaus attraktive Alternative zu den klassischen Antriebsphilosophien sein können. Dabei war der Turbodiesel bei den Mittelklasse-SUV lange die erste Wahl unter der Motorhaube. Den sparsamen und kraftvollen Selbstzündern hatten auch die Benziner nichts entgegenzusetzen. Der Dieselskandal und strenger werdende Emissionsgesetze nahmen dem Diesel allerdings die Luft zum Atmen. Wenn der Staat dazu noch die Elektromobilität fördert, rücken neue E-Alternativen auch in den Fokus hartnäckiger Dieselenthusiasten. Aktuell reduziert sich der Listenpreis für Plug-in-Hybrid-Modelle im Segment zwischen 40.000 und 65.000 Euro (netto) um insgesamt 5625 Euro. Zieht man die Förderung zum Beispiel vom Grundpreis eines BMW X3 xDrive30e (292 PS) ab, ist dieser fast 6500 Euro günstiger als ein BMW X3 xDrive30d (286 PS) oder fast 4000 Euro günstiger als ein X3 xDrive30i (255 PS). Hinzu kommt, dass bei einem Dienstwagen die zu tragende Steuerbelastung statt des einen Prozents wie bei herkömmlichen Verbrennern lediglich 0,5 Prozent beträgt. Ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann. Aber was können die Plug-in-Hybrid-Modelle von BMW, Hyundai, Land Rover und Volvo? Was bringt die Kombination aus E- und Verbrennerantrieb? Der Vergleichstest bringt die Antwort. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon.

Der BMW X3 und BMW X4 (2021) im Video:

 
 

Plug-in-Hybride: BMW X3 xDrive 30e, Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, Land Rover Discovery Sport P 300e & Volvo XC60 T6 Recharge im Vergleichstest

Die Umsetzung der Plug-in-Hybrid-Idee geht bei den vier SUV zwei unterschiedliche Wege. BMW X3 xDrive30e und Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid integrieren die zusätzliche E-Maschine in den Antriebsstrang und schicken die elektrische Leistung zusammen mit der Kraft eines Vierzylinder-Turbos über ein Getriebe an alle vier Räder. Land Rover Discovery Sport P 300e und Volvo XC60 T6 Recharge trennen die beiden Systeme. Im Fall des Discovery Sport versorgt ein Dreizylinder-Turbo in Kombination mit einer Achtstufen – Automatik die Vorderachse. Der Elektro-Motor sitzt direkt an der Hinterachse ohne mechanische Verbindung zur Verbrennereinheit. Dieses Prinzip verfolgt auch Volvo. Die Marke vertraut aber auf einen leistungsstarken Zweiliter-Vierzylinder, der sowohl über einen Turbolader als auch über einen Kompressor unter Druck gesetzt wird. Volvo setzt auf Leistung: Nicht nur der Vierzylinder ist mit 253 PS der kräftigste Motor in diesem Vergleichstest, auch die E-Maschine an der Hinterachse liefert mit 107 kW mehr Leistung als die Motoren der Rivalen. Kein Wunder also, dass der Volvo BMW, Hyundai und Land Rover problemlos abhängt. Allerdings nur bis Tempo 180. Hier ist für den Schweden elektronisch begrenzt Schluss. Selbst der im Vergleich sehr zögerlich in Schwung kommende Hyundai fährt ihm dann langsam aber stetig davon. Der energischen Kraft des Volvo XC60 fehlt zudem die feine Dosierbarkeit, mit der der Land Rover Discovery Sport, aber vor allem der BMW X3 im Alltag überzeugen. Auch die Überblendung der beiden Antriebsquellen im Hybridmodus gelingt ihnen besser als den doch etwas unkultiviert loslegenden Verbrennern im Volvo und Hyundai. Während man bei ihnen immer informiert wird, welcher Antrieb gerade arbeitet, ist das im Teillastbereich beim BMW kaum auszumachen. Auch der kleine Dreizylinder im elektrifizierten Briten präsentiert sich bei der Laufkultur, solange man ihn nicht an den Drehzahlbegrenzer treibt, sehr zurückhaltend. Der Land Rover ist zudem der einzige im Quartett, der mit bis zu sieben kW über einen AC-Anschluss Energie nachlädt, während die anderen lediglich mit maximal 3,7 kW (BMW, Volvo) oder 4,6 kW (Hyundai) nachladen können. Und nur der Engländer verfügt über eine DC-Ladefunktion, die Schnellladen mit bis zu 32 kW erlaubt. Die optimistischen Angaben zu den Verbräuchen und rein elektrischen Reichweiten verlieren bei den Modellen der vier Hersteller im Alltag allerdings schnell ihren Glanz. Dennoch reichen die von uns sowohl in der Stadt, über Land und auf der Autobahn ermittelten Reichweiten, um die meisten alltäglichen Fahrten ausschließlich elektrisch zu absolvieren. Zudem verbleibt immer genügend Energie im Akku, um den Verbrenner im Hybrid-Modus zu entlasten. Auch wenn die kombinierten Verbräuche der beiden Antriebsquellen mit denen aktueller Dieselmodelle problemlos mithalten können, liegen sie dennoch deutlich höher als die vom Hersteller versprochenen sehr niedrigen Angaben. Der Hyundai Santa Fe punktet hier mit dem niedrigsten Verbrauch und der höchsten elektrischen Reichweite. Bei den Koreanern steht die Effizienz offenbar höher im Kurs als die dynamischen Qualitäten einer Plug-in-Hybrid-Antriebseinheit.

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Karosserie: BMW X3 gewohnt gut bedienbar

Die zusätzliche Antriebseinheit der Plug-in-Hybride, die einen sperrigen Akku mit sich bringt, fordert ihren Tribut bei der Variabilität. Zumindest gilt das für Land Rover Discovery Sport P 300e und BMW X3 xDrive 30e. Während es für die klassischen Antriebseinheiten beim Discovery Sport die Option einer dritten Sitzreihe gibt, fällt diese bei der Plug-in-Variante weg. Beim BMW erhebt sich sogar ein kleines Plateau im Laderaum, das das Be- und Entladen großer Gegenstände im Vergleich zu den X3-Benzinern und -Dieseln mit ebener Ladefläche deutlich erschwert. Zudem reduziert sich das Ladevolumen um 100 Liter. Beim Volvo XC60 T6 Recharge muss weder auf Laderaum noch Variabilität verzichtet werden. Und der Hyundai schafft es sogar, die dritte Sitzreihe für den Hyundai Santa Fe auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb anzubieten. Ohnehin glänzt der Koreaner im Vergleichstest mit maximaler Funktionalität, die nicht nur zusätzliche Sitze im Heck bietet, sondern zudem eine in Längsrichtung verschiebbare Fondsitzbank (2. Reihe) wie auch beim Land Rover Discovery bereithält. Kleines Manko: Beim Übergang vom Laderaum zur Sitzbank bleibt beim Santa Fe eine kleine störende Kante. Und die Anhängelast reduziert sich von 2500 Kilogramm eines Santa Fe mit Dieselantrieb auf 1350 Kilogramm. Auch Land Rover erlaubt dem Discovery Sport nur 1600 Kilogramm, während der BMW 2000 und der Volvo sogar 2200 Kilogramm an den Haken nehmen dürfen. Auch wenn BMW X3-Besitzer:innen im Laderaum Einschränkungen hinnehmen müssen: Hinterm Lenkrad finden sie im Gegenzug dafür sehr großzügige Platzverhältnisse vor. Beim Volvo XC60 schränkt das Panoramadach die Innenhöhe ein, und die Frontscheibe neigt sich deutlich stärker nach hinten, als es im BMW der Fall ist. Im Hyundai Santa Fe zwingt wie auch im Land Rover Discovery Sport der hohe Mitteltunnel die Beine in einen im Vergleich zum BMW X3 und Volvo XC60 schmaleren Schacht. Hinten fehlt dem BMW jedoch der einladende Knieraum der Konkurrenz. Vorbildlich ist hingegen die Bedienung im Bayern. Sein System ist über die Jahre gereift und überzeugt mit logischen Menüpfaden, einer klaren Struktur, eindeutiger Symbolik und intuitiver Bedienbarkeit – nicht zuletzt, weil BMW neben Sprach- und Touchscreeneingabe weiterhin auf den während der Fahrt optimal zu bedienenden Dreh-Drück-Steller setzt. Selbst die reduzierten, über große Schaltflächen zu bedienenden Systeme im Briten und im Schweden verlangen mehr Konzentration. Beim kleinteiligen Menüangebot des Hyundai empfiehlt es sich anzuhalten, um präzise Eingaben zu machen – zumindest dann, wenn die Sprachsteuerung nicht richtig zuhören will. Ebenso souverän, wie sich die Bedienung des X3 präsentiert, zeigt sich auch die Güte der Verarbeitung und Materialauswahl des in den USA produzierten SUV. Selbst übelste Erschütterungen auf schlecht gepflegten Pisten lösen im BMW keinerlei Knarzen und Poltern aus. Der Hyundai und auch der Volvo sind da deutlich anfälliger. Beim Koreaner stören zudem nicht nur die bei starker Aufheizung unangenehmen Ausdünstungen im Innenraum, sondern auch die ungünstig platzierten Hartplastikflächen rund um den Türöffner: Sie passen einfach nicht zum zumindest optisch hochwertigen Eindruck. Und der Brite? Der punktet mit einer souveränen Verarbeitung und einem ordentlichen Materialmix.

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Fahrkomfort: Volvo XC60 punktet beim Langstreckenkomfort

Der Vorteil eines zusätzlichen E-Antriebs ist meist seine lautlose Form der Leistungsabgabe und Fortbewegung. Lediglich der Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid zoomt sich im Vergleichstest mit leichtem Sirren voran. Auch das Zuschalten des Verbrenners ist bei ihm akustisch deutlich wahrzunehmen. Das gilt auch für den Volvo XC60 T6 Recharge. Zudem bleiben die Insass:innen in beiden Modellen auch nicht von störenden Fahrwerksgeräuschen verschont. BMW X3 xDrive30e und Land Rover Discovery Sport P 300e sind erheblich leiser unterwegs. Beim Discovery Sport stört nur die angestrengte Arbeitsweise des Dreizylinders, wenn er aus seinem Wohlfühlbereich der mittleren Drehzahlen herausgerissen wird. BMW hat sich da einfach mehr Mühe gegeben als die Konkurrenz: Selbst bei hohem Tempo halten sich die Antriebs-, Fahrwerks- und Abrollgeräusche vornehm zurück. Viel Arbeit hat BMW auch in die Abstimmung von Federn und Dämpfern gesteckt. Geben sich alle vier SUV auf der Autobahn bei hohem Tempo noch standesgemäß komfortabel, werden die Unterschiede vor allem beim langsameren Dahingleiten durch die City deutlich. Hier agiert der X3 mit feinfühligem Ansprechverhalten und bringt auch auf gröberen Wellen den Aufbau schnell wieder zur Ruhe. Dennoch muss bei ihm die Hinterachse mit dem zusätzlichen Ballast des schweren Akkus einen Kompromiss eingehen. Vor allen in Kurven verhärtet dann die Dämpfung unter der einseitigen Belastung. Der Volvo XC60 überfährt Querfugen trotz optionaler Luftfederung aber dennoch spürbar hölzerner. Sehr gelassen und ohne große Fehltritte gleiten Hyundai Santa Fe und Land Rover Discovery Sport durch die Stadt. Ihre etwas sanftere Grundabstimmung ist dann doch etwas gemütlicher als die im Grundton sportliche Grundnote des BMW X3. Die Sportsitze des BMW mit ihren einstellbaren Seitenwagen wiederum bilden den passenden Kompromiss aus konsequentem Seitenhalt und entspanntem Langstreckenkomfort. Das gilt auch für die bequemen Sessel des Hyundai, die sich etwas mehr der Gemütlichkeit als dem Seitenhalt verschrieben haben. Rundum gut sitzt es sich im Volvo XC60. Dank umfangreicher Einstellmöglichkeiten, ermüdungsfreier Polsterung, individuell einstellbarem Seitenhalt und viel Schulterabstützung sind sie die erste Wahl auf langen Strecken. Der Brite fällt hier mit seinen schmal geschnittenen Sitzen zurück.

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Fahrdynamik: Hyundai Santa Fe überraschend dynamisch

Dass der BMW X3 xDrive30e trotz schlechterer Fahrleistungen dem schnellen und leistungsstärkeren Volvo XC60 T6 Recharge auf dem Handlingparcours immer dicht im Windschatten hängt, liegt an seinem agilen Handling. Zwar ist er im Grenzbereich konsequent aufs Untersteuern ausgelegt, aber das ist die Konkurrenz von Land Rover Discovery Sport P 300e und Volvo XC60 T6 Recharge ebenfalls. Auch wenn dem X3 die letzte Verbindlichkeit in der Rückmeldung fehlt, findet er doch präzise in jeden Radius und informiert ausreichend früh über seine Grenzen. Volvo und Land Rover sind zwar etwas mitteilsamer von der Vorderachse, aber sie haben auch einen schmaleren Übergang in den Grenzbereich, der zudem früher ihre Dynamik einbremst. Der BMW X3 macht die Meter, die er beim Sprint gegenüber dem Volvo XC60 verliert, in den Kurven wieder gut. Ein Geheimtipp für Dynamiker ist der Hyundai Santa Fe. Er ist es, der hinter dem BMW am schnellsten durch die Pylonengasse wedelt. Auch wenn der Koreaner aus Mangel an Antriebsleistung bei den Rundenzeiten nicht ganz mithalten kann, gefällt er mit einer sehr kommunikativen, präzisen Lenkung und überdies einem im Vergleichstest mit den drei stoischen Untersteuern ausgesprochen neutralen, spielerisch kontrollierbaren Handling am Limit. Hervorragend zu dosierende und wirkungsvolle Bremsen runden die überraschend dynamische Vorstellung des Koreaners ab.

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Umwelt/Kosten: Gute Grundausstattung im Land Rover Discovery Sport P 300e

Die staatliche Förderung und der zusätzliche Bonus vom Hersteller addieren sich für die vier Plug-in-Hybride in diesem Vergleichstest auf 5625 Euro, weil sie nach Werksangaben die CO2-Grenze von 50 g/km einhalten. Das günstigste und umfangreich ausgestattete Angebot schnürt der Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid. Er ist mit 51.757 Euro inklusive testrelevanter Extras und abgezogener Förderung ein Schnäppchen im Vergleich zu BMW X3 xDrive30e und Volvo XC60 T6 Recharge, die über 60.000 Euro kosten. Auch dem Land Rover Discovery Sport P300e fehlt es wie den Konkurrenten ab Werk weder an einem Navigationssystem noch an einer guten digitalen Vernetzung. Dennoch bleibt auch er günstiger als die SUV-Modelle aus Bayern und Schweden. Die bekannt gute Fünf-Jahres-Garantie auf die Technik gilt für den Santa Fe Plug-in-Hybrid nicht. Bei ihm sind es nur drei Jahre. Ausnahme: Die Batterie – hier beträgt die Garantie acht Jahre wie bei der Konkurrenz.

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Messwerte & technische Daten von BMW xDrive30e, Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, Land Rover Discovery Sport P300e & Volvo XC60 T6 Recharge

AUTO ZEITUNG 13/2022BMW X3
xDrive30e
Hyundai
Santa Fe
Plug-in-Hybrid
Land Rover
Discovery
Sport P 300e
Volvo XC60T6 Recharge
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.R4/4; Turbo;
fremderregte Synchron-
E-Maschine
R4/4; Turbo; permanent erregte
Synchron-E-Maschine
R3/4; Turbo; permanent erregte Synchron-E-MaschineR4/4; Turbo-Kompr.;perm. erregte Synchron-E-Maschine
Hubraum1998 cm³1598 cm³1498 cm³1969 cm³
Gesamtleistung215 kW/ 292 PS195 kW/265 PS277 kW/309 PS257 kW/350 PS
Leistung Verbrenner/E-Motor135 kW/184 PS
5000 - 6500 /min
132 kW/180 PS
5500 /min
147 kW/200 PS
5500 /min
186 kW/253 PS
5500 /min
Max. Gesamtdrehmoment300 Nm,
1350 - 4000/min
265 Nm,
1500 - 4500 /min
k.A350 Nm,
2500 - 5000/min
BatterieLithium-IonenLithium-IonenLithium-IonenLithium-Ionen
Spannung/Kapazität354V / 12 kWh270 V / 13,8 kWh400 V / 12,2 kWh400 V / 14,8 kWh
Getriebe/Antrieb8-Stufen-Aut./
Allrad
6-Stufen-Aut./
Allrad
8-Stufen-Aut./
Allrad
8-Stufen-Aut./
Allrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1990/2038 kg1965/2040 kg2093/2265 kg2088/2193 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)5,9 s8,0 s6,8 s5,3 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)210 km/h187 km/h209 km/h180 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,7/34,7 m33,8/33,8 m37,2/36,9 m33,4/34,4 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)6,8 l S u.
6,0 kWh /
2,0 l S u.
20,5 kWh
6,3 l S u.
6,9 kWh /
1,6 l S u.
18,1 kWh
7,6 l S u.
6,1 kWh /
1,7 l S u.
19,7 kWh
6,8 l S u.
7,4 kWh /
1,0 l S u.
21,2 kWh
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)183/45 g/km175/37 g/km202/38 g/km188/22 g/km
Gesamtreichweite639 km651 km651 km844 km
Preise
Grundpreis62.150 €55.750 €59.245 €64.300 €
Testwagenpreis60.095 €51.575 €56.135 €62.755 €
 

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)BMW X3 xDrive30eHyundai Santa Fe
Plug-in-Hybrid
Land Rover
Discovery Sport P 300e
Volvo XC60 T6
Recharge
Karosserie (1000)706696688709
Fahrkomfort (1000)758741754746
Motor/Getriebe (1000)672629652662
Fahrdynamik (1000)710723626719
Eigenschaftswertung (4000)2846278927202836
Kosten/Umwelt (1000)301323304297
Gesamtwertung (5000)3147311230243133
Platzierung1342

Michael Godde Michael Godde
Unser Fazit

Der BMW X3 xDrive30e erarbeitet sich in diesem Vergleichstest einen souveränen Sieg. Er ist das kompletteste Gesamtpaket. Seine beiden Antriebsquellen kooperieren deutlich kultivierter miteinander, als es bei der Konkurrenz der Fall ist. Effizient ist er zudem. Die Qualität stimmt auch. Und beim Komfort leistet er sich trotz sportlicher Grundabstimmung keine Schwächen. Platz zwei geht an den Volvo XC60 T6 Recharge, der zwar mit Leistung punktet, aber Laufkultur und Feinfühligkeit beim Federungskomfort aus den Augen verloren hat. Rang drei geht an den effizienten und günstigen Hyundai Santa Fe Plug-in-Hybrid, der zudem erfrischend leichtfüßig durch jeden Radius gleitet. Der vierte Platz gehört dem Land Rover Discovery Sport P300e. Der Brite punktet mit solider Qualität und gelungenem Gesamtkomfort, hält und bei Effizienz, Größe oder Dynamik nicht ganz mit.

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