E-Auto-Prämie (Umweltbonus) beantragen E-Auto-Prämie bis 2025 verlängert

von AUTO ZEITUNG 11.11.2021
Inhalt
  1. Umweltbonus: So wird die E-Auto-Prämie beantragt
  2. E-Auto-Prämie: Für diese Marken wird der Umweltbonus am häufigsten beantragt
  3. Steuerbefreiung für E-Autos
  4. Aktuelle Statistiken zur E-Auto-Prämie
  5. Kritik an E-Auto-Prämie

So wird die E-Auto-Prämie beantragt und so hoch fällt der sogenannte Umweltbonus aktuell aus! Und: Im ersten Halbjahr 2021 gingen 273.000​ Anträge ein und es wurden 1,25 Milliarden Euro ausgezahlt. Dieser Artikel wurde am 09.07.2021 aktualisiert.

Die Coronakrise hat die Bundesregierung dazu veranlasst, zahlreiche Konjunktur-fördernde Maßnahmen zu beschließen. Nachdem bereits am 7. Juli 2020 die bis Ende 2021 geltende erhöhte E-Auto-Prämie für Elektroautos und Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb und einer elektrischen Reichweite von mehr als 40 Kilometer in Kraft getreten ist, hat die Bundesregierung Mitte November 2020 eine erneute Verlängerung bis Ende 2025 beschlossen. In Kraft treten soll sie im Juli oder spätestens August 2021, verkündete das Bundeswirtschaftsministerium Anfang Juli 2021. Mit der Verlängerung bis 2025 gilt auch weiterhin der erhöhter Satz der Innovationsprämie. Dafür hat der Bund 2,1 Milliarden Euro eingeplant. Allerdings sollen Hybride künftig nur noch bezuschusst werden, "wenn diese ab 2022 eine Mindestreichweite von 60 Kilometer, ab 2025 von mindestens 80 Kilometer haben". Ein Passus in der Neufassung zum Umweltbonus vom 7. Juli 2020 sorgte allerdings für Verwirrung: "Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden." Demnach war die doppelte Förderung durch die Kombination der E-Auto-Prämie mit einem lokalen Förderprogramm nicht möglich. Solche Programme gibt es unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg. Seit Ende 2020 besteht jedoch die Möglichkeit, den Umweltbonus mit einer weiteren Förderung zu kombinieren. Möglich ist eine Kombinierung mit den Förderrichtlinien Elektromobilität und Markthochlauf NIP2 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie dem Sofortprogramm "Saubere Luft" und dem Flottenaustauschprogramm "Sozial und Mobil" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Mehr zum Thema: Wertverlust bei Elektroautos

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Umweltbonus: So wird die E-Auto-Prämie beantragt

Bei der E-Auto-Prämie gilt das Prinzip: Wer zuerst beantragt, wird zuerst gefördert. Die Aktion läuft, bis alle Fördergelder aufgebraucht sind, spätestens aber bis Ende 2025. Entscheidend dafür, wie viel Geld Antragssteller:innen vom Staat bekommen, ist das Datum der Zulassung. Ab diesem Stichtag kann der Antrag innerhalb eines Jahres gestellt werden. Wer einen Antrag vor der Zulassung stellt, muss mit einer Ablehnung durch das BAFA rechnen und kann auch nach der Zulassung keinen neuen Antrag für dasselbe Fahrzeug stellen. Wie man von der E-Auto-Prämie profitieren kann, erklären wir hier:

1.) Wer kann die Förderung beantragen? Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird, können Anträge stellen.

2.) Welche Autos werden wie hoch gefördert? Nur Neuwagen mit einem Netto-Listenpreis von nicht mehr als 65.000 Euro werden durch die E-Auto-Prämie gefördert. Bei einem E-Auto mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro wurde die staatliche Unterstützung im Juli 2020 von 3000 auf 6000 Euro erhöht. Dazu kommt eine Förderung der Hersteller von 3000 Euro, was in der Summe 9000 Euro Prämie ergibt. Bei einem Nettolistenpreis des E-Autos von über 40.000 bis maximal 65.000 Euro summiert sich die Prämie von Bund und Hersteller von vorher 5000 auf nun 7500 Euro. Auch Plug-in-Hybride profitieren von der Erhöhung. Entsprechende Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von unter 40.000 Euro werden nun mit 6750 Euro bezuschusst (vorher 4000 Euro) und Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von über 40.000 bis maximal 65.000 Euro sollen mit 5625 Euro gefördert werden (vorher 3750 Euro). Die Förderung der Industrie ergibt sich über den entsprechend niedriger ausgewiesenen Kaufpreis, die andere Hälfte gibt es auf Antrag. Der im Februar 2020 erhöhte Umweltbonus galt rückwirkend für Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden. Die erneute Erhöhung im Juli 2020 galt rückwirkend für Autokäufe seit dem 3. Juni 2020. Und: Erstmals kann die E-Auto-Prämie unter bestimmten Voraussetzungen auch für junge gebrauchte Elektroautos beantragt werden. Allerdings dürfen sie dafür weder beim Ersterwerb, noch als Firmenwagen eine staatliche Förderung erhalten haben. Darüber hinaus dürfen sie nicht älter als zwölf Monate und nicht mehr als 15.000 Kilometer gelaufen sein. Dann aber gibt es für gebrauchte Elektroautos 5000 Euro und für gebrauchte Hybride 3750 Euro.

3.) Gilt die Prämie für mein potentielles Auto? Auf der Liste der förderungswürdigen Autos kann nachgesehen werden, ob das Auto der Begierde aufgeführt wird. Achtung: Die Liste für die E-Auto-Prämie wird von Zeit zu Zeit verändert.

4.) Wo bekommt man den Antrag? Den Antrag zur Förderung kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) gestellt werden. Das Amt weist darauf hin, dass die Anträge für die E-Auto-Prämie nur elektronisch gestellt werden können. Ein schriftliches Verfahren wie bei der Abwrackprämie wird nicht angeboten. Möglicherweise kann aber auch der Automobilverkäufe:innen diese Schritte erledigen.

5.) Welche Unterlagen sind nötig? Für die Antragstellung muss seit dem 1. September 2020 die Fahrzeugrechnung im Online-Portal hochgeladen werden. Bei Anträgen, die im Zeitraum vom 18. Februar bis zum 31. August 2020 gestellt wurden, muss zudem die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) mit eingereicht werden. Zudem gelten beim Leasing bestimmte Regelungen: Hier müssen die verbindliche Bestellung zum Leasingvertrag, der Leasingvertrag selbst sowie die interne Kalkulation eingereicht werden. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass von der Prämie nur profitiert, wer sein gefördertes Elektromobil mindestens neun Monate nach Kauf behält.

6.) Wie lange wird gefördert und welche Fristen gelten? Laut Angaben des BafA gibt es die E-Auto-Prämie auch rückwirkend für Kauf- oder Leasingverträge, die ab oder am 18. Mai 2016 abgeschlossen wurden und die Bedingungen der Förderrichtlinie erfüllen. Nach erfolgreicher Prüfung wird das Geld auf das Konto der Antragsteller:innen überwiesen. Der Umweltbonus läuft noch bis Ende 2025.

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E-Auto-Prämie: Für diese Marken wird der Umweltbonus am häufigsten beantragt

Top 10 der Anträge je Hersteller (Stand: 1. November 2020)
PlatzHerstellerAnzahl der Anträge
1Volkswagen47.403
2Renault43.823
3BMW42.777
4Mercedes33.535
5Smart26.397
6Hyundai21.792
7Tesla21.482
8Audi19.654
9Mitsubishi18.137
10Kia16.656

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Steuerbefreiung für E-Autos

Neben der Elektroauto-Prämie schafft der Staat weitere Anreize für den Kauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen: Alle Autos, die seit dem 17. November 2016 zugelassen werden, erhalten eine Steuerbefreiung für zehn Jahre. Seit dem 1. Januar 2017 gilt außerdem, dass das Aufladen eines Elektro- und Hybridfahrzeugs beim Arbeitgeber nicht mehr als geldwerter Vorteil angeben werden muss. Das Aufladen ist dann genauso steuerfrei wie die Überlassung der Ladevorrichtungen seitens des Arbeitgebers. Was übrigens auch für Elektro-Fahrräder gilt. Der Umweltbonus für Elektroautos und Hybridfahrzeuge soll der umweltfreundlichen Mobilität eine bessere Position auf dem Markt verschaffen. Insgesamt teilen sich Bund und Autoindustrie die Kosten in einer Gesamthöhe von 1,2 Milliarden Euro. Mehr zum Thema: Kfz-Steuer von Elektroautos

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Aktuelle Statistiken zur E-Auto-Prämie

  • Weiter starke Nachfrage nach staatlicher Elektroauto-Prämie (Juli 2021)

Im ersten Halbjahr 2021 wurde die E-Auto-Prämie für rund 273.000 Elektrofahrzeuge beantragt. In diesem Zuge wurde nach Aussage des Wirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU) die Rekordsumme von 1,25 Milliarden Euro ausgezahlt. Deutlich mehr E-Autos spielen eine große Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Zwar sind die Neuzulassungen zuletzt stark gestiegen, immer noch aber dominieren Benziner und Diesel-Wagen auf den Straßen. Auch die Hersteller sind auf massiv mehr E-Autos angewiesen, um EU-Klimavorgaben erreichen zu können. Die Branche drängt daher auf mehr Tempo beim Ausbau des Ladenetzes.

  • Aufgestockte Förderprämie führt 2020 zu Rekordzahlen bei E-Autos

2020 gingen 255.039 Förderanträge für die E-Auto-Prämie beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein, wie die Behörde Mitte Januar 2021 mitteilte. Demnach entfielen gut 140.000 auf Batterie-Fahrzeuge und knapp 115.000 auf Plug-in-Hybride. Die ebenfalls geförderten Autos mit Wasserstoff-Brennstoffzelle spielten mit 74 Exemplaren dagegen so gut wie keine Rolle. In Summe wurden damit dreimal so viele Elektro-Fahrzeuge gefördert, als noch im Jahr zuvor mit gut 73.000 Stück. Außerdem stieg die 2020 ausgezahlte Fördersumme auf mehr als 652 Millionen Euro, fast das Siebenfache der Summe aus 2019. Dabei hat vor allem die Aufstockung der staatlichen Förderung zur Jahresmitte den Verkauf von Elektroautos in Deutschland stark angetrieben. Im zweiten Halbjahr 2020 wurden daraufhin 205.000 Anträge gestellt und damit mehr als in den Jahren 2016 bis 2019 zusammen. Die Gesamtzahl seit Förderbeginn ist zum Jahreswechsel auf knapp 420.000 Fahrzeuge gestiegen. Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) wurden 2020 knapp 395.000 Neuwagen mit elektrischem Antrieb zugelassen – rund 140.000 mehr, als zur Förderung angemeldet wurden. Nach dem Kauf haben die Besitzer:innen aber ein Jahr Zeit für den Antrag, erläuterte ein Bafa-Sprecher. Zudem sind sehr teure Elektroautos und Plug-in-Hybride mit zu geringer elektrischer Reichweite nicht förderfähig.

  • Korrektur: 95 Prozent der Anträge auf E-Auto-Prämie genehmigt (August 2020)

Mehr als jeder vierte Antrag auf die E-Auto-Prämie sei bisher nicht genehmigt worden, teilte die Bundesregierung auf Anfrage der FDP im Bundestag Mitte August 2020 mit. Demnach lag die Bewilligungsquote bei den 234.805 bis Ende Juli gestellten Anträgen bei 73 Prozent. Das Bundesland mit der niedrigsten Quote war demzufolge das Saarland mit 70 Prozent, am höchsten lag sie in Berlin und Nordrhein-Westfalen mit 76 Prozent. Gründe dafür waren in der Antwort der Regierung jedoch nicht aufgezählt. "Die Absagen bei Förderanträgen für E-Autos sind besonders hoch", sagte der FDP-Verkehrspolitiker Bernd Reuther der Deutschen Presse-Agentur. "Daher muss die Bundesregierung hier den Ursachen genau auf den Grund gehen. In der Folge darf sie sich nicht scheuen, auch strukturelle Probleme anzusprechen und nachzusteuern." Am 14. August korrigierte das Bafa die Meldung. Seit der Einführung des einstufigen Verfahrens sei die Ablehnungsquote deutlich zurückgegangen und belaufe sich derzeit auf nur rund fünf Prozent. Mehr zum Thema: Antriebsarten der E-Mobilität

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Kritik an E-Auto-Prämie

  • e.Go-Chef kritisiert Umweltbonus (2019)

Günther Schuh, Chef des Aachener Elektroautoherstellers e.Go, kritisierte im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger die Erhöhung der E-Auto-Prämie und sieht sein Unternehmen sogar existenziell bedroht. Warum sich der kleine Hersteller, der sich unter anderem mit dem Streetscooter einen Namen gemacht hat, nicht über die Aufstockung des Umweltbonus' freut, erläutert Schuh im November 2019 wie folgt: Das extrem kostenoptimierte Modell e.Go Life ließe keinen Spielraum bei den Margen zu. Und da sich die Prämie je zur Hälfte auf Staat und Hersteller verteilt, müsse man seinen Anteil (3000 Euro) wohl auf den Kaufpreis aufschlagen. Das entspricht einer Preissteigerung für das Basismodell von rund 20 Prozent. Eine Querfinanzierung der E-Auto-Prämie mit Verbrenner-Modellen, wie es die großen Hersteller praktizieren können, ist für reine E-Auto-Hersteller und Start-ups schlicht nicht möglich, so Schuh auf eine Nachfrage von Spiegel Online. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, springt dem Aachener E-Auto-Pionier zur Seite und schlägt eine Zuschuss-Befreiung für Hersteller von Elektroautos unter 20.000 Euro vor. Inwiefern die Forderungen Gehör finden, bleibt abzuwarten.

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  • Bundesrechnungshof: Rügen wegen E-Auto-Prämie (2018)

Der Bundesrechnungshof hat die Bundesregierung für die E-Auto-Prämie gerügt. "Die deutsche Automobilindustrie hat die Entscheidung der Bundesregierung zum Umweltbonus und zu dessen Ausgestaltung wesentlich beeinflusst", steht es in einem entsprechenden Prüfbericht im August 2018 geschrieben. Die Bonner Behörde stellt bewusst fest, dass das Bundeswirtschaftsministerium unbefangen und neutral sein und seine Entscheidungen nachvollziehbar und transparent sein müssen. Weiter kritisiert der Bundesrechnungshof den hohen Personalaufwand für den Umweltbonus und dass die Automobilindustrie ihren Beitrag offensichtlich minimiere, während von staatlicher Seite Steuergelder für die Prämie zugeschossen werden. Des Weiteren legt kritisiert der Bundesrechnungshof, dass der von Hersteller-Anteil an der Kaufprämie häufig mit bereits bestehenden Rabatten verrechnet würde. Kritiker:innen des Umweltbonus argumentieren darüber hinaus, dass sich der Erfolg einer solchen Prämie erst einstellen werde, wenn man die Kund:innen mit E-Autos überzeugen und faszinieren könne. Die Grünen warnen, die E-Auto-Prämie käme gar nicht bei den Endkunden an. Das Problem: Die Prämie wird zu gleichen Teilen von Herstellern und Staat getragen. Der Hersteller gibt seinen Anteil dazu, indem er ihn vom Nettolistenpreis abzieht. Gleichzeitig haben sie aber keine Handhabe zu welchen Preisen die Elektro- und Hybridautos bei den Händlern angeboten werden. So bestehe laut den Grünen die Gefahr, dass die Händler:innen einen Teil der Prämie für sich behielten.

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  • Streit um Umweltbonus für Tesla Model S (2018)

Tesla ist mit einem Eilantrag, hunderte Kund:innen vor der Rückzahlung der E-Auto-Prämie zu bewahren, gescheitert. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat im Oktober 2018 den Antrag als unzulässig zurückgewiesen. Die Rechte des Herstellers würden durch die Überprüfung des Model S nicht berührt, ein möglicher Imageschaden sei kein einklagbares Recht. Nur die Käufer:innen als Empfänger:innen des staatlichen Zuschusses könnten klagen. Hintergrund ist, dass das Tesla Model S zwischenzeitlich von der Liste für Kaufprämien für E-Autos gestrichen worden war. Das Elektroauto war ursprünglich zu teuer für die Gewährung des Umweltbonus'. Daraufhin hatte Tesla zugesagt, das Auto auch ohne "Komfort-Paket" anzubieten und damit die Preisgrenze von 60.000 Euro einzuhalten. Im Herbst 2017 hatte die Bafa dann das Modell von der Liste der förderberechtigten Autos genommen, da es in der Basisversion nicht am Markt erhältlich gewesen sei. Eine Frist, bis Anfang Juli 2018 eine einvernehmliche Lösung zu finden, hätte der Konzern verstreichen lassen, so das Bafa im Sommer 2018. Daher musste nun die "Rückabwicklung der Kaufprämie erfolgen". Kund:innen, die nach dem Stichtag (6. März 2018) das Auto gekauft haben, könnten indes die E-Auto-Prämie beantragen. Sie müssen aber neben dem Kaufvertrag auch eine Bestätigung einreichen, welche Teile des Komfortprogramms gesperrt beziehungsweise aktiviert seien.

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