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Alle Infos zum Audi A6

Audi A6 Limousine/Avant (2023): C8/Allroad A6 dezent aufgewertet

AUTO ZEITUNG 31.05.2023
Inhalt
  1. Preis: Günstigster A6 fährt mit Diesel
  2. Antriebe: Kein Plug-in-Hybrid mehr
  3. Exterieur: Maße wachsen leicht an
  4. Interieur: Mehr Platz im Fond
  5. Assistenzsysteme & Crashtest
  6. Kombi: Der Audi A6 Avant
  7. Audi A6 Allroad quattro (2019)
  8. Fahreindruck: Sanft und kultiviert

Der Audi A6 kam 2018 als Limousine und Avant genannter Kombi auf den Markt. 2023 frischt Audi die auch als Allroad erhältliche Generation C8 mit einem kleinen Update auf. Wir nennen die Maße (Länge), das Kofferraumvolumen und den Preis.

 

Preis: Günstigster A6 fährt mit Diesel

Der Audi A6 C8 ist seit 2018 als Limousine und Avant erhältlich. Der Preis startet bei 53.800 Euro (Stand: Mai 2023) für die Limousine als 35 TDI. Dank eines kleinen Updates kommt der A6 ab Juni 2023 mit mehr Serienausstattung, neuen Felgen, neuen Ausstattungslinien Basis, Advanced und S Line sowie aufgefrischtem Exterieur. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Audi A6 Avant (2018) im Video:

 
 

Antriebe: Kein Plug-in-Hybrid mehr

Die Motorenpalette des Audi A6 (2018) umfasst einen Benziner und zwei Diesel. V6-Motoren sowie die Ende Oktober 2019 eingeführte Plug-in-Hybrid-Variante TFSI e sind aus dem Katalog verschwunden. So leistet der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner im A6 45 TFSI 265 PS (195 kW) und bietet ein Drehmoment von 370 Newtonmeter. Bei den Selbstzündern kommt der 2,0-Liter-Vierzylinder als A6 35 TDI auf 163 PS (120 kW) und 370 Newtonmeter Drehmoment sowie als A6 40 TDI auf 204 PS (150 kW) und 400 Newtonmeter Drehmoment. Alle Antriebsvarianten arbeiten mit dem Siebenstufen-Automatikgetriebe S Tronic und bieten eine maximale Anhängelast von 2000 Kilogramm. Der Audi S6 sowie der Audi S6 Avant ist auf der Herstellerseite nicht mehr konfigurierbar, ebenso wie der Audi RS 6. Als S6 leistet der drei Liter große TDI-Motor 344 PS (253 kW), als RS 6 Avant beträgt die Leistung des 4,0-Liter-V8-Biturbo 600 PS (441 kW).

Die Konkurrenten:

BMW 5er

Mercedes E-Klasse

Volvo S90

 

Exterieur: Maße wachsen leicht an

An den Maßen des Audi A6 (2018) hat der Generationswechsel 2018 kaum etwas verändert: Gerade mal sieben Millimeter wurde die Audi A6 Limousine (2018) länger und misst nun 4,94 Meter. Auch die zwölf Millimeter mehr Breite sieht man ihm nicht an. Mit dem Update im Juni 2023 erhält der A6 zudem neue Ausstattungs-Pakete (Basis, Advanced und S Line), die sich jeweils durch eine individuell gestaltete Front mit markantem Singleframe-Kühlergrill und ein angepasstes Heckdesign unterscheiden. Zudem erhält der A6 als Advanced sportliche 18-Zoll-Felgen und als S line Verbreiterungen, 19-Zöller und ein Sportfahrwerk. Auch neue 20- und 21-Zöller und zusätzliche Lackfarben hat Audi in den Konfigurator mit aufgenommen.

 

Interieur: Mehr Platz im Fond

Audi A6 Avant (2018)
Foto: Audi

Der Audi A6 übernahm zum Marktstart 2018 das revolutionäre Cockpit vom großen Bruder A8. Von ihm stammen auch die Sensorfelder und die zwei großen Touchscreens links und rechts der digitalen Instrumente, die fast alle Schalter ersetzten. Ab Juni 2023 ist das Virtual Cockpit mit 12,3 Zoll großem Digitaltacho Serie. Das Innenraumdesign kann nun unabhängig vom Exterieur gewählt werden und bietet neben neuen Dekoreinlagen auch ein S Line-Paket, das schwarze Innenraumverkleidung, Schaltwippen in Schwarz mit Kontrastnähten inklusive Lenkradgriffen in perforiertem Leder und eine Pedalerie aus Edelstahl beinhaltet. Da der Radstand wächst und die Ingolstädter:innen das Package optimiert haben, bietet er im Innenraum mehr Platz. Vor allem im Fond legt die Beinfreiheit zu, das Kofferraumvolumen beträgt zudem 530 Liter. Zum ersten Mal gibt es die Oberklasse aus Ingolstadt auch mit einer Hinterradlenkung, die den Radstand virtuell verkürzt und so den Wendekreis um mehr als einen Meter reduziert.

 

Assistenzsysteme & Crashtest

Der Parkassistent mit Einparkhilfe plus ist beim Audi A6 ab Juni 2023 Teil der Serienausstattung. Zudem ist der Audi Connect Notruf mit Pannen- und Schadeservice mit an Bord. Neben einem Kreuzungsassistenten, einem Spurwechsel- und Ausstiegswarner, einem Querverkehrs- und Kollisionsassistenten hinten bietet der A6 optional unter anderem einen adaptiven Geschwindigkeitsassistenten, einen Effizienzassistenten, einen Abbiegeassistenten, einen Ausweichassistenten, eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung und einen Notfallassistenten, der Eingreift, wenn die fahrende Person nicht auf Warnungen reagiert.

Fünf Sterne erringt der Audi A6 (2018) im Euro-NCAP-Crashtest. Dabei überzeugt die Limousine insbesondere beim Erwachsenenschutz, bei dem sie 93 Prozent der möglichen Punkte holt. Beim überlappenden Frontalcrash zeigen das jeweils linke Schienbein von Fahrer:in und Beifahrer:in sowie der Brustbereich von Ersterem stärkere Verletzungen, beim Frontalcrash jeweils der Brustbereich von Vorder- und Hinterbänklern. Auch der Insassenschutz für Kinder ist mit 85 Prozent sehr gut bewertet worden. Der Fußgängerschutz erzielt 81 der möglichen Punkte, allerdings moniert der Euro NCAP hier Teile der Motorhaubenkante und ein hohes Verletzungsrisiko für Fußgänger:innen am Übergang zur A-Säule und Windschutzscheibe. Bei den Assistenzsystemen wird die Audi A6 Limousine (2018) mit 76 Prozent bewertet.

 

Kombi: Der Audi A6 Avant

In der Länge streckt sich der Oberklasse-Kombi auf 4,94 Meter (Maße) und bietet hinter der serienmäßig elektrischen wie flach abfallenden Heckklappe ein Kofferraumvolumen von 565 bis 1680 Litern. Auch soll er mehr Kniefreiheit in der zweiten Reihe haben als jeder andere Kombi seiner Klasse, das behauptet zumindest der Autobauer – zumindest zum Zeitpunkt der Premiere. Dazu weist der Innenraum des Audi A6 Avant (2018) das neue Bediensystem mit zahlreichen großen Touchscreens und Sensorfeldern anstelle von Schaltern und Hebeln auf. Die Motorisierung des A6 Avant ist deckungsgleich mit der Limousine. Der Avant ist mit mehr als drei Dutzend Assistenzsysteme und einem adaptiven Fahrwerk mit optionaler Hinterachslenkung ausgestattet.
Von Thomas Geiger & Victoria Zippmann

 

Audi A6 Allroad quattro (2019)

Der Audi A6 Allraod quattro ist seit 2019 mit 204 PS (150 kW) starkem Vierzylinder-Diesel (40 TDI), Siebenstufen-Automatik und 400 Newtonmeter Drehmoment erhältlich. Weitere Motoren stehen nicht mehr zur Wahl. Der Preis startet bei 63.050 Euro (Stand: Mai 2023). Wie gehabt, zieren auch das jüngste Modell eine Offroad-Optik unter anderem mit geändertem Kühlergrill, markanten Radläufen sowie angedeutetem Unterfahrschutz. Serienmäßig mit Allradantrieb und Luftfederung ausgestattet, kann sich der Offroad-Kombi auf bis zu 183 Millimeter Bodenfreiheit hochpumpen. Serienmäßig verhilft ein Bergabfahrassistent zu sauberen Abfahrten, ein Neigungswinkelassistent warnt zudem vor Kippgefahr. Auf den Displays kann man sich darüber hinaus stets die Neigungswinkel in Längs- und Querrichtung anzeigen lassen. Seine maximale Anhängelast ist motorbedingt bei 2000 Kilogramm erreicht. Optional gibt es auch eine Allradlenkung, die den 2,93 Meter langen Radstand virtuell verkürzt. In seinen äußeren und inneren Abmessungen unterscheidet sich der Audi A6 allroad quattro (2019) indes kaum vom Serien-A6.
Von Alexander Koch

 

Fahreindruck: Sanft und kultiviert

Der Audi A6 im Check:

Auf der ersten Testfahrt im neuen Audi A6 (2018) stellt Ingolstadt unter Beweis, dass beim Neuen wirklich alles neu ist. Subjektiver Eindruck: Im Dreiklang sorgt die neue Oberklasse-Limousine A6 für einen wohltuenden Ausgleich zwischen dem betont sachlichen Luxusliner A8 und dem glamourösen Fließheck-Flaneur A7. Die stets serienmäßige Progressiv-Lenkung liefert eine angenehme Rückmeldung und ein präzises Lenkgefühl. Auch der Audi A6 Avant zeigt einen gediegenen Charakter. Alle Varianten verfügen über einen Riemen-Starter-Generator (zwölf Volt), der unter anderem einen besonders sanften Motorstart sicherstellt und den Verbrauch senken soll. Die beim Testwagen montierten 21-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 255/35 leisten ihren Beitrag, um mit dem Kombi auch betont sportlich durch kurvige Strecken zu fahren.
Von  Jürgen Voigt & Stefan Miete

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