Reportage

Andalusien-Tour im VW Grand California: Unsere Reisetipps

Andalusien ist weit mehr als nur Costa del Sol oder Großstädte wie Sevilla. Wir fahren durch den Süden von Spaniens bevölkerungsreichsten autonomen Gemeinschaft und entdecken einsame Berglandschaften, beeindruckende Städtchen, endlose Sandstrände und historische Ruinen – alles in einem VW Grand California 600.

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Draufsicht auf den VW Grand California auf der Ronda-Brücke von schräg oben links.
Andalusien bietet viel: Klassische Architektur in weißen Dörfern, lebhafte Großstädte, kilometerlange Sandstrände, naturbelassene Berge, gleich zwei Meere und dazwischen viel Kultur. Im Bild: der Touristenmagnet Ronda. Die Brücke darf man aber nur mit Sondergenehmigung befahren – sonst wirds schnell teuer. Foto: Ingo Barenschee
Der VW Grand California mit ausgefahrener Markise von schräg hinten rechts. Unter der Markise sitzt Autor Dominik Mothes auf Campingmöbeln, im Hintergrund ist die Stadt Zahara de la Sierra zu sehen.
Das weiße Dorf Zahara de la Sierra ist auch schon von weitem eine Augenweide. Aussichtspunkte am zum Embalse de Zahara-el-Gastor aufgestauten Rio Guadalete eignen sich für eine Pause vor malerischer Kulisse – nur besser ohne Markise und Möbel vorm Camper, wie wir es fürs Foto machen. In Spanien ist Wildcampen strengstens untersagt. Foto: Ingo Barenschee
Der VW Grand California im Schatten statsich von schräg vorne rechts mit Sonnenuntergang im Hintergrund.
Der großartige Sonnenuntergang über den Gipfeln der Sierra de Grazalema ist ein Naturschauspiel, das sich von einem der zahlreichen Aussichtspunkte im Gebirge bewundern lässt. Foto: Dominik Mothes
Der VW Grand California statisch von schräg hinten rechts bei Nacht.
Bei Nacht darf man sich im Naturpark über einen so klaren Sternenhimmel freuen, wie es in Mittel- und Westeuropa nur noch selten der Fall ist. Foto: Ingo Barenschee
Ein Wildwechsel-Warnschild am Straßenrand neben einer schmalen Landstraße in Andalusien. Der VW Grand California steht kurz hinter dem Schild.
Nutztieren begegnet man im ländlichen Andalusien an jeder Ecke. Das berühmte Warnschild gehört daher zu einem authentischen Roadtrip einfach dazu. Foto: Dominik Mothes
Der VW Grand California statisch von schräg vorne links auf dem Punta Camorro mit Blick in Richtung Marokko (im Hintergrund). Neben dem Van grast eine Kuh.
Kühen begegnet man auch immer wieder. Hier zum Beispiel auf dem Punta Camorro mit Blick in Richtung Marokko – das hier am südlichsten Punkt der iberischen Halbinsel gerade einmal 14 km Luftlinie entfernt liegt. Foto: Ingo Barenschee
Gibraltar vom Mirador El Higuerón aus gesehen.
Der Felsen von Gibraltar thront über der gleichnamigen Meerenge zwischen Afrika und Europa – und ist bis heute britisches Gebiet. Vom Mirador El Higuerón hat man einen herrlichen Panoramablick über den Felsen. Foto: Dominik Mothes
Ein Kitesurfer am Strand von Tarifa.
Die langen Sandstrände an der Atlantikküste direkt nördlich von Tarifa sind ein Hotspot für Kitesurfer:innen aus ganz Europa. Entsprechend voll sind hier auch die Campingplätze. Foto: Dominik Mothes
Eine Statue bei den römischen Ruinen Baelo Claudia in El Lentiscal.
Die römischen Ruinen von Baelo Claudia in El Lentiscal sind ein Geheimtipp. Hier lässt sich die antike Stadt, die für die Produktion des aus gesalzenen Fischen gewonnenen Gewürzsaftes „Garum“ bekannt ist, bei einem Rundgang durch die ehemaligen Stadtstraßen entdecken. Und das sogar kostenfrei. Foto: Dominik Mothes
Der VW Grand California statisch von schräg hinten rechts vor der Puente De La Constitución De 1812 in Cádiz.
Die Puente De La Constitución De 1812 ist eine von zwei Verbindungsbrücken zwischen dem Festland und der Provinzhauptstadt Cádiz. Sie ist die Brücke mit der größte Spannweite aller spanischen Schrägseilbrücken und wurde nach der ersten Verfassung des Landes benannt, die in Cádiz erarbeitet wurde. Foto: Ingo Barenschee
Blick ins Cockpit des VW Grand California 600.
Unsere Reisebegleitung nennt sich VW Grand California 600 und wurde zum Modelljahr 2026 nochmals aufgefrischt. Das Cockpit ist bereits seit dem Facelift des Crafter 2024 technisch auf dem neuesten Stand. Foto: Ingo Barenschee
Durchsicht durch den Wohnraum des VW Grand California 600.
Im Wohnraum gibt es zum Modelljahr 2026 kleinere Änderungen, darunter das neue Dekor für Esstisch, Arbeitsfläche und Fußboden. Der Esstisch kann zudem nun auch an der Außenseite des Küchenblocks befestigt werden. Foto: Ingo Barenschee
Das Heckbett im VW Grand California 600 mit Blick aufs Meer durch die geöffneten Hecktüren.
Der 600 setzt auf ein Doppelbett im Heck. Dieses ist dank Karosserieverbreiterungen im Heck knapp 193 cm lang – und daher für viele Camper:innen noch ausreichend groß. Foto: Dominik Mothes

Zugegegeben, nach Andalusien fährt man nicht mal eben spontan. Vom Redaktionssitz in Köln bis in die andalusische Provinz Cádiz, in der wir unsere Rundreise durch Südspanien beginnen, legt man über 2300 km zurück und verbringt allein schon 25 Stunden nur am Steuer – gerechnet ohne Pausen, Übernachtungen, Zwischenstopps an Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke & Co.

Wir ersparen uns die lange Anfahrt und starten unseren Trip direkt am Flughafen der Stadt Jerez de la Frontera, wo wir einen VW Grand California 600 des Modelljahrs 2026 in Empfang nehmen – unsere detaillierten Eindrücke zur Testfahrt im aufgefrischten VW Grand California gibt es hier nachzulesen. Also schnell das Gepäck in den Dachstauschränken mit den neuen und außerordentlich praktischen Gepäcknetzen verstauen und los geht die erste Etappe in Richtung der Gebirgsregion Sierra de Grazalema.

Tipps zum Wohnmobilkauf im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Camping-Reise: Durch Andalusien im VW Grand California 600

Zunächst bringen autobahnähnliche Straßen den touristischen und den Pendel-Verkehr gen Norden ins Umland von Jerez. Irgendwann bleibt der Mittelstreifen weg, die Fahrspuren verengen sich auf eine pro Richtung und aus der „Autovia“ wird eine „Carretera“. Auch der Fahrbahnbelag wird spürbar von Kilometer zu Kilometer schlechter, was unseren fahr– und bewohnbaren Untersatz kaum beeindruckt. Nur gelegentlich dringt aus dem Wohnraum des VW Grand California bei groben Querfugen ein Poltern ins Fahrerhaus, kleine Bodenwellen werden von leichten Knistergeräuschen der Möbel begleitet. Mit einem durchzugsstarken Turbodiesel sowie dem „Travel Assist“ als angenehme Spur-, Abstands- und Tempohaltehilfe gewappnet, erreichen wir in kurzer Zeit unserer Abfahrt in Richtung Zahara de la Sierra.

Ab hier beginnt der romantische Streckenteil über Passstraßen mit herrlichem Blick auf Natur und das ein oder andere Städtchen. Nur wenige Kilometer abseits der Nationalstraße befindet sich die Festungsstadt Zahara de la Sierra, eines der weißen Dörfer, auf Spanisch „Pueblos blancos“ genannt, für die Andalusien bekannt ist. Bereits der Blick aus der Ferne auf die Stadt samt Festungsanlage darüber ist lohnenswert – am besten von der Staumauer des zum Embalse de Zahara-el-Gastor aufgestauten Rio Guadalete aus. Ein kleiner Spaziergang durch die engen Gassen der im achten Jahrhundert zu Zeiten der Mauren gegründeten Stadt lohnt sich, vor allem bei schönem Abendlicht. Doch lange können wir nicht verweilen, bis zu unserem Stellplatz für die Nacht sind noch ein paar Kilometer zurückzulegen – und schöne Spots für den Sonnenuntergang gibt es dort auch noch zuhauf.

Der VW Grand California mit ausgefahrener Markise von schräg hinten rechts. Unter der Markise sitzt Autor Dominik Mothes auf Campingmöbeln, im Hintergrund ist die Stadt Zahara de la Sierra zu sehen.
Foto: Ingo Barenschee

Ab Zahara führt uns die Route direkt durch den Naturpark Sierra de Grazalema und ihre zahlreichen Bergpässe. Auf den schmalen Fahrspuren und in den engen Kurven fühlt sich ein Campervan naturgemäß dank kompakterer Maße wohler als ein ausgewachsenes Reisemobil oder das Wohnwagen-Gespann. Und hier kann auch unser VW Grand California erneut punkten. Dank Pkw-artiger Sitzposition sowie gefühlvoller und direkter Lenkung fühlt sich der Kastenwagen selbst auf andalusischen Bergpässen nicht fehl am Platz, es kommt sogar etwas Fahrspaß auf. Auf dem Weg durchqueren wir Korkeichenwälder sowie kleine Ortschaften und erreichen nach ein paar Fotostopps an malerischen Aussichtspunkten unseren Stellplatz pünktlich zum großartigen Sonnenuntergang über den Gipfeln der Sierra de Grazalema.

Morgens Berge, mittags Meer, dazwischen Kultur: Andalusien bietet Vielfalt

Nach einer erholsamen Nacht in den Bergen ruft der Klettersteig. In den zahllosen Felsspalten mit kleinen Bächen, die sich zwischen den weitläufigen Pinsapo-Tannenwäldern hindurchschlängeln, lässt sich Andalusien auch gut am Drahtseil entlang entdecken. Über unseren Köpfen kreisen dabei stets die Gänsegeier, die jetzt, in den Morgen- und Vormittagsstunden auf Aas-Suche sind.

Nachdem Flora und Fauna der Bergwelt also hautnah erlebt wurden, geht es weiter direkt über Ronda ans Meer. Das ansonsten von Tourist:innen überlaufene, größte der berühmten weißen „Dörfer“ Andalusiens, ist in der Nebensaison noch recht verschlafen. Die unzähligen Busparkplätze ringsum des Stadtzentrums erzählen aber eine andere Geschichte, von Anstürmen großer Ausflugsgruppen in der Hauptsaison. Die Innenstadt entdeckt man lieber zu Fuß, parken ist insbesondere mit einem Wohnmobil am Stadtrand ohnehin besser, als sich durch das Wirrwarr enger Einbahnstraßen im Zentrum zu quälen. Wer außerhalb parkt, läuft zudem auch nicht Gefahr, aus Versehen die „Puente Nuevo de Ronda“ über die „Tajo de Ronda“ mit dem Auto zu überqueren. Die Zufahrt ins Zentrum des maurischen Städtchens ist nur den Anwohner:innen gestattet. Wer sich hier verirrt, zahlt schnell saftige Bußgelder.

Knappe 50 km von Ronda gen Süden steht man bei Marbella am Mittelmeer. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung entlang der Costa del Sol bis nach Gibraltar. Wir fahren zwar nicht in das britische Überseegebiet am Felsen von Gibraltar, betrachten es aber aus einiger Distanz vom Mirador El Higuerón, einem Aussichtspunkt mit kleinem Parkplatz oberhalb der Stadt Santa Margarita.

Hier kann es schnell voll werden, für unsere Mittagspause geht es also weiter in Richtung Osten nach Tarifa, dem südlichsten Punkt der iberischen Halbinsel. Bei gutem Wetter eröffnet sich am Beobachtungspunkt Punta Camorro der Panoramablick ins von hier nur 14 km Luftlinie entfernte Marokko. Wer Glück hat, darf den Ausblick mit tierischen Bewohnern des ehemaligen Militärsperrgebiets teilen – wie wir mit einer grasenden Kuh neben unserem Campervan.

Der VW Grand California statisch von schräg vorne links auf dem Punta Camorro mit Blick in Richtung Marokko (im Hintergrund). Neben dem Van grast eine Kuh.
Foto: Ingo Barenschee

Kitesurfer-Träume und römische Ruinen: Die Küste zwischen Tarifa und Cádiz

Starke Winde gehören an der Straße von Gibraltar zur Tagesordnung, und so bleibt die Markise beim Stopp eingefahren. Das ist übrigens in Spanien bei jedem Stopp außerhalb von Campingplätzen ein guter Rat: Wildcamping ist hier nämlich strengstens verboten, Kontrollen insbesondere an Hotspots nicht selten und die Strafen zum Teil empfindlich. Wer also Nerven und Reisekasse schonen möchte, holt Campingmöbel und Markise auch wirklich nur auf dem Stellplatz heraus.

Vom südlichsten Punkt Spaniens geht es entlang der weitläufigen Sandstrände von Tarifa nun nicht mehr am Mittelmeer, sondern an der Atlantikküste in Richtung Norden. Die Gegend ist – auch dank ausgeprägter Winde – Treffpunkt für Kitesurfer:innen aus ganz Europa. Entsprechend voll sind hier auch die Campingplätze – selbst außerhalb der Hauptsaison. Wer sich nicht selbst aufs Brett schwingen möchte, kann das bunte Treiben zur See auch herrlich vom Strand aus beobachten. Nur wenige Meter weiter führt eine Straße direkt durch die Duna De Valdevaqueros – man fährt also mitten durch den vom Wind zur Düne aufgetürmten Sand, der bis über das Dach des immerhin drei Meter hohen VW Grand California reicht.

Ein Kitesurfer am Strand von Tarifa.
Foto: Dominik Mothes

Während Kitesurfer-Strand und Dünen recht bekannte Sehenswürdigkeiten sind, dürften die römischen Ruinen Baelo Claudia in El Lentiscal ein kleiner Geheimtipp sein. Hier lässt sich die antike Stadt, die für die Produktion des aus gesalzenen Fischen gewonnenen Gewürzsaftes „Garum“ bekannt ist, bei einem Rundgang durch die ehemaligen Stadtstraßen entdecken. Und das sogar kostenfrei.

Unser letzter Stopp vor der Abreise ist die Hauptstadt der gleichnamigen südandalusischen Provinz Cádiz. Die Großstadt liegt auf einer Landzunge, das historische Stadtzentrum ist also recht schnell zu Fuß durchquert. Eine lokale Spezialität darf natürlich nicht fehlen: Tapas. Sie sind zwar nicht spezifisch andalusisch, einige lokale Spezialitäten schaffen es hier aber auf die „Deckelchen“. Tortillitas de camarones, Gambas al Ajillo oder Pescaíto frito, also eine Art Pfannkuchen mit Garnelen, Garnelen in heißem Knoblauchöl und frittierte Fische, gehören zu typischen Tapas für die Küstenstadt Cádiz. Doch auch Spinat mit Kichererbsen, Carrilladas en Salsa – Schweinewangen in einer kräftigen Sauce – und natürlich auch andalusischer Ziegenkäse gehören zu den festen Bestandteilen der Tapastafel im äußersten Süden.

Nach der Stärkung geht es über die nach der ersten Verfassung Spaniens benannte Puente De La Constitución De 1812 – immerhin die Brücke mit der größten Spannweite aller spanischen Schrägseilbrücken – von der Landzunge zurück in Richtung Jerez de la Frontera.

Tipps für eine Camper-Reise durch Andalusien

  • Reisezeit: Die Hauptsaison ist in Andalusien (wie bei den meisten europäischen Reisezielen) die Sommerferienzeit, damit ab Mitte Juni bis Ende August. Wer kann, sollte daher entweder im Herbst fahren oder sich schon im März auf den Weg begeben. Ab März sind 20 °C und mehr tagsüber wieder die Regel, nur nachts kann es frisch werden. Wer eher Wander- und Kletter- statt Strandurlaub bevorzugt, hat dann die besten Karten auf gutes Wetter und leere Stellplätze.

  • Vorbuchen: Selbst in der Nebensaison ist es ratsam, in Küstenregionen sowie rund um Hotspots wie Ronda einen Platz zu reservieren. Ansonsten muss man weite Anfahrten, hohe Preise oder andere Kompromisse hinnehmen.

  • Besonderheiten im Straßenverkehr: Die spanische Polizei ist auf den Hauptverkehrsrouten sehr präsent. Daher sollten die Tempolimits von 90 km/h auf Landstraßen und maximal 120 km/h auf Autobahnen eingehalten werden. Für Fahrzeuge über 3,5 t Gesamtgewicht gelten übrigens Tempolimits von 80 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften und 90 km/h auf Autobahnen. Radar- und Blitzerwarner sind zudem strengstens verboten!

  • V16-Warnleuchten: Das Mitführen einer V16-Warnleuchte anstelle eines Warndreiecks ist seit dem 1. Januar 2026 zwar Pflicht – aber nur für Fahrzeuge mit spanischer Zulassung. Bei Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen sind auch weiterhin Warndreiecke erlaubt. Alle Details zu V16-Warnlampen haben wir hier zusammengesammelt.

Technische Daten des VW Grand California

AUTO ZEITUNG

VW Grand California 600

Technische Daten

Motor

4-Zylinder, 4-Ventiler, Turbodiesel; 1968 cm³

Antrieb

8-Stufen-Automatik; Vorderradantrieb

Leistung

120 kW / 163 PS bei 3600 U/min

Max. Drehmoment

410 Nm bei 1500 – 2000 U/min

Karosserie

Außenmaße (L / B / H)

5986 / 2040 / 3077 mm

Leergewicht / Zuladung

3052 / 448 kg

Zulässige Gesamtmasse

3500 kg

Ausstattung

Sitz-/Schlafplätze

4 / 2 – 4

Herd/Heizung

Gas, Zweiflammen-Kocher / Gas/Elektro

Gas

2 x 11 kg

Frisch-/Abwasser

100 / 80 l

Kaufinformationen

Grundpreis

83.110 €

Marktstart

im Handel

Alle Daten Werksangaben